Gruppenreise Bhutan Trekking

Jomolhari - Zum Berg der Götter

Einwöchiges Trekking zu den heiligen Eisriesen von Bhutan


16. April - 5. Mai 2017

20 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 7980
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  

Wir wandern während einer Woche auf der klassischen Route von Paro zum Jomolhari und weiter in den Hauptort Thimphu. Unser Trekking bringt uns vorbei an Yakweiden, über hohe Pässe und mitten durch die grandiose Bergwelt von Bhutan. Einer der höchsten Berge in Bhutan ist der Jomolhari (7314 Meter), welcher Bhutan von Tibet trennt. Von Jangothang aus haben wir einen wunderschönen Blick auf diesen Eisriesen, welcher für die Bhutanesen einer der heiligsten Berge ist.
Vor und nach dem Trekking besichtigen wir einige der schönsten Dzongs und wichtigsten Tempel. Wir besuchen aber auch kleine Dörfer, Einsiedeleien und Orte, welche vom Tourismus noch nicht «entdeckt» wurden. Eines der schönsten Hochtäler in Bhutan ist das Tal von Phobjikha, wo wir spannende Wanderungen machen. Besonders attraktiv sind die im Frühling blühenden Rhododendren. In Bhutan sind dies nicht einzelne Büsche, sondern ganze Wälder.

Höhepunkte

• Einwöchiges Zelt-Trekking zum heiligen Berg Jomolhari
• Schöne Bergwelt und hohe Eisriesen
• Frühling, Zeit der Rhododendronblüte
• Schöne Wanderungen im Hochtal von Phobjikha
• Punakha Dzong, die schönste Klosterfestung in Bhutan

Unser Kommentar zur Reise

Spannendes Zelttrekking zum heiligen Berg Jomolhari, mit hohen Pässen, Hirten und Yakherden und einem einmalig schönen Bergpanorama. Einsame Einsiedeleien, mächtige Dzongs und Besuche bei einheimischen Familien. Auf dieser Reise erleben wir Bhutan in seiner ganzen Vielfalt.

Anforderungen

• Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 2 Tagesetappen von 4 – 6 Stunden,

  5 Tagesetappen von 6 – 8 Stunden.

• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Bhutan

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Bhutan sind.

Zu unserem Plus in Bhutan

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Satellitentelefon

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

16.4. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Falls der Weiterflug nach Bhutan um die Mittagszeit oder später ist, übernachten wir in Delhi in einem Hotel in Flughafennähe. Sollte der Weiterflug nach Bhutan aber bereits am Morgen sein, ist die Zeit für eine Hotelübernachtung zu kurz und wir ruhen uns einige Stunden am Flughafen aus. Die Flugpläne für die Bhutanflüge sind jeweils erst kurzfristig bekannt.

Übernachtung im Hotel beim Flughafen in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std.

17.4. Weiterflug nach Paro in Bhutan
Auf einem der schönsten Flüge der Welt geniessen wir bei gutem Wetter die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas, bei schönem Wetter haben wir eine atemberaubende Sicht auf den Everest, Kangchendzönga und andere 8000er-Berggipfel. Auch der Anflug auf den Flughafen von Paro ist spektakulär und fast meint man, die Flügel des Flugzeugs berühren die Berghänge in dem engen Tal von Paro. In diesem kleinen Ort werden wir heute übernachten.
Je nach Flugzeit werden wir noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit besuchen. Falls der Flug erst am späteren Nachmittag ankommt, fahren wir ins Hotel und geniessen die Stille in Bhutan nach der Hektik in Delhi.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit ½ Std. (F,M,A)

18.4. Altes Kloster und grosser Dzong
Den heutigen Tag lassen wir gemütlich angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir zum Kyichu Lhakhang. Dieser Tempel wurde im Jahr 659 vom tibetischen König Songtsen Gampo gegründet. Es ist nicht nur einer der ältesten, buddhistischen Tempel in Bhutan, sondern im ganzen Himalaya. Spannend ist auch das mächtige Dzong von Paro und im Nationalmuseum erfahren wir so einiges über die Geschichte, Kultur und Natur von Bhutan. Im eigenartigen Tempel Dumtse Lhakhang staunen wir ob den alten Wandmalereien. Am Nachmittag haben wir Zeit, um durch den hübschen Ort Paro zu schlendern.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung kurz (F,M,A)


19.4. Wanderung vom höchsten Strassenpass Bhutans zum Nonnenkloster Kila
Eine spannende Fahrt bringt uns heute auf den höchsten Strassenpass von Bhutan. Die Strassentafel auf dem Pass Cheli La gibt eine Höhe von 3988 Metern an. Dies ist wohl eher zu hoch gegriffen, die effektive Höhe dürfte bei gut 3800 Metern liegen. Für uns ist dies ideal, um uns ans bevorstehende Trekking zu akklimatisieren. Bei schönem Wetter haben wir eine herrliche Aussicht von hier oben und auf dem Grat stehen Hunderte der fotogenen Stangen mit den langen Gebetsfahnen, welche so typisch für Bhutan sind. Eine 1½ bis 2-stündige Wanderung bringt uns durch einen schönen Wald zum Nonnenkloster Kila. Dieses gilt als ältestes Nonnenkloster in Bhutan. Die Gebäude schmiegen sich an den Fuss einer grossen Felswand. Die Frauen freuen sich in der Regel über den seltenen Besuch. Eine ruppige Jeepstrasse wurde vor kurzem fertiggestellt und bringt das entlegene Kloster nun ein Stück näher zum Rest der Welt. Auf dieser gehen wir bis zur Hauptstrasse hinunter, wo wir auf einer schönen Alpweide unser Mittagessen geniessen.
Am Nachmittag besuchen wir die fast unbekannte Dzongdrakha Goemba. Im Stil des berühmten Tigernests «klebt» dieses Kloster an einer steilen Felswand. Hierhin ziehen sich immer wieder Mönche zur Meditation zurück. Die längste dauert 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage. Über einen Feldweg marschieren wir hoch zum Kloster und nach dem Besuch steigen wir einen schmalen, steilen Weg ab, hinab zu den Feldern von Bondey. Hier wird mehrheitlich Reis angebaut. Im Westen Bhutans ist dies vor allem roter Reis.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 2 – 2 ½ Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

20.4. Berühmtes Tigernest
Heute steht ein absoluter Höhepunkt auf unserem Programm. Das berühmteste Kloster von Bhutan ist das Tigernest-Kloster. Es verdankt seinen Namen dem Besuch von Guru Padmasambhava, dem grössten tantrischen Meister in der Geschichte des tibetischen Buddhismus. Dieser ist im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Tibet nach Bhutan geflogen und hier gelandet. Das Kloster liegt extrem spektakulär in einer steilen Felswand. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz unterhalb des Klosters. Ab hier führt uns ein zum Teil steiler Weg zu einem kleinen Restaurant, welches zum Kloster gehört. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf das Kloster.
1998 brannte die Anlage komplett ab, nur die Höhle mit der Statue des Guru Padmasambhava wurde nicht beschädigt. Die Anlage wurde später wieder gänzlich aufgebaut und nur der Kenner merkt, dass die Anlage noch nicht einmal 20 Jahre alt ist. Taktshang Goemba ist einer der wichtigsten Pilgerorte in Bhutan.
Wer Lust hat, kann nach dem Besuch des Tigernests auch noch zum kleinen, selten besuchten Kloster Zangto Pelri hochsteigen. Von hier oben haben wir einen sehr spektakulären und unüblichen Blick auf das Tigernest-Kloster. Am Nachmittag fahren wir nach Drugyel Dzong, dem einstigen Startpunkt des Trekkings. Da seit kurzem eine Jeepstrasse hoch nach Sharna Zampa führt, sparen wir uns die erste Etappe auf der Jeepstrasse und fahren direkt nach Sharna Zampa. Hier treffen wir auf unsere Trekkingmannschaft und schlafen das erste Mal im Zelt.
Übernachtung im Zelt in Sharna Zampa (3000 m). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 3 ½ – 4 Std. (F,M,A)

21.4. Schöner Nationalpark
Ein langer Trekkingtag steht uns bevor. Wir wandern durch schöne Wälder mit Eichen, Tannen, Rhododendren und grossen Farnen. Hier betreten wir den Jigme Dorji National Park. Mit über 4000 km2 ist dies der grösste Nationalpark in Bhutan. In diesem Nationalpark stehen auch die heiligen Berge Jomolhari, Tserim Kang und Jichu Drake. Neben dem kleinen Panda, Takins und Kragenbären lebt hier auch der seltene Schneeleopard. Die Chance auf eine Sichtung ist allerdings sehr klein. Nach einem anstrengenden Trekkingtag stellen wir unser Zeltlager in Thangthangkha auf.
Übernachtung im Zelt in Thangthangkha (3600 m). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

22.4. Zum heiligen Berg Jomolhari
Heute Morgen haben wir bei guter Sicht von unseren Zelten aus einen schönen Blick auf den Jomolhari. Dieser über 7300 Meter hohe Himalayariese ist einer der heiligsten Berge für die Bhutanesen und auch einer der schönsten in Bhutan. Hier soll die Göttin Jomo wohnen, welche eine der fünf Tseringchenga-Schwestern ist. Diese kraftvolle Schutzgottheit wird in vielen Regionen im Himalaya verehrt.
Wir begegnen auf unserem Weg immer wieder Yak-Herden. Diese grossen Tiere sind bestens angepasst an das raue Klima und die grossen Höhen. Immer weiter steigen wir bis zu unserem Lagerplatz in Jangothang. Der Name Jangothang bedeutet «Land der Ruinen» und tatsächlich steht in der Umgebung eine alte Ruine, um die sich alte Legenden ranken. An diesem schönen Ort werden wir übernachten.
Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)
 
23.4. Ruhetag in prachtvoller Bergwelt
Wir sind hier bereits auf einer Höhe von über 4000 Metern. Für eine gute Akklimatisation legen wir einen Ruhetag ein. Wir können uns im Lager entspannen und die grandiose Bergwelt geniessen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, zu einsamen Bergseen zu wandern oder einen hochgelegenen Aussichtspunkt zu besteigen. Diese Wanderungen dauern zwischen 3 und 6 Stunden. Wir entscheiden uns nach Lust und Laune und vor allem nach unserem Wohlbefinden für eine der vielen Möglichkeiten, aber langweilig wird uns hier bestimmt nicht.
Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m). Optionale Wanderung von 3 – 6 Std. (F,M,A)

24.4. Über den ersten Pass
Ein längerer Aufstieg bringt uns dem Himmel immer näher. Vielleicht haben wir Glück und sehen Murmeltiere oder Blauschafe an den Berghängen. Beim Hochsteigen spüren wir die «dünne Luft» und laufen in gemütlichem Schritt. Auf dem fast 4900 Meter hohen Pass Nyele La flattern bunte Gebetsfahnen im Wind. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Göttern, welche hier auf den Himalayagipfeln wohnen. Wir geniessen die schöne Aussicht von oben zu den 7000ern Jomolhari, Jichu Drake und Tserim Kang. Danach machen wir uns dann auf den Weiterweg nach Lingshi. Hier steht ein Dzong, von welchem aus früher die Handelsrouten von Indien durch Bhutan und weiter nach Tibet kontrolliert wurden.
Übernachtung im Zelt in Lingzhi (4000 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

25.4. Langer Trekkingtag über einen hohen Pass und vorbei an Bergseen
Heute empfiehlt sich ein früher Start, wir haben einen langen Trekkingtag vor uns. Ein langer Aufstieg bringt uns auf unseren nächsten Pass. Es ist der Yeli La mit einer Höhe von 4930 Metern. Von oben haben wir einen grandiosen Ausblick auf die 6000 und 7000er in der Umgebung. Der Weg ist stellenweise nicht allzu einfach, mit steileren Abschnitten und ruppigem Untergrund. Vorbei an Bergseen steigen wir wieder in tiefere Lagen bis nach Shodu.
Übernachtung im Zelt in Shodu (4000 m). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

26.4. Fluss und Wasserfälle
Heute folgen wir dem Bach Thimphu Chu, welchen wir einige Male zu überqueren haben. Wir laufen vorbei an Wasserfällen und Höhlen, welche die Mönche zur Meditation brauchen. In Barshong stehen die Ruinen eines kleinen Dzongs, aber unsere heutige Etappe bringt uns weiter bis nach Domshisa. Der Name bedeutet übersetzt soviel wie «Wo der Bär gestorben ist». Trotz des Namens wäre es ein ausserordentlicher Zufall, ein Exemplar in freier Wildbahn zu sehen.
Übernachtung im Zelt in Domshisa (3500 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

27.4. Letzter Trekkingtag
Heute geniessen wir unseren letzten Trekkingtag, wir werden dieses ungebundene und freie Leben sicher schon bald vermissen. Auf einem mehrheitlich guten Weg laufen wir durch bewaldetes Gebiet in immer tiefere Gefilde. In den Wäldern sehen wir mit ein bisschen Glück Languraffen. In Dodena verlassen wir den Nationalpark und beenden unser Trekking. Dort holt uns ein Fahrzeug ab, welches uns nach Thimphu bringt. Dort geniessen wir seit langem wieder den Luxus eines richtiges Bettes und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). Fahrzeit 1 Std. Trekking 7 – 8  Std. (F,M,A)
 
28.4. Hauptstadt Thimphu
Nach einem gemütlichen Frühstück erkunden wir die Hauptstadt Thimphu. Wir besuchen den Memorial Chörten, der zum Gedenken an Jigme Dorje Wangchuck gebaut wurde. Dieser dritte König von Bhutan ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Er gilt als der Begründer des modernen Bhutans und wird bis heute von der Bevölkerung verehrt. Viele Bhutanesen umkreisen jeden Tag diesen Chörten.
Anschliessend besuchen wir das sehr schöne Textilmuseum und bekommen einen guten Einblick in die Textilkunst von Bhutan. An Festtagen tragen viele Frauen kunstvolle, handgewobene Kiras, deren Herstellung bis zu 6 Monaten dauert. Vielleicht haben wir Glück und können den Frauen beim Weben zuschauen.
Im «Institute for Zorig Chusum» (Institut der 13 Handwerkskünste) bewundern wir einige der Handwerkskünste Bhutans, unter anderem Thanka-Malerei, Skulpturen-Herstellung aus Lehm und Holzschnitzerei. Es ist spannend, den Lehrern und Schülern bei ihrer Ausbildung über den Rücken schauen zu dürfen. Im Mothitang Takin Preserve begegnen wir dem Takin. Dies ist das Nationaltier von Bhutan. Es erinnert uns an einen kleinen Bison, gehört aber zur Gruppe der Ziegenartigen. Alte Namen für dieses eigenartige Tier sind Rindergemse oder Gnuziege.
Gegen Abend fahren wir hoch zum «Buddha Viewpoint», wo eine fast 50 m hohe Buddha Figur hoch über Thimphu gebaut wurde. Von oben her haben wir eine schöne Aussicht über Thimphu und die Umgebung.
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

29.4. Wanderung und Bergpanorama
Unsere heutige Fahrt führt uns von Thimphu auf den Dochula Pass. Dieser ist mit den 108 Stupas auf der Passhöhe sehr fotogen und bei schönem Wetter haben wir eine phantastische Aussicht auf die Berggipfel von Bhutan. Von der Passhöhe her machen wir eine Wanderung durch schöne Wälder und vorbei an Yakweiden. Unser Ziel ist das kleine Kloster von Lungchuzekha. Dieser Ort gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte in der Umgebung und bei schönem Wetter sehen wir etliche der 6000 und 7000er in Bhutan wie z.B. Jomolhari (7314 m), Kang Bum (6500 m), Gangchenta («Great Tiger Mountain» 6840 m) Masang Gang (7165 m) und viele weitere Gipfel. Wir sehen auch den Gangkar Puensum. Dies ist mit 7541 Metern nicht nur der höchste Berg von Bhutan, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt.

Nach einem gemütlichen Picknick und nachdem wir uns an der Aussicht sattgesehen haben, laufen wir zurück zum Dochula. Danach bringt uns eine kurvenreiche Strasse ins fast 2000 Meter tiefer gelegene Wangdue, unserem heutigen Tagesziel.
Übernachtung im Hotel in Wangdue (1250 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

30.4. Schönstes Dzong, Schule und Familienleben
Heute Morgen besuchen wir das Punakha Dzong, das architektonisch wohl schönste Dzong in ganz Bhutan. Im Jahr 1638 erbaut, war es das zweite Dzong in Bhutan. Punakha war Hauptstadt und administratives Zentrum von Bhutan bis vor 60 Jahren, dann wurde die Hauptstadt nach Thimphu verlegt.
Eine kurze Wanderung bringt uns zu einem Fluss, welchen wir auf der längsten Hängebrücke von Bhutan überqueren. Im Dorf auf der anderen Seite statten wir der Dorfschule einen Besuch ab. Hier sind wir bei einer lokalen Familie zum Mittagessen eingeladen und erfahren dabei so einiges übers Dorf- und Familienleben. Eine Einladung bei einer Familie ist eines der eindrücklichsten Erlebnisse einer Reise. Am Abend geht es zurück ins Hotel.
Übernachtung im Hotel in Wangdue (1250 Meter). Fahrzeit ½ Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

1.5. Wunderschönes Phobjikha-Tal
Das Phobjikha-Tal ist eines der schönsten Bergtäler in Bhutan. Eine kurzweilige Fahrt bringt uns hierhin. In diesem geschützten Bergtal überwintern einige Hundert der seltenen Schwarzhalskraniche. Je nach Verlauf des Winters verlassen diese grossen Vögel das Tal ab Mitte Februar, um sich auf den Weg zu ihren Sommerbrutstätten zu machen. Aber auch ohne Schwarzhalskraniche lohnt sich ein Besuch dieses Tales sehr. In Gangtey besuchen wir das kleine Kloster. Am Nachmittag geniessen wir die wunderschöne Landschaft und machen eine gemütliche Wanderung durch das Tal.
Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha Tal (2800 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)


2.5. Panoramawanderung mit Bergsicht
Nach einer kurzen Fahrt steigen wir aus und wandern zu einem kleinen Pass hoch. Von hier weg steigen wir höher zu einer Yakalp und haben bei schönem Wetter eine phantastische Aussicht auf die Schnee- und Eisgipfel des bhutanesischen Himalayas.
Weiter führt die Wanderung auf einem praktisch unbegangenen Weg zu einer kleinen Einsiedelei. Hierhin ziehen sich manchmal Mönche zur Meditation zurück. Es gibt eine Meditation, welche 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage dauert. Im Verlauf der Meditation erlangt der Meditierende die Fähigkeit, Wärme zu entwickeln. In einer Übung schlingen die Meditierenden im eisigkalten Winter nasse Leintücher um den nackten Körper und trocknen diese mit der in der Meditation entwickelten Wärme, ohne dabei zu erfrieren.
Wir laufen durch schöne Wälder, wo es auch Moschushirsche gibt...vielleicht haben wir ja Glück. Dann steigen wir ins Hochtal von Phobjikha ab und besuchen am Nachmittag ein kleines Dorf, wo wir bei einer Bauernfamilie zum Tee eingeladen werden. Hier erfahren wir so manch Spannendes über das Leben in diesem Bergtal.
Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha Tal (2800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

3.5. Zurück nach Paro
Schweren Herzens verlassen wir das schöne Phobjikha-Tal und fahren zurück Richtung Paro. Die Fahrt bringt uns ein weiteres Mal über den Dochula und von oben geniessen wir noch einmal den schönen Blick auf die Bergwelt von Bhutan. Kurz vor Thimphu besuchen wir das Simthoka Dzong, welches als eines der ältesten Dzongs gilt. Auf dem Weg nach Paro stoppen wir an der «Iron Bridge». Diese wurde von Thongtong Gyalpo (dem «Schmied») gebaut. Wir können die Brücke überqueren und sehen dabei durchs Drahtgeflecht hinunter in den Fluss. Am späteren Nachmittag kommen wir in Paro an und hier schliesst sich unser Kreis. Bei einem gemütlichen Abschlussessen denken wir gerne an die vielen Erlebnisse der vergangenen Wochen zurück.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

4.5. Flug von Paro nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Paro und Rückflug nach Delhi.
Hinweis: Die Bhutanflüge werden teils kurzfristig abgesagt oder verschoben. In so einem Fall fliegen wir eventuell über Kalkutta oder eine andere Destination nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem Hotel mit schönem Swimmingpool gebracht. Hier haben wir ein Zimmer bis am Abend zur Verfügung. Entweder verbringen wir den Tag im schönen Hotelgarten am Pool oder wir erkunden zusammen mit einem lokalen Führer einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi.
Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

5.5. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug

  von Swiss Airlines
• Flüge Delhi-Paro retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 10 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Bhutan
• 7 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• 1 Übernachtung im Hotel im Doppelzimmer in Delhi bei Anreise (falls die Transferzeit dazu reicht)
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft

   während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Satellitentelefon

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visa für Indien und Bhutan (CHF 160, Stand Juni 2016) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für Indien und Bhutan
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Trekkingkarte von Bhutan

 

Leistungen nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

 

Schweizer Reiseleitung

Reiseleitung Mary Gubser

Diese Reise wird von Marina Beck geleitet. Sie ist eine sehr gute Bhutankennerin und hat als Forstingenieurin über ein Jahr dort gelebt. So kennt sie Bhutan wie nicht viele andere Westler. Marina ist sehr interessiert an den Leuten, Bergen und der Kultur von Bhutan und ihre aufgestellte und sympathische Art machen sie zu einer idealen Reiseleiterin.

 

Reiseroute

Trekking Bhutan Dagala Thousand lakes
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Bhutan Jomolhari.pdf
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