Gruppenreise Ladakh Trekking mit Gipfelbesteigung

Hoch hinaus auf vier 6000er

Anspruchsvolles Trekking mit Besteigung der Gipfel  Kangyatze, Dzo Jongo, Namenloser 6000er und Mentok


25. August - 23. September 2018
30 Tage
   
6 - 12 Personen CHF 9830
Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  

Dies ist eine überaus spannende Pionierreise, welche wir nur dank unseren guten Ortskenntnissen organisieren können und einzig von Himalaya Tours so organisiert wird. Während diesem anspruchsvollen Trekking besteigen wir vier verschiedene Gipfel, welche alle über 6000 Meter hoch sind. Von oben geniessen wir eine unvergessliche Aussicht über die karge Bergwelt von Ladakh. 

Nach einer guten Akklimatisation starten wir unser Trekking in Rumbak und überqueren unseren ersten hohen Pass ins liebliche Tal von Markha. Hier wandern wir vorbei an kleinen Dörfern und Gerstenfeldern. Die schöne Hochebene von Nimaling ist Ausgangspunkt für die Besteigung der ersten zwei 6000 Meter hohen Gipfel. Unser Weiterweg führt uns auf kaum begangenen Wegen aufs Hochplateau von Rupshu. Diese einsame Gegend wird nur von Nomaden mit ihren Schaf-, Ziegen- und Yakherden bewohnt. Höhepunkt unserer Reise ist der 6250 Meter hohe Mentok am stahlblauen See Tsomoriri. Oben angekommen sind wir dem Himmel nah.

Höhepunkte

• Besteigung von vier technisch einfachen 6000ern

• Einmalig schöne Aussichtspunkte

• Sehr abwechslungsreiches Trekking 

• Alte Klöster und kleine Dörfer

• Pionierreise, welche nur von uns organisiert wird

Unser Kommentar zur Reise

Einmalige Pionierreise auf einer abwechslungsreichen Route. Unterwegs haben wir die Gelegenheit vier verschiedene 6000er zu besteigen, welche alle als technisch einfache Gipfel eingestuft werden.

Anforderungen

• Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 7 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 11 Tagesetappen

  von 5 – 6 Stunden.
• Gipfelbesteigung vier 6000ern von 6 – 12 Stunden, bei guten Verhältnissen sind die Besteigungen

  technisch einfach bis mittel, teils aber mit steileren Auf- und Abstiegen, Steigeisen und Pickel

  werden bei den meisten Gipfeln benötigt.
• Gipfelbesteigungen können auch ausgelassen werden.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 1 – 7 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Ladakh

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Ladakh sind.

Zu unserem Plus in Ladakh

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

25.8. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.
Flugzeit 7 ½ Std.

26.8. Weiterflug nach Leh
Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus.
Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

27.8. Im Indus-Tal
Für eine optimale Akklimatisation gehen wir die ersten Tage geruhsam an. Wir besuchen die SOS-Schule in Choglamsar. Hier gehen vor allem Kinder tibetischer Eltern zur Schule. Viele der Eltern sind nach dem Einmarsch der Chinesen von Tibet nach Indien geflüchtet. Wir kennen den Leiter der Schule, Tenzin Rabten, seit vielen Jahren. Himalaya Tours unterstützt auch immer wieder Projekte und Kinder in dieser Schule.
Anschliessend fahren wir ins sehr selten besuchte Dorf Sabu. Dies ist ein typisches ladakhisches Dorf inmitten grüner Gerstenfelder. Hier sind wir bei einer befreundeten einheimischen Familie zu einem ladakhischen Mittagessen eingeladen und bekommen so einen schönen Einblick ins Familien- und Dorfleben. Falls wir Lust haben, statten wir bei unserer Rückkehr nach Leh dem kleinen Kloster Sankar einen Besuch ab. Von dort laufen wir durch den «grünen Teil» von Leh zurück in die Stadt und zu unserem Gasthaus.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std., Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

28.8. 1000-jähriges Kloster Alchi und Saspol Höhlen
Nach dem Frühstück besuchen wir die Höhlen im Dorf Saspol. Ein kurzer und steiler Aufstieg bringt uns in die oberhalb des Dorfes gelegenen Höhlen und wir werden belohnt mit jahrhundertealten, wenig bekannten Höhlenmalereien. Zu Fuss gehen wir zurück durch das malerische Dorf und fahren dann weiter nach Alchi. Die Klosteranlage von Alchi liegt nicht, wie die meisten Klöster in Ladakh, majestätisch auf einer Bergspitze, sondern unscheinbar im Dorf zwischen Bäumen und Feldern. Einzigartig im ganzen Himalaya Raum ist die Qualität der Malereien und deren guter Zustand. Vor allem wenn man bedenkt, dass einige Teile dieses Klosters über 1000 Jahre alt sind. Das Dorf liegt in einer der fruchtbarsten Gegenden Ladakhs.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std., Wanderung ½ Std. (F,M,A)

29.8. Morgengebet im Kloster Matho
Anders als beim Morgengebet im Kloster Thikse, an dem in der Hochsaison sehr viele Touristen teilnehmen, sind wir mit ein bisschen Glück die einzigen Besucher beim Morgengebet in Matho und lauschen den Rezitationen der Mönche. Matho wird eher selten besucht und so freuen sich die Mönche über unseren Besuch und bieten uns vielleicht sogar einen Buttertee an.
Matho ist das einzige Kloster aus der Sakya, einer der vier Richtungen des tibetischen Buddhismus und bietet einen phantastischen Ausblick über das weite Indus-Tal. Matho wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Auf dem Rückweg besuchen wir das stolze Kloster Thikse, welches eines der fotogensten in ganz Ladakh ist und als Vorbild für den Bau des Potala-Palastes in Lhasa gedient haben soll. Ein Spaziergang entlang den grünen Feldern im Indus-Tal bringt uns anschliessend nach Shey, einem ehemaligen Sitz der Könige von Ladakh. Unterwegs sehen wir häufig Familien, welche hier Lehmziegel machen. Am Nachmittag haben wir Zeit zur freien Verfügung, um den spannenden Markt von Leh zu entdecken.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)
   
30.8. Trekkingstart
Fahrt nach Zingchen zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft und die Gepäckpferde, welche uns während den nächsten Tagen begleiten werden. Auf einem einfachen Weg laufen wir während den nächsten Stunden ins schöne Dorf Rumbak. In dieser Gegend leben einige der sehr seltenen Schneeleoparden, aber die Chance auf eine Sichtung im Sommer ist nahe bei null. Unweit des Dorfes wird zum ersten Mal unser Zeltcamp errichtet, welches für die nächsten Tage unser Zuhause sein wird. Zum Schlafen haben wir geräumige Doppelzelte zur Verfügung. Dazu führen wir ein Kochzelt, Esszelt und WC Zelt mit.
Übernachtung im Zelt in Rumbak (3900 Meter). Fahrzeit 1 Std. Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

31.8. Aufstieg nach Yurutse
Heute haben wir einen kurzen Trekkingtag für eine gute Akklimatisation und können somit einen gemütlichen Morgen machen. Der Aufstieg führt zum Dorf Yurutse, welches nur aus einem einzelnen grossen Haus besteht. Die Familie gilt als sehr gastfreundlich. Unsere Zelte schlagen wir im Basecamp des Passes Ganda La auf.
Übernachtung im Zelt im Basecamp des Ganda La (4300 Meter). Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

1.9. Über den Ganda La
Heute wird unsere Kondition zum ersten Mal auf die Probe gestellt. Beim Aufstieg zum 4900 Meter hohen Pass Ganda La spüren wir, dass die Luft hier oben dünn ist. Oben angekommen, sollten wir bunte Gebetsfahnen zu den unzähligen anderen hängen, welche auf der Passhöhe lustig im Wind flattern. Das ist so Brauch und bringt Glück und eine sichere Weiterreise. Vom Pass aus geniessen wir die wunderbare Aussicht in der normalerweise sehr klaren Luft. Anschliessend führt uns ein langer Abstieg zum Dorf Shingo und weiter durch eine enge Schlucht nach Skiu im Markha-Tal. Dort stellen wir unser Lager auf. In Skiu gibt es ein kleines Kloster mit einem alten Teil, welcher schätzungsweise an die 1000 Jahre alt sein dürfte.
Das Dorf Skiu wurde 2010 von grossen Überschwemmungen heimgesucht. Himalaya Tours hat nach der grossen Zerstörung vieler Häuser und Felder persönlich 15 Tonnen an Hilfsgütern hierhin transportiert. Ein Dokumentarfilm darüber wurde im Frühling 2011 auf Arte ausgestrahlt. Im Sommer 2011 haben wir eine Schutzmauer gebaut. Diese Bauarbeiten und der Bau einer Brücke wurden im 2012 abgeschlossen.
Übernachtung im Zelt in Skiu (3400 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

2.9. Durchs liebliche Markha-Tal
Die heutige Trekkingetappe ist zwar lang, aber vorwiegend flach. Wir laufen durchs liebliche Markha-Tal, vorbei an kleinen Dörfern und grünen Gerstenfeldern. An vielen Orten stehen alte Burgruinen auf den Hügelspitzen. Das zeigt die einstige Wichtigkeit dieser alten Route. Über die Herkunft dieser Ruinen ist nur wenig bekannt. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um Festungen von Darden, welche als erste sesshafte Bewohner Ladakh besiedelt haben.
Wenn wir Glück haben, sehen wir an den Berghängen wilde Blauschafe oder am Himmel einen Adler kreisen. Wir sind hier nämlich mitten im Hemis National Park. Kurz vor dem Dorf Markha gilt es noch einen Bach zu durchwaten, bevor wir auf einem schönen Campingplatz beim Dorf unser Zelt aufstellen.
Übernachtung im Zelt in Markha (3800 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

3.9. Vorbei an den letzten Dörfern
Weiter geht es talaufwärts. Wer seine Kondition testen will, macht den kurzen, aber sehr steilen Abstecher hinauf zum kleinen Kloster in Tetsa. Die Aussicht von oben ist atemberaubend und belohnt für die Mühen. Nach einigen Stunden erreichen wir Hankar, das letzte Dorf im Markha-Tal. Die Ruinen auf dem imposanten Felsen zeigen die einstige Bedeutung dieses Dorfes. Wir verlassen nun das besiedelte Gebiet und steigen hoch nach Tachungtse, einem kleinen Weiler.
Übernachtung im Zelt in Tachungtse (4200 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

4.9. Hochplateau von Nimaling und 6400 Meter hoher Kangyatze
Eine kurze Etappe bringt uns aufs Hochplateau von Nimaling. Hierher kommen die Bewohner des Markha-Tals mit ihren Herden von Schafen, Ziegen oder Yaks, um diese im Sommer weiden zu lassen. Nimaling ist eines der schönsten Hochtäler in Ladakh und der Blick auf den 6400 Meter hohen Kangyatze ist schlichtweg atemberaubend. Dank der kurzen Etappe haben wir genügen Zeit, um diese einmalige Umgebung auch gebührend zu geniessen.
Übernachtung im Zelt in Nimaling (4600 Meter). Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

5.9. Auf den Westgipfel des Kangyatze (ca. 6200 Meter)
Heute starten wir früh. Im Schein der Stirnlampen gewinnen wir kontinuierlich an Höhe. In der Regel werden Pickel und Steigeisen für den An- und Abstieg gebraucht. Wir hoffen, am frühen Vormittag den ca. 6200 Meter hohen Gipfel des Kangyatze II (Westgipfel) zu erreichen. Von oben haben wir eine einmalig schöne Aussicht über die Berge Ladakhs bis zu den 8000ern des Karakorums und den Eisgipfeln in Zanskar. Ein steiler Abstieg bringt uns zurück nach Nimaling, wo wir hoffentlich unseren Gipfelerfolg feiern können.
Übernachtung im Zelt in Nimaling (4600 Meter). (F,M,A) Besteigung 6-12 Std.

6.9. Marsch zum Basislager des Dzo Jongo
 Beim heutigen Marsch über das Hochplateau von Nimaling haben wir einen wunderschönen Ausblick auf «unseren» Kangyatze. Wir geniessen aber auch die Bergblumen am Weg und mit etwas Glück sehen wir hinteren Teil von Nimaling einen Wolf, wie wir es hier schon des öftern erlebt haben. Vielleicht begegnen wir auch den Hirten aus dem Markha-Tal, welche im Sommer hier oben ihre Herden weiden lassen.
Übernachtung im Zelt im Basecamp (5000 Meter). (F,M,A) Trekking 3-4 Std.

7.9. Besteigung des Dzo Jongo (ca. 6200 Meter)
Heute haben wir die Möglichkeit, den einfachen Dzo Jongo zu besteigen oder einen der anderen knapp 6000 Meter hohen Gipfel wie den Reponi Mallai Ri.
Übernachtung im Zelt im Basecamp (5000 Meter). (F,M,A) Besteigung 4-6 Std.

8.9. Auf einsamen Wegen
Weiter geht es auf einsamen Wegen. Nach der Hochebene überqueren wir den über 5000 Meter hohen Chaktsang La. Von oben geniessen wir die herrliche Aussicht über die Bergwelt Ladakhs. Unser Lager schlagen wir vor dem nächsten Pass auf.
Übernachtung im Zelt in Chaktsang (4700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


9.9. Nach Rumtse
An diesem Trekkingtag überqueren wir den unbekannten Pass Poze La. Ein langer Abstieg bringt uns hinunter nach Lato, einer kleinen Ortschaft an der Leh-Manali Strasse. Hier laufen wir ein, zwei Stunden der Manalistrasse entlang bis zum letzten Dorf Rumtse.
Übernachtung im Zelt in Rumtse (4100 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

10.9. Weiter nach Mandalchan
Kunstvolle Gebetsmauern, sogenannte Mani Mauern, säumen den Weg. Auf den gemeisselten Steintafeln bringen die Einheimischen Gebetsformeln (Mantras) und Wünsche an: Etwa die Hoffnung auf eine sichere Reise oder die Bitte, dass der Schafherde unterwegs nichts geschehen möge. Die häufigste Inschrift ist sicher das berühmte «Om Mani Padme Hum». Anfangs wandern wir an Flussufern und grünen Wiesen vorbei, bis wir dann langsam, aber sicher wieder in die karge Hochwüste gelangen.     Wir überqueren den über 5000 m hohen  Kyamar La. Wir sollten unsere Augen offen halten, in dieser Gegend gibt es einige Exemplare des sehr seltenen Argali Schafes. Das Wildschaf hat mächtige Hörner. Ein kurzer Abstieg bringt uns hinunter nach Mandalchan.
Übernachtung im Zelt in Mandalchan (5000 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

11.9. Schöne Aussicht
Wir nutzen die Morgenfrische, um unseren nächsten Pass Mandalchan La zu überqueren. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg stehen wir auf der Passhöhe. Vielleicht sehen wir von oben bereits die ersten tibetischen Wildesel, sonst aber ziemlich sicher Murmeltiere, welche hier in grosser Zahl leben. Auf einem angenehmen Höhenweg laufen wir weiter, bevor wir nach Tisaling absteigen. Oftmals steht hier ein einsames Teezelt und falls jemand «zu Hause» ist, können wir einen heissen Tee oder ein erfrischendes Getränk trinken.
Der nächste Pass Shibuk La ist anstrengender zu überqueren. Aber die Aussicht von oben lohnt den Aufstieg. Wir sehen von hier zum ersten Mal den Salzsee Tsokar. Wer noch nicht müde ist, kann vom Lagerplatz aus den Bergrücken auf der linken Seite besteigen. Von oben her haben wir einen einmaligen Panoramablick über das schöne Hochplateau.
Übernachtung im Zelt in Shibuk (4900 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

12.9. Zum Salzsee Tso Kar
Die heutige Etappe führt uns mehrheitlich abwärts und mit einem kurzen Gegenanstieg zur Quelle von Pangunagu. Dieser ehemals wunderschöne Ort hat viel von seinem Charme verloren, als hier ein fixes Zeltlager errichtet wurde. Wir werden unser Lager nicht hier aufschlagen, sondern laufen weiter um den Salzsee Tsokar herum nach Riyul. Die Uferregion des Salzsees mit grünen Wiesen und Quellen zieht zahlreiche Wasservögel an. Die Gegend ist im Winter ein beliebter Weideplatz für die Nomaden. Diese Gegend ist reich an Wildtieren. Ziemlich sicher sehen wir tibetische Wildesel und mit ein bisschen Glück sogar Blauschafe oder einen Wolf. Es gibt hier auch den sehr seltenen Schwarzhalskranich.
Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

13.9. Ruhetag
Heute können wir uns einen gemütlichen Tag machen und dem «Dolce far niente» frönen.
Wem nicht nach ruhen ist, steigt auf einen schönen Aussichtsgipfel. Südwestlich vom Lager erhebt sich ein namenloser Berg mit einer Höhe von ungefähr 5400 Meter. Der Aufstieg ist einfach und nicht allzu anstrengend. Von oben haben wir eine schöne Aussicht über das Hochplateau.
Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter). opt. Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

14.9. Nach Rajung Karu
Einen Tag brauchen wir für den Weitermarsch nach Rajung Karu. Hier lagern im Sommer einige  Nomadenfamilien mit ihren grossen Herden. Wahrscheinlich sind diese Mitte September nicht mehr da, denn sobald die Weiden kahlgefressen sind, ziehen die Nomaden weiter zum nächsten Lagerplatz.
Wir überqueren einen für Himalaya-Verhältnisse kleinen Pass, doch sollte der Aufstieg nicht unterschätzt werden. Falls die Nomaden noch hier sind, dann stellen wir in der Nähe einer befreundeten Nomadenfamilie unsere Zelte auf.
Übernachtung im Zelt in Rajung Karu (4700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

15.9. Ins Hochtal von Gyama Sumdo
Zwei Pässe sind heute zu überqueren. Markiert sind sie mit grossen Steinhaufen und verwitterten Gebetsfahnen. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Göttern, die auf den Berggipfeln wohnen. Die Gegend gleicht immer mehr einer einsamen Hochgebirgswüste. Die eindrücklichen Farben der Gesteine werden abwechslungsreicher und verleihen den umgebenden Bergen eine bizarre Wirkung. Unser heutiges Lager stellen wir auf einer Höhe von über 5000 Metern auf. Am oberen Tal Ende sehen wir schneebedeckte 6000er und auch hier oben leben während des Sommers vielfach einige Nomadenfamilien mit ihren Herden.
Übernachtung im Zelt in Gyama Sumdo (5100 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

16.9. Gipfelbesteigung eines unbekannten 6000ers
Heute können wir unseren dritten 6000er besteigen. Hinten im Tal von Gyama Sumdo erhebt sich ein Schneegipfel, welcher knapp über 6000 Meter hoch ist. Dieser Gipfel wird nur äusserst selten bestiegen. Wir starten früh und laufen zuerst flach das Tal nach hinten. Beim steiler werdenden Anstieg spüren wir die «dünne» Luft hier oben. Es empfiehlt sich, einen gemütlichen Schritt zu gehen und nach einigen Stunden stehen wir auf dem Gipfel, welcher knapp über 6000 Meter hoch ist. Die Besteigung ist zwar anstrengend aber technisch einfach. Je nach Schneeverhältnissen brauchen wir Pickel und Steigeisen.
Übernachtung im Zelt in Gyama Sumdo (5000 Meter). Gipfelbesteigung 6 – 10 Std. (F,M,A)

17.9. 5440 Meter hoher Yalung Nyau La
Mittlerweile gut akklimatisiert erscheint uns der Aufstieg zum heutigen Pass wie ein «Kinderspiel». Von der Passhöhe erblicken wir zum ersten Mal den majestätisch wirkenden, stahlblauen Tsomoriri See. Das Lager errichten wir etwas abseits der kleinen Siedlung Korzok. Dies ist das Winterhauptquartier der hiesigen Nomaden und die Gerstenfelder auf 4500 Meter gehören zu den höchsten Anbaugebieten der Welt.
Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». In der Saison kann hier auch ein rechter «Rummel» sein. Das Highlight ist die Umgebung und der überirdisch schöne Tsomoriri See.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

18.9. Aufstieg in ins Basecamp
Wahrscheinlich sind wir nicht unglücklich, Korzok bereits wieder zu verlassen. Wir steigen ins Basecamp vom Mentok hoch. Je nach Wasservorkommen stellen wir auf ca. 5000 Meter oder ein bisschen höher die Zelte auf. Das Gepäck wird auch hier von unseren Pferden transportiert.
Übernachtung im Zelt im Basecamp vom Mentok (5150 Meter). Trekking 3 – 5 Std. (F,M,A)

19.9. Besteigung des Mentok  - unseres vierten 6000ers
Frühmorgens starten wir die Besteigung. Das Ziel ist einer der zwei Gipfel vom Mentok. Übersetzt heisst dieser schöne Berg «Blume». Die Gipfel Mentok I und II liegen im Bereich von 6250 Metern. Zusammen mit dem lokalen Bergführer wird besprochen, ob der Gipfel I oder II oder sogar beide zusammen bestiegen werden. Auch der Mentok ist bei guten Verhältnissen technisch einfach, hier werden Steigeisen und Pickel in der Regel gebraucht.
Von oben her haben wir einen absolut umwerfenden Blick auf den stahlblauen See Tsomoriri und die umliegenden, schneebedeckten Berggipfel. Wir geniessen dieses einmalige Panorama und kehren am Nachmittag erschöpft, aber überglücklich nach Korzok zurück. Hier werden wir bereits von unserem Koch erwartet mit einer Tasse heissem Tee.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter).  Besteigung 8 – 12 Std. Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

20.9. Zurück in die Zivilisation
Es heisst Abschied nehmen vom Nomadenleben und unserer kleinen Begleitmannschaft. Mit dem Jeep fahren wir zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

21.9. Tag zur freien Verfügung in Leh
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute in Leh haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). (F,M,A)

22.9. Flug von Leh nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen.
Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einem lokalen Führer besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokaler englischsprechender Führer, Taxi mit Fahrer und Eintritte).
Hinweis: Viele unserer Himalaya Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten.
Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer im Hotel in Delhi. Fahrzeit 1 Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

23.9. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Deutsch-ladakhische Reiseleitung

Sonam Tamchos

Sonam ist ein waschechter Ladakhi der mit seiner bayerischen Familie in München lebt. Er spricht neben Ladakhi auch fliessend Deutsch, Englisch und Hindi. Sonam hat seinen Traum zum Beruf gemacht und mit seiner sympathischen und offenen Art lassen wir uns gern von der Begeisterung für seine Heimat anstecken.

 

Reiseroute

Trekking Ladakh und Besteigung Mentok am Tsomoriri
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
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Anmeldung

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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

Infos dazu


Leistungen inbegriffen
Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
• Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 6 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Leh
• 21 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd für Notfälle

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• E-Visum für Indien (CHF 50, Stand Juli 2017) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für Indien
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Ladakh

Leistungen nicht inbegriffen
• Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmer, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)