Great Himalaya Trek in Bhutan

Lange Traverse durch Bhutan

Gruppenreise Bhutan - Trekking auf dem Great Himalaya Trail


19.9. - 2.11.2020

45 Tage 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

CHF 12950

CHF 13900

CHF 15650

 

Zuschlag Einzelzimmer/-zelt

CHF 1500


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Einzelzimmer/-zelt

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer und -zelt zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer/-zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer/-zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Diese Trekkingtour ist einmalig und kann so nur dank des grossen Know-How von Himalaya Tours durchgeführt werden. Während fünf Wochen laufen wir auf dem spannendsten Abschnitt des Great Himalaya Trail. Wir starten unser Trekking im Westen und wandern über 5000 Meter hohe Pässe und vorbei an den spektakulärsten Schnee- und Eisgipfeln von Bhutan. In Laya lassen wir uns vom einmaligen Lebensstil der Bevölkerung dieses kleinen Bergdorfes faszinieren. Gut akklimatisiert, machen wir uns auf den anstrengendsten Teil des Trekkings, welcher das Herzstück des bekannten Snowman Trek ist. 

Während des Trekkings haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf das Massiv den Gangkhar Puensum. Dies ist mit 7541 Metern nicht nur der höchste Berg Bhutans, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt. In Bumthang gönnen wir uns etwas Erholung, bevor wir die letzte Etappe des Trekkings in Angriff nehmen. Auf kaum mehr begangenen Wegen laufen wir über den Pass Rodung La und erreichen nach fast 5 Wochen «on the trek» den Ort Trashi Yangtse im Osten Bhutans. Unglaublich, aber wahr...wir haben fast ganz Bhutan von West nach Ost zu Fuss durchquert. Wir sind nicht durch die schönsten und entlegensten Bergregionen getrekkt, sondern haben während der Reise auch einen tiefen Einblick ins Leben und in die Kultur von Bhutan erhalten.   

 



Höhepunkte

  • 5-wöchiges, anspruchsvolles Pioniertrekking durch die schönsten Regionen Bhutans
  • Einsame Route durch eine phantastische Bergwelt
  • Zu Fuss vom Westen in den Osten Bhutans
  • Der spannendste Abschnitt des Great Himalaya Trail in Bhutan
  • Vorbei an kleinen Dörfern und mächtigen Dzongs


Reiseroute

Landkarte Great Himalaya Trail in Bhutan

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Snowman Trek in Bhutan

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Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Reise- und Trekkingsaison.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Mehrmals täglich intensive Niederschläge und oftmals bewölkt. Üppige Vegetation. Die meisten Gebiete in Bhutan sind während des Monsuns zwar zu bereisen, aber häufig hat man wenig oder keine Bergsicht. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit warmen Temperaturen im Flachland und angenehmen oder kühlen Temperaturen in der Höhe.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 3000 bis 4000 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein.

 


Zu dieser Reise

 

Das ideale Zeitfenster für den Great Himalaya Trail in Bhutan ist sehr kurz. Mitte September bis Oktober ist die optimale Zeit mit tagsüber häufig angenehmen Temperaturen. Es kann aber auch zu längeren Regenperioden kommen. In der Höhe kann es kühl oder kalt werden, in den Nächten kann die Temperatur in den Höhenlagern unter null Grad fallen. Bei Wetterumstürzen kann es auch sehr kalt werden und sogar schneien. 

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Paro (2320 Meter)

Klimadiagramm durchschnittliche Niederschläge in Paro in Bhutan
Klimadiagramm durchschnittliche Temperatur in Paro in Bhutan

 

Thanza (4050 Meter)

Klimadiagramm durchschnittliche Niederschläge auf dem Snowman Trek in Bhutan
Klimadiagramm durchschnittliche Temperatur auf dem Snowman Trek in Bhutan

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Einmaliges Trekking quer durch Bhutan. Unsere längste, abenteuerlichste und anspruchsvollste Trekkingtour in Bhutan. Über viele hohe Pässe und durch die einsamsten Bergregionen Bhutans. Während fünf Wochen wandern wir auf dem spannendsten Abschnitt des Great Himalaya Trail. 



Anforderungen

  • Äusserst anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 11 Tagesetappen von 4 – 6 Stunden, 21 Tagesetappen von 6 – 8 Stunden
  • Robuste Gesundheit und Durchhaltevermögen in physischer und psychischer Hinsicht, da der Grossteil des Trekkings durch sehr einsame und abgelegene Regionen führt.
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, etliche weglose und ruppige Laufstrecken. Diese können bei Regen sehr schlammig werden.
  • Sehr einsame und abgelegene Gegend ohne jegliche Infrastruktur. Programmänderungen aufgrund des Wetters, Wegzustandes etc. sind jederzeit möglich, Flexibilität wird von den Teilnehmern erwartet. 
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 3 Stunden, 1 Ganztagesetappe


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Bhutan ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit. Für Bhutan sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten.  

Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm 

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

19.9. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Falls der Weiterflug nach Bhutan um die Mittagszeit oder später ist, übernachten wir in Delhi in einem Hotel in Flughafennähe. Sollte der Weiterflug nach Bhutan aber bereits am Morgen sein, ist die Zeit für eine Hotelübernachtung zu kurz und wir ruhen uns einige Stunden am Flughafen aus. Die Flugpläne für die Bhutanflüge sind jeweils erst kurzfristig bekannt.

Übernachtung im Hotel beim Flughafen in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std.

 

20.9. Weiterflug nach Paro in Bhutan

Auf einem der schönsten Flüge der Welt geniessen wir bei gutem Wetter die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas. Bei schönem Wetter haben wir eine atemberaubende Sicht auf Everest, Kangchendzönga und andere 8000er-Berggipfel. Auch der Anflug auf den Flughafen von Paro ist spektakulär und fast meint man, die Flügel des Flugzeugs berühren die Berghänge in dem engen Tal von Paro. In diesem kleinen Ort werden wir heute übernachten.

Je nach Flugzeit werden wir noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit besuchen. Falls der Flug erst am späteren Nachmittag ankommt, fahren wir ins Hotel und geniessen die Stille in Bhutan nach der Hektik in Delhi.

Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

21.9. Altes Kloster und grosser Dzong

Den heutigen Tag starten wir gemütlich. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir zum Kyichu Lhakhang. Dieser Tempel wurde im Jahr 659 vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut. Er ist nicht nur einer der ältesten, buddhistischen Tempel in Bhutan, sondern im ganzen Himalaya. Spannend ist auch der mächtige Dzong von Paro und im Nationalmuseum erfahren wir einiges über die Geschichte, Kultur und Natur von Bhutan. Im ungewöhnlichen Tempel Dumtse Lhakhang bestaunen wir die alten Wandmalereien. Am Nachmittag haben wir Zeit durch den hübschen Ort Paro zu schlendern.

Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung kurz (F,M,A)

 

22.9. Wanderung vom höchsten Strassenpass Bhutans zum Nonnenkloster Kila

Eine spannende Fahrt bringt uns heute auf den höchsten Strassenpass von Bhutan. Die Strassentafel auf dem Pass Chele La gibt eine Höhe von 3988 Metern an. Dies ist wohl eher zu hoch gegriffen, die effektive Höhe dürfte bei gut 3800 Metern liegen. Für uns ist dies ideal, um uns ans bevorstehende Trekking zu akklimatisieren. Bei schönem Wetter haben wir eine herrliche Aussicht von hier oben und auf dem Grat stehen Hunderte der fotogenen Stangen mit den langen Gebetsfahnen, welche so typisch für Bhutan sind. Eine 1½ bis 2-stündige Wanderung bringt uns durch einen schönen Wald zum Nonnenkloster Kila. Dieses gilt als ältestes Nonnenkloster in Bhutan. Die Gebäude schmiegen sich an den Fuss einer grossen Felswand. Die Frauen freuen sich in der Regel über den seltenen Besuch. Eine ruppige Jeepstrasse wurde vor kurzem fertiggestellt und bringt das entlegene Kloster nun ein Stück näher zum Rest der Welt.

Am Nachmittag besuchen wir die fast unbekannte Dzongdrakha Goemba. Im Stil des berühmten Tigernests «klebt» dieses Kloster an einer steilen Felswand. Hierhin ziehen sich immer wieder Mönche zur Meditation zurück. Die längste dauert 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage. Über einen Feldweg marschieren wir hoch zum

Kloster und nach dem Besuch steigen wir einen schmalen, steilen Weg ab, hinab zu den Feldern von Bondey. Hier wird mehrheitlich Reis angebaut. Im Westen Bhutans ist dies vor allem roter Reis.

Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 2 – 2 ½ Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

23.9. Berühmtes Tigernest

Heute steht ein absoluter Höhepunkt auf unserem Programm. Das berühmteste Kloster von Bhutan ist das Tigernest-Kloster. Es verdankt seinen Namen dem Besuch von Guru Padmasambhava, dem grössten tantrischen Meister in der Geschichte des tibetischen Buddhismus. Dieser ist im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Tibet nach Bhutan geflogen und hier gelandet. Das Kloster liegt extrem spektakulär in einer steilen Felswand. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz unterhalb des Klosters. Ab hier führt uns ein zum Teil steiler Weg zu einem kleinen Restaurant. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf das Kloster.

1998 brannte die Anlage komplett ab, nur die Höhle mit der Statue des Guru Padmasambhava wurde nicht beschädigt. Die Anlage wurde später wieder gänzlich aufgebaut und nur der Kenner merkt, dass die Anlage erst gut 20 Jahre alt ist. Taktshang Goemba ist einer der wichtigsten Pilgerorte in Bhutan.

Wer Lust hat, kann nach dem Besuch des Tigernests auch noch zum kleinen, selten besuchten Kloster Zangto Pelri hochsteigen. Von hier oben haben wir einen sehr spektakulären und unüblichen Blick auf das Tigernest-Kloster. Am Nachmittag fahren wir nach Drugyel Dzong, dem einstigen Startpunkt des Trekkings. Da inzwischen eine Jeepstrasse hoch nach Sharna Zampa führt, sparen wir uns die erste Etappe auf der Jeepstrasse und fahren direkt nach Sharna Zampa. Hier treffen wir auf unsere Trekkingmannschaft und schlafen das erste Mal im Zelt.

Übernachtung im Zelt in Sharna Zampa (3000 m). Fahrzeit 2 – 2 ½ Std. Wanderung 3 ½ – 4 Std. (F,M,A)

 

24.9. Schöner Nationalpark

Ein langer Trekkingtag steht uns bevor. Wir wandern durch schöne Wälder mit Eichen, Tannen, Rhododendren und grossen Farnen. Hier betreten wir den Jigme Dorji National Park. Mit über 4000 km2 ist dies der grösste Nationalpark in Bhutan. In diesem Nationalpark stehen auch die heiligen Berge Jomolhari, Tserim Kang und Jichu Drake. Neben dem kleinen Panda, Takins und Kragenbären lebt hier auch der seltene Schneeleopard. Die Chance auf eine Sichtung ist allerdings sehr klein. Nach einem anstrengenden Trekkingtag stellen wir unser Zeltlager in Thangthangkha auf.

Hinweis: Entlang der ersten Hälfte der Trekkingroute wurde in den letzten Jahren eine Stromleitung erstellt. Die Einwohner der Dörfer Lingshi, Goyul und Chebisa werden so in Zukunft vom Fortschritt der Elektrizität profitieren.

Übernachtung im Zelt in Thangthangkha (3600 m). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

25.9. Heiliger Berg Jomolhari

Heute Morgen haben wir bei guter Sicht von unseren Zelten aus einen schönen Blick auf den Jomolhari. Dieser über 7300 Meter hohe Himalaya-Riese ist einer der heiligsten Berge für die Bhutanesen und auch einer der schönsten in Bhutan. Hier soll die Göttin Jomo wohnen, welche eine der fünf Tseringchenga-Schwestern ist. Diese kraftvolle Schutzgottheit wird in vielen Regionen im Himalaya verehrt.

Wir begegnen auf unserem Weg immer wieder Yak-Herden. Diese grossen Tiere sind bestens angepasst an das raue Klima und die grossen Höhen. Immer weiter steigen wir bis zu unserem Lagerplatz in Jangothang. Der Name Jangothang bedeutet «Land der Ruinen» und tatsächlich steht in der Umgebung eine alte Ruine, um die sich alte Legenden ranken. An diesem schönen Ort werden wir übernachten.

Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

26.9. Ruhetag in prachtvoller Bergwelt

Wir sind hier bereits auf einer Höhe von über 4000 Metern. Für eine gute Akklimatisation legen wir einen Ruhetag ein. Wir können uns im Lager entspannen und die grandiose Bergwelt geniessen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, zu einsamen Bergseen zu wandern oder einen hochgelegenen Aussichtspunkt zu besteigen. Diese Wanderungen dauern zwischen 3 und 6 Stunden. Wir entscheiden uns nach Lust und Laune und vor allem nach unserem Wohlbefinden für eine der vielen Möglichkeiten, aber langweilig wird uns hier bestimmt nicht.

Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m). Optionale Wanderung von 3 – 6 Std. (F,M,A)

 

27.9. Über den ersten hohen Pass

Ein längerer Aufstieg bringt uns dem Himmel immer näher. Vielleicht haben wir Glück und sehen Murmeltiere oder Blauschafe an den Berghängen. Beim Hochsteigen spüren wir die «dünne Luft» und laufen in gemütlichem Schritt. Auf dem fast 4900 Meter hohen Pass Nyele La flattern bunte Gebetsfahnen im Wind. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Göttern, welche hier auf den Himalaya-Gipfeln wohnen. Wir geniessen die schöne Aussicht von oben zu den 7000ern Jomolhari, Jichu Drake und Tserim Kang. Danach machen wir uns auf den Weiterweg nach Lingshi. Hier steht ein Dzong, von welchem aus früher die Handelsrouten von Indien durch Bhutan und weiter nach Tibet kontrolliert wurden.

Übernachtung im Zelt in Lingshi (4000 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

28.9. Vorbei an kleinen Dörfern

Wir kommen heute an den kleinen Dörfern Lingshi und Goyul vorbei. Diese Dörfer liegen am Fuss einer imposanten Felswand. Die Steinhäuser stehen hier dicht zusammen. Dies ist eher ungewöhnlich für bhutanesische Dörfer, denn vielfach liegen die Häuser recht verstreut. In dieser Region gibt es viele Pflanzen, welche in der tibetischen Medizin gebraucht werden. Wir übernachten heute beim Dorf Chebisa. Hinter dem Dorf gibt es einen schönen Wasserfall. Wir haben genügend Zeit, um das Dorf zu besuchen und das Dorfleben zu beobachten.

Übernachtung im Zelt in Chebisa (3900 m). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

29.9. Blauschafe und Bartgeier

In dieser Region leben grosse Herden wilder Blauschafe. Auch sieht man hier oft Bartgeier oder andere Greifvögel am Himmel ihre Kreise ziehen. Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten und immer wieder die Berghänge und den Himmel über uns abzusuchen. Über den 4400 Meter hohen Gobu La steigen wir ins nächste Tal und weiter geht es nach Somuthang.

Übernachtung im Zelt in Somuthang (4200 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

30.9. «Great Tiger Mountain»

Mittlerweile sind wir gut akklimatisiert und steigen innerhalb von zwei Stunden auf unseren nächsten Pass, den 4750 Meter hohen Jhari La. Am Wegrand sieht man je nach Jahreszeit Edelweiss blühen und von der Passhöhe erblicken wir den Sinche La. Diesen über 5000 Meter hohen Pass werden wir am nächsten Tag überqueren. Nördlich sehen wir den beeindruckenden Schneegipfel des Gangchhenta, welcher als «Great Tiger Mountain» bekannt ist. Diesen Berg werden wir während der nächsten Tage immer wieder sehen. Wir steigen ab nach Tsheri Jathang. In dieses Tal kommen während der Sommermonate grosse Herden von Takins, die während einiger Monate hierbleiben. Das Tal wurde zu einem Schutzgebiet für diese Tiere erklärt. Das Takin ähnelt einem wilden Rind, gehört aber zur Gruppe der Ziegenartigen und ist das Nationaltier von Bhutan.

Übernachtung im Zelt in Robluthang (4150 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

1.10. Über den 5000 Meter hohen Sinche La

Heute steht uns noch einmal ein anstrengender Tag bevor. Wir steigen Serpentinen hoch bis auf eine Höhe von knapp 4400 Metern. Hier kommen wir in ein grosses Gletschertal und sehen bereits den Pass. Es ist ein langer Aufstieg, bis wir endlich auf dem Sinche La oben stehen. Hier sind wir zum ersten und einzigen Mal auf dieser Tour auf einer Höhe von 5000 Metern. Von hier oben haben wir noch einmal einen phantastischen Blick auf den «Tiger Mountain». Der Abstieg vom Pass führt über steiniges Gelände und ist in einigen Passagen steil. Vorbei an Flüssen, Wasserfällen und Gletschern wandern wir zu unserem heutigen Camp in Limithang.

Übernachtung im Zelt in Limithang (4150 m). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

2.10. Auf Schmugglerwegen

Durch ein unbewohntes Tal steigen wir ab. Vielleicht begegnen wir unterwegs Schmugglern, welche aus Tibet chinesische Waren nach Bhutan schmuggeln wie Thermosflaschen, Zigaretten, Kleider, Decken oder Radios. Für uns ist es nach den letzten, strengen Etappen wieder ein gemütlicheres Gehen. Nach 4 bis 5 Stunden erreichen wir das Dorf Laya, wo wir während den nächsten zwei Nächten bleiben werden.

Übernachtung im Zelt in Laya (3850 m). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

3.10. Dorfleben in Laya

Den heutigen Tag verbringen wir in Laya, um einen Einblick ins Leben der Bewohner zu bekommen. Die Laya bilden eine eigene Volksgruppe, mit eigenem Dialekt, eigenen Sitten und Gebräuchen. Die Frauen tragen ihr Haar im Gegensatz zu den meisten bhutanesischen Frauen lang und haben auf dem Kopf ihren typischen Hut. Dieser ist aus Bambus, rund und verläuft in eine schmale Spitze nach oben. Das Dorf der «Layaps», wie diese Leute genannt werden, ist eines der entlegensten Dörfer in ganz Bhutan.

Übernachtung im Zelt in Laya (3850 m). (F,M,A)

 

4.10. Auf wenig begangenen Wegen

Gut ausgeruht laufen wir heute weiter. Wir folgen dem Weg entlang des Tales des Rhodo Chhu. Man merkt, dass der Weg nicht viel begangen wird, streckenweise ist es ein beschwerliches Weiterkommen, aber die schönen Rhododendron- und Nadelwälder entschädigen für die Anstrengung. Die Rhododendren blühen jeweils im Frühling.

Übernachtung im Zelt in Rodophu (4200 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

5.10. Immer höher

Wir steigen immer höher durch ein schönes Tal und überqueren den 4900 Meter hohen Pass Tsomo La. Westlich vom Pass befindet sich ein schöner Aussichtspunkt, wo wir die 6000 und 7000er Jomolhari und Jichu Drake sehen. Gleich hinter diesen Gipfeln liegt Tibet. In dieser Region weiden oftmals Yaks und Pferde und vielleicht entdecken wir sogar einige Blauschafe. Unser Ziel ist Narethang, wo wir unser Lager für die Nacht aufstellen. Dieser vielfach «kalte» Lagerplatz wird vom 6400 Meter hohen Gangla Karchung überragt.

Übernachtung im Zelt in Narethang (4900 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

6.10. Über den 5100 Meter hohen Pass Karakachu La

Ein ein- bis zweistündiger Aufstieg bringt uns auf den 5100 Meter hohen Karakachu La. Von oben haben wir ein wunderschönes Bergpanorama und wir sehen unter anderem den 7100 Meter hohen Teri Kang, den 7200 Meter hohen Masagang und viele weitere Gipfel. Die meisten dieser Gipfel sind noch unbestiegen. Teils aus religiösen Gründen erteilt Bhutan keine Bewilligungen für die Besteigung der hohen Gipfel. Dort oben wohnen die Götter und diese sollen in ihrer Ruhe nicht gestört werden. Das Bergpanorama vom Pass gilt als eines der schönsten in ganz Bhutan.

Vom Pass her sehen wir auch einige Bergseen. Der Weg führt uns anschliessend auf der anderen Seite abwärts, teilweise ist er rutschig und bei Regen schwierig zu gehen. Mehr als 1000 Höhenmeter steigen wir ab, um dann unser Lager in Tarina aufzuschlagen. Diese Region ist sehr einsam und wird auch von Einheimischen nur spärlich besucht.

Übernachtung im Zelt in Tarina (4000 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

7.10. Selten besuchte Region Lunana

Wir kommen nun in die Region Lunana. Dies ist eine der am wenigsten besuchten Regionen in ganz Bhutan. Die heutige Etappe ist leichter und einfacher zum Gehen. Nach gut 4 Stunden erreichen wir das kleine Dorf Woche. Wer Lust hat, kann die heissen Quellen von Woche besuchen. Die Wanderung dorthin und zurück dauert 1 ½ bis 2 Stunden und wir machen dabei ungefähr 400 Höhenmeter.

Übernachtung im Zelt in Woche (3900 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

8.10. Grüner See

Heute steigen wir auf zum 4600 Meter hohen Pass Keche La. Unterwegs kommen wir an einem kleinen Bergsee vorbei. Die Einheimischen nennen ihn «Green Lake», den grünen See. Vorbei am kleinen Dorf Thea kommen wir nach Lhedi. Bei diesem Dorf werden wir für heute unser Zelt aufschlagen.

Übernachtung im Zelt in Lhedi (3700 Meter). Trekking 7 Std. (F,M,A)

 

9.10. Höchstgelegenes Dzong von Bhutan

Heute laufen wir durch eine sehr schöne Bergwelt. Nach einigen Stunden erreichen wir das Dorf Chozo auf einer Höhe von 4090 Metern. Der Dzong von Chozo gilt als höchstgelegener Dzong von Bhutan. Weiter geht es nach Thanza, einem der grösseren Dörfer in Lunana. Viele Einwohner verlassen aber während den kalten Monaten ihr Dorf und nur einige Dorfbewohner bleiben zurück, um nach den Häusern und den Herden zu schauen.

Übernachtung im Zelt in Thanza (4050 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

10.10. Ruhetag in Thanza

Nach den teils anstrengenden Tagen geniessen wir heute einen wohlverdienten Ruhetag in Thanza. Wir nutzen den Tag für eine ausgiebige Wäsche, einen Bummel durchs Dorf oder eine Wanderung in der Umgebung.

Hinter Thanza thront der über 7000 Meter hohe Zongophu Gang (Table Mountain). Nach dem Besuch der Königin Ashi Dorji Wanchuck im Jahr 2002 wurde dieser Berg in Gangchen Singye umgetauft zu Ehren ihres Mannes, dem ehemaligen König von Bhutan Jigme Singey. Dieser soll wie ein «mächtiger Berg» für sein Volk gewesen sein und immer eine freie Schulter für die Last des Volkes gehabt haben. Jigme Singye lebt noch in Bhutan, hat aber im Dezember 2006 die Macht an seinen Sohn Jigme Khesar Namgyel weitergegeben.

Übernachtung im Zelt in Thanza (4050 Meter). (F,M,A)

 

11.10. Wieder aufwärts

Nach dem Ruhetag in Thanza machen wir uns auf den Weiterweg. Wir und unsere Crew sind nach den vielen Tagen «on the trek» mittlerweile ein gut eingespieltes Team und jeder Handgriff sitzt. Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns mehrheitlich aufwärts zu unserem Lagerplatz in der Nähe von Tshorim, wo wir auf einer Höhe von 4800 Metern unsere Zelte aufstellen

Übernachtung im Zelt in der Nähe von Tshorim (4800 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

12.10. Gangkhar Puensum, höchster Berg in Bhutan

Der Gangkhar Puensum mit 7541 Metern ist der höchste Berg Bhutans und ebenfalls der höchste bisher unbestiegene Gipfel der Erde. Auf unserem Weg nach Saram haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf diesen Berg. Dies ist sicherlich eine der schönsten Etappen auf unserem Trekking und wir hoffen fest auf eine gute Bergsicht. Auf dem 5460 Meter hohen Pass Gohpu La geniessen wir die wunderschöne Aussicht über die phantastische Bergwelt. Unser Ziel ist Saram, wo wir ein letztes Mal «richtig hoch» übernachten werden. Wir sind froh um unsere warmen Schlafsäcke, bei Wetterumstürzen kann die Temperatur in der Nacht doch deutlich im Minusbereich liegen.

Übernachtung im Zelt in Saram (4900 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

13.10. Immer weiter

Immer weiter führt uns unser Weg. Wir folgen einem grossen Tal Richtung Süden für viele Kilometer und erreichen am Nachmittag Minchugang, unser heutiges Etappenziel.

Übernachtung im Zelt in Minchugang (4300 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

14.10. Auf und Ab

Heute stehen zwei weitere Pässe auf dem Programm. Wir überqueren die Pässe Sake La (4820 Meter) und den Phodrang La (4650 Meter). Gut akklimatisiert und eingelaufen werden uns diese Pässe aber kaum ernsthaft auf die Probe stellen.

Übernachtung im Zelt in Warthang (4450 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

15.10. Heisse Quellen

Während der letzten Woche haben wir uns immer in Höhen zwischen 4000 und 5500 Metern bewegt. Heute kommen wir zum ersten Mal wieder deutlich unter die 4000er Grenze. Bevor es soweit ist, haben wir noch den Pass Uruthang La (4780 Meter) zu überqueren. Beim Abstieg kommen wir am Lagerplatz Uruthang vorbei. Dies ist ein populärer Platz für Yakhirten aus der Umgebung. Ein kurzer Aufstieg bringt uns auf den knapp 4500 Meter hohen Nephu La. Anschliessend folgen wir dem Fluss Mangde Chu bis nach Dur Tsachu. Dieser Ort ist bekannt für seine heissen Quellen und auch wir geniessen ein Bad im warmen Wasser. Sogar der grosse Tantriker Padmasambhava soll vor über 1200 Jahren in den heissen Quellen hier gebadet haben.

Übernachtung im Zelt in Dur Tsachu (3590 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

16.10. Ein Bergsee und zwei Pässe

Ein langer Aufstieg bringt uns auf den 4400 Meter hohen Kuthang La. Wir geniessen die Aussicht und steigen anschliessend ab zum Bergsee Djule Tsho. Unser zweiter Pass heute ist der 4700 Meter hohe Djule La. Nach einem langen Tag erreichen wir Tshochenchen, einen schönen Campplatz.

Übernachtung im Zelt in Tshochenchen (3850 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

17.10. Durch schöne Wälder

Wir folgen dem Yolang-Fluss und wandern vorbei am kleinen Dorf Lungsum und weiter durch dichte Kiefern-, Wachholder-, Fichten- und Ahornwälder bis ins Dorf Nasphel. Wir geniessen die wärmeren Temperaturen in den tieferen Gefilden.

Übernachtung im Zelt in Nasphel (2700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

18.10. In die Region Bumthang

Hier sind wir in Zentralbhutan in der Region Bumthang. Der Hauptort von Bumthang ist Jakar. Dieser ist nicht weit weg und wäre mit einer nicht allzu langen Fahrt zu erreichen. Wir ziehen es aber vor, die «Zivilisation links liegen zu lassen» und laufen stattdessen zu Fuss weiter über den kleinen Pass Phephe La. Dieser ist nur knapp 3400 Meter hoch und verglichen mit den vielen Pässen, welche wir schon überquert haben, kommt kein richtiges Pass-Feeling auf. Wir geniessen dafür die üppige Natur und die schönen Wälder. Unser heutiges Ziel ist Ogyen Choling, wo wir uns nach den langen Etappen der letzten Tage auf unseren wohlverdienten Ruhetag freuen. Nach langem haben wir hier auch wieder einmal ein festes Dach über dem Kopf und ein richtiges Bett. Wir übernachten in einem kleinen Gasthaus.

Übernachtung im Gasthaus in Ogyen Choling (2900 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

19.10. Ruhetag im schönen Tal von Tang

Wir geniessen unseren Ruhetag in Ogyen Choling. Hier wohnt der Schweizer Walter Roder mit seiner bhutanesischen Frau. Er hat während vielen Jahren verschiedene Landwirtschaftsprojekte in Bhutan geleitet und war ausserdem Landesdirektor von Helvetas Bhutan. Er weiss sehr viel über Land und Leute und natürlich über die Landwirtschaft hier zu erzählen. Seine Frau ist eine der bekanntesten bhutanesischen Schriftstellerinnen. Zusammen haben sie den alten Palast von Ogyen Choling restauriert und zu einem kleinen Museum umgestaltet. Ogyen Choling ist einer der spannendsten Orte, welchen wir in Bhutan kennen und liegt im Tal von Tang. Dieses gilt als das schönste der vier grossen Täler in Bumthang.

Übernachtung im Gasthaus in Ogyen Choling (2900 Meter). (F,M,A)

 

20.10. In den «wilden Osten»

Der letzte Teil unseres Trekkings führt uns auf einer alten Handelsroute Richtung Osten. Diese Route nennen die Einheimischen «Wild East Rodung La Trek». Von Ogyen Choling steigen wir auf einem schlecht sichtbaren Pfad durch teils sumpfiges Gelände immer höher. Wir hoffen auf trockenes Wetter. Bei Regen kann diese Etappe sehr schlammig werden. Unser heutiges Ziel ist Phokpey, wo wir auf einer Höhe von über 3700 Metern unser Zeltcamp errichten werden.

Übernachtung im Zelt in Phokpey (3710 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

21.10. Über die Pässe Kempe La und Rodung La

Heute überqueren wir zwei Pässe. Den ersten erreichen wir nach ein bis zwei Stunden. Vom Kempe La (auch Phul La genannt) haben wir eine schöne Aussicht auf den Gangkhar Puensum. Unser nächstes Ziel ist der über 4000 Meter hohe Pass Rodung La. Diese einst wichtige Handelsroute von Trashi Yangtse nach Lhuentse und weiter nach Bumthang wird seit dem Bau der Strassen in diese verschiedenen Täler kaum mehr begangen und noch nicht viele Westler hatten die Gelegenheit, diese einsame Route zu gehen. Der Weiterweg nach Pemi ist deshalb oft in nicht allzu gutem Zustand und wir nehmen vorsichtig den Abstieg in Angriff. Unterwegs passieren wir einige Dörfer wie Ungar. Dieses kleine Dorf wurde vor nicht allzu langer Zeit durch eine Jeepstrasse mit der Aussenwelt verbunden. Es ist erstaunlich, wie viele Täler und Dörfer hier in den letzten Jahren mit Jeepstrassen erschlossen wurden. Dies macht das Leben der einheimischen Bevölkerung deutlich einfacher, auch wenn wir als Trekker natürlich lieber eine Bergwelt ohne Jeepstrassen durchwandern würden. Während den nächsten Tagen gibt es immer wieder Wegstücke, welche wir auf einer Jeepstrasse oder auf Feldwegen laufen werden. Es gibt aber in der Regel kaum Verkehr hier.

Übernachtung im Zelt in Pemi (2990 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

22.10. Zu einem der ältesten Tempel von Bhutan

Wir steigen hinab ins Tal des Nayurgang Chhu und je tiefer wir kommen, desto üppiger wird die Vegetation. Auf einer Höhe von ungefähr 1700 Metern überqueren wir den Nayurgang Chhu auf einer Hängebrücke und steigen durch subtropische Wälder auf zu einigen kleinen Dörfern. Nach einem langen Tag erreichen wir den Khaine Lhakhang. Dieser gilt zusammen mit dem Kyichu Lhakhang in Paro und dem Jambay Lhakhang in Bumthang als einer der ältesten Tempel von Bhutan. Wie die anderen zwei auch soll dieser Tempel vom mystischen tibetischen König Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert erbaut worden sein.

Übernachtung im Zelt beim Khaine Lhakhang (2030 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

23.10. Zum Kloster in Rawabi

Unsere heutige Etappe führt uns nach Chunpokpun, einem beliebten Weidegrund für Yakhirten auf 2700 Metern Höhe. Unser heutiger Pass ist nicht viel höher, nämlich nur 2900 Meter hoch. Diesen nennen die Einheimischen Raning La. Unser heutiges Ziel ist das Kloster von Rawabi, wo wir auch campen werden.

Übernachtung im Zelt in Rawabi (2300 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

24.10. Ins Tal von Lhuentse

Wenn wir Glück haben, dann findet heute Morgen eine Gebetszeremonie satt im Kloster in Rawabi. Gerne dürfen wir daran teilnehmen. Die Mönche freuen sich über etwas Abwechslung in diesem Kloster, welches kaum je von Auswärtigen besucht wird. Unsere heutige Etappe führt uns anschliessend nach Tangmachu. Dieses Dorf liegt im Tal von Lhuentse. Die Region Lhuentse ist in ganz Bhutan bekannt wegen der schönen Brokatwebereien, welche hier hergestellt werden. Oberhalb von Tangmachu steht eine grosse Statue des Padmasambhava. Diese eindrückliche Statue wurde erst vor einigen Jahren fertiggestellt und zieht mittlerweile etliche bhutanesische Pilger an.

Übernachtung im Zelt in Tangmachu (1640 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

25.10. Paradiesischer Garten

Wir wandern talwärts und überqueren auf einer Brücke den Fluss Kuri Chhu. Hier sind wir auf einer geringen Höhe von unter 1200 Metern. Von hier weg steigen wir durch Reisterrassen und Felder auf zum Dorf Chusa und weiter nach Minjey. Der hiesige Tempel Darchu Pang Lhakhang ist bekannt für seinen «paradiesischen» Garten voller Blumen. Es gibt hier auch Bananenbäume und oftmals kann man zahlreiche Vögel beobachten.

Übernachtung im Zelt in Minjey (2040 m). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

26.10. Zu den Weiden von Pemi

Unser Weg führt uns durch dichte Wälder nach Pemi. Hier stehen einige einfache Hirtenhütten. Die Bewohner von Minjey führen ihre Herden auf diese Weiden. Die Wege heute und morgen werden nur sehr selten begangen und so können diese an etlichen Stellen in einem schlechten Zustand sein.

Übernachtung im Zelt in Pemi (3050 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

27.10. Die «Neun Schwestern»

Auf einem kaum mehr begangenen Weg wandern wir immer höher. Gemäss einer Legende wird diese Gegend als «Neun Schwestern» genannt in der Meinung, dass auf dem Weg neun Pässe zu überqueren sind. Der höchste Pass ist der Dong La mit einer Höhe von 3800 Metern. Von oben geniessen wir die Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir unser Ziel in Taupang und sind froh, unsere «müden Knochen» ein bisschen ruhen zu lassen.

Übernachtung im Zelt in Taupang (2500 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

28.10. Letzter Trekkingtag

Sicherlich ein bisschen wehmütig nehmen wir heute unseren letzten Trekkingtag in Angriff. Wie an vielen anderen Stellen kann der Weg hier ebenfalls recht sumpfig sein, je nach Witterungsverhältnissen. Am Nachmittag erreichen wir den Endpunkt unseres Trekkings in Trashi Yangtse. Wir übernachten in einem sehr einfachen Hotel. Falls wir Zeit und Lust haben, dann können wir heute Nachmittag den Choerten Kora besuchen. Dieser grosse Choerten ist für viele bhutanesische Pilger ein Grund, dieses Tal ganz im Osten von Bhutan zu besuchen. Der Choerten soll nach dem Vorbild des grossen Choerten von Bodnath in Nepal erbaut worden sein, ist aber um einiges kleiner ausgefallen. Heute Abend stossen wir mit unserer Begleitmannschaft auf das gute Gelingen unseres Trekkings an.

Übernachtung im Gasthaus in Trashi Yangtse (1800 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

29.10. Für «Sündenfreie»

Wir fahren mit einem Fahrzeug nach Trashigang. Dies ist der Hauptort von Ostbhutan. In einem Seitental steht das kleine Kloster Gom Kora. Sehr eindrücklich ist der grosse Felsen dahinter. Dies ist einer der heiligsten Orte in Bhutan, hier soll der grosse Tantriker Padmasambhava meditiert haben. Wer «sündenfrei» ist, kann versuchen, sich durch die enge Höhle unterhalb des Felsens zu zwängen. Aber Achtung, die Sündenbehafteten bleiben nach dem Glauben der Leute hier im Loch stecken. Die Mutigen können sich auch beim Klettern am Felsen probieren. Dieser «Kletterweg» soll uns direkt in den «buddhistischen Himmel» führen.

Übernachtung im Hotel in Trashigang (1070 Meter). Fahrzeit 3 Std. (F,M,A)

 

30.10. Ins Tal der «Weber»

Nach dem Frühstück besuchen wir den mächtigen Dzong von Trashigang. Anschliessend fahren wir ins Tal von Radi. Das kleine Dorf Tsangkha ist bekannt für seine Stoffe. Viele Familien sind hier mit der Produktion von wunderschönen Stoffen beschäftigt, welche anschliessend in die Hauptstadt Thimphu verkauft werden. Wir machen eine Wanderung in diesem schönen Tal und besuchen einige der kleinen Dörfer. Mit ein bisschen Glück können wir hier den Einheimischen beim Weben zuschauen.

Übernachtung im Hotel in Trashigang (1070 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

31.10. Letzter Tag in Bhutan

Heute ist unser letzter Tag in Bhutan. Wir fahren über einige, immer tiefere Pässe südwärts bis an die Grenze zu Indien. Es ist eine lange Fahrt und wir haben Zeit, all unsere Erlebnisse in Bhutan noch einmal Revue passieren zu lassen. Wir sollten aber auch zum Fenster hinausschauen, die Gegend hier ist vor allem bekannt für die reiche Vogelwelt. Am Abend erreichen wir Samdrup Jongkhar, den bhutanesischen Grenzort, wo wir übernachten werden.

Übernachtung im Hotel in Samdrup Jongkhar (170 Meter). Fahrzeit 7 Std. (F,M,A)

 

1.11. Flug von Guwahati nach Delhi

Wir verabschieden uns von Bhutan und reisen in Indien ein. Eine 2 bis 3-stündige Fahrt bringt uns nach Guwahati. Von hier fliegen wir mit dem Flugzeug zurück nach Delhi. Bei guter Sicht können wir «unser Bhutan» noch einmal von oben geniessen. In Delhi haben wir in einem Hotel ein Tageszimmer zur Verfügung.

Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz machen.

Tageshotel in Delhi. Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 2 ½ – 3 Std. (F,M,A)

 

2.11. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Flugzeit 8 ½ Std.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss 
  • Flüge Delhi-Paro und Guwahati-Delhi einfach in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 9 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Bhutan
  • 33 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • 1 Übernachtung im Hotel im Doppelzimmer in Delhi bei Anreise (falls die Transferzeit dazu reicht)
  • 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise 
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen) 
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visa für Indien und Bhutan (CHF 260, Stand Juli 2019) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien und Bhutan
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Bhutan

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In Bhutan gibt es von der Regierung genehmigte Hotels und Gasthäuser für ausländische Touristen. In den grösseren Städten entsprechen diese einem 1- bis 2-Sterne-Hotel in der Schweiz. In abgelegenen Gegenden sind die Unterkünfte teilweise deutlich einfacher, WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer. Die meisten Unterkünfte verfügen über eine Heizmöglichkeit in den Zimmern.

In Delhi haben wir ein Zimmer in einem guten Mittelklassehotel.

 

Zeltübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und das ausgewählte Modell ist der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.

Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen wird als kalter Lunch mitgenommen, es kann aber auch eine am Morgen zubereitete warme Mahlzeit sein, welche wir in Thermosgefässen mitführen. 

In den Hotels und Restaurants sind Trinkwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Während des Trekkings kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. Zu den Mahlzeiten auf dem Trekking gibt es zusätzlich Tee, Kaffee (Instant) und heisse Schokolade. 

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant.

Bei Trekkings mit Übernachtungen im Zelt bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack und eine Liegematte mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download

 


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Bhutan

 

Bhutan hat nicht allzu viele westliche Touristen, verglichen mit vielen anderen Himalaya-Regionen. So ist auch die Auswahl an Literatur über dieses Land nicht allzu gross. In deutscher Sprache gibt es die sehr informativen Reiseführer «Bhutan» vom Trescher Verlag oder vom Verlag Edition Erde. In englischer Sprache gibt es Bhutan-Reiseführer von den Verlagen Lonely Planet und Footprint.

Beim Verlag Reise Know-How ist eine Landkarte von Bhutan erhältlich. Besser sind jedoch die in Nepal produzierten Bhutan-Karten. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine dieser Karten zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Indien und Bhutan ist ein Visum erforderlich. Diese Visa sind inbegriffen und werden von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen der Visa für Indien und Bhutan

 

Das Visum für Indien muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Für diese Reise benötigen wir das klassische Visum im Pass. Wir füllen für Sie das «komplizierte» Visumsformular aus und holen anschliessend das Visum ein. Die Einholung des Indienvisums dauert in der Regel 1 bis 2 Wochen, bei nicht-schweizerischen Pässen etwas länger. Für die Einholung wird der Originalpass benötigt, welcher solange nicht verfügbar ist. Kontaktieren Sie uns, falls Sie vor der Reise Auslandaufenthalte planen. So können wir die Zeit der Visumseinholung mit Ihnen koordinieren.
Für Bhutan ist ebenfalls ein Visum nötig. Dieses wird von uns beantragt und Sie erhalten es bei der Einreise direkt in den Pass gestempelt. Infos dazu erhalten Sie später.
Beide Visa sind inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns.
 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download