Gruppenreise Ladakh Wandern und Kultur

Unbekanntes Ladakh

Fernab bekannter Routen auf Entdeckungsreise mit Klosterfest in Trakthok


15. Juli - 5. August 2017 22 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 5970
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  

Unsere Reiseleiterin Ivonne hat Monate und Jahre in Ladakh verbracht, kennt Land und Leute wie nicht viele andere Westler und spricht den lokalen Dialekt. Während drei Wochen erkunden wir geheimnisvolle Höhlenklöster, abgelegene Dörfer und alte Paläste abseits der Touristenrouten. Wir begegnen einheimischen Familien und sind eingeladen bei den Drokpas, einer eigenen Volksgruppe im unteren Indus-Tal. Diese Leute sind arischer Abstammung, einige wenige noch mit hellen Haaren und blauen Augen. Die Drokpas sprechen ihren eigenen Dialekt.
In Phokar Dzong steigen wir auf zu den Meditationshöhlen von Guru Padmasambhava. Viele Legenden ranken sich um diesen mystischen Platz, welcher einer der heiligsten buddhistischen Orte im Westhimalaya ist. Anschliessend besuchen wir die Nomaden auf dem Changthang-Hochplateau und die überirdisch schönen Salzseen Tsomoriri und Tsokar. Da uns diese Reise in völlig untouristische Regionen ohne Gasthäuser oder Hotels führt, werden wir etliche Nächte im eigenen Zeltcamp übernachten. Abwechslungsreicher als auf dieser Reise geht’s nicht mehr.

Höhepunkte

• Unbekannte Orte weit ab von Touristenrouten
• Versteckte Höhlenklöster Phokar Dzong, Shergol und Gyal
• Besuch der alten, arischen Volksgruppe in Dha Hanu
• Stahlblauer Salzsee Tsomoriri auf 4500 Metern
• Farbenprächtige Maskentänze beim Klosterfest in Trakthok

Unser Kommentar zur Reise

Auf abwechslungsreichen Fahrten und während einfacher Wanderungen lernen wir die faszinierende Bergwelt und Kultur von Ladakh kennen. Unsere Reiseleiterin Ivonne hat einige Jahre in Ladakh gelebt. Schöne Begegnungen mit einheimischen Ladakhis. Diese Reise ist absolut einzigartig.

Anforderungen

• Rundreise mit Tageswanderungen von 2 – 4 Stunden. Einzelne Wegstücke sind steil. Alle Wanderungen

  sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.
• Auf den Wanderungen tragen wir den Tagesrucksack selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Ladakh

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Ladakh sind.

Zu unserem Plus in Ladakh

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

15.7. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.
Flugzeit 7 ½ Std.

16.7. Weiterflug nach Leh
Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus.
Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

17.7. Im Indus-Tal
Für eine gute Akklimatisation gehen wir die ersten Tage gemütlich an. Heute fahren wir ins nahe Kloster  Spituk, welches auf einem steilen Hügel im Indus-Tal thront. Die Anfänge dieses Klosters gehen auf fast 1000 Jahre zurück. Dies ist das Hauptkloster der «Gelbmützen» in Ladakh, derjenigen Richtung des Buddhismus, welcher der Dalai Lama vorsteht.
In Sabu besuchen wir eine ladakhische Familie. Zum traditionellen ladakhischen Essen sitzen wir in der gemütlichen Küche zusammen und haben so nebenbei einen guten Einblick in das Leben einer einheimischen Familie. Dies ist einer der besten Wege, um die ladakhische Kultur kennen zu lernen.
Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

18.7. Gebet im Kloster Matho
Anders als beim Morgengebet im Kloster Thikse, an dem in der Hochsaison sehr viele Touristen teilnehmen, sind wir mit ein bisschen Glück die einzigen Besucher beim Morgengebet in Matho und lauschen den Rezitationen der Mönche. Matho wird eher selten besucht und so freuen sich die Mönche über unseren Besuch und bieten uns vielleicht sogar einen Buttertee an.
Matho ist das einzige Kloster aus der Sakya, einer der vier Richtungen des tibetischen Buddhismus und bietet einen phantastischen Ausblick über das weite Indus-Tal. Matho wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Wir lassen uns Zeit mit der Besichtigung der verschiedenen Klosterräume, bevor wir nach Stakna weiterfahren, einem weiteren Kloster aus dem 16. Jahrhundert. Stakna heisst übersetzt soviel wie «Tigernase».
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)

19.7. Höhlen von Saspol und 1000-jähriges Kloster Alchi
Heute fahren wir nach Alchi und besuchen als erstes die Höhlen im Dorf Saspol. Ein kurzer und steiler Aufstieg bringt uns in die oberhalb des Dorfes gelegenen Höhlen und wir werden belohnt mit jahrhundertealten, wenig bekannten Höhlenmalereien. Zu Fuss gehen wir zurück durch das malerische Dorf und anschliessend fahren wir weiter nach Alchi.
Die Klosteranlage von Alchi liegt nicht, wie die meisten Klöster in Ladakh, majestätisch auf einer Bergspitze, sondern unscheinbar im Dorf zwischen Bäumen und Feldern. Das Kloster mit seinen bis zu 1000-jährigen, exquisiten Malereien ist eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Entsprechend nehmen wir uns Zeit für die Besichtigung.    
Am Nachmittag können wir die alte Klosteranlage oberhalb Alchis besuchen, in der ein deutscher Architekt gemeinsam mit den Ladakhis wertvolle Wandmalereien im Alter von 500 – 800 Jahren restauriert hat.
Übernachtung im Gasthaus in Alchi (3200 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)   

20.7. Zu den «europäischen» Ladakhis
Wir fahren ungefähr eine Stunde durch ein sehr schönes Tal hoch nach Mangyu, um einen weiteren Tempel der Alchi Gruppe zu besichtigen. Er wurde von Rinchen Zangpo (958-1055) gegründet, der laut Legende gesamthaft 108 Tempel im Himalayaraum gebaut hat. Die Handwerker und Künstler waren die gleichen, die Alchi erschaffen haben. Mangyu ist ein weiteres Meisterwerk früher, westtibetisch buddhistischer Kunst.
Danach führt uns unsere Reise weiter ins Tal von Dha-Hanu wo die Menschen indoeuropäischer Abstammung sind, eine eigene Sprache sprechen und auch ganz besonderen Schmuck tragen.
Im Dorf Dhomkar zweigen wir ab und fahren das Seitental hoch bis zum höchstgelegenen Dorf nach Dhomkar Gongma.  
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Dhomkar Gongma (3960 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

21.7. Alter Palast und Wanderung
Heute nehmen wir uns Zeit, den mittelalterlich anmutenden, alten Teil von Dhomkar Gongma zu besichtigen. Im 400 Jahre alten Palast lassen wir uns vom Besitzer die unglaubliche Geschichte dieser Familie erzählen und tauchen ein in längst vergangene Geschichten. Ein uralter Tempel aus der Zeit von Rinchen Zangpo zeigt auf, dass Dhomkar Gongma schon vor mehr als tausend Jahren besiedelt war.
Am Nachmittag machen wir eine Wanderung in der schönen Umgebung.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Dhomkar Gongma (3960 Meter). Wanderung 2 – 4 Std. (F,M,A)

22.7. Skurbuchan und Lhastang
Unsere Fahrt durch Dha-Hanu bringt uns nach Skurbuchan, einem wunderschön gelegenen Dorf.
Ein altes, halb zerfallenes Fort hoch über dem Dorf weist auf die frühe Besiedelung und die einstige Bedeutung dieses Dorfes hin.
In Lhastang können wir durch die Felder wandern und die üppige Natur geniessen bevor wir uns von unserem Team mit einem feinen Nachtessen überraschen lassen.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Lhastang (2800 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 1 – 3 Std. (F,M,A)

23.7. Auf «verbotenem» Weg nach Shergol
Wir fahren weiter auf einer Strecke, welche lange für westliche Besucher verboten war. Erst seit wenigen Jahren dürfen wir durch diesen vom Tourismus noch unberührten Teil von Ladakh fahren. Auf dem Weg stoppen wir in Chigtan. Die Bevölkerung hier ist muslimisch, nur eine einzige Familie folgt dem tibetischen Buddhismus. Falls diese zu Hause ist, freut sie sich über einen Besuch von uns.
Wir fahren weiter nach Mulbekh und Shergol. Wenn wir Lust und Zeit haben, können wir noch das kleine Höhlenkloster Gyal besuchen, welches in einer steilen Wand an den Felsen klebt.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Shergol (3300 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

24.7. Wanderung zum Höhlenkloster Phokar Dzong
Heute steht uns ein spannender, aber anstrengender Wandertag bevor. Bei niedrigem Wasserstand wandern wir durch eine Schlucht hinauf nach Phokar Dzong. Sollte dieser Weg nicht möglich sein, nehmen wir eine längere Route, ausserhalb der Schlucht. Phokar Dzong ist einer der heiligsten, buddhistischen Plätze im ganzen Westhimalaya. Hier soll der grosse Tantriker Guru Padmasambhava meditiert haben. Wir staunen ob dem verzweigten Höhlensystem, welches der Körper dieses Tantrikers sein soll. Hierhin ziehen sich auch heute noch Mönche zur Meditation zurück. Dies ist einer der eindrücklichsten Plätze im Westhimalaya, welchen wir je besucht haben.
Wem diese Wanderung zu anstrengend ist, kann stattdessen das abgelegene Dorf Sapi besuchen und eine einfache Wanderung in der schönen Umgebung machen. Nach Sapi kommen Amchis (Ärzte der tibetischen Medizin) von weit her, um Kräuter und Pflanzen zu sammeln.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Shergol (3300 Meter). Wanderung 4 – 6 Std. (F,M,A)

25.7. Lamayuru und das berühmte Mondtal
Weiterfahrt nach Lamayuru. Dies ist von seiner Lage her eines der eindrücklichsten Klöster in Ladakh. Es liegt oberhalb des legendären Mondtales mit bizarren Felsformationen. Nicht entgehen lassen sollten wir uns den selten besuchten Sengge Lhakang. Dieser «Löwentempel» liegt unterhalb des eigentlichen Klosters und wird von den meisten Besuchern übersehen. Die zornvollen Schutzgottheiten und tanzenden Skelette an den Wänden verleihen dem Raum eine mysteriöse Atmosphäre.
Anschliessend Fahrt nach Timisgang. Hier ist eines der wenigen Nonnenkloster in Ladakh. Oftmals werden wir von den Nonnen freundlich zu einem Tee empfangen. In diesem Tal haben wir übrigens eine gute Chance, das sehr seltene, wilde Shapo-Schaf zu sehen. Das ist eine der Wildschaf Arten in Ladakh, von welchen das Blauschaf das bekannteste ist.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Timisgang (3600 Meter). Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

26.7. Heiliger Wacholder-Wald
Eine 3-stündige Wanderung bringt uns ab Ang in das kleine Dorf Hemis Shukpa¬chen. Hier steht das einzige kleine Wacholder-Wäldchen in Ladakh. Wacholder gilt als Sitz der Nagas, der Schlangengötter, und wird von den Buddhisten verehrt und bei ge¬wissen Zeremonien verwendet. Da dies einer der letzten Wacholder-Wälder ist in Ladakh, darf dieser seit kurzem nicht mehr betreten werden.
Bei einer einheimischen Familie mit einer wunderschönen «urchigen» Küche dürfen wir zum Mittagessen einkehren. Den Nachmittag haben wir Zeit, um in der Sonne zu liegen, ein Buch zu lesen oder einen Bummel durch das Dorf zu machen.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Hemis Shukpachen (3800 Meter). Wanderung 3 Std. (F,M,A)

27.7. Zurück nach Leh
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zurück nach Leh. Auf dem Weg stoppen wir und laufen in einer ca. 1-stündigen Wanderung zum Kloster Likir. Dieses Kloster wird von einem riesigen Maitreya-Buddha überragt, welcher neben dem Kloster sitzt. Dieser Anblick hat etwas Unwirkliches. Anschliessend fahren wir zurück Richtung Leh.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

28.7. Freier Tag in Leh    
Heute können wir ausgiebig ausschlafen und den Tag gemütlich angehen. Vielleicht stehen noch ein paar Besorgungen an bevor es am morgigen Tag zu weiteren Abenteuern aufgeht. Wir haben aber auch Zeit, um in einem der vielen Gartenrestaurants einen Kaffee zu trinken oder ein Buch zu lesen. Auch unsere Kleider können wir in einer der Wäschereien waschen lassen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). (F,M,A)
 
29.7. Aufs Changthang-Hochplateau    
Eine spektakuläre Fahrt dem Indus entlang bringt uns nach Korzok am Tsomoriri See. Korzok ist das Winterhauptquartier der hiesigen Nomaden und liegt an einem der schönsten Seen im ganzen Himalaya. Der ca. 30 km lange See liegt auf 4500 Metern Höhe und wird von schneebedeckten 6000 Meter hohen Gipfeln umsäumt. Diese Gegend ist Weidegrund für viele Nomadenfamilien.
Der Salzsee Tsomoriri ist eines der grossen landschaftlichen Highlights von Ladakh. Hier befinden wir uns auf dem Changthang-Hochplateau. Dies ist ein karges Plateau auf einer Höhe zwischen 4500 und 6500 Meter und erstreckt sich bis weit nach Tibet.
Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». Auch die Zeltplätze hier sind nicht gerade schön. Das Highlight ist die Umgebung und der überirdisch schöne See Tsomoriri.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Korzok (4500 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

30.7. Tag am Tsomoriri See    
Einen Tag lang haben wir Zeit, den See und die schöne Umgebung zu geniessen. Es gibt sehr schöne Wandermöglichkeiten dem See entlang oder auf die umliegenden Hügel. Korzok hat auch ein kleines Kloster. Auf der Gebetsmauer hinter dem Kloster hat es speziell schön gemeisselte Gebetssteine.
Im Tal hinter Korzok lagern in der Regel einige Nomaden mit ihren Herden. Hier erhalten wir einen guten Einblick ins «harte» Leben der Nomaden von Ladakh.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp in Korzok (4500 Meter). Wanderung 2 – 4 Std. (F,M,A)

31.7. Weiter zum «weissen See» Tsokar
In Sumdo, dem Winterhauptquartier der tibetischen Nomaden (welche nach dem Einmarsch der Chinesen mit ihren Herden nach Ladakh geflüchtet sind), steht eine kleine Zweigschule der SOS Schule «Tibetan Children Village». Diese besuchen wir auf unserem Weg. Hier werden die Kinder tibetischer Nomaden unterrichtet. Auf dem Weiterweg hat es linkerhand eine kleine heisse Quelle.
An der kleinen Quelle von Riyul, unweit des Tsokar Sees, bauen wir unser Zeltlager auf. Tsokar heisst «weisser See», hier wurde früher Salz abgebaut. Dies ist einer der schönsten Zeltplätze in ganz Ladakh. Dazu ist die Gegend sehr reich an Wildtieren wie tibetische Wildesel und viele Wasservögel. Mit ein bisschen Glück sehen wir den seltenen Schwarzhalskranich oder vielleicht sogar einen einsamen Wolf.
Übernachtung im eigenen Zeltcamp am Tsokar See (4500 Meter), Fahrzeit 4 – 5 Std (F,M,A)

1.8. Rückfahrt nach Leh
Schöne Fahrt über den mit 5360 Metern zweithöchsten Strassenpass der Welt, der Name ist Taklang La. Nach den Tagen auf dem kargen Hochplateau sind die ersten Bäume im Indus-Tal eine gern gesehene Abwechslung. Rückfahrt nach Leh. Nach den letzten Tagen im Zelt geniessen wir wieder den Luxus einer Matratze und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

2.8. Klosterfestival in Trakthok    
Heute strömen viele einheimische Besucher in das etwas abgelegene Kloster Trakthok. Der Grund ist das alljährliche Klosterfest. In kostbare Gewänder gehüllt und mit beeindruckenden Masken auf dem Kopf tanzen die Mönche zur Musik von Hörnern, Flöten und Trommeln. Die Tänze erzählen Geschichten aus dem Buddhismus im Himalaya.Wir geniessen die spezielle Atmosphäre und fühlen uns in einer anderen Welt.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)
 
3.8. Tag zur freien Verfügung in Leh
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute in Leh haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter). (F,M,A)

4.8. Flug von Leh nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem Hotel mit schönem Swimmingpool gebracht. Hier haben wir ein Zimmer bis am Abend zur Verfügung. Entweder verbringen wir den Tag im schönen Hotelgarten am Pool oder wir erkunden zusammen mit einem lokalen Führer einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi.
Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

5.8. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!
 

Hinweis: Daten für Klosterfeste können in Ladakh sehr kurzfristig verschoben werden und können von uns nicht garantiert werden. Wir kennen aber den Hauptastrologen von Ladakh, Thubstan Shanfan, welcher für die Berechnung sämtlicher Festdaten zuständig ist. Bei ihm holen wir immer Ende des Jahres die neuen Festtermine.

 

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss Airlines
• Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 9 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Ladakh
• 10 Übernachtungen im Doppelzelt in unserem eigenen Zeltcamp
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen für Dha Hanu und Tsomoriri
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
•  Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während der Zeltübernachtungen

 Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 229)
• Visum für Indien mit Einholung im Voraus oder als E-Visum
• Erledigen aller Formalitäten für Indien
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Ladakh

Leistungen nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

 

Schweizer Reiseleitung

Unsere Reiseleiterin Ivonne hat die letzten 4 Jahre mehrheitlich im Himalaya verbracht, davon über 2 Jahre in Ladakh und Zanskar, wo sie mit einheimischen Familien gelebt hat. Sie kennt Land und Leute wie nicht viele andere Westler und spricht den lokalen Dialekt. Mit ihren einmaligen Erfahrungen und ihrer sympathischen und gelassenen Art wird jede Ladakh-Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Reiseroute

Reise Ladakh Dha Hanu - Urgyan Dzong - Lamayuru - Tsomoriri
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Ladakh Unbekanntes Ladakh.pdf
Adobe Acrobat Dokument 658.5 KB

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