Gruppenreise Ladakh Trekking

Sieben Pässe zum Tsomoriri-See

Trekking über das einsame Hochplateau zu einem der schönsten Seen im Himalaya

 


10. - 30. Juli 2017 21 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 5750
Diese Reise wird ab 2 Personen durchgeführt  

Im Sommer wie im Winter ziehen die Nomaden mit ihren Herden von Kaschmirziegen, Schafen und Yaks über das fast 5000 Meter hohe Hochplateau von Rupshu nahe der Grenze zu Tibet. Thomas Zwahlen, Gründer von Himalaya Tours, war bereits viele Monate mit diesen Nomaden unterwegs. Seine langjährigen Beziehungen zu den Familien ermöglichen uns schöne Begegnungen und einmalige Einblicke ins Leben der Nomaden.
Unser Trekking führt uns über das einsame Hochplateau, welches kaum feste Siedlungen hat. Diese karge Region wird hauptsächlich von Nomadenfamilien bewohnt und ist sehr reich an Wildtieren. Wir haben eine gute Chance um Blauschafe, tibetische Wildesel, Argalischafe, Wildgänse und Wildenten zu sehen. Vielleicht haben wir Glück und sehen sogar den seltenen Schwarzhalskranich oder einen Wolf. Ziel unserer Reise ist der 4500 Meter hohe Salzsee Tsomoriri. Dieser liegt stahlblau wie eine Fata Morgana in der braunen und kargen Bergwelt. Im kleinen Kloster Korzok erleben wir ein farbenprächtiges Klosterfest.

Höhepunkte

• Eindrückliche Weite und Stille des Rupshu-Hochplateaus
• Gute Bekanntschaften mit Nomadenfamilien am Weg
• Sagenumwobener Salzsee Tsomoriri auf 4500 Metern    
• Jahrhundertealte Klöster im Indus-Tal
• Farbenprächtige Maskentänze beim Klosterfest in Korzok

Unser Kommentar zur Reise

Ein Klassiker in unserem Angebot, aber nur wenig begangene Route. Einsames Hochplateau und einmalige Begegnungen mit den Nomaden. Und den stahlblauen Tsomoriri muss man einmal in seinem Leben gesehen haben. Farbenprächtige Maskentänze beim Klosterfest in Korzok.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 2 Tagesetappen von 4 – 5 Stunden, 5 Tagesetappen von 5 – 7

  Stunden.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 3 – 7 Stunden

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Ladakh

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Ladakh sind.

Zu unserem Plus in Ladakh

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

10.7. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.
Flugzeit 7 ½ Std.

11.7. Weiterflug nach Leh
Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus.
Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

12.7. Im Indus-Tal
Für eine optimale Akklimatisation gehen wir die ersten Tage geruhsam an. Wir besuchen das kleine Kloster und den ehemaligen Königspalast in Stok. Dies ist ein typisches ladakhisches Dorf inmitten grüner Gerstenfelder. Bei unserem Bummel über die Felder begegnen wir immer wieder Ladakhis und staunen, was hier noch alles in Handarbeit gemacht wird. Bei einer einheimischen Familie kehren wir zum Buttertee ein und lassen uns das ladakhische, hausgemachte Essen schmecken.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std., Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

13.7. Gebete im Kloster Thikse und Besuch der SOS Schule
Frühmorgens Fahrt ins Kloster Thikse, wo wir mit den Mönchen zum Morgengebet zusammensitzen. Das Kloster Thikse ist eines der fotogensten in Ladakh und dieses Bauwerk soll die Tibeter später für den Bau des Potala inspiriert haben. Unbedingt früh im Kloster sein, auf dem Dach wird im ersten Tageslicht von den Mönchen mit Muscheln oder Hörnern zum Gebet gerufen. Nach dem Frühstück in Thikse bringt uns ein gut einstündiger Marsch über die Felder zum alten Königspalast nach Shey, welches lange Sitz der Könige von Oberladakh war. Häufig kann man während der Wanderung beobachten, wie auf den Feldern Lehmziegel von Hand hergestellt werden.
Auf dem Rückweg besuchen wir das Tibetan Children Village. Dies ist eine Schule für tibetische Flüchtlingskinder, welche unter dem Patronat der SOS Kinderdörfer steht. Wir kennen den Leiter der Schule, Tenzin Rabten, seit vielen Jahren. Himalaya Tours unterstützt auch immer wieder Projekte und Kinder in dieser Schule.
 Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std., Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

14.7. Unsere ersten zwei Pässe
Die heutige Etappe ist gerade richtig «zum Einlaufen» fürs folgende Trekking. Eine gemütliche Wanderung bringt uns über die zwei Pässe Mebtak La und Lago La und weiter zum Kloster Tserkamo. Obwohl beide Pässe über 3800 Meter hoch sind, gelten sie als kleine Pässe in Ladakh. Nach ungefähr 3 Stunden kommen wir ins Dorf Ang. Von hier laufen wir oberhalb des Dorfes weiter bis wir das versteckte Kloster Tserkamo erreichen. Mit etwas Glück können wir im Kloster übernachten, falls dies nicht möglich sein sollte, werden wir im schönen Dorf Timisgang übernachten.

Übernachtung im Kloster Tserkamo oder im Hotel in Timisgang (3500 Meter).
Fahrzeit 2 Std. Wanderung 3 - 4 Std. (F,M,A)
 
15.7. Saspol Höhlen und 1000-jähriges Kloster Alchi
Nach dem Frühstück besuchen wir das Nonnenkloster im Dorf Timisgang. Die Nonnen freuen sich über eher seltenen Besuch. Eine kurze Fahrt bringt uns weiter zu den Höhlen im Dorf Saspol. Ein kurzer und steiler Aufstieg bringt uns in die oberhalb des Dorfes gelegenen Höhlen und wir werden belohnt mit jahrhundertealten, wenig bekannten Höhlenmalereien. Zu Fuss gehen wir zurück durch das malerische Dorf und fahren weiter nach Alchi.
Die Klosteranlage von Alchi liegt nicht, wie die meisten Klöster in Ladakh, majestätisch auf einer Bergspitze, sondern unscheinbar im Dorf zwischen Bäumen und Feldern. Einzigartig im ganzen Himalaya Raum ist die Qualität der Malereien und deren guter Zustand. Vor allem wenn man bedenkt, dass einige Teile dieses Klosters über 1000 Jahre alt sind. Das Dorf liegt in einer der fruchtbarsten Gegenden Ladakhs.
Übernachtung im Gasthaus in Alchi (3200 Meter). Fahrt 1 ½ Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

16.7. Zum Ausgangspunkt des Trekkings
Heute fahren wir zum Ausgangspunkt des Trekkings. Die Fahrt unterbrechen wir unterwegs für den Besuch des Klosters Hemis, dem reichsten in Ladakh. Noch beeindruckender aber ist das kleine Höhlenkloster Götsang oberhalb von Hemis. Hierher ziehen sich die Mönche von Zeit zu Zeit zur Meditation zurück. Hier wird auch „lo sum chos sum“ praktiziert. Das heisst die Mönche meditieren während 3 Jahren, 3 Monaten und 3 Tagen eingeschlossen in einer Zelle. Dieses selten besuchte Höhlenkloster ist einer der heiligsten buddhistischen Orte im ganzen Westhimalaya.
Übernachtung im Zelt in Rumtse (4100 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 1 ½ - 2 Std. (F,M,A)

17.7. Akklimatisationstag
Da wir während des Trekkings sehr schnell auf Höhen von über 5000 Metern sein werden, verbringen wir einen Akklimatisationstag in Rumtse. Am Vormittag fahren wir auf der spektakulären Strasse hoch zum Taklang La Pass. Dieser gilt mit einer Höhe von 5360 Metern als der zweithöchste Strassenpass der Welt. Von oben her geniessen wir die schöne Aussicht und sehen sogar einen Zipfel des Sees Tsokar, welchen wir in der Hälfte des Trekkings erreichen werden.
Nach der Rückfahrt nach Rumtse können wir noch eine kleine Wanderung in der Umgebung machen. Vielleicht haben wir Glück und sehen am späteren Nachmittag die Hirten mit ihren Schaf- und Ziegenherden nach Rumtse zurückkommen.
Übernachtung im Zelt in Rumtse (4100 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)
        
18.7. Trekkingstart
Zusammen mit unserer Begleitmannschaft sowie den Pferden, die in den nächsten Tagen unsere treuen Begleiter sein werden, verlassen wie die Siedlung Rumste. Kunstvolle Gebetsmauern, sogenannte Mani Mauern, säumen den Weg. Auf den gemeisselten Steintafeln bringen die Einheimischen Gebetsformeln (Mantras) und Wünsche an: etwa die Hoffnung auf eine sichere Reise oder die Bitte, dass der Schafherde unterwegs nichts geschehen möge. Die häufigste Inschrift ist sicher das berühmte «Om Mani Padme Hum». Anfangs wandern wir an Flussufern und grünen Wiesen vorbei, bis wir dann langsam, aber sicher in die karge Hochwüste gelangen.
Übernachtung im Zelt in Kyamar (4500 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

19.7. Unser erster Pass auf dem Trekking
Die heutige Etappe bringt uns über unseren ersten hohen Pass von insgesamt sieben Pässen, welche wir auf dem Trekking überqueren werden. Der Kyamar La ist bereits über 5000 Meter hoch. Beim Anstieg spüren wir die «dünne» Luft und mit bedächtigen Schritten laufen wir Richtung Passhöhe. Wir sollten unsere Augen offen halten, in dieser Gegend gibt es einige Exemplare des sehr seltenen Argali Wildschafes. Dieses hat mächtige Hörner und es soll in Ladakh nur noch 200 – 400 Exemplare geben. Nach gut drei Stunden erreichen wir die Passhöhe. Hier oben hängen wir unsere Gebetsfahnen auf. Dies soll Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Ein kurzer Abstieg bringt uns hinunter nach Mandalchan, wo wir am Nachmittag ruhen sollten. Sind wir hier doch auf einer Höhe von fast 5000 Metern.
Übernachtung im Zelt in Mandalchan (5000 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

20.7. Schöne Aussicht
Wir nutzen die Morgenfrische, um unseren nächsten Pass Mandalchan La zu überqueren. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg stehen wir auf der Passhöhe. Vielleicht sehen wir von oben bereits die ersten tibetischen Wildesel (Kyang), sonst aber ziemlich sicher Murmeltiere, welche hier in grosser Zahl leben. Auf einem angenehmen Höhenweg laufen wir weiter, bevor wir nach Tisaling absteigen. Oftmals steht hier ein einsames Teezelt und falls jemand «zu Hause» ist, können wir für einen heissen Tee oder ein erfrischendes Getränk einkehren.
Der nächste Pass Shibuk La ist anstrengender zu überqueren. Aber die Aussicht von oben lohnt den Aufstieg. Wir sehen von hier weg zum ersten Mal den Salzsee Tsokar. Wer noch nicht müde ist, kann vom Lagerplatz aus den Bergrücken auf der linken Seite besteigen. Von oben her haben wir einen einmaligen Panoramablick über das schöne Hochplateau und den Tsokar.
Übernachtung im Zelt in Shibuk (4900 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

21.7. Zum Salzsee Tso Kar

Die heutige Etappe führt uns mehrheitlich abwärts und mit einem kurzen Gegenanstieg zur Quelle von Pangunagu. Dieser ehemals wunderschöne Ort hat viel von seinem Charme verloren, als hier ein fixes Zeltlager errichtet wurde. Wir werden unser Lager nicht hier aufschlagen, sondern laufen weiter um den Salzsee Tsokar herum nach Riyul. Die Uferregion des Salzsees mit grünen Wiesen und Quellen zieht zahlreiche Wasservögel an. Die Gegend ist im Winter ein beliebter Weideplatz für die Nomaden. Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter) . Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

22.7. Wildtiere in Riyul

Heute machen wir einen Ruhetag an diesem wunderschönen Platz auf der weiten Hochebene von Tsokar. Wer Lust hat, macht eine schöne Wanderung quer zum Süsswassersee Startsabuk Tso. Ziemlich sicher sehen wir die anmutigen Kyangs (tibetische Wildesel), Wildgänse und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar den äusserst seltenen Schwarzhalskranich. Während den letzten Jahren haben wir jeweils ein, zwei Paare mit Nachwuchs am Startsbuk Tso gesehen. Auch Wölfe kommen in dieser Gegend vor. Im Herbst 2012 haben wir sieben Wölfe an einem einzigen Tag gesehen, was aber ein grosses Glück war.
Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter). optionale Wanderung zum Startsbuk Tso 4 Std. (F,M,A)

23.7. Zu den Nomaden nach Rajung Karu

Einen Tag brauchen wir für unseren Weitermarsch zu den Zelten der ersten Nomaden. Wir überqueren einen für Himalaya-Verhältnisse kleinen Pass, doch sollte der Aufstieg nicht unterschätzt werden. In der Nähe einer befreundeten Nomadenfamilie werden wir unsere Zelte aufstellen. Hinweis: In der Regel lagern 10 – 15 Nomadenfamilien um diese Jahreszeit hier. Dies hängt aber sehr vom vorhandenen Gras ab und kann von uns nicht garantiert werden. Falls die Nomaden nicht hier sein sollten, werden wir den morgigen Ruhetag evtl. nach Gyama Sumdo oder an den Tsomoriri verschieben.

Übernachtung im Zelt in Rajung Karu (4800 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

24.7. Nomadenleben

Heute geniessen wir das Treiben und Leben im Nomadenlager. Wir sitzen mit den Nomaden bei Buttertee und Ziegenmilch in den geräumigen Zelten, schauen dem Treiben im Lager zu und probieren vielleicht sogar, eine Ziege zu melken. Es ist sehr eindrücklich, wie die Nomaden mit Kind und Kegel in dieser unwirtlichen Gegend leben können. Es sind sehr fröhliche und gastfreundliche Menschen.

Übernachtung im Zelt in Rajung Karu. (4800 Meter) (F,M,A)

25.7. Ins Hochtal von Gyama Sumdo
Zwei Pässe sind heute zu überqueren. Markiert sind sie mit grossen Steinhaufen und verwitterten Gebetsfahnen. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Göttern, die auf den Berggipfeln wohnen. Die Gegend gleicht immer mehr einer einsamen Hochgebirgswüste. Die eindrücklichen Farben der Gesteine werden abwechslungsreicher und verleihen den umgebenden Bergen eine bizarre Wirkung. Unser heutiges Lager stellen wir auf einer Höhe von über 5000 Metern auf. Am oberen Talende sehen wir schneebedeckte 6000er und auch hier oben leben während des Sommers vielfach einige Nomadenfamilien mit ihren Herden.
Übernachtung im Zelt in Gyama Sumdo (5100 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

26.7. 5440 Meter hoher Yalung Nyau La

Mittlerweile gut akklimatisiert erscheint uns der Aufstieg zum letzten und höchsten Pass wie ein «Kinderspiel». Von der Passhöhe erblicken wir zum ersten Mal den majestätisch wirkenden, stahlblauen See Tsomoriri. Das Lager errichten wir schliesslich nahe der kleinen Siedlung Korzok. Dies ist das Winter-Hauptquartier der hiesigen Nomaden und die Gerstenfelder auf 4500 Meter gehören zu den höchsten Anbaugebieten der Welt.

In Korzok ist heute ziemlich Betrieb. Es ist nämlich der erste Tag des zweitägigen Klosterfestes. Von weither kommen die Nomaden, um dem Festtreiben und den Maskentänzen beizuwohnen. Viele erledigen an diesem Tag auch ihren «Grosseinkauf», da viele fliegende Händler fürs Fest hochgekommen sind.

Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». Auch die Zeltplätze hier sind nicht gerade schön. Das Highlight sind die Umgebung und der überirdisch schöne See Tsomoriri.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

27.7. Salzsee Tsomoriri

Einen ganzen Tag lang haben wir Zeit, die Schönheit dieser Gegend zu geniessen. Der See Tsomoriri ist einer der schönsten Seen im ganzen Himalaya. Über 30 Kilometer lang und stahlblau erscheint er in dieser kargen Landschaft wie eine Fata Morgana. Auf beiden Seiten ist er von Schneekuppen und 6000ern umgeben und am unteren Ende des Sees reicht der über 7000 Meter hohe Shilla Peak fast bis in den Himmel. Dieser trennt auch das Gebiet Ladakh von Spiti, dem Land der Wolkenmenschen. Den heutigen Tag sollten wir nutzen, um eine Wanderung dem See entlang zu machen oder auf die Hügel hinter Korzok hochzusteigen.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter). (F,M,A)

28.7. Zurück in die Zivilisation

Es heisst Abschied nehmen vom Nomadenleben und unserer Begleitmannschaft. Mit dem Jeep fahren wir zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen. Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

29.7. Flug von Leh nach Delhi

Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem Hotel mit schönem Swimmingpool gebracht. Hier haben wir ein Zimmer bis am Abend zur Verfügung. Entweder verbringen wir den Tag im schönen Hotelgarten am Pool oder wir erkunden zusammen mit einem lokalen Führer einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi.

Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.

Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

30.7. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 

Hinweis: Daten für Klosterfeste können in Ladakh sehr kurzfristig verschoben werden und können von uns nicht garantiert werden. Wir kennen aber den Hauptastrologen von Ladakh, Thubstan Shanfan, welcher für die Berechnung sämtlicher Festdaten zuständig ist. Bei ihm holen wir immer Ende des Jahres die neuen Festtermine.

 

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss Airlines
• Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 6 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Ladakh
• 12 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligung für Tsomoriri
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Deutsch-ladakhische Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd für Notfälle
 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visum für Indien mit Einholung im Voraus oder als E-Visum
• Erledigen aller Formalitäten für Indien
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Trekkingkarte von Ladakh

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

Deutsch-ladakhische Reiseleitung

Reiseleitung Rupert Wagner

Tashi ist in Ladakh aufgewachsen. Er hat lange Zeit als Mönch in Ladakh gelebt und am Institut des Dalai Lama in Dharamsala buddhistische Philosophie studiert.

Seit 9 Jahren lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern im Allgäu, Deutschland.

Tashi ist staatlich anerkannter Bergwanderführer und führt seit über 10 Jahren Touren im Himalaya.

Neben Ladakhi, Tibetisch, Hindi und Englisch spricht er natürlich auch sehr gut deutsch.

 

Reiseroute

Trekking Ladakh Rumtse Tsokar Tsomoriri Auf dem Hochplateau von Rupshu
Anklicken zum Vergrössern

Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Sieben Pässe zum Tsomoriri-See.pdf
Adobe Acrobat Dokument 618.9 KB

Anmeldung

Gerne melde ich mich für diese Reise an.

Weiter zur Anmeldung