Trekking in Sikkim - phantastische Aussicht vom Goechala auf den Kangchendzönga (Kangchenjunga)

Zum dritthöchsten Berg der Welt

Gruppenreise Sikkim - Trekking


3.10. - 24.10.2020

 

22 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer/-zelt

 CHF 5690

CHF 6290

CHF 6990

 

CHF 650


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Einzelzimmer/-zelt

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer und -zelt zu buchen. In kleinen Gasthäusern ist der Platz jedoch sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer/-zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer/-zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Der 8586 Meter hohe Kangchendzönga ist der dritthöchste Berg der Welt. Majestätisch erhebt er sich über Sikkim. Dieser 8000er markiert die Grenze zwischen Sikkim und Nepal. Wir machen ein spannendes Rundtrekking auf einer unüblichen Route zu diesem gewaltigen Eisriesen. Der Hinweg führt über alte Hirtenpfade, den Rückweg legen wir auf der klassischen Route zurück. Unterwegs geniessen wir immer wieder das phantastische Bergpanorama mit etlichen Schnee- und Eisgipfeln. Der höchste Punkt unseres Trekkings ist der fast 5000 Meter hohe Goecha La. Hier haben wir den dritthöchsten Berg der Welt zum Greifen nahe. 

Von der Landschaft her gilt Sikkim als eine der abwechslungsreichsten Regionen im Himalaya. Unterhalb der hohen Schneegipfel ist Sikkim sehr grün und ein botanisches Paradies mit dichten Wäldern, Rhododendren, Orchideen und riesigen Farnen. Das heute zu Indien gehörende ehemalige Königreich Sikkim liegt zwischen Nepal und Bhutan sowie Indien und Tibet und ist auch kulturell enorm abwechslungsreich. Vor und nach dem Trekking besuchen wir die spannendsten Orte in Sikkim. 

 



Höhepunkte

  • 12-tägiges Trekking auf alten Pfaden der Yakhirten
  • Schöne Aussicht auf den 8586 Meter hohen Kangchendzönga 
  • Überquerung von mehreren Pässen zwischen 4000 und 4950 Meter
  • Grosse Klöster und kleine Dörfer 
  • Ehemaliges Königreich Sikkim


Reiseroute

Landkarte Sikkim-Reise Gangtok - Rumtek - Uttare - Goechala - Yuksom - Pelling

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Trekking-Reisen in Sikkim

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Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Reise- und Trekkingsaison.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Viel Niederschlag und Wolken. Üppige Vegetation. Wegen des Monsuns kann es aber bei Fahrten in diese Gebiete zu Verzögerungen wegen Erdrutschen etc. kommen. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit nicht allzu heissen Temperaturen im Flachland, angenehmen Temperaturen in mittleren Höhen von 3000 bis 4000 Metern und kühlen oder kalten Temperaturen in grösseren Höhen.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 3000 bis 4000 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein.

 


Zu dieser Reise

 

Oktober ist eine schöne Zeit mit tagsüber häufig angenehmen Temperaturen. In der Höhe kann es abends bis morgens kühl sein. Die Bergsicht ist im Herbst in der Regel gut. Bei Wetterumstürzen kann die Temperatur in den höchsten Camps auf 4000 Metern und darüber auch unter null Grad fallen, in seltenen Fällen wäre auch Schneefall möglich.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Darjeeling (2100 Meter)

Klimadiagramm - Niederschläge in Darjeeling im indischen Himalaya
Klimadiagramm - Temperatur in Darjeeling im indischen Himalaya

 

Dzongri (4000 Meter)

Klimadiagramm - Niederschläge in Dzongri während dem Trekking in Sikkim
Klimadiagramm - Temperatur in Dzongri während dem Trekking in Sikkim

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Sehr abwechslungsreiches Trekking zum dritthöchsten Berg der Erde, dem 8586 Meter hohen Kangchendzönga. Spannende Rundtour, welche deutlich attraktiver ist als «nur» die klassische Route. Dieses Trekking ist das vielleicht schönste in Sikkim. Unvergessliche Reise in eine nur wenig bekannte Region im Himalaya.

 



Anforderungen

  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition. 4 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 7 Tagesetappen von 5 – 8 Stunden.
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM Karten funktionieren in den meisten Regionen Indiens) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 



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Medizinische Versorgung

 

In Indien ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit.

Für Indien sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern. Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

3.10. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wir verbringen die Nacht in einem Hotel in Delhi.

Übernachtung im Hotel in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std. 

 

4.10. Flug dem Himalaya entlang

Heute fliegen wir dem Himalaya entlang nach Bagdogra. Bei schönem Wetter sehen wir die 8000er Dhaulagiri, Annapurna, Everest und Kangchendzönga. Unsere Fahrt nach Sikkim führt zuerst durch das Flachland, wir durchqueren dann ein dichtes Waldgebiet und überqueren den Fluss Tista, dessen Ursprung im Grenzgebiet zu Tibet in Nordsikkim liegt. Es folgt eine abwechslungsreiche Fahrt vorbei an terrassierten Reisfeldern und saftig-grünen, subtropischen Wäldern. Wir passieren winzige Weiler, geschäftige Orte und menschenleere, nur von Affengemeinschaften bewohnte Dschungel, bis wir die am Hang gebaute Stadt Gangtok erreichen. Es ist dies die Hauptstadt von Sikkim.

Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

 

5.10. Gangtok – Hauptstadt von Sikkim

Nach der langen Reise gehen wir den heutigen Tag gemütlich an. Zu Fuss machen wir uns auf zum Bazar von Gangtok. Wir geniessen das Treiben und vielleicht schliessen wir sogar den einen oder anderen Handel ab. Im Institut für Tibetologie gibt es eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Literatur, sowie eine grosse Anzahl von Thangkas, Bronzefiguren und Kultgegenständen. Von da geht es weiter zum Do-Drul Chörten. Im Cottage Industries Institute wird traditionelles Handwerk gelehrt. Hier sind auch traditionelle Holzschnitzereien, Textilien und Bambusartikel erhältlich. 

Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 ½ Std. (F,M,A)

 

6.10. Sikkims Ureinwohner und Schamanenzeremonie

Nach dem Frühstück fahren wir auf die gegenüberliegende Talseite nach Rumtek. Von unserer Unterkunft unternehmen wir eine Wanderung auf schmalen Pfaden über terrassierte Reisfelder zu einer kleinen Ureinwohner-Siedlung. Wir spazieren durch das Dorf und erhalten dabei einen Einblick in das Dorf- und Landleben. In einem auf Stelzen gebauten Haus sind wir beim Dorfschamanen eingeladen. Hier dürfen wir eine Zeremonie miterleben und geniessen es, zusammen einen Tee zu trinken. Anschließend besichtigen wir das Kloster «Lingdum Zurman Kharwang». Im Innern des farbenprächtigen Komplexes erzählen die Wandmalereien von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddhas. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine aktive Mönchsschule. Oft kann man die jungen Mönche beim Auswendiglernen des tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (kraftvollen Gebeten) antreffen.

Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 5 Std. (F,M,A)

 

7.10. Abwechslungsreiche Kultur

Heute stehen die Kagyu-Klöster von Rumtek auf dem Programm. Von 1959 bis 1981 lebte hier der 16. Karmapa, Oberhaupt des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Nachdem er aufgrund der chinesischen Invasion in Tibet nach Sikkim geflohen war, erhielt er vom König von Sikkim nicht nur Asyl, sondern auch Land und Unterstützung für den Bau eines neuen Klosters in Rumtek. Sein Heimatkloster in Tsurphu in Tibet diente als Vorlage für das Bauwerk. Das Kloster war zu Lebzeiten des 16. Karmapas ein wichtiger Pilgerort für tibetische Buddhisten. Der Karmapa ist in der tibetisch-buddhistischen Welt eine der wichtigsten Reinkarnationen und Oberhaupt der Karma Kagyu-Schule. Die Karma Kagyu-Schule ist eine der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Der Dalai Lama ist Oberhaupt der Richtung der Gelugpa (Gelbmützen). Folgt man der mit Gebetsfahnen gesäumten Strasse, kommt man zum ursprünglichen alten Kloster von Rumtek aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und liegt auf einem Berggrat mit phantastischer Aussicht auf die Hügel und Felder von Martam. Ein kleiner Schrein in einem Nebenraum ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken Wirkung ist die Figur jedoch verhüllt.

Anschliessend führt uns eine abwechslungsreiche Fahrt zuerst durch den grössten Teegarten Sikkims. Der Teegarten Temi ist für seinen hervorragenden, biologisch angebauten Tee bekannt und gilt unter Kennern als Geheimtipp. Anschliessend geht die Fahrt weiter aufwärts bis in die Stadt Ravangla. Am Abend erreichen wir ein typisches Bhutia-Dorf. Hier sind wir zu Gast im Hause einer Familie und tauchen so ein in die Kultur der ursprünglich aus Tibet stammenden Bhutia-Sikkimesen. Den Abend lassen wir mit einem traditionellen Bhutia-Abendessen in der einfachen Küche unserer Gastfamilie und anschliessend am Lagerfeuer bei einer kleinen kulturellen Darbietung ausklingen. Natürlich darf dabei ein «Chang», ein selbstgebrautes Bier aus Hirse nicht fehlen.

Übernachtung im einfachen Familienhaus in Kewzing (1550 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

8.10. «Befreit von all unseren Sünden»

Nach einem gemütlichen Frühstück bei der Familie haben wir Zeit um das Dorf Kewzing zu erkunden. Auf der Weiterfahrt besuchen wir das auf einem kegelförmigen Berg stehende Tashiding Kloster. Neben dem Kloster stehen mehrere Chörten. Man sagt, dass schon allein das Sehen dieser Chörten, uns von all unseren Sünden befreit. Probieren können wir dies ja! Schön sind die Gebetsmauern mit den kunstvoll in Stein gemeisselten Mantras. Der Steinmetz, der all die Kunstwerke erarbeitet hat, ist leider vor ein paar Jahren verstorben und oftmals ist es schwierig Nachfolger für dieses alte Handwerkt zu finden. Wir fahren vorbei an Dörfern, welche hauptsächlich von nepalesischen Volksgruppen bewohnt sind. Bei der Ortschaft Rinchenpong führt eine Naturstrasse den letzten Kilometer zu unserer Unterkunft, einem typischen Bhutia-Farmhouse. Wenn wir Lust haben und nicht allzu spät ankommen, unternehmen wir eine halbstündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt in der Nähe des Farmhouses.

Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

9.10. Trekkingstart

Heute geht es zeitig los. Nach einer anderthalbstündigen Fahrt erreichen wir Uttare, den Startpunkt unseres Trekkings. Wir werden bereits von unserer Crew erwartet. Das gesamte Gepäck wird von Pferden oder Yaks getragen und so wird es einen Moment dauern, bis alles auf die Tragtiere geladen ist. Nun geht es los. Wir wandern bergauf durch dichten Wald auf einem schmalen gepflasterten Pfad dem Bach Simphok Chu entlang. Es ist unser erster Trekkingtag und so ist es besonders wichtig, nicht zu schnell loszulaufen. Wir erreichen eine Waldlichtung mit mehreren Häusern, die Alp Chitre. Das letzte Stück hinauf auf die Passhöhe auf der Singalila Range ist steil und so müssen wir uns die atemberaubende Aussicht verdienen. Wir sind hier an der Grenze zu Nepal, bei klarem Wetter eröffnet sich uns ein spektakuläres Panorama westwärts nach Nepal und ostwärts nach Sikkim. Für die nächsten zwei Nächte bleiben wir hier in Chewa Bhanjyang. Dies ist wichtig für eine gute Akklimatisation, sind wir doch bereits über 3000 Meter hoch.

Übernachtung im Zelt in Chewa Bhanjyang (3140 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A) 

10.10. Besteigung des Singalila Peak 

Heute haben wir die Möglichkeit, eine Wanderung auf dem Singalila Kamm südwärts bis auf den Singalila Peak (3685 m) zu unternehmen. Wir werden hier oben bei klarem Wetter mit einer gewaltigen Aussicht auf die umliegenden 7000- und 8000er belohnt. Im Norden ist dies der dritthöchste Berg der Welt, der Kangchendzönga. Der Name Kangchendzönga stammt aus dem Tibetischen und kann mit «Die fünf Schatzkammern des großen Schnees» übersetzt werden kann.

Die Wanderung ist optional und es ist auch möglich, stattdessen einen Tag mit «Dolce far niente» im Lager zu verbringen und von dort her das Bergpanorama zu geniessen. um uns gut an die Höhe zu gewöhnen. Wir können uns im Lager entspannen und die grandiose Bergwelt geniessen. 

Übernachtung im Zelt in Chewa Bhanjyang (3140 Meter). Optionale Wanderung von 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

11.10. Weiter geht’s Richtung Norden 

Gut erholt geht es heute weiter. Wir steigen auf dem Kamm des Singalila nordwärts und wandern durch grosse Rhododendronwälder. Diese blühen nur im Frühling. Unser Weg führt uns auf und ab und immer der Grenze entlang, linkerhand liegt Nepal und rechterhand Sikkim. In der Ferne sind im Osten auch die Schnee- und Eisgipfel von Bhutan zu erkennen. Nach einem langen Trekkingtag erreichen wir unser Camp.

Übernachtung im Zelt in Dhor (3710 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

12.10. Sonnenaufgang über dem Himalaya

Nach dem gestrigen langen Tag steht heute eine etwas kürzere Etappe an. Frühes Aufstehen lohnt sich aber trotzdem. Wir steigen vor Sonnenaufgang hinauf zu einem Aussichtspunkt. Bei klarem Wetter können wir von hier miterleben, wie die ersten Sonnenstrahlen den Kangchendzönga, den Mount Everest und viele weitere Berggipfel erreichen. Auch heute geht es weiter dem Berggrat entlang. Wir wandern über mehrere kleinen Pässe und staunen über das sagenhafte Panorama um uns herum. Kurz vor der Hirtensiedlung Pare Megu überqueren wir den letzten und auch höchsten Pass des heutigen Tages. Oben auf dem Pass flattern die farbigen Gebetsfahnen im Wind. Dieser soll die Gebete zu den Göttern tragen, welche auf den Himalaya-Gipfeln wohnen. Unser Camp steht etwas weiter unten im flachen Weideland auf nepalesischem Boden.

Übernachtung im Zelt in Pare Megu (3900 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

13.10. Vorbei an den Bergseen

Wir befinden uns auch während des heutigen Tages im Grenzgebiet von Sikkim und Nepal und der Weg führt teils auf der nepalesischen Seite weiter. Vom Camp her steigen wir hoch zu einem weiteren Pass. Die Landschaft wird nun offener und die Baumgrenze liegt inzwischen unterhalb von uns. Vorbei an kleinen Bergseen erreichen wir unser Camp am Ufer des Bergsees Lam Pokhari, wo wir uns wieder auf indischen Boden befinden. Heute schlafen wir zum ersten Mal auf einer Höhe von über 4000 Metern.

Übernachtung im Zelt am Bergsee Lam Pokhari (4320 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

14.10. Unser erster hoher Pass 

Bis hierhin haben wir bereits etliche, meist kleinere Pässe überquert. Heute steht unser erster hoher Pass auf dem Programm. Vom Lager her geht es aufwärts auf den Daphebir-Pass. Dieser hat eine Höhe von gut 4630 Metern. Auch auf der heutigen Etappe haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Bergriesen vor uns, welchen wir immer ein Stück näherkommen. Beim Abstieg vom Pass erreichen wir wieder die Baumgrenze und wandern das letzte Stück durch den Wald bis zur Lichtung Gomathang. Auf diesem Weidplatz der hiesigen Yakhirten wird unser heutiges Camp errichtet.

Übernachtung im Zelt in Gomathang (3800 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

15.10. Wälder und Fasane

Nachdem wir diese Nacht unter 4000 Metern verbracht haben, geht es heute mehrheitlich bergauf. So starten wir den Tag mit dem Aufstieg über bewaldete Hänge. Es lohnt sich heute, nach Vögeln Ausschau zu halten. Mit etwas Glück begegnen uns Himalaya-Glanzfasane oder auch Blutfasane. Letzterer ist Sikkims Nationalvogel. Der Kokling-Pass auf 4250 Metern ist für heute der höchste Punkt. Nach dem Abstieg vom Pass steigen wir erneut hoch zu unserem Lagerplatz in Pangding. 

Übernachtung im Zelt in Pangding (4210 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

 

16.10. Phantastisches Bergpanorama

Von Pangding steigen wir in ein Seitental wo wir einen Bergbach überqueren und uns anschliessend auf den gemächlichen Aufstieg nach Dzongri machen. Zahlreiche bunte Gebetsfahnen flattern hier im Wind und markieren den Platz, wo sich die Götter mit der Erde, den Menschen und den Yaks treffen. Von hier oben haben wir einen wunderschönen Blick auf das umliegende Bergpanorama. Nicht nur der Kangchendzönga ist bei guter Sicht zu sehen, sondern auch die 6000er Kokthang, Rathong und Kabru Dome. Auf einer schönen Alpwiese stellen wir unsere Zelte auf. Wer noch Lust und Energie hat, kann den 300 Meter höheren Dzongri Peak besteigen, um einen noch besseren Ausblick auf das Bergpanorama zu haben. Ab hier sind wir auf der Hauptroute des Goecha La Trekkings unterwegs und so sind die nächsten Tage nicht mehr so einsam wie die vorherigen.

Übernachtung im Zelt in Dzongri (4000 Meter). Trekking 3 ½ – 4 Std. optionale Wanderung 2– 3 Std. (F,M,A)

 

17.10. Türkisblauer Samiti-See

Gemächlich wandern wir talaufwärts. Über einige Gletschermoränen geht es weiter bis zu unserem Lager in Lamuney auf ca. 4200 Meter. Hier bietet sich ein Ausflug zum türkisblauen Samiti-See an, welcher in ungefähr 45 Minuten zu erreichen ist. An diesem ehemaligen Zeltplatz ist das Übernachten aus Umweltschutzgründen zur Zeit nicht erlaubt, was wir natürlich respektieren. Es ist ein sehr reizvoller Platz, umgeben von Rhododendren und Tannen. Falls wir uns heute nach der Ankunft im Camp lieber etwas ausruhen haben wir morgen auf dem Weg zum Goecha La nochmals die Gelegenheit den Samiti-See zu sehen.

Übernachtung im Zelt in Lamuney (4200 Meter). Trekking 5 – 6 Std. Optionale Wanderung zum See 2 Std. (F,M,A)

 

18.10. Auf zum Goecha La (4950 Meter)

Wir starten frühmorgens, um vom ersten guten Aussichtspunkt aus den Sonnenaufgang bewundern zu können. Je nach Verfassung steigen wir auf zu einem 4700 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt oder sogar ganz hoch auf den 4950 Meter hohen Goecha La. Auf der Passhöhe flattern bunte Gebetsfahnen im Wind, welche die Gebete zu den Göttern auf den Gipfeln tragen. Wir geniessen die Stille und die Aussicht auf den dritthöchsten Berg der Erde ausgiebig. Dank des frühen Starts haben wir die Zeit dazu. Danach folgt ein langer Abstieg zurück nach Thangshing, wo uns unser Koch bereits mit einer feinen Stärkung erwartet.

Übernachtung im Zelt in Thangshing (3950 Meter). Trekking 7 Std. bis zum Aussichtspunkt auf 4700 Metern oder 9 Std. bis zum Goecha La. (F,M,A)

 

19.10. Auf schmalen Pfaden hinunter nach Tsokha

Nach dem tagelangen trekken in unbewohntem Berggebiet erreichen wir zum ersten Mal wieder eine permanente Siedlung, den Ort Tsokha. Dieses ehemalige tibetische Dorf wurde 1961 von tibetischen Flüchtlingen gegründet, wird aber heute nicht mehr bewohnt. Auf einem kleinen Plateau gelegen bietet das Dorf einen schönen Blick über die umliegenden Hügel und Täler. Bei guter Sicht sehen wir den fast 6700 Meter hohen Berg Pandim. Wir geniessen die «dickere Luft» und die Wärme hier unten auf 3000 Metern. Eine letzte Nacht schlafen wir in unseren Zelten.

Übernachtung im Zelt in Tsokha (3050 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

20.10. Zurück nach Yuksom 

Immer abwärts laufen wir durch das enge Rathong Tal. Der Weg führt durch teilweise dichten, semi-tropischen Wald und ist ein schöner Kontrast zu den letzten Tagen in den steinigen Höhen des Passes. Zurück in Yuksom feiern wir unser erfolgreiches Trekking mit unserer lokalen Mannschaft, vielleicht mit einem «Chang», einem selbstgebrauten Bier aus Hirse.

Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

21.10. Heiliger Wunschsee Khecheopalri 

Wir besuchen heute Morgen den Krönungsort des ersten Königs von Sikkim. Ein kleiner Tempel und eine riesige Stupa künden den Ort der Reichsgründung an. Wir machen einen Spaziergang zum Norbugang Chörten, dem geheiligsten Ort an dem die Krönung des 1. Königs 1642 stattfand. Unter einer gigantischen Zeder (Cupressus cashmeriana) steht der steinerne Thron, auf dem Chogyal Phuntsok Namgyal von drei Lamas aus Tibet zum König von Sikkim gekrönt wurde. Lhatshun Chempo verlieh dem König seinen Stammnamen, Namgyal - das war der Beginn der Namgyal-Dynastie. Auf unserem Weiterweg nach Pelling machen wir eine schöne Wanderung, mehrheitlich bergauf zum heiligen, wunscherfüllenden Khecheopalri-See. Es geht vorbei an kleinen Dörfern, Terrassenfeldern und Plantagen, wo Kardamom angebaut wird. Ursprünglicher Name des Sees war Kha-Chot-Palri, was übersetzt soviel heisst wie der «Himmel des Guru Padmasambhava». Der kleine, sagenumwobene See ist sowohl Buddhisten wie auch Hindus heilig. Vom Endpunkt her fahren wir weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit terrassierten Reisfeldern und abgelegenen Siedlungen zu einem sikkimesischen Gasthaus unterhalb von Pelling.

Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

22.10. Grosse Statuen, Tempel und Reisfelder

Bei schönem Wetter lohnt es sich heute früh aufzustehen und bereits vor dem Frühstück zum Nyingma-Kloster Sanga Chöling zu fahren. Wir geniessen von da nochmals eine wunderbare Aussicht zum Kangchendzönga und zu weiteren schneebedeckten Berggipfeln. Zu Fuss erreichen wir vom Kloster her die im Herbst 2018 fertig gestellte Chenrezig Statue. Der neu gebaute Komplex umfasst weiter einen Skywalk und im Innern der Statue eine Galerie. Mit einer Höhe von 41 Metern ist es die höchste der insgesamt drei grossen Statuen in Sikkim. Nach dem Frühstück im Gasthaus statten wir dem bekannten Kloster Pemayangtse aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einmaligen, aus Holz geschnitzten Holz-Skulptur einen Besuch ab. Das Kloster war zu Königreichszeiten in die königliche Regierung eingebunden und spielte eine wichtige Rolle. Sein Name bedeutet «der allumfassende, vollkommene Lotus». Gegen Mittag fahren wir weiter in den Süden von Sikkim nach Turuk. Wenn wir Lust haben, besuchen wir vor Namchi die dritte und älteste der drei grossen Statuen, die Statue des Guru Padmasambhava auf dem Samdruptse Hill. In Turuk sind wir im Familienhaus einer ursprünglich aus Nepal eingewanderten Pradhan-Familie zu Gast. 

Übernachtung im Familienhaus in Turuk (1200 Meter). Fahrzeit 4 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

23.10. Zurück nach Delhi

Heute Morgen fahren wir nach Bagdogra, wo sich unser Kreis schliesst. Von hier fliegen wir zurück nach Delhi. Wir hoffen auf gute Sicht, um den Himalaya und seine hohen Gipfel noch einmal ausgiebig bewundern zu können. In Delhi haben wir einen «Wash’n change room» zur Verfügung, wo wir uns für den Rückflug in die Schweiz frischmachen können. Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz machen.

Tageshotel in Delhi. Fahrzeit 3 – 4 Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

 

24.10. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Flugzeit 8 ½ Std.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
  • Flüge Delhi-Bagdogra retour in Economy-Klasse 
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 6 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer 
  • 2 Übernachtung im einfachen Familienhaus
  • 1 Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge 
  • 11 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • 1 Tageszimmer in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise 
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen) 
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligung für Sikkim
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke 
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visum für Indien (CHF 80, Stand Mai 2019) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien 
  • Vorbereitungstreffen
  • Landkarte von Sikkim

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher) 


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In Delhi, Gangtok und Rumtek übernachten wir in einem guten Gasthaus oder Mittelklassehotel. An anderen Orten sind die Unterkünfte deutlich einfacher. Wir logieren in kleinen Hotels oder einfachen Gasthäusern. WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer (in Ausnahmefällen auf der Etage). Wir versuchen, die jeweils «beste» Unterkunft zu finden.

 


Übernachtungen bei lokalen Familien

 

Bei Übernachtungen bei lokalen Familien dürfen wir keinen Luxus erwarten. Das Bett ist einfach, die Toilette ist ausserhalb des Zimmers und einen Ofen zum Heizen gibt es nur in der Küche. Die Mahlzeiten werden von der lokalen Familie zubereitet und wir haben so die Gelegenheit, wirklich einheimisches Essen zu geniessen.
Unsere Ansprüche an Komfort sollten eher bescheiden sein, aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben einer einheimischen Familie, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt.


Zeltübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und das ausgewählte Modell ist der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.

Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen wird als kalter Lunch mitgenommen, es kann aber auch eine am Morgen zubereitete warme Mahlzeit sein, welche wir in Thermosgefässen mitführen. 

In den Hotels und Restaurants sind Trinkwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Während des Trekkings kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. Zu den Mahlzeiten auf dem Trekking gibt es zusätzlich Tee, Kaffee (Instant) und heisse Schokolade. 

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen im Zelt bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack und eine Liegematte mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Nordindien

 

Darjeeling und Sikkim sind bei westlichen Touristen noch wenig bekannt und dementsprechend gibt es nicht viel Literatur über diese Regionen. In den meisten Reiseführern über Nordindien sind Darjeeling und Sikkim nur wenige Seiten gewidmet, wie zum Beispiel in den deutschsprachigen Reiseführern «Indien - Der Norden» vom Verlag Stefan Loose, vom Verlag Nelles oder vom Verlag Dumont. Teils kann man auch einzelne Kapitel als PDF für ein Tablet oder Smartphone kaufen und muss so nicht den ganzen Führer besorgen, da sowieso nur sehr wenige Seiten unsere Region betreffen. 

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Indien ist ein Visum erforderlich. Dieses ist inbegriffen und wird von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen des Visums für Indien

 

Das Visum für Indien muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Wir füllen für Sie das «komplizierte» Visumsformular aus und holen anschliessend das Visum als E-Visum ein. Dieses hat den Vorteil, dass für die Visumseinholung nur eine Passkopie und nicht der Originalpass gebraucht wird.

Das E-Visum ist inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns. 

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalaya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download