Gruppenreise Ladakh Trekking

Einsame Wege, tiefe Schluchten und hohe Pässe

Sehr spektakuläres Pioniertrekking durch eine der einsamsten Regionen im ganzen Himalaya 


   
26. August - 16. September 2017 22 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 5590
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  

Dieses Trekking führten wir 2015 zum ersten Mal durch. Es ist eine sehr spektakuläre Route auf einsamen Wegen, über etliche hohe Pässe und durch gewaltige Schluchten. Diese anspruchsvolle Tour hat alles, was es für ein spannendes Trekking braucht. Die neue Strasse nach Lingshed macht es nun möglich, dieses aussergewöhnliche Trekking durch das nördliche Zanskar zu begehen, ohne wie bisher die endlos lange Fahrt nach Padum machen zu müssen.
Wir fahren auf der neuen Strasse vorbei am Dorf Photoksar und weiter über den 5000 Meter hohen Löwen-Pass Richtung Lingshed. In diesem schönen Bergdorf auf 4200 Metern Höhe sind wir bei befreundeten Familien eingeladen und erhalten so einen schönen Einblick ins Dorf- und Familienleben. Danach gehen wir auf wenig begangenen Wegen über die hohen Pässe Barmi La, Pikdong La und Kanji La. Unser zweitletzter Trekkingtag bringt uns durch eine sehr spektakuläre Schlucht. Unser Trekking endet im «Mond-Tal» von Lamayuru. Hier steht eines der ältesten und prachtvollsten Klöster von Ladakh.

Höhepunkte

• Sehr spektakuläre Route mit hohen Pässen und tiefen Schluchten
• Pioniertrekking in einer der einsamsten Regionen im Himalaya
• Kleine Dörfer am Weg
• Schöne Begegnungen mit einheimischen Familien
• 1000-jähriges Kloster Lamayuru

Unser Kommentar zur Reise

Einsame Wege, hohe Pässe und gewaltige Schluchten: Diese Tour hat alles, was es für ein spannendes Trekking braucht. Anspruchsvoll, aber sehr abwechslungsreich. Trekking im nördlichen Zanskar ohne die lange Anfahrt nach Padum machen zu müssen, dies dank einer neu gebauten Strasse nach Lingshed.

Anforderungen

• Anspruchsvolles Trekking, gute Kondition, 3 Tagesetappen von 3 – 4 Stunden, 6 Tagesetappen von 4 – 8

  Stunden, 4 optionale Tageswanderungen von 2 – 4 Stunden.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
• Etliche Flussüberquerungen zu Fuss während des Trekkings.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Ladakh

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Ladakh sind.

Zu unserem Plus in Ladakh

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

26.8. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.
Flugzeit 7 ½ Std.

27.8.  Weiterflug nach Leh
Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus.
Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

28.8. Im Indus-Tal
Für eine optimale Akklimatisation gehen wir die ersten Tage geruhsam an. Wir besuchen das kleine Kloster und den ehemaligen Königspalast in Stok. Dies ist ein typisches ladakhisches Dorf inmitten grüner Gerstenfelder. Bei unserem Bummel über die Felder begegnen wir immer wieder Ladakhis und staunen, was hier noch alles in Handarbeit gemacht wird. Bei einer einheimischen Familie kehren wir zum Buttertee ein und lassen uns das ladakhische, hausgemachte Essen schmecken.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std., Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

29.8. Gebete im Kloster Thikse und Besuch der SOS Schule
Frühmorgens Fahrt ins Kloster Thikse, wo wir mit den Mönchen zum Morgengebet zusammensitzen. Das Kloster Thikse ist eines der fotogensten in Ladakh und dieses Bauwerk soll die Tibeter später für den Bau des Potala inspiriert haben. Unbedingt früh im Kloster sein, auf dem Dach wird im ersten Tageslicht von den Mönchen mit Muscheln oder Hörnern zum Gebet gerufen. Nach dem Frühstück in Thikse bringt uns ein gut einstündiger Marsch über die Felder zum alten Königspalast nach Shey, welches lange Sitz der Könige von Oberladakh war. Häufig kann man während der Wanderung beobachten, wie auf den Feldern Lehmziegel von Hand hergestellt werden.
Auf dem Rückweg besuchen wir das Tibetan Children Village. Dies ist eine Schule für tibetische Flüchtlingskinder, welche unter dem Patronat der SOS Kinderdörfer steht. Wir kennen den Leiter der Schule, Tenzin Rabten, seit vielen Jahren. Himalaya Tours unterstützt auch immer wieder Projekte und Kinder in dieser Schule.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std., Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

30.8. Grosser Buddha und kleine Meditationshöhle
In Likir sehen wir schon von weitem einen riesigen Buddha der Zukunft, welcher das Kloster überragt. Das ist eine der grössten Statuen in Ladakh. Eine kurze Wanderung führt uns erst durch die Felder von Likir, danach auf einem kleinen Wanderweg über einen Bergsattel zur Strasse, wo wir von unseren Autos abgeholt werden. Weiter geht unsere Fahrt nach Hemis Shukpachen, einem schönen Bergdorf. Hier sind wir bei einer befreundeten Familie zum Mittagessen eingeladen. Wer Lust hat, macht am Nachmittag einen Bummel durchs Dorf oder kommt mit auf eine kleine Wanderung. Diese bringt uns vorbei an einem der letzten Wacholder-Wäldchen von Ladakh und an den Fuss von einer Felswand. Auf einem abenteuerlichen aber gut begehbaren Weg steigen wir hoch zu einer einsamen Meditationshöhle, welche für die einheimischen Leute einen äusserst heiligen Platz darstellt. Von oben haben wir eine schöne Aussicht über die Landschaft. In Hemis Shukpachen werden wir zum ersten Mal in unseren Zelten übernachten und ab hier weg werden wir von unserer Trekkingmannschaft begleitet.
Übernachtung im Zelt in Hemis Shukpachen (3700 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std., Wanderung 1 Std. vormittags und 2 Std. nachmittags (F,M,A)

31.8. Unsere ersten zwei Pässe
Die heutige Etappe ist gerade richtig «zum Einlaufen» fürs folgende Trekking. Eine gemütliche Wanderung bringt uns über die zwei Pässe Mebtak La und Lago La. Obwohl beide über 3800 Meter hoch sind, gelten sie als kleine Pässe in Ladakh. Was natürlich auch stimmt, unser Start- und Zielpunkt liegt ja bereits auf einer Höhe von 3700 resp. 3600 Metern. Nach ungefähr 3 Stunden kommen wir ins Dorf Timisgang. Hier liegt eines der wenigen Nonnenklöster von Ladakh und die Nonnen freuen sich, über den eher seltenen Besuch. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Wanla, einem kleinen Dorf welches versteckt in einem Seitental liegt. Hier lohnt sich der Besuch des kleinen Klosters, welches hoch über dem Dorf thront. Die Wandmalereien sollen zwischen 800 – 1000 Jahre alt sein.
Übernachtung im Zelt in Wanla (3200 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 3 Std. (F,M,A)

1.9. Schönes Dorf Photoksar
Unsere heutige Fahrt bringt uns auf einer erst vor wenigen Jahren gebauten Strasse Richtung Süden. Bis vor kurzem war diese Strecke nur zu Fuss zu begehen. Wir durchfahren die spektakuläre Schlucht von Hanupatta und weiter geht es auf einer immer schlechter werdenden Piste hoch zum Pass Sirsir La. Dieser Pass ist um die 4800 Meter hoch. Je nach Lust und Laune laufen oder fahren wir von der Passhöhe runter zum Dorf Photoksar. Dies ist eines der fotogensten Dörfer in Ladakh und die Lichtstimmungen morgens und abends sind einmalig. In der Nähe des Dorfes stellen wir unser Zeltcamp auf.   
Übernachtung im Zelt in Photoksar (4200 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

2.9. Über den Löwenpass und Start unseres Trekkings
Die Strasse oder besser gesagt Jeeppiste führt hoch zum fast 5000 Meter hohen Sengge La (Löwenpass). Von oben geniessen wir ein einmaliges Bergpanorama. Wir fahren weiter bis ans Ende der Strasse, welches zur Zeit ungefähr 3 Stunden Fussmarsch von Lingshed entfernt liegt. Hier treffen wir auf unsere Pferdetreiber und die Packtiere und unsere gesamte Ausrüstung wird auf die Tiere umgeladen. Ein steiler Ab- und Aufstieg bringt uns vom Pass Kyupa La (4400 Meter) über den Pass Murgum La (4370 Meter) und weiter nach Lingshed.
Übernachtung im Zelt in Lingshed (3900 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Trekking 3 Std. (F,M,A)

3.9. Ruhe- und Akklimatisationstag in Lingshed
Lingshed ist eines der schönsten und grössten Dörfer von Zanskar. Hier machen wir einen Ruhetag, um uns weiter an die Höhe zu akklimatisieren, aber auch um diesen schönen Ort zu geniessen. Oberhalb des Dorfes liegt ein Kloster. Vielleicht haben wir Glück und es findet gerade eine Gebetszeremonie statt, woran wir teilnehmen dürfen. Ebenso spannend ist aber das Leben im Nonnenkloster im unteren Teil des Dorfes.
Ein Spaziergang bringt uns über die hochgelegenen Gerstenfelder und zu den weit im Talkessel verstreut liegenden Häuser. Diese stehen wie kleine Trutzburgen in der Landschaft und man sieht ihnen an, dass die Winter hier streng und lang sind. Bei einer befreundeten Familie sind wir zum Essen eingeladen und erfahren so Spannendes aus dem Leben dieser Bergbewohner.
Übernachtung im Zelt in Lingshed (3900 Meter). (F,M,A)
 
4.9. Unbekanntes Zanskar
Heute verlassen wir die Hauptroute und wandern durch eine der einsamsten Gegenden Ladakhs. Wir überqueren den 4600 Meter hohen Pass Barmi La. Nach dem Dorfleben in Lingshed geniessen wir heute das Wandern in der Einsamkeit. Vielleicht treffen wir auf einige Hirten, welche im Sommer diese Gegend mit ihren Schaf-, Ziegen- oder Yak Herden beweiden.
Übernachtung im Zelt im Camp nach dem Pass (4000 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

5.9. Einsames Dorf Dibling
Je nach Wegverhältnissen und Wasserstand folgen wir einem Schlucht-System oder nehmen einen Weg oben herum. Nach einer Etappe mit etlichen Flussüberquerungen erreichen wir das kleine Dorf Dibling. Dies ist eines der entlegensten Dörfer im Himalaya und nur selten «verirren» sich Besucher hierhin. Die Einwohner hoffen auch auf den Anschluss ans Strassennetz, aber dies wird noch viele Jahre dauern, falls es überhaupt je gemacht wird.
Übernachtung im Zelt in Dibling (4000 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

6.9. Kurze Etappe
Heute steht eine gemütlichere und kurze Etappe auf dem Programm. So können wir Kräfte sammeln für die nächsten Trekkingtage und die über 5000 Meter hohen Pässe, welche wir überqueren werden. Vielleicht sehen wir auf diesem einsamen Weg Blauschafe oder Steinböcke an den Felshängen oder einen mächtigen Adler am Himmel kreisen. Vom sehr seltenen Himalaya-Braunbären soll es einige Exemplare in der Gegend geben. Eine Sichtung wäre aber ein Riesenglück und ist eher unwahrscheinlich. Das Lager schlagen wir am Fuss des 5000 Meter hohen Pikdong La Passes auf.

Übernachtung im Zelt im Basecamp des Pikdong La (4300 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

7.9. Über den Pikdong La (5000 Meter)
Stetig führt der Weg bergan und von oben geniessen wir eine wunderschöne Aussicht über die bizarre Bergwelt von Zanskar. Wir sollten nicht vergessen, Gebetsfahnen mitzunehmen und diese jeweils auf der Passhöhe aufzuhängen wie es Brauch ist in Ladakh und Zanskar. Das soll Glück bringen und für eine sichere Weiterreise sorgen. Nach einem langen Abstieg schlagen wir je nach Wasserstand auf dieser oder der gegenüber liegenden Flussseite das Lager auf.

Übernachtung im Zelt im Basecamp des Kanji La (4300 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

8.9. Über unseren höchsten Pass
Der wörtliche Höhepunkt des Trekkings steht heute an, ist der Pass Kanji La 5250 Metern doch unser höchster Pass. Ein spannender, aber anstrengender Weg führt uns auf die Passhöhe. Ein schöner Blick über die vergletscherte Bergwelt öffnet sich von oben. Dies ist für uns einer der schönsten Pässe im Himalaya. Nach einer gemütlichen Pause und ausgiebigem Bewundern der bizarren Umgebung bringt uns ein langer und stellenweise steiler Abstieg wieder in tiefere Gefilde. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen kann die Überquerung des Passes rutschig und anspruchsvoll sein. Das Rauschen eines kleinen Flusses wird uns heute Abend in den Schlaf wiegen.
Übernachtung im Zelt am Kong Fluss (4300 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)
 
9.9. Ins Dorf Kanji
Eine relativ kurze Etappe bringt uns heute ins Dorf Kanji. Dieses Dorf wurde in den letzten Jahren mit einer kleinen Strasse «an die Zivilisation angeschlossen». Wir stellen unsere Zelte entweder beim Dorf auf oder laufen vielleicht sogar noch ein Stück Richtung unseres nächsten Passes.
Übernachtung im Zelt in Kanji (3850 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M)

10.9. Einsamer Pass Yokma La (4700 m)

Wir überqueren einen weiteren Pass, den nur wenig begangenen Yokma La. Gut akklimatisiert und eingelaufen sollte diese Überquerung nicht mehr allzu anstrengend sein. Unser heutiges Ziel ist die Schlucht von Shillakong.
Übernachtung im Zelt in der Schlucht von Shillakong (4100 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

11.9. Durch die spektakuläre Schlucht von Shillakong
Heute werden wir ausgiebig «kneippen», haben wir doch viele Male den Bach von Shillakong zu durchqueren. Brücken gibt es hier keine und so laufen wir durchs kalte Wasser. Dieses Wegstück kann häufig erst ab Mitte oder Ende August begangen werden, vorher ist der Wasserstand wegen des Schmelzwassers in der Regel noch zu hoch. Die Anstrengung lohnt sich aber, es ist nämlich eine der spektakulärsten und eindrücklichsten Schluchten in ganz Ladakh, welche wir hier durchqueren und eine der spannendsten Etappen unseres Trekkings. Unser Etappenziel ist das kleine Dorf Shilla. Dieses liegt unweit von Wanla, wo wir bei unserer Anreise nach Zanskar bereits einmal übernachtet haben.
Übernachtung im Zelt in Shilla (3200 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

12.9. Das Mondtal von Lamayuru
Unser letzter Pass ist auch unser einfachster. Nach einem nicht allzu langen Aufstieg stehen wir oben auf dem 3730 Meter hohen Prinkiti La (Eidechsenpass). Der Auf- und Abstieg bringt uns durch eine eindrückliche Landschaft mit ausgewaschenen Wasserrillen. Kurz vor Lamayuru kommen wir ins berühmte «Mondtal». Diese sehr speziell anzusehende Landschaft soll früher ein grosser See gewesen sein. Hier steht eines der attraktivsten Klöster von Ladakh, das über 1000-jährige Kloster von Lamayuru. Der älteste Raum ist der Sengge Lhakhang mit alten Schutzgottheiten und gruseligen Skelettmalereien an den Wänden. Am Abend feiern wir mit unserer Mannschaft das gute Gelingen des Trekkings.
Übernachtung im Zelt in Lamayuru (3800 Meter). Trekking 3 Std. (F,M,A)

13.9. Rückfahrt nach Leh und Kloster Alchi

Wir fahren zurück nach Leh. Auf dem Weg stoppen wir in Alchi und besuchen dieses alte Kloster. Eine Mönchsgemeinschaft lebt hier zwar nicht mehr, aber die Wandmalereien und Figuren gehören zum schönsten, was die alte buddhistische Kunst im Himalaya zu bieten hat. Zurück in Leh geniessen wir die Annehmlichkeiten der Zivilisation, wie eine warme Dusche (falls kein Stromausfall ist), einen gemütlichen Drink im Gartenrestaurant und seit langem wieder einmal ein richtiges Bett.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)
 
14.9. Tag zur freien Verfügung in Leh
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute in Leh haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). (F,M,A)

15.9. Flug von Leh nach Delhi

Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem Hotel mit schönem Swimmingpool gebracht. Hier haben wir ein Zimmer bis am Abend zur Verfügung. Entweder verbringen wir den Tag im schönen Hotelgarten am Pool oder wir erkunden zusammen mit einem lokalen Führer einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi.
Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

16.9. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss Airlines
• Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 5 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Leh
• 14 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des

  Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd für Notfälle

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visum für Indien mit Einholung im Voraus oder als E-Visum
• Erledigen aller Formalitäten für Indien
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Trekkingkarte von Ladakh

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

 

Schweizer Reiseleitung

Diese Reise wird von Irma Emmenegger geleitet. Sie war bereits des Öfteren im schönen Ladakh und hat Gruppen für uns geleitet. Irma ist ausgebildete Pflegefachfrau mit einem Flair für Naturmedizin, so sind wir bei kleineren und grösseren Blessuren bestens versorgt. Ihre bodenständige Art, ihre unerschütterliche Ruhe und ihr sehr sympathisches Wesen machen sie zu einer idealen Reiseleiterin.

Reiseroute

Trekking Zanskar Lingshed - Dibling - Kanji La - Kanji - Lamayuru
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Einsame Wege und hohe Pässe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 628.2 KB

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