Gruppenreise Sikkim Wandern und Kultur

Authentisches Sikkim

Spannende Reise durch Sikkim und schöner Kontakt zu lokalen Familien

 


30. März - 14. April 2019              
16 Tage    
5. - 20. Oktober 2019 16 Tage    
       
6 - 8 Personen CHF 4740    
3 - 5 Personen CHF 4970    
2 Personen CHF 5350    
Kleingruppe von maximal 8 Personen      
       
Zuschlag Einzelzimmer CHF 690    
       
Eine optionale Verlängerung ist möglich      
bis 21. April resp. 27. Oktober 2019      
       
6 - 8 Personen CHF 1220    
3 - 5 Personen CHF 1320    
2 Personen CHF 1420    
       
Zuschlag Einzelzimmer CHF 250    

Nordsikkim wird nur von wenigen westlichen Touristen besucht. Wir sind bei lokalen Familien zu Gast und werden in deren einfachen Zimmern übernachten. Luxus dürfen wir keinen erwarten, aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben der sikkimesischen Familien, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt. Wir staunen ob der Gastfreundschaft dieser Leute und erhalten einen schönen Einblick ins Dorf- und Familienleben in Sikkim. Bei dieser Reise stehen Begegnungen, die schöne Natur und die alte buddhistische Kultur im Vordergrund. Auf einfachen Wanderungen gehen wir durch kleine Dörfer, zu phantastischen Aussichtspunkten, durch idyllische Täler oder zu einsamen Klöstern.
Während der optionalen Verlängerung im Anschluss an die zweiwöchige Reise in Nord- und Ostsikkim erkunden wir den Westen dieses ehemaligen Königreichs.

Höhepunkte

• Abwechslungsreiche Reise in den unbekannten Norden von Sikkim
• Aufenthalt und Übernachtungen bei lokalen Familien
• Spannende Wanderungen in schöner Natur
• Tsomgo-See an der Grenze zu Tibet
• Reise durch Westsikkim (optionale Verlängerung)

Unser Kommentar zur Reise

Unvergessliche Reise in eine nur wenig bekannte Region im Himalaya. Zu Gast bei lokalen Familien. Tiefer Einblick ins Leben der sikkimesischen Familien, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt. Begegnungen, die schöne Natur und die alte buddhistische Kultur stehen bei dieser Reise im Vordergrund. Diese Reise ist begrenzt auf 8 Teilnehmer und das Richtige für alle, die Sikkim von seiner ursprünglichen Seite kennenlernen möchten.

Anforderungen

• Rundreise mit Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden (optionale Verlängerung 1 – 6 Stunden). Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.
• Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
• Auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden.
• Einfühlungsvermögen, Flexibilität und keine Berührungsängste bei einfachen Verhältnissen.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Indien

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Indien sind.

Zu unserem Plus in Indien

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM Karten funktionieren in den meisten Regionen Indiens) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

Die Reisen sind vom Programm her grundsätzlich identisch.

 

30.3. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wir verbringen die Nacht in einem Hotel in Delhi.
Übernachtung im Hotel in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std.

31.3. Flug dem Himalaya entlang
Heute fliegen wir dem Himalaya entlang nach Bagdogra. Bei schönem Wetter sehen wir die 8000er Dhaulagiri, Annapurna, Everest und Kangchendzönga.
Unsere Fahrt nach Sikkim führt zuerst durch das Flachland, wir durchqueren dann ein dichtes Waldgebiet und überquerten den Fluss Tista, dessen Ursprung im Grenzgebiet zu Tibet in Nordsikkim liegt. Es folgt eine abwechslungsreiche Fahrt vorbei an terrassierten Reisefeldern und saftig-grünen, subtropischen Wäldern. Wir passieren winzige Weiler, geschäftige Orte und menschenleere, nur von Affengemeinschaften bewohnten Dschungel. Schließlich erreichen wir einige Kilometer unterhalb des bekannten Klosters Rumtek das inmitten von terrassierten Reisfeldern und Bambushainen ruhig gelegene «Bamboo Retreat Hotel». Wir beziehen unser liebevoll und kreativ gestaltetes Zimmer mit Balkon und Panoramablick.
Übernachtung im Hotel in Rumtek (1550 Meter). Flugzeit 2 Std. Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

1.4. Sikkims Ureinwohner und Schamanenzeremonie
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung auf schmalen Pfaden über terrassierte Reisfelder zu einer kleinen Ureinwohner-Siedlung. Wir spazieren durch das Dorf und erhalten dabei einen Einblick in das Dorf- und Landleben. In einem auf Stelzen gebauten Haus sind wir beim Dorfschamanen eingeladen. Hier dürfen wir eine Zeremonie miterleben und geniessen es, zusammen einen Tee zu trinken.
Anschließend besichtigen wir das Kloster «Lingdum Zurman Kharwang». Im Innern des farbenprächtigen Komplexes erzählen die Wandmalereien von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddhas. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine aktive Mönchsschule. Oft kann man die jungen Mönche beim Auswendiglernen des tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (kraftvollen Gebeten) antreffen.
Übernachtung im Hotel in Rumtek (1550 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 2 - 5 Std. (F,M,A)

2.4. Die Klöster von Rumtek
Heute stehen die Kagyu-Klöster von Rumtek auf dem Programm. Von 1959 bis 1981 lebte hier seine Heiligkeit, der 16. Karmapa, Oberhaupt des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Nachdem er aufgrund der chinesischen Invasion in Tibet nach Sikkim geflohen war, erhielt er vom König von Sikkim Asyl, Land und Unterstützung im Bau des neuen Klosters von Rumtek. Sein Heimatkloster in Tsurphu in Tibet diente als Vorlage. Das Kloster war zu Lebzeiten des 16. Karmapas ein wichtiger Pilgerort für tibetische Buddhisten, denn unter den Tibetern geniesst der Karmapa ähnliches Ansehen wie der Dalai Lama. Auch heute noch gehört das Kloster Rumtek zu den größten Klosteranlagen Sikkims. Folgt man der mit Gebetsfahnen gesäumten Strasse, kommt man zum ursprünglichen alten Kloster von Rumtek aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und liegt auf einem Berggrat mit fantastischer Aussicht auf die Hügel und Felder von Martam. Ein kleiner Schrein in einem Nebenraum ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken Wirkung ist die Figur jedoch verhüllt. Es soll auch eine Steinplatte mit dem Fußabdruck Padmasambhavas (Guru Rimpoche) zu finden sein. Vielleicht haben wir die Gelegenheit, eine Gebetszeit mit den Mönchen zu erleben während diese Mantras murmeln, begleitet von den Klängen der Ritualinstrumente und Trommeln.
Am Nachmittag besuchen wir nach Möglichkeit eine Primarschule im Distrikt Rumtek. Wenn wir Lust haben legen wir den Weg zurück zum Hotel zu Fuss zurück. Wer sich nach dem heutigen Tag noch etwas verwöhnen lassen möchte, kann dies mit einem wohltuenden Kräuterbad machen (auf eigene Kosten und nach Voranmeldung).
Übernachtung im Hotel in Rumtek (1550 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Wanderung ½ – 2 Std. (F,M,A)

3.4. Gangtok – Hauptstadt von Sikkim
Heute fahren wir nach Gangtok, in die Hauptstadt von Sikkim. Dort besuchen wir das Institut für Tibetologie. Hier gibt es eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Literatur, sowie eine grosse Anzahl von Thangkas, Bronzefiguren und Kultgegenständen. Im Cottage Industries Institute wird traditionelles Handwerk gelehrt. Hier sind auch traditionelle Holzschnitzereien, Textilien und Bambusartikel erhältlich.
Bei schönem Wetter lohnt sich ein Ausflug auf einen Aussichtspunkt mit Sicht auf das Massiv des Kangchendzönga. Der wahrscheinlich schönste ist der Tashi Viewpoint. Im Bazar von Gangtok geniessen wir das Treiben und vielleicht schliessen wir sogar den einen oder anderen Handel ab.
Übernachtung im Hotel in Gangtok (1550 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 1 ½ Std. (F,M,A)

4.4. Prächtige Wasserfälle in wilder Berg- & Kulturlandschaft im Norden
Auf dem Weg in den Norden besuchen wir früh morgens einen bekannten Aussichtspunkt, von dem wir bei gutem Wetter eine besonders schöne Sicht auf den Mt. Kangchendzönga geniessen können. Bei Kabi machen wir Halt im historisch wichtigen Ort Longchok. Die hier von den Ureinwohnern platzierten Monolithen markieren den Bruderschaftsbund, den die Lepchas mit den aus Tibet eingewanderten Bhutias im 15. Jahrhundert geschlossen haben. Dieser heilige Ort dient den Lepchas alljährlich als Veranstaltungsstätte schamanistischer Rituale zu Ehren der Heilkräuter. Die Fahrt geht anschliessend weiter, vorbei an rauschenden Wasserfällen zum Kloster Phensong und zum Dorf Tumlong. Der Norden Sikkims ist die am dünnsten besiedelte Region und die Kultur der Bhutias und Lepchas wird hier noch recht authentisch gelebt. Die Bhutias und die Lepchas sind stolz auf ihre Kultur und buddhistische Zeremonien spielen eine sehr wichtige Rolle im Leben der Menschen.  
Wir übernachten bei einer lokalen Familie. Luxus dürfen wir keinen erwarten. Das Bett wird hart sein, die Toilette ist «local style» (Plumpsklo), die sehr einfache Waschkammer befindet sich neben dem Wohnhaus und auch das Essen wird einfach sein. Aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben einer sikkimesischen Familie, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt.    
Übernachtung im sehr einfachen Bhutia-Homestay in Tumlong (1490 Meter)
Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)    

5.4. Auf nach Dzongu – ins Herzland der Lepchas
Weiter geht die Fahrt durch idyllische, wilde Berglandschaften, vorbei an terrassierten Feldern und dichten Wäldern zum Kagyu-Kloster Phodong und dem Nyingma-Kloster Labrang. Zwischen den beiden Klöstern befinden sich auch die überwucherten Ruinen des vormaligen königlichen Forts.
Weiter geht es zum Dzongu-Checkposten. Nachdem alle Bewilligungen kontrolliert wurden geht es auf einer abenteuerlichen Strasse holprig weiter zum Dörfchen Tingvong, wo wir heute zu Gast sind.
Übernachtung im sehr einfachen Familienhaus in Dzongu (1400 Meter)
Fahrzeit 4 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

6.4. Das Volk der Lepcha
Auf Wanderungen in der Umgebung lernen wir die Bewohner und ihre Lebensweise näher kennen. In der andersartigen, von märchenhaften Urwäldern bedeckten Bergwelt der abgelegenen Region Dzongu erhalten wir tiefe Einblicke in das naturnahe, einfache Leben der Menschen, deren Herzlichkeit uns verzaubern wird. Wir wandern von einer Siedlung zur nächsten und erleben wie die Äcker mit dem Ochsenpflug gepflügt werden und wie Brennholz und grünes Futter für das Vieh gesammelt wird. Auf den Bauernhöfen machen wir Bekanntschaft mit den Tieren. Mit etwas Glück treffen wir sogar einem Lepcha-Schamanen, eine Mun (weiblich) oder einen Bongthing (männlich) an. Rauschende Wasserfälle, sehr artenreiche Wälder, lauschige, mystische Orte und die rustikale Lebensweise der herzlichen Menschen werden uns tief beeindrucken und immer in Erinnerung bleiben.
Übernachtung im sehr einfachen Familienhaus in Dzongu (1400 Meter)
Fahrzeit ¾ Std Wanderung 4 – 5 Std. (F,M,A)    

7.4. Dorfleben in Lachen
Von Dzongu fahren wir weiter in Richtung der Distrikthauptstadt Mangan und von da ins Seitental von Lachen. Hier sind die steilen Berghänge von dichtem Wald überwachsen. In der Ortschaft Lachen, in der auch heute noch traditionelle Häuser aus gestampfter Erde und Holz stehen, beziehen wir unsere Zimmer wiederum bei einer lokalen Familie. Zu Fuss entdecken wir so manch Interessantes im Dorf. Die Frauen pflegen ihre Gärten, zerstampfen Mais, sorgen sich um die Haustiere in den Höfen oder widmen sich der Zubereitung von Tee und Mahlzeiten. Zudem besuchen wir das Nonnen- und Männerkloster.
Übernachtung im sehr einfachen Familienhaus in Lachen (2800 Meter)
Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)    

8.4. Ausflug nach Tangu ganz im Norden
Vom Dorf Lachen fahren wir heute durch wilde Berglandschaften in Richtung Tangu, der letzten Siedlung vor der tibetischen Grenze. Nach etwa einer Stunde Fahrt unternehmen wir eine Wanderung dem Bergbach entlang talaufwärts, vorbei an einsamen Weilern, Kartoffelfeldern und Weideland. Den letzten Teil der Strecke bewältigen wir im Fahrzeug. Umgeben von prächtiger Himalaya-Bergwelt geniessen wir das spektakuläre Panorama, lauschen dem Rauschen der Bergbäche und entdecken die alpine Himalaya-Vegetation. Wer noch nicht genug hat, macht sich auf zu einer ca. 1,5-stündige Wanderung ins idyllische Chopta-Valley.
Übernachtung im sehr einfachen Familienhaus in Lachen (2800 Meter)
Fahrzeit 3 Std. Wanderung 4 Std. (F,M,A)    

9.4. Weiter nach Lachung im Nordosten von Sikkim
Von Lachen fahren wir ein Stück zurück nach Chungthang und von da weiter in Richtung der Ortschaft Lachung zum Hochtal Yumthang. Das Tal ist für seine Rhododendron-Vielfalt bekannt. Unweit einer Thermalquelle lassen sich oft auch weidende Yaks beobachten. Die idyllische Landschaft ist von prächtigen Schneebergen umgeben, die Flussufer sind mit Gebetsfahnen geschmückt. Auf einer Wanderung durch das idyllische Tal, durchstreifen wir den im Frühling blühenden Rhododendronwald und wandern über Weiden und Heiden. Die Fahrt geht anschliessend zurück nach Lachung, wo wir im Gasthaus übernachten.
Übernachtung im Gasthaus in Lachung (2700 Meter) Fahrzeit 4 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)    

10.4. Rückfahrt nach Gangtok
Aus dem hohen Norden geht es heute zurück nach Ostsikkim. Während der Fahrt geniessen wir noch einmal das phantastische Bergpanorama mit den dicht bewaldeten Hängen und können die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren lassen.
Übernachtung im Gasthaus in Gangtok (1550 Meter) Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)
 
11.4. Ruhetag in Gangtok oder Ausflug zum Tsomgo-See
Nach den letzten Tagen im Norden Sikkims, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, gehen wir den heutigen Tag etwas ruhiger an. Entweder besuchen wir in der Stadt noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten und geniessen es, durch die Strassen zu schlendern, oder wir machen einen Ausflug zum Tsomgo-See.
In einer rund zweistündigen Fahrt erreichen wir den heiligen Tsomgo-See «Quelle des Wassers», der nur 5 Kilometer Luftlinie von der tibetischen Grenze auf dem Weg zum Pass Nathula liegt. Während der kurvenreichen Fahrt durchqueren wir verschiedene Vegetationszonen von saftig-grün über karg-alpin. In alten Zeiten sollen hier buddhistische Mönche aufgrund der Farbgebung des Wassers die Zukunft gedeutet haben. Ist der Gletschersee erreicht, bietet sich die Gelegenheit einen Yak-Ritt dem Seeufer entlang auszuprobieren (nicht inbegriffen, kann vor Ort bezahlt werden) oder auf einen nah gelegenen Bergkamm bis auf knapp 4000 Meter aufzusteigen (45 – 60 Minuten pro Weg). Der Aufstieg wird bei gutem Wetter mit einer prächtigen Panoramasicht auf den Mt. Kangchendzönga (8543 m), Sitz des Schutzgottes von Sikkim und auf das Grenzgebiet zu Tibet belohnt.
Es werden gutes und festes Schuhwerk, warme Kleidung und Wanderstöcke benötigt.
Übernachtung im Gasthaus in Gangtok (1800 Meter) Fahrzeit 3 ½ Std. Optionale Wanderung 3 Std. (F,M,A)

12.4. Zurück nach Delhi
Heute Morgen fahren wir nach Bagdogra, wo sich unser Kreis schliesst. Von hier weg fliegen wir zurück nach Delhi.
Übernachtung im Hotel in Delhi. Fahrzeit 4 – 5 Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

13.4. «Indisches» Delhi
Nach einem gemütlichen Frühstück holt uns unser lokaler Führer im Hotel ab. Heute besichtigen wir das «indische» Delhi in Old Delhi mit seinen vielen, kleinen und verwinkelten Gassen. Wir starten am mächtigen Red Fort, von den Dimensionen her einem der imposantesten Bauwerke in Indien. Gerne können wir das Red Fort auch besuchen. Innen ist es nicht ganz so spannend, da alle ehemaligen Reichtümer leider im 18. Jahrhundert bereits geraubt wurden.
Das Red Fort ist aber ein idealer Ausgangspunkt für eine Fahrt mit der Velorikscha durch die verwinkelten Gassen von Old Delhi. Wir fahren während 1 – 2 Stunden durch die «Silbergasse», «Gewürzgasse» und viele anderen Gassen. Von der Rikscha her lässt sich das Treiben gut beobachten und auch für Fotografen bieten sich viele schöne Sujets. Die grösste Moschee in Indien ist die Jama Majid (Freitagsmoschee). Freitags ist der Eintritt für Besucher zwar nicht erlaubt, aber vielleicht haben wir trotzdem Lust einen Blick auf die Moschee zu werfen, wenn wir eh schon in der Gegend sind. Am Nachmittag fahren wir zurück ins Hotel, wo wir die schöne Hotelanlage noch ein bisschen geniessen können. Unsere Zimmer können wir noch bis am Abend behalten und haben so die Gelegenheit, uns für den Rückflug noch frisch zu machen.  
Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

14.4. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.


Reiseprogramm optionale Verlängerung bis 21.4.

 

12.4. Teegarten Temi, Buddha-Park und typisches Bhutia-Dorf
Die heutige abwechslungsreiche Fahrt führt uns zuerst durch den grössten Teegarten Sikkims. Der Teegarten Temi ist für seinen hervorragenden, biologisch angebauten Tee bekannt und gilt unter Kennern als Geheimtipp. Wir besuchen die Verarbeitungsstätte und lernen Teepflückerinnen bei ihrer Arbeit kennen.
Anschliessend geht die Fahrt weiter aufwärts bis in die Stadt Ravangla. Wir spazieren durch die Stadt, vorbei an winzigen Pubs und Tante-Emma-Läden und besuchen den Wochenmarkt. Wir machen einen Abstecher und besuchen die gigantischem Buddha-Statue, die im März 2013 vom Dalai Lama eingeweiht wurde.
Am Abend erreichen wir ein typisches Bhutia-Dorf. Hier sind wir zu Gast im Hause einer Familie und tauchen so ein in die Kultur der ursprünglich aus Tibet stammenden Bhutia-Sikkimesen.
Übernachtung in sehr einfachem Familienhaus in Kewzing (2200 Meter).
Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

13.4. Tashiding Kloster
Wir besuchen heute auf der Fahrt nach Yuksom das Tashiding Kloster. Hier steht der heiligste Chörten von Sikkim. Dieser soll Reliquien des historischen Buddhas enthalten. Man sagt, dass schon allein das Sehen dieses Chörten alle Sünden reinigt. Probieren können wir dies ja!
Schön sind auch die Gebetsmauern mit den kunstvoll gemeisselten Gebetssteinen. Mit etwas Glück erleben vielleicht sogar eine der zahlreichen Zeremonien mit, welche an diesem heiligen Ort zelebriert werden.

Übernachtung in sehr einfachem Familienhaus in Yuksom (1800 Meter).
Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

14.4. Ehemalige Hauptstadt Yuksom
Wir besuchen heute den Krönungsort des ersten Königs von Sikkim. Ein kleiner Tempel und eine riesige Stupa künden den Ort der Reichsgründung an. Wir machen einen Spaziergang zum Norbugang Chörten, dem geheiligten Ort an dem die Krönung des 1. Königs 1642 stattfand. Unter einer gigantischen Zeder (Cupressus cashmeriana) steht der steinerne Thron, auf dem Chogyal Phuntsok Namgyal von drei Lamas aus Tibet zum König von Sikkim gekrönt wurde. Lhatshun Chempo verlieh dem König seinen Stammnamen, Namgyal - das war der Beginn der Namgyal-Dynastie. Yuksom ist heute nur noch ein Dorf, war aber einst die Hauptstadt von Sikkim. Von hier weg startet das populärste Trekking von Sikkim, welches auf den fast 5000 Meter hohen Pass Goecha La nahe beim 8000er Kangchendzönga führt. Wir wandern zwar nicht ganz so weit, aber machen uns auf den Weg nach Dubdi. Hier steht das älteste Kloster von Sikkim, welches 1670 gebaut wurde. Es ist eine schöne Wanderung, welche uns zum Kloster hoch bringt. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung oder können zusammen mit unserem lokalen Führer einige der kleinen Dörfer in der Umgebung besuchen.
Übernachtung in sehr einfachem Familienhaus in Yuksom (1800 Meter). Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

15.4. Heiliger Wunschsee Khecheopalri
Auf unserem Weg nach Pelling besuchen wir den heiligen, wunscherfüllenden Khecheopalri-See. Ursprünglicher Name des Sees war Kha-Chot-Palri, was übersetzt soviel heisst wie der «Himmel des Guru Padmasambhava». Der kleine, sagenumwobene See ist sowohl Buddhisten, wie auch Hindus heilig.
Von hier weg machen wir eine schöne Wanderung vorbei an kleinen Dörfern, Terrassenfeldern und Plantagen, wo Kardamom angebaut wird. Die Wanderung führt mehrheitlich abwärts und dauert ungefähr 3 Stunden. Vom Endpunkt her fahren wir weiter, durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit terrassierten Reisfeldern und abgelegenen Siedlungen zu einem sikkimesischen Gasthaus unterhalb von Pelling.
Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

16.4. Reisfelder, Ruinen und Tempel 
Wir statten dem bekannten Kloster Pemayangtse aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einmaligen, aus Holz geschnitzten Holz-Skulptur einen Besuch ab. Es liegt auf einer Bergkuppe, mit herrlicher Sicht auf den Kangchendzönga. Das Kloster war zu Königreichszeiten in die königliche Regierung eingebunden und spielte eine wichtige Rolle. Sein Name bedeutet „der allumfassende, vollkommene Lotus“.
Ausserdem wandern wir zu den Ruinen der vormaligen königlichen Festung Rabdentse und steigen zum Nyingma-Kloster Sanga Chöling auf. Letzteres liegt auf einer Anhöhe oberhalb von Pelling, mit schönem Blick auf die grünen Berge und Mt. Kangchendzönga. Heute leben ca. 20 Mönche im Kloster. Die zahlreiche Chörten auf einer Terrasse neben dem Haupttempel sind sehr alte, heilige Begräbnisstätten wichtiger Lamas und erinnern an die buddhistischen Lehren. Ein kleines Gebäude gegenüber dem Eingang schmücken alte Wandmalereien, die riesigen Gebetstrommeln sind mit Leder bespannt oder aus Holz geformt. Die Aussicht auf die umliegenden Täler ist wunderbar und es herrscht besonders in den Morgen- und Abendstunden eine meditative Stimmung.
Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

17.4. Durch Wälder und Reisefeldern und weiter nach Rinchenpong
Unsere Fahrt geht weiter, über den Berggrat von Pelling und vorbei an rauschenden Wasserfällen zum Dorf Dentam das unweit der Grenze zu Nepal liegt. Hier machen wir halt bei einer Käserei – Besichtigungen sind nicht möglich aber wir können uns mit Amul-Lassies oder Gauda-Käse eindecken, sofern der Käserei-Laden geöffnet hat. Wir fahren weiter, vorbei an diversen Dörfern, die hauptsächlich von nepalesischen Volksgruppen bewohnt sind. Bei der Ortschaft Rinchenpong führt eine Naturstrasse den letzten Kilometer zu unserer Unterkunft, ein typisches Bhutia-Farmhouse. Nach der Ankunft unternehmen wir eine 30-minütige Wanderung zu einem Aussichtspunkt unterhalb des Farmhouses.
Übernachtung im Farmhouse in Rinchenpong (1600 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

18.4. Wanderung zu abgelegenen Tempeln
Heute entdecken wir die ländliche Umgebung von Rinchenpong zu Fuss. Wir wandern zuerst durch einen Eichenwald auf einen nahegelegenen Hügel, wo sich ein einsames Kloster befindet und geniessen mit etwas Wetterglück auf 1900 Metern eine schöne Panoramasicht auf die umliegende Bergwelt inkl. des Kangchendzönga-Massivs mit den Bergriesen Mt. Pandim, Mt. Kabru und Mt. Narsing. Später entdecken wir die einsamen Weiler mit ihren traditionellen Lepcha-Häusern und erleben die ländliche naturnahe Lebensweise der Himalaya-Kleinbauern. Abends haben wir die Möglichkeit, im Dorfkloster den Abendzeremonien und Abendgebeten beizuwohnen.
Übernachtung im Farmhouse in Rinchenpong (1600 Meter). Wanderung 4 – 6 Std. (F,M,A)

19.4. Zurück nach Delhi
Heute Morgen fahren wir zurück nach Bagdogra, wo sich unser Kreis schliesst. Von hier weg fliegen wir zurück nach Delhi.
Übernachtung im Hotel in Delhi. Fahrzeit 4 – 5 Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

20.4. «Indisches» Delhi
Nach einem gemütlichen Frühstück holt uns unser lokaler Führer im Hotel ab. Heute besichtigen wir das «indische» Delhi in Old Delhi mit seinen vielen, kleinen und verwinkelten Gassen. Wir starten am mächtigen Red Fort, von den Dimensionen her einem der imposantesten Bauwerke in Indien. Gerne können wir das Red Fort auch besuchen. Innen ist es nicht ganz so spannend, da alle ehemaligen Reichtümer leider im 18. Jahrhundert bereits geraubt wurden.
Das Red Fort ist aber ein idealer Ausgangspunkt für eine Fahrt mit der Velorikscha durch die verwinkelten Gassen von Old Delhi. Wir fahren während 1 – 2 Stunden durch die «Silbergasse», «Gewürzgasse» und viele anderen Gassen. Von der Rikscha her lässt sich das Treiben gut beobachten und auch für Fotografen bieten sich viele schöne Sujets. Die grösste Moschee in Indien ist die Jama Majid (Freitagsmoschee). Freitags ist der Eintritt für Besucher zwar nicht erlaubt, aber vielleicht haben wir trotzdem Lust einen Blick auf die Moschee zu werfen, wenn wir eh schon in der Gegend sind. Am Nachmittag fahren wir zurück ins Hotel, wo wir die schöne Hotelanlage noch ein bisschen geniessen können. Unsere Zimmer können wir noch bis am Abend behalten und haben so die Gelegenheit, uns für den Rückflug noch frisch zu machen. 
Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

21.4. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
• Flüge Delhi-Bagdogra retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 9 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer Indien/Sikkim
• 5 Übernachtungen in sehr einfacher Unterkunft bei lokalen Familien
• 1 Tageszimmer in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligung für Sikkim
• Lokale englischsprechende Reiseleitung

Leistungen inbegriffen optionale Verlängerung
• 4 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
• 3 Übernachtungen in sehr einfacher Unterkunft bei lokalen Familien
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Lokale englischsprechende Reiseleitung

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 239)
• E-Visum für Indien (CHF 80, Stand Juli 2018) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für Indien
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Sikkim

Leistungen nicht inbegriffen
• Trinkgelder (CHF 80 – 120 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)
• Trinkgelder (CHF 40 – 60 pro Person, optionale Verlängerung)

Lokale Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Reise Indien Spiti Shimla - Nako - Kinnaur - Tabo - Kaza - Kunzam La - Manali
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Detailprogramm Frühlingsreise 30.3.-14.4.2019 als Download
2019 Authentisches Sikkim vom 30.3.pdf
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Detailprogramm Herbstsreise 5.10.-20.10.2019 als Download
2019 Authentisches Sikkim vom 5.10.pdf
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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

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