Reise in Ostbhutan - Manas Nationalpark - Bumthang - Mongar - Trashigang

Einsamer Osten Bhutans

Gruppenreise Bhutan - Wandern und Kultur


9.11. - 23.11.2019

 

15 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer

 CHF 6310

CHF 6540

CHF 6920

 

CHF 690


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Einzelzimmer

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner  gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer. In diesem Fall übernimmt  Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Gibt es noch unentdeckte Regionen in Bhutan? Dies haben wir uns auch gefragt und waren in den letzten Jahren in den entlegensten Gebieten Bhutans unterwegs. Dabei haben wir im Osten Bhutans Orte und Routen entdeckt, welche vor uns kaum andere Westler bereist haben. Auf einer spannenden Rundreise lernen wir den Osten Bhutans kennen. Wir reisen in den Urwald des Manas Nationalparks ganz im Süden von Bhutan und von da nordwärts in die Berge und die Hochtäler Bumthangs.

Zu Beginn unserer Reise nehmen wir in Pemagatshel am Klosterfest teil und bewundern die farbenprächtigen Maskentänze. Auf einer erst kürzlich eröffneten Strasse fahren wir in den Manas Nationalpark. Wir staunen über die üppige Vegetation und die heimischen Elefanten. Auf einer kurvenreichen Strasse geht es jetzt nordwärts in die Berge nach Bumthang. Vom Trumshing Pass geniessen wir die Aussicht auf den Gangkhar Puensum, mit über 7500 Metern der höchste Berg von Bhutan. Dies ist eine sehr abwechslungsreiche Reise durch den einsamen Osten Bhutans.

 



Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Reise im Osten von Bhutan
  • Auf einer Pionierroute zum Manas Nationalpark 
  • Absolut untouristische Orte entdecken
  • Klosterfest in Pemagatshel
  • Von Urwald in die Berge


Reiseroute

Landkarte Bhutan-Reise in Ostbhutan und zum Manas Nationalpark

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Reisen in Ostbhutan

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Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Reise- und Trekkingsaison.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Mehrmals täglich intensive Niederschläge und oftmals bewölkt. Üppige Vegetation. Die meisten Gebiete in Bhutan sind während des Monsuns zwar zu bereisen, aber häufig hat man wenig oder keine Bergsicht. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit warmen Temperaturen im Flachland und angenehmen oder kühlen Temperaturen in der Höhe.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 3000 bis 4000 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein.

 


Zu dieser Reise

 

November ist eine schöne Zeit mit tagsüber häufig angenehmen Temperaturen. In der Höhe kann es kühl oder kalt werden, in den Nächten kann die Temperatur in den Höhenlagern unter null Grad fallen. Bei Wetterumstürzen kann es auch sehr kalt werden und sogar schneien. Die Fernsicht ist vielfach sehr gut im Herbst. Ganz im Süden in tiefen Lagen ist es angenehm warm, und nicht mehr so heiss wie im Sommer.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Paro (2320 Meter)

Klima und Wetter - Diagramm Niederschläge in Paro in Bhutan
Klima und Wetter - Diagramm Temperatur in Paro in Bhutan

 

Panbang (250 Meter)

Klima und Wetter - Diagramm Niederschläge im Manas Nationalpark in Bhutan
Klima und Wetter - Diagramm Temperatur im Manas Nationalpark in Bhutan

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch. 

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Wir gehören zu den ersten westlichen Besuchern, welche auf dieser Pionierroute unterwegs sind. Ein farbenprächtiges Klosterfest, schönes Bergpanorama und üppiger Urwald im Manas Nationalpark machen diese Rundreise sehr abwechslungsreich.

 



Anforderungen

  • Rundreise mit Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden. 
  • Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
  • Auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 6 Stunden, 2 Ganztagesetappen. 


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Wasserfilter von Katadyn

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Bhutan ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit. Für Bhutan sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten.  

Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

9.11. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt. Nach der Ankunft Passkontrolle und Gepäckentgegennahme. Am Ausgang wartet unser lokaler Partner mit einem Schild beschriftet mit Himalaya Tours. Er organisiert den Transfer zum Hotel.

Übernachtung im Hotel beim Flughafen in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std.

 

10.11. Weiterflug nach Guwahati und Einreise nach Bhutan

Wir fliegen in den Osten Indiens nach Guwahati. Vom Flughafen in Guwahati fahren wir mit Fahrzeugen durchs indische Flachland und reisen am Nachmittag in Bhutan ein. Wir übernachten in einem einfachen Gasthaus im kleinen Ort Samdrup Jongkhar. Ostbhutan wird nur selten von westlichen Touristen besucht, darum sind hier die Unterkünfte auch deutlich einfacher als in Zentral- und Westbhutan. Wir werden aber entschädigt mit einem «echten und noch weitgehend untouristischen» Bhutan.

Übernachtung im Hotel in Samdrup Jonghkar (170 Meter). Flugzeit 2 ¼ Std. Fahrzeit 2 ½ Std.

 

11.11. Klosterfest in Pemagatshel

Wir fahren heute in den kleinen, nur selten besuchten Ort Pemagatshel im Südosten Bhutans. Der Name Pemagatshel kann mit «Lotus-Garten der Glückseligkeit» übersetzt werden. Das Dzong in Pemagatshel ist von unüblichem Baustil. Es fehlt der zentrale Hauptturm und es gibt nur einen Klosterhof, welcher von der Mönchsgemeinschaft und der zivilen Administration geteilt wird. Heute erleben wir eines der farbenfrohen Klosterfeste. Die Maskentänze in Bhutan gehören zu den Schönsten im Himalaya. In farbenprächtige Kostüme gehüllt und mit teils schauerlichen Masken auf dem Kopf führen die Mönche kraftvolle Tänze vor. Mit diesen Tänzen «erzählen» sie dem gebannt zuschauenden Publikum Geschichten aus dem Buddhismus. Auch die einheimischen Zuschauer bieten ein farbenfrohes Bild, haben doch alle ihre schönsten Kleider angezogen. Bei den Frauen ist dies die Kira und bei den Männern der Gho. Dieses Klosterfest ist untouristisch und so werden wir nur wenige Westler antreffen.

Übernachtung in sehr einfachem Gasthaus in Pemagatshel (1660 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

12.11. Auf unbekannten Strassen

Wenn wir Lust haben, besuchen wir am Morgen nochmals das Klosterfest. Anschliessend fahren wir auf Strassen, welche vor uns kaum ein westlicher Besucher befahren hat. Der grösste Teil der Strecke nach Nganglam ist ungeteert und die Fahrt ist ein Abenteuer. Es geht bergauf und bergab. Wir kommen durch kleine Dörfer, in welchen wir stoppen und zu Fuss auf kurzen Wanderungen die Umgebung erkunden. Nach einem langen, aber spannenden Tag erreichen wir das kleine Städtchen Nganglam, welches nur unweit der Grenze zu Indien liegt.

Übernachtung im sehr einfachen Gasthaus in Nganglam (200 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

13.11. Mit Elefant und Schlauchboot

Durch dichte, subtropische Urwälder fahren wir durchs südöstliche Bhutan weiter nach Pangbang. Es lohnt sich, unterwegs die Augen offen zu halten, mit etwas Glück sehen wir Goldlangur-Affen in den Bäumen herumturnen. Den Nachmittag verbringen wir im Manas Nationalpark. Dies ist der älteste Nationalpark in Bhutan und ein Teil des Parks liegt auf der indischen Seite. Wir haben die Möglichkeit, auf dem Rücken eines Elefanten durch den Park zu reiten. Falls wir Lust haben, können wir mit einem Schlauchboot (Rafting) den Fluss befahren, was uns einen schönen und unüblichen Blick in diese einmalige Naturlandschaft gibt. Die Flussstrecke ist ruhig und einfach und die Fahrt ist ideal, um die Gegend zu betrachten. Das Rafting ist «muss» nicht mitgemacht werden, falls jemand keine Lust dazu hat. Der Tourismus ist in dieser Region noch «ganz tief in den Kinderschuhen» und so ist auch das Gasthaus in Pangbang wiederum einfach.

Übernachtung im einfachen Gasthaus in Pangbang (250 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

14.11. Nordwärts nach Zhemgang

Wir fahren weiter nördlich, die Gegend wird immer bergiger. Die Region ist bekannt für viele Vögel. 600 verschiedene Vogelarten soll es in Bhutan geben und hier soll man 400 davon sehen können. Einer der schönsten Vögel ist der Nepalhornvogel mit seinem grossen Schnabel, den blauumrandeten Augen und dem rostbraunen Kopf und Bauch. Die Flügel sind schwarz und der Schwanz ganz weiss. Es gibt auch verschiedene andere Tiere wie z.B. Leoparden und Tiger. Eine Sichtung ist aber sehr selten und wäre ein grosses Glück. Gegen Abend erreichen wir die kleine Distrikthauptstadt Zhemgang, wo wir in einem einfachen Gasthaus übernachten.

Übernachtung im einfachen Gasthaus in Zhemgang (1900 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

 

15.11. Spannende Fahrt nach Trongsa

Es geht weiter nordwärts. Unterwegs besuchen wir Kuenga Rabten, den Winterplast des zweiten Königs von Bhutan. Wenn wir Lust haben, besuchen wir anschliessend noch das Nonnenkloster oberhalb des Palastes. Wir wandern durch das kleine Dorf und über die Felder und geniessen das ruhige Landleben. Vielleicht werden wir sogar bei einer lokalen Familie zum Tee eingeladen. Anschliessend fahren wir weiter nach Trongsa. Zwischen Thongthongphey und Trongsa wird ein grosser Staudamm gebaut, so ist hier immer wieder mit Verzögerungen auf der Strasse zu rechnen. Wenn die Zeit reicht, besuchen wir in Trongsa das Dzong aus dem 16. Jahrhundert. Andernfalls machen wir diesen Besuch am nächsten Morgen. Wir sind nun in einer Region, welche deutlich öfter von Touristen besucht wird. Dies merken wir auch den Unterkünften an, welche einen höheren Standard haben.

Übernachtung im Hotel in Trongsa (2180 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

16.11. Nach Bumthang, ins kulturelle Zentrum von Bhutan

Heute fahren wir über den Yotong La Pass nach Bumthang. Im kleinen Dorf Zugne gibt es zwei grosse Läden mit kunstvollen Handwerksgegenständen aus Bhutan. Wir werden einen kurzen Stopp einlegen. Vielleicht haben wir Glück und können den Frauen beim Weben der traditionellen Yatra zuschauen. Am Nachmittag geht es weiter nach Jakar, dem Hauptort in Bumthang. Dort haben wir Zeit zur freien Verfügung und können so diesen kleinen Hauptort selbstständig erkunden oder geniessen das «Dolce far niente». 

Übernachtung im Hotel in Jakar (2580 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

17.11. Spannendes Bumthang, «Brennender See» und Fahrt nach Ura

In Bumthang könnte man tagelang Klöster besichtigen, eines schöner als das andere. Wir besuchen die Schönsten. Starten tun wir beim Jambay Lhakhang. Dieser Tempel soll im Jahr 659 vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut worden sein. Er ist zusammen mit dem Kyichu Lhakhang in Paro der älteste Tempel in Bhutan und auch einer der ältesten im ganzen Himalaya. Ein absolutes Highlight ist der Khurje Lhakhang. Dieses Kloster geht auf den Guru Padmasambhava zurück, welchem wir überall in Bhutan begegnen. Im 8. Jahrhundert soll er hier in einer Höhle meditiert haben. Auf der anderen Seite des Flusses ist der Tamshing Goemba. Die kräftigen in unserer Gruppe probieren vielleicht das schwere Kettenhemd vom Heiligen Pema Lingpa dreimal um den Tempel zu tragen. Dies soll uns, nach dem Glauben der Leute hier, von unseren Sünden befreien. Am Nachmittag fahren wir weiter bis zum Membartsho, dem «brennenden See». Hier fand Pema Lingpa Anfang des 16 Jahrhunderts verschiedene «Termas». Dies sind heilige Schätze, Schriften oder Statuen, die im 8. Jahrhundert vom tantrischen Meister Guru Padmasambhava «versteckt» wurden. Diese wurden in späteren Jahrhunderten von sogenannten «Tertöns», Schatzfindern, auf magische Weise gefunden. Legenden, Sagen und Mythen ranken sich um die Auffindung dieser Termas, die als hochverehrte Schätze in Klöstern aufbewahrt werden. Das berühmte «Tibetische Totenbuch» ist auch eines dieser Termas, dieses Buch wurde mittlerweile in millionenfacher Auflage in viele Sprachen übersetzt, auch ins deutsche.

Eine kurzweilige Fahrt bringt uns auf den Ura La ins kleine Dorf Ura. Wir übernachten bei einer lokalen Familie. Luxus dürfen wir keinen erwarten. Ein einfaches Bett, evtl. nur eine Matratze am Boden und allenfalls auch in einem Mehrbettzimmer, die Toilette ist «local style» (Plumpsklo) und einen Ofen zum Heizen gibt es nur in der Küche. Aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben einer bhutanesischen Familie, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt.

Übernachtung im Familienhaus in Ura (3100 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

18.11. Über den 3700 Meter hohen Strassenpass Trumshingla

Nach dem stärkenden Frühstück bei der lokalen Familie, starten wir zu einer längeren Fahrt ostwärts. Es geht durch den Trumshingla Nationalpark, hier wurden mit «Kamerafallen» Tiger auf Höhen von bis zu 3000 Metern fotografiert. Die Chance auf eine Sichtung ist aber relativ nah bei Null. Wir überqueren anschliessend den hohen Strassenpass Trumshingla, welcher Zentral- von Ostbhutan trennt. Mit ungefähr 3700 Metern ist dies einer der höchsten Strassenpässe von Bhutan, nur der Cheli La südlich von Paro ist noch höher. Nach einer langen aber spannenden Fahrt erreichen wir Mongar, wo wir die nächste Nacht verbringen werden.

Übernachtung im Hotel in Mongar (1600 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

19.11. Für «Sündenfreie»

Das Dzong in Mongar ist eines der jüngsten Dzongs in Bhutan. Es wurde 1930 gebaut und wie es Tradition ist, «ohne Nägel und Pläne». Nach dem Besuch des Dzongs geht es weiter ostwärts nach Trashigang. Dies ist der Hauptort von Ostbhutan. In einem Seitental steht das kleine Kloster Gom Kora. Sehr eindrücklich ist der grosse Felsen dahinter. Dies ist einer der heiligsten Orte in Bhutan, hier soll der grosse Tantriker Padmasambhava meditiert haben. Wer «sündenfrei» ist, kann probieren, sich durch die enge Höhle unterhalb des Felsens zu zwängen. Aber Achtung, die Sündenbehafteten bleiben nach dem Glauben der Leute hier im Loch stecken. Die Mutigen können sich auch an der Kletterei am Felsen probieren. Dieser «Kletterweg» soll uns direkt in den «buddhistischen Himmel» führen.

Übernachtung im Hotel in Trashigang (1070 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

20.11. Mächtiges Dzong und bunte Stoffe

Wir erhalten heute einen Einblick in die allgegenwärtige, buddhistische Kultur von Bhutan. Stolz steht das mächtige Dzong von Trashigang auf einem Hügel und von oben haben wir einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Eine Fahrt bringt uns anschliessend ins Radi-Tal. Das kleine Dorf Tsangkha ist bekannt für seine Stoffe. Viele Familien sind hier mit der Produktion von wunderschönen Stoffen beschäftigt, welche anschliessend in die Hauptstadt Thimphu verkauft werden. Im Radi-Tal wir zu Fuss über die Felder und durch kleine Dörfer. Wir sind bei einer lokalen Familie zum Mittagessen eingeladen und erhalten so einen schönen Einblick in das Dorf- und Landleben in Bhutan. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Trashigang.

Übernachtung im Hotel in Trashigang (1070 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

21.11. Letzter Tag in Bhutan

Heute ist unser letzter Tag in Bhutan. Wir fahren über einige, immer tiefere Pässe südwärts bis an die Grenze zu Indien. Es ist eine lange Fahrt und wir haben Zeit, all unsere Erlebnisse in Bhutan noch einmal Revue passieren zu lassen. Wir sollten aber auch zum Fenster hinausschauen, die Gegend hier ist vor allem bekannt für die reiche Vogelwelt. Am Abend erreichen wir Samdrup Jongkhar, den bhutanesischen Grenzort, wo wir übernachten werden.

Übernachtung im Hotel in Samdrup Jongkhar (170 Meter). Fahrzeit 7 Std. (F,M,A)

 

22.11. Flug von Guwahati nach Delhi

Wir verabschieden uns von Bhutan und reisen nach Indien ein. Eine 2 bis 3-stündige Fahrt bringt uns nach Guwahati. Von hier aus fliegen wir mit dem Flugzeug zurück nach Delhi. Bei guter Sicht können wir «unser Bhutan» noch einmal von oben geniessen. In Delhi haben wir in einem Hotel ein Tageszimmer zur Verfügung. Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz machen.

Tageshotel in Delhi. Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 2 ½ – 3 Std. (F,M,A)

 

23.11. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Flugzeit 8 ½ Std.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
  • Flüge Delhi-Guwahati retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 8 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Bhutan
  • 4 Übernachtungen im sehr einfachen Gasthaus im Doppelzimmer
  • 1 Übernachtung im Hotel im Doppelzimmer in Delhi bei Anreise (falls die Transferzeit dazu reicht)
  • 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise 
  • Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen) 
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Wasserfilter von Katadyn

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 239)
  • Visa für Indien und Bhutan (CHF 260, Stand Juli 2018) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien und Bhutan
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Bhutan

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 80 – 120 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In Bhutan gibt es von der Regierung genehmigte Hotels und Gasthäuser für ausländische Touristen. In den grösseren Städten entsprechen diese einem 1- bis 2-Sterne-Hotel in der Schweiz. In abgelegenen Gegenden sind die Unterkünfte teilweise deutlich einfacher, WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer. Die meisten Unterkünfte verfügen über eine Heizmöglichkeit in den Zimmern.

Auf dem ersten Teil der Reise übernachten wir in sehr einfachen Gasthäusern. Das WC ist teils ausserhalb, Duschen sind nicht überall vorhanden. Luxus dürfen wir hier keinen erwarten, dafür aber einen schönen Einblick ins authentische Bhutan.

In Delhi haben wir ein Zimmer in einem guten Mittelklassehotel.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während den Wanderungen wird das Mittagessen in der Regel als kalter Lunch mitgenommen. In den Hotels und Restaurants sind Mineralwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Für die Wanderungen kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden (gegen Bezahlung), zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei.

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant.

Für Übernachtungen bei lokalen Familien ist es von Vorteil, den eigenen Schlafsack mitzunehmen. Decken sind vorhanden, diese werden aber nicht regelmässig gewaschen. 

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 239). Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download

 


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Bhutan

 

Bhutan hat nicht allzu viele westliche Touristen, verglichen mit vielen anderen Himalaya-Regionen. So ist auch die Auswahl an Literatur über dieses Land nicht allzu gross. In deutscher Sprache gibt es die sehr informativen Reiseführer «Bhutan» vom Trescher Verlag oder vom Verlag Edition Erde. In englischer Sprache gibt es Bhutan-Reiseführer von den Verlagen Lonely Planet und Footprint.

Beim Verlag Reise Know-How ist eine Landkarte von Bhutan erhältlich. Besser sind jedoch die in Nepal produzierten Bhutan-Karten. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine dieser Karten zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Indien und Bhutan ist ein Visum erforderlich. Diese Visa sind inbegriffen und werden von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen der Visa für Indien und Bhutan

 

Das Visum für Indien muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Für diese Reise benötigen wir das klassische Visum im Pass. Wir füllen für Sie das «komplizierte» Visumsformular aus und holen anschliessend das Visum ein. Die Einholung des Indienvisums dauert in der Regel 1 bis 2 Wochen, bei nicht-schweizerischen Pässen etwas länger. Für die Einholung wird der Originalpass benötigt, welcher solange nicht verfügbar ist. Kontaktieren Sie uns, falls Sie vor der Reise Auslandaufenthalte planen. So können wir die Zeit der Visumseinholung mit Ihnen koordinieren.

Für Bhutan ist ebenfalls ein Visum nötig. Dieses wird von uns beantragt und Sie erhalten es bei der Einreise direkt in den Pass gestempelt. Infos dazu erhalten Sie später. 

Beide Visa sind inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns. 

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalyareisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 2 bis 3 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download