Infos zu zum Indischen Himalaya

Diese Reisehinweise

Diese Hinweise sind als Minireiseführer zu verstehen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir haben aber einige Punkte angesprochen, welche für Indienreisende spannend sein könnten oder welche gut zu wissen sind.

 

Allgemeine Infos zu Indien

Fläche: 3'287'469 km2

Einwohner: 1.3 Mrd

BIP pro Kopf: 1700 US$

Rangierung im UN Human Development Index: 131 (von Total 187 Ländern)

Währung: Indische Rupie (INR)

Sprache: Hindi/Urdu (Amtssprache) und weitere 20 Sprachen plus über 100 Dialekte, viele gut gebildete Inder sprechen englisch                       

Analphabeten: 25 %

 

Religion

Die Religion ist allgegenwärtig in Indien. Über 80 % sind Hindus, über 13 % Moslems, 2.3 % Christen, 1.9 % Sikhs, nur

0.8 % Buddhisten, 0.4 % Jains und Parsen und noch einige andere Religionen. Zwischen den verschiedenen Religionsrichtungen kann es immer wieder mal zu Spannungen kommen.

 

Kulturschock Indien

«Wenn man etwas über Indien erfahren will, muss man seinen Kopf von allen vorgefassten Meinungen befreien. Warum sich einkreisen lassen durch die beschränkte Sicht der Voreingenommenen? Versucht nicht zu vergleichen. Indien ist anders und, ob es uns passt oder nicht, möchte es auch bleiben. Das ist das Geheimnisvolle an Indien: das Annehmen des Lebens in seiner ganzen Fülle, dem Guten und dem Bösen.» (Indira Gandhi).

Indien ist ein Land voller Gegensätze und Extreme. Reichtum und Armut existieren auf kleinstem Raum nebeneinander. Das Leben wird auch heute noch oft von alten Bräuchen oder Sitten bestimmt. Für viele ist Indien das Traumland schlechthin und sie kehren immer wieder zurück – für andere wurde es zum Alptraum. Dem Kulturschock begegnen wir immer wieder auf Reisen – aber kaum irgendwo anders so ausgeprägt wie in Indien. Bereiten Sie sich deshalb dementsprechend vor - Reisen nach Indien sind vor allem auch eine Herausforderung an sich selber. Empfehlenswert ist die Lektüre des Buches «Kulturschock Indien» aus dem Verlag Reise Know-How.

Der Indische Himalaya ist anders als das indische Flachland. Das Leben ist viel gemächlicher, die Einwohner freundlich und Touristenschlepper und Bettler sind eine Rarität hier. Viele Reisende fühlen sich im Indischen Himalaya sehr wohl, haben aber in den indischen Städten eher mit dem Kulturschock zu kämpfen.

 

Hierarchien

Diese spielen sowohl im Klerus als auch im privaten profanen Leben eine wichtige Rolle. Höheren Mönchen, alten Personen oder «officials» gegenüber ist Respekt angebracht. Wenn Menschen gleichen Ranges unter sich sind, geht es hingegen sehr locker zu und her.

 

Als Gast im Indischen Himalaya

Wir zeigen unseren Respekt vor den Sitten, Gebräuchen und Wertvorstellungen der Bewohner des Indischen Himalayas, indem wir uns «richtig» benehmen und anziehen. In der Öffentlichkeit sollten keine Zärtlichkeiten ausgetauscht werden. Bei religiösen Stätten und und im Umgang mit religiösen Gegenständen gilt es, Respekt zu wahren.

Die Bewohner des Himalayas sind äusserst höflich und es ist einfach, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es gilt als beschämend, die Kontrolle zu verlieren, wütend zu werden oder andere starke Emotionen zu zeigen. Respekt erfährt, wer höflich ist. Deshalb wird es auch selten zu kontroversen Gesprächen kommen. Es ist unangenehm für die Bewohner des Himalayas, «nein» sagen zu müssen.

Ein kleiner Sprachführer kann uns Türen öffnen! Auch wenige Brocken der Landessprache werden von den Einheimischen sehr geschätzt. Fotos aus der Schweiz oder der eigenen Familie überwinden schnell die Sprachbarriere.

Die Menschen im Indischen Himalaya sind vielfach offen und gastfreundlich. Vielleicht haben wir Glück und werden in eine Familie eingeladen, hier kann ein kleines Gastgeschenk wie Schweizer Schokolade, ein Sackmesser, Postkarten aus der Schweiz oder ähnliches viel Freude bereiten.

Die Bewohner des Himalayas sind sehr tolerant. Wer also einmal ins Fettnäpfchen tritt, muss nicht befürchten, gleich den Göttern geopfert zu werden.

 

Einladungen

Es ist üblich und höflich, das Angebot für Getränke, Essen und Nachschöpfen mindestens einmal zu verneinen. Nach dem ersten formellen Ablehnen darf das Angebot angenommen werden. Umgekehrt ist es wichtig, zu insistieren, wenn man etwas anbietet und das Gegenüber erst einmal ablehnt. In der Regel wird Buttertee mehrmals nachgeschenkt. Wer wirklich satt ist, deckt die Tasse oder den Teller mit der Hand ab, wenn erneut nachgeschöpft wird.

Bei privaten Einladungen ist es üblich, ein Gespräch vor dem Essen zu führen. Die Mahlzeit wird oftmals schweigend eingenommen. Es ist üblich, dass in vielen Regionen in Indien die Gastgeber nicht zusammen mit den Gästen essen. Eine Einladung ist eher ein «Bewirten» als ein gemütliches Zusammensitzen und zusammen essen.

 

Mimik und Gestik

Es gilt als sehr unhöflich, mit nur einem Finger auf jemanden zu zeigen. Dies wird hier als Drohgeste interpretiert. Besser ist es, mit der Handfläche nach oben auf eine Person oder auf religiöse Objekte zu zeigen. Gegenstände sollten mit der rechten Hand gegeben und entgegengenommen werden, die linke gilt als unrein.

Der Kopf gilt als heiliger Körperteil, die Füsse hingegen als sehr unrein. Daher berührt man eine andere Person nicht am Kopf und es schickt sich nicht, mit den Füssen auf eine Person oder einen heiligen Gegenstand zu zeigen.

Es ist nicht üblich, die Hände zu schütteln, bürgert sich aber in den grösseren Orten langsam ein. Wenn möglich, dem Gegenüber überlassen, wie gross Abstand und Nähe sind. Speziell als Frau ist es geschickt, etwas zurückhaltend zu sein.

 

Hinduistische Tempel und buddhistische Klöster

Als Besucher sind wir grundsätzlich in Tempelanlagen und Klöstern willkommen. Beim Betreten der Räume Schuhe ausziehen, in hinduistischen Tempeln auch die Socken sowie allfällige Kopfbedeckungen. Unbedingt Hosen oder Röcke tragen, welche die Knie bedecken und T-Shirts, Hemden oder Blusen, welche die Schultern bedecken. Wenn kein Eintritt verlangt wird, dann ist eine kleine finanzielle Spende angebracht.

Das Fotografieren in den Räumen der Tempel und Klöster ist teilweise erlaubt und teilweise nicht, vielfach aber nur ohne Blitz. In einigen Räumen ist das Betreten oder das Fotografieren verboten. Den aktuellen Stand immer mit dem lokalen Reiseleiter abklären. Bitte respektieren Sie ein Nein.

Buddhistische Bauwerke wie Klöster, Chörten und Mani-Mauern sind immer im Uhrzeigersinn (das Monument zur rechten Seite) zu umgehen.

 

Kleidung

Die Kleidung sollte dem Klima angepasst sein, aber Knie und Schultern sollten bedeckt sein. Das gilt für Männer und Frauen. Frauen sollten darauf achten, nicht zu viel Haut zu zeigen. Die Sonneneinstrahlung im Himalaya kann sehr intensiv sein. So macht es Sinn, lange Hosen und evtl. auch langärmlige Shirts oder Hemden zu tragen.

 

Handeln und Feilschen

Handeln und Feilschen liegt den Indern im Blut. Wer auf dem Markt nicht feilscht, wird bei einem Kauf nicht anerkannt. Bei Einheimischen können wir uns über das lokale Preisniveau erkundigen. Speziell an touristischen Orten setzen die Händler den Startpreis auf ein Mehrfaches des realen Wertes an. Das Ganze ist als eine Mischung aus Spiel und Kontakt anzusehen. Aufpassen bei Versprechungen wie 100 % Pure Pashmina, das muss nicht stimmen.

In Restaurants und Lebensmittelläden muss nicht gefeilscht werden, dort gelten die angeschriebenen Preise.

 

Tabak und Alkohol

Alkohol zu trinken ist in einigen Regionen üblich, andere Regionen gelten als «trocken». Gutes indisches Bier und Alkohol wie Whisky, Rum etc. wird in einigen Hotels und Restaurants ausgeschenkt. In grösseren Orten gibt es spezialisierte «Wine shops», wo alkoholische Getränke gekauft werden können.

Rauchen ist in Indien vor allem bei der jüngeren Generation üblich und verbreitet sich zunehmends. In Klöstern und an heiligen Stätten ist das Rauchen generell verboten.

 

Essen und Trinken

In grösseren Orten gibt es eine gute Auswahl an Restaurants, welche indische sowie chinesische und westliche Gerichte servieren. Auf dem Land ist die Auswahl an Restaurants klein. In den Hotels gibt es vielfach Buffets mit einer Auswahl an diversen Gerichten. Die indische Küche ist bekannt für ihre vielen Gewürze. Joghurt wird unter anderem auch gebraucht, um die scharf gewürzten Gerichte zu mildern (vergewissern Sie sich aber, dass er frisch ist!). Vegetarische Kost ist überall erhältlich, Speisen mit Fleisch vorwiegend in grösseren Orten.

Alkoholfreie Getränke sind sehr preiswert. Der indische Chai (Tee mit Milch und viel Zucker) ist das Nationalgetränk und ist überall erhältlich ebenso wie Schwarztee.

Kaffee findet man auch vielerorts – allerdings handelt es sich in den meisten Fällen «nur» um Nescafé. In grösseren Orten gibt es in der Zwischenzeit Coffeeshops mit «richtigem» Kaffee.

Indien hat eine sehr grosse Auswahl an tropischen Früchten. Halten Sie sich aber mit Früchten und Gemüse an die Regel: Cook it, peel it or leave it.

 

Zelt-Trekking

Bei Zelt-Trekkings wird die gesamte Infrastruktur wie Schlaf-, Ess-, Koch- und Toilettenzelte sowie die gesamte Küchenausrüstung mitgetragen. In der Regel werden auch alle Lebensmittel mitgeführt, da unterwegs teilweise nicht mehr viel zu kaufen ist.

Bei Zelt-Trekkings findet ein Grossteil des Lebens draussen statt. Bei guten Wetterverhältnissen gibt es nicht viel Schöneres als ein gemütliches Frühstück draussen an der Morgensonne oder den Anblick des unendlichen Sternenhimmels in klaren Nächten. Falls aber die Witterung kalt wird oder Niederschläge bringt, dann braucht ein Zelt-Trekking ein gutes Durchhaltevermögen und eine robuste Gesundheit. Wir können uns zwar in unsere Schlafzelte verziehen oder im Esszelt Schutz suchen, aber diese können nicht beheizt werden. In grossen Höhen oder bei kalter Witterung kann es darum kalt werden, es kann im Himalaya auch zu jeder Jahreszeit zu Schneefällen kommen.

Beschrieb eines typischen Trekkingtages: Morgens werden die Reiseteilnehmer mit einem warmen Tee oder Kaffee geweckt und alle bekommen eine Schüssel warmes Wasser für die Morgentoilette. Nach dem Räumen des Zeltes gibt es ein Frühstück. In der Regel gibt es Toast oder Fladenbrot, Müesli oder Corn Flakes, Porridge, manchmal Eiergerichte in verschiedenen Variationen. Dazu gibt es Tee, vorallem Chai, Schwarz-, Grün- oder Gewürztee, evtl. einige Kräuter- oder Früchteteebeutel von zu Hause mitbringen. Es hat auch Kaffee (Nescafe) und Milch (in der Regel aus Milchpulver) oder heisse Schokolade.

Nach dem Frühstück laufen wir los. Ein Teil der Mannschaft wird das Lager fertig zusammenräumen und das Gepäck transportfertig machen. Während des Trekkings tragen wir nur unseren Tagesrucksack mit der Wasserflasche, Zusatzkleidern, Snacks, evtl. Lunch, Fotokamera und weiteren persönlichen Gegenständen. Das Hauptgepäck wird in der Regel von Tragtieren transportiert, die wir aber oft erst am Abend wieder sehen. Gut überlegen, welche Dinge wir für die Tagesetappe benötigen und den Tagesrucksack dementsprechend packen. Unsere Reiseleitung kann uns über die bevorstehende Etappe Auskunft geben. Es macht Sinn, in der Höhe langsam und unser eigenes Tempo zu gehen. Man soll sich nicht zu einem zu hohen Tempo verleiten lassen, falls andere Gruppenmitglieder schneller unterwegs sind. Der Anspruch besteht nicht, dass die Gruppe möglichst kompakt läuft, sondern dass jeder in seinem passenden Tempo geht. Unterwegs wird dann bei Stopps und Pausen wieder aufeinander gewartet.

Das Mittagessen wird teilweise als kalter Lunch mitgenommen oder am Morgen bereits vorgekocht und in Thermosbehältern mitgeführt. Dies je nach Etappe und Witterung. Vielfach wird zum Essen eine Suppe serviert. Für die Reiseteilnehmer empfiehlt es sich, für die kleinen Pausen unterwegs selber zusätzlich einige Riegel, Trockenfrüchte, Traubenzucker etc. einzupacken. Für unterwegs haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei und können so unsere Flaschen wieder auffüllen, falls wir an einem Bach oder einer Wasserstelle vorbeikommen und müssen so nicht Unmengen an Wasser mitschleppen.

Je nach Etappenlänge und Marschtempo steht unser Zeltlager bereits, wenn wir ankommen. Je nach Etappe kommt die Mannschaft aber vielleicht auch erst nach uns an und das Lager wird dann aufgestellt. Wir dürfen gerne Hand anlegen beim Aufstellen der Zelte, aber dies ist absolut keine Verpflichtung. Es sind immer genügend einheimische Helfer mit dabei, unsere Reiseteilnehmer sind nicht zum Helfen im Lager eingerechnet. Gerade während den ersten Tagen in grösseren Höhen kann es Sinn machen, sich zu schonen und solche Anstrengungen zu vermeiden. Je nach Zeltplatz hat es einen Bach, Fluss, Quelle oder Brunnen in der Nähe. So haben wir die Gelegenheit, uns und auch unsere Kleider zu waschen. Bitte biologisch abbaubare Waschmittel verwenden. Je nach Ankunftszeit gibt es ein «Zvieri» und wir haben anschliessend Zeit für uns, um ein Buch zu lesen, die Umgebung oder ein Dorf in der Nähe zu erkunden oder dem «Dolce far niente» zu frönen.

Am Abend gibt es eine warme Mahlzeit, welche in der Regel aus mehreren Gerichten besteht. Viele Köche können neben indischen Gerichten auch tibetische, chinesische und westliche Gerichte zubereiten. Vielfach füllen wir am Abend bereits unsere Trinkflaschen auf. Es hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt, Wasserbeutel (Platypus) oder -flaschen mitzunehmen, welche heiss abgefüllt werden können (und wirklich dicht sind!). So können wir diese gleich als Bettflasche im Schlafsack gebrauchen und am nächsten Morgen hat das Wasser eine gute Trinktemperatur.

 

Lodge-Trekking

Lodge-Trekking wie in Nepal gibt es im Indischen Himalaya nur auf einigen wenigen, eher kurzen und touristischen Routen. Hier wird bei einheimischen Familien übernachtet. Da diese Art Trekking in Indien keine lange Kultur hat, sind die Verhältnisse und Standards noch sehr einfach, auch was die Hygiene anbelangt. Die Trekking-Gruppenreisen von Himalaya Tours im Indischen Himalaya sind alle mit Zeltübernachtungen.

 

Umwelt

Uns von Himalaya Tours liegt die Umwelt am Herzen. Wir wollen die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Der anfallende Abfall auf den Trekkings wird mitgetragen und die Gewässer werden nicht unnötig belastet. Auch als Reisender sollte man seine Verantwortung für die Umwelt wahrnehmen, aktiv mitdenken und die Reise- und Trekkingrouten sauber halten.

Unsere Reisen führen oft in Regionen, die nicht über die bei uns zur Verfügung stehende Infrastruktur verfügen. Daher sehen wir uns hier besonders in der Verantwortung. Die Bergwelt des Himalaya ist einmalig und so soll es auch bleiben.

 

An-/Rückreise

Die Reiseteilnehmer fliegen mit der Gruppe oder individuell nach Indien, in der Regel nach Delhi. Bei Reisen mit Schweizer Reiseleitung wird die Gruppe begleitet, aber eventuell ist der Reiseleiter auch schon in Indien und die Teilnehmer fliegen ohne Begleitung hin oder zurück. Viele unserer Reiseleiter verbringen gleich einige Monate im Himalaya und so macht es für diese wenig Sinn, x-Mal von der Schweiz nach Indien und zurück zu fliegen.

Die Reiseteilnehmer werden aber in jedem Fall in Delhi (oder einem anderen Flughafen, je nach Reiseprogramm) am Flughafen abgeholt und betreut. Unser lokaler Partner wartet am Flughafenausgang mit einem Schild beschriftet mit Himalaya Tours.

Bei lokal begleiteten Reisen fliegen die Teilnehmer immer ohne Begleitung nach Indien und zurück.

Details zur An- und Rückreise stehen im Reiseprogramm oder in einem separaten Flugprogramm.

 

Elektrizität/Adapter

Die Stromspannung beträgt 230-240 Volt. Die Steckdosen passen in etwa für unsere Stecker mit zwei runden Stiften. Es passt zwar nicht zu 100 %, funktioniert aber im Normalfall. Ein Adapter ist aber grundsätzlich zu empfehlen und muss unbedingt mitgeführt werden bei dreipoligen Steckern. Elektrizität ist in den meisten Ortschaften vorhanden – allerdings muss man immer wieder mit Stromausfällen rechnen.

Bei Zelt-Trekkings hat man in der Regel keine Möglichkeit, die Akkus aufzuladen. Durch die Kälte können sich die Akkus schneller entladen als gewohnt, evtl. diese in kalten Nächten in den Schlafsack nehmen. Wir empfehlen unbedingt die Mitnahme von Reserveakkus oder evtl. eines Solarladegerätes.

 

Telefon und Internet

Telefongespräche vom Gasthaus/Hotel sind teilweise möglich. Günstiger sind oftmals Gespräche von spezialisierten Telefon-Shops oder via Skype und ähnlich. Dies ist in einigen Internetcafes möglich. Mit Schweizer Mobiltelefonen ist in etlichen Regionen ein Roaming möglich (nicht in Ladakh und Zanskar), aber in der Regel teuer. Während dem Trekking haben wir oftmals keine Telefonmöglichkeit. Bitte beachten, dass die Telefonleitungen oft überlastet sind. In den meisten Regionen in Indien ist ein Roaming möglich, aber teuer.

In grösseren Orten finden sich Internetcafes, wo man Mails abrufen kann. Etliche Hotels und einige Restaurants bieten auch Wlan an, gegen eine Gebühr oder sogar gratis.

 

Fotografieren / Video

Wir haben das Privileg zu fotografieren, aber nicht automatisch das Recht dazu! Es gehört sich, zu fotografierende Personen um Erlaubnis zu fragen und ein allfälliges Nein auch zu respektieren. Das Fotografieren von Flughäfen, Brücken und militärischen Einrichtungen ist grundsätzlich verboten. In Klöstern und Tempeln ist das Fotografieren teils erlaubt und teils nicht. Der lokale Führer kann hier Auskunft geben. Bei einigen monumentalen Sehenswürdigkeiten wird eine Gebühr für das Mitnehmen einer Kamera und/oder Videokamera erhoben. Dies kann bis zu 250 Rupien für eine Kamera und bis zu 800 Rupien für eine Videokamera betragen. Zur Zeit ist aber ein Trend zu erkennen, diese Gebühr an vielen Plätzen wieder abzuschaffen. Es macht Sinn, die Fotoausrüstung in einer wasser- und staubdichten Hülle zu verpacken. Das Aufladen der Akkus ist während dem Trekking oftmals nicht möglich. Auf populären Routen kann der Akku evtl. gegen Bezahlung in einer Lodge aufgeladen werden.

 

Trinkgelder

Bei einer Reise mit Schweizer Reiseleitung, wird sich diese um die Trinkgeldverteilung kümmern.

Bei Reisen mit lokaler Reiseleitung geben wir eine Empfehlung für die Trinkgeldverteilung ab.

 

Kleine Geschenke

Süssigkeiten etc. sollten an Kinder eher nicht verteilt werden, besonders nicht wenn sie darum «betteln», um dies nicht noch zu fördern. In den vergangenen Jahren hat es sich aber bewährt, evtl. einige kleine Spiele oder Seifenblasen mitzunehmen und falls möglich, ein bisschen Zeit mit Spielen zu verbringen.

Die einheimische Begleitmannschaft oder lokale Bewohner am Weg freuen sich über kleine Geschenke als Dank für ihr Engagement oder eine Einladung, z.B. Regenjacken, Fleece und andere Trekkingkleider, Taschenmesser, Sonnenbrillen, Stirnlampen, Thermosflaschen etc. Sehr beliebt sind Wander- oder Trekkingschuhe (gebraucht aber gut erhalten). Aber auch Postkarten aus der Schweiz, Fotos der eigenen Familie etc. sind gute Mitbringsel (im Fall einer Einladung o.ä.).

Bei Schulbesuchen und ähnlichem kann es eine gute Idee sein, wenn die Gruppe vor Ort einige Dutzend Schreibstifte, einige Kilo Früchte o.ä. kauft, um dies als Geschenk mitzubringen. Bei vor Ort gekauften Geschenken profitiert auch die lokale Wirtschaft davon. Dies mit dem lokalen Führer besprechen, er kann beim Organisieren behilflich sein.