Gruppenreise Nepal Trekking und Gipfelbesteigung

6000er Pass und Seribung Peak (6328m)

Phantastische Route über den 6000 Meter hohen Seribung Pass

entlang der tibetischen Grenze

 


6. Oktober - 1. November 2018 27 Tage
   
6 - 12 Personen CHF 7890
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  

Unser Trekking führt uns ins ehemalige Königreich Mustang. Während den ersten Trekkingtagen gehen wir durch eine urtümliche Landschaft mit traditionellen Dörfern. Wir besuchen alte Tempel und sagenumwobene Höhlenkloster. Nach einer guten Akklimatisation verlassen wir das bewohnte Gebiet und wandern viele Tage lang durch eine einsame Hochgebirgsregion an der Grenze zu Tibet. Unser Ziel ist der 6000 Meter hohe Pass Seribung La und wenn wir schon so hoch sind, steigen wir auch gleich noch auf den Seribung Peak (6328 m). Diese Besteigung ist optional und kann auch ausgelassen werden. Von oben geniessen wir ein unvergleichliches Panorama und sind dem Himmel ganz nah.

Die Region des Seribung La ist noch nicht lange für westliche Besucher geöffnet. Das Trekking führt uns durch eine überwältigende Bergwelt. Während Tagen gibt es unterwegs kein Dorf am Weg. Nach der Überquerung des Seribung erreichen wir das kleine, tibetisch geprägte Dorf Phu. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. 

Höhepunkte

• Einsame Route von Mustang nach Phu

• Spannende Überquerung des 6000 Meter hohen Passes Seribung La

• Optionale Besteigung des Seribung Peaks (6328 m)

• Alte tibetische Kultur in Mustang und Phu

• Pilgerort heilige Seen von Damodar Kund

Unser Kommentar zur Reise

Einmaliges Trekking über einen 6000 Meter hohen Pass. Wir gehen auf einer einsamen Route von Mustang nach Phu. Archaische und überwältigende Bergwelt. Optionale Besteigung des 6328 Meter hohen Seribung Peak.

Anforderungen

• Sehr anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 10 Tagesetappen von 4 – 6 Stunden,

  6 Tagesetappen von 6 – 8 Stunden, Gipfelbesteigung von 10 – 12 Stunden (kann auch

  ausgelassen werden).
• Für den Gipfel wird alpine Erfahrung vorausgesetzt. Steigeisen, Pickel und Klettergurt werden benötigt.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
• Sehr einsame Gegend: Flexibilität und Durchhaltevermögen in physischer und psychischer Hinsicht.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 6 – 7 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Nepal

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Nepal sind.

Zu unserem Plus in Nepal

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon

 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

6.10. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu. 

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

7.10. Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus. Wir wohnen die ersten Tage bewusst ausserhalb des Zentrums der Millionenstadt Kathmandu. Orte wie Bodnath, Bhaktapur oder Patan sind viel entspannter als das Zentrum von Kathmandu und ideal, um unsere Nepalreise zu starten. Auch die Fahrzeiten resp. Verkehrssituation ist hier angenehmer, dazu sind wir nahe an etlichen der «Highlights» im Kathmandu-Tal. Zudem gibt es hier schöne Unterkünfte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

8.10. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Beim riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Heute haben wir auch Zeit, um eine der alten Königsstädte Bhaktapur oder Patan zu besuchen. Spannend sind die Durbar Squares hier. Die jahrhundertealten Tempel mit den kunstvollen Holzschnitzereien gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Wanderung ½ Std. (F)

 

9.10. Pokhara am schönen Phewa See

Heute bringt uns ein kurzer Flug nach Pokhara mit erstem Ausblick auf die gewaltige Himalayakette, falls möglich rechts sitzen. Transfer ins Hotel und Entspannen am Ufer des Phewa Sees mit prächtiger Aussicht auf den Annapurna Himal und den berühmten Machhapuchhre (Fish Tail). Pokhara ist ideal, um die letzten Besorgungen fürs Trekking zu erledigen. Preiswert sind zum Beispiel Daunenjacken und andere Ausrüstungsgegenstände.

Übernachtung im Hotel in Pokhara (820 Meter). Flugzeit 30 Min. (F,M,A)

 

10.10. Flug zwischen Annapurna und Dhaulagiri

Spektakulärer Flug durch die tiefste Schlucht der Welt zwischen den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri nach Jomosom. Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft und wandern bis zum Dorf Kagbeni, dem Tor nach Mustang. An diesem und dem nächsten Tag verläuft ein Grossteil des Weges flach und teilweise auf einer Jeep-Piste. Dieser einfache Weg ist für eine problemlose Akklimatisation ideal. Falls wir Lust haben machen wir einen Abstecher in ein Seitental nach Lupra. Hier steht eines der wenigen Bön-Kloster im Himalaya. Bön ist eine alte Religion, welche vor dem Buddhismus im Himalaya praktiziert wurde. Auf dem Weg sollten wir nach Fossilien Ausschau halten, in diesem Seitental findet man diese häufig im Bachbett.

Übernachtung in Lodge in Kagbeni (2750 Meter). Flugzeit 20 Min. Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

11.10. Ins Königreich Mustang

Heute wandern wir ins sogenannte «Upper Mustang», welches nur mit einer teuren Spezialbewilligung besucht werden darf. Dem Ostufer des Kali Gandaki folgend wandern wir auf einst verbotenen Wegen zum schönen Dorf Chusang mit seinen bizarren Felsformationen, welche an Orgelpfeifen erinnern. Kurz vor Chele überqueren wir den Fluss auf einer Brücke. Eindrücklich ist der Blick zurück an die Felswand. In schwindelerregender Höhe wurde vor vielen hundert Jahren ein Höhlensystem in die Felsen geschlagen. Man vermutet, dass einige der Höhlen den Einwohnern als Rückzugsmöglichkeit gedient haben. Andere Höhlen sollen für rituelle Zwecke gebraucht worden sein oder man hat die Toten darin bestattet. Ähnliche Höhlen werden wir überall in Mustang antreffen. Die meisten sind heute nicht oder nur für gut ausgerüstete Bergsteiger zu erreichen.

Übernachtung im Zelt in Chele (3100 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

12.10. Spektakulärer Aufstieg durch die Felswand

Steiler Aufstieg auf einem recht breiten, in den Fels gebauten Saumweg hoch über einer imposanten Schlucht zum alten Karawanenort Samar (3660 m). Hier sorgt ein Tee für die benötigte Stärkung. Wir haben zwei Möglichkeiten für den Weiterweg. Schöner ist die anstrengendere Variante steil hinab in die Schlucht nach Chorate. Fernab der Zivilisation liegt hier die heilige Ranchung Höhle. In dieser Tropfsteinhöhle soll der grosse Tantriker Guru Padmasambhava im 8. Jahrhundert meditiert haben. Die Zeichen seiner übernatürlichen Fähigkeiten sehen wir im Fels, wo er mit seinen Händen und seinem Körper Abdrücke hinterlassen hat. Durch eine spektakuläre Schlucht führt uns der Weg hinauf ins kleine Dorf Shyangboche und weiter nach Gheling.

Übernachtung im Zelt in Gheling (3600 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

13.10. Pässe und Weitblick

Ein angenehmer Anstieg bringt uns zum Pass Niy La, welcher knapp über 4000 Meter hoch ist. Danach überqueren wir einen weiteren Pass Gemi La. Von den Passhöhen haben wir schöne Weitblicke. Das Dorf Gemi ist eindrücklich mit seinen vielen Gerstenfeldern. Hier steht die längste Gebetsmauer von Mustang. Um diese und um die nachfolgende Chörtengruppe ranken sich etliche Legenden. Wir wandern bis ins Dorf Dakmar mit seinen imposanten roten Felsen. Hier hat es auch Höhlensysteme. Der Zustieg ist aber nicht ganz ungefährlich und kann nur von schwindelfreien und trittsicheren Leuten gemacht werden.

Übernachtung im Zelt in Dakmar (3550 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

14.10. Ins Herz von Mustang

Eine spektakuläre Route bringt uns durch die Felswand hinter Dakmar in die Höhe. Mit ein bisschen Glück sehen wir hier Blauschafe. Wir laufen weiter nach Lo Gekar. Hier steht eines der ältesten, buddhistischen Klöster im ganzen Himalaya. Dieses Kloster soll sogar älter als das legendäre Kloster Samye in Tibet sein. Über einige kleine Pässe wandern wir nun auf wenig begangenen Wegen Richtung Lo Manthang. Von der letzten Anhöhe aus haben wir einen wunderschönen Blick auf diese alte Königsstadt. Umgeben von einer mittelalterlichen Festungsmauer liegt dieses Städtchen inmitten von Feldern. Die weissen und roten Gebäude leuchten schon von weitem.

Übernachtung im Zelt in Lo Manthang (3800 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

15.10. Hauptstadt Lo Manthang

Am heutigen Tag besichtigen wir Lo Manthang. In dieser alten Königsstadt mit den engen, verwinkelten Gassen gibt es viel zu entdecken. Unter anderem einige sehenswerte Klöster. Das höchste Gebäude ist der Königspalast. Wenn wir Glück haben bekommen wir bei der Königsfamilie eine Audienz und können hier das eine oder andere Interessante aus dem Leben der Leute hier erfahren. Wir geniessen den heutigen ruhigen Tag. Voraussichtlich übernachten wir in Lo Manthang im Zelt, evtl. auch in einer Lodge.

Übernachtung im Zelt in Lo Manthang (3800 Meter). (F,M,A)

 

16.10. Auf wenig begangenen Wegen
Nach dem gestrigen Ruhetag haben wir heute eine lange Etappe vor uns. Auf einer aussichtsreichen Höhenroute gelangen wir zu einem Pass (3920 Meter) und steigen auf steilem Pfad zur Schlucht des Kali Gandaki und hinab zum Dorf Dri. Dies ist ein sehr spektakulärer Weg durch eine Felswand. Auf einer Brücke überqueren wir den Fluss und wandern im Seitental des Puyon Khola zum Dorf Yara. In den Schluchten suchen unsere Augen den Boden ab, gibt es doch auch hier viele gut erhaltene Versteinerungen.
Übernachtung im Zelt in Yara (3650 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

17.10. Einsamer Höhlen-Chörten von Luri
Von Yara her steigen wir während rund zwei Stunden eine Schlucht hinauf bis zur Luri Gompa. Dieses kleine Höhlenkloster klebt wie ein Adlerhorst in der steilen Felswand. Nicht allzu oft verirren sich westliche Besucher an diesen magischen Ort. Wir stellen unser Camp unterhalb des Klosters auf.  
Übernachtung im Zelt in Luri (4050 Meter). Trekking 2 Std. (F,M,A)

18.10. Auf einsamen Wegen
Von hier weg wandern wir auf einer nur wenig begangenen Route. Wir überqueren einen namenlosen Pass mit einer Höhe von ungefähr 5000 Metern. Durch die grosse Höhe ist es wichtig, gemütlich zu gehen und sich sorgfältig an die Höhe anzupassen. Unser heutiges Ziel ist Ghuma Thanti. Hier übernachten oftmals Pilger auf ihrem Weg zum heiligen See Damodar Kund.
Übernachtung im Zelt in Ghuma Thanti (4750 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

19.10. Durch eine eindrückliche Landschaft
Wir wandern durch eine eindrückliche, wüstenhafte Landschaft. Die tibetische Grenze ist nah und von unserem nächsten Pass (5300 Meter) haben wir einen schönen Blick in Richtung Tibet. Die Gegend wird immer einsamer und wir sind uns sicher, schon bald «am Ende der Welt» angekommen zu sein.
Steil ist der Abstieg in die Schlucht des Namta Khola, wo wir unser heutiges Lager errichten.
Übernachtung im Zelt in Namta Khola (4900 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

20.10. Zu den heiligen Seen von Damodar Kund
Vom Lager her steigen wir hoch und überqueren schlussendlich einen weiteren Pass. Es ist eine einsame und phantastische Bergwelt. Unser heutiges Ziel ist dasselbe, wie vieler hinduistischer Pilger und Sadhus. Die heiligen Seen von Damodar Kund gelten als eines der am schwierigsten zu erreichenden Pilgerziele überhaupt im Himalaya. Der grösste der drei Seen (oder besser gesagt Teiche) heisst Dudh Kund und wird als Quelle des Kali Gandaki Flusses angesehen. Ein rituelles Bad in diesem See soll die Pilger von ihren Sünden befreien.
Übernachtung im Zelt bei den Seen von Damodar Kund (4900 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

21.10. Ruhetag in Damodar Kund
Nach den letzten Tagen in grösseren Höhen machen wir heute einen Ruhetag. Dies ist wichtig für eine gute Akklimatisation für unseren Weiterweg und so geniessen wir die schöne Umgebung und das «Dolce far niente» im Lager.
Übernachtung im Zelt bei den Seen von Damodar Kund (4900 Meter). (F,M,A)

22.10. Kurze Etappe ins Basislager
Die Etappe wird wegen der Höhe bewusst kurz gehalten. Wir steigen das Tal hoch bis zum Basislager des Seribung La. Hier stellen wir auf einer Höhe über 5200 Meter das Lager auf.
Übernachtung im Zelt im Basislager des Seribung La (5250 Meter). Trekking 3 Std. (F,M,A)

23.10. In grosse Höhen
Die Luft wird dünner und die Landschaft immer hochalpiner. Durch eine eindrückliche Gletscherwelt steigen wir teils über Moränen und teils über den Gletscher auf zum Hochlager unweit des Seribung La. Wir hoffen auf schönes und nicht allzu kaltes Wetter und dass unser Schlafsack wirklich so warm ist, wie es uns der Verkäufer versprochen hat... nach dieser Nacht werden wir es wissen.
Übernachtung im Zelt im Hochlager des Seribung La (5800 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

24.10. 6000er Pass und Seribung Peak
Nach einer kurzen Nacht steigen wir noch bei Dunkelheit im Schein unserer Stirnlampen hoch Richtung Pass. Erschöpft aber glücklich erreichen wir den Seribung La, welcher eine unglaubliche Höhe von knapp über 6000 Metern hat. Wer sich gut fühlt und Lust hat, kann von hier weg die Besteigung des Seribung Peaks in Angriff nehmen. Die anderen machen sich an den Abstieg. Technisch ist der Gipfel nicht schwierig, aber die grosse Höhe wird sich bemerkbar machen und auch die Steilheit des Gipfelanstieges. Der Schneerücken ist über 30 Grad steil. Die phantastische Aussicht vom 6328 Meter hohen Gipfels entschädigt aber reichlich für die Anstrengungen des Aufstieges.
Anschliessend führt uns ein langer Abstieg auf die Ostseite des Passes. Je nach Vorwärtskommen möchten wir unser Lager heute auf einer Höhe von ungefähr 5000 Metern aufstellen. Hier feiern wir die gelungene Passüberquerung und vielleicht sogar einen Gipfelerfolg.
Übernachtung im Zelt auf der Ostseite des Seribung La (5000 Meter). Trekking 7 – 8 Std. nur Passüberquerung. Plus optionale Gipfelbesteigung von zusätzlich 3 – 4 Std. (F,M,A)

25.10. Nach Phu
Wir steigen in tiefere Gefilde ab und kommen langsam der Zivilisation näher. Unser Ziel ist das malerische Dorf Phu. In einer Höhe von ungefähr 4000 Metern ist es häufig angenehm warm und auch die Luft fühlt sich wieder «dicker» an.
Übernachtung im Zelt in Phu (4100 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

26.10. Ruhetag in Phu
Heute machen wir einen Ruhetag in Phu. Dies ist auch gleichzeitig ein Reservetag, falls es auf dem Weg hierhin zu Verzögerungen kommen sollte.
Im ursprünglichen Dorf Phu fühlen wir uns ins Mittelalter zurückversetzt. Wir nehmen uns genügend Zeit, um die Dörfer, die Umgebung und das hiesige Leben zu geniessen. Spannend ist ein Besuch des Klosters Tashi Lhakhang Gompa. Aber das vielleicht Interessanteste sind die Bewohner von Phu und ihr traditioneller Lebensstil. Häufig trifft man Leute beim Spinnen von Yak- oder Schafwolle, beim Stampfen von Senfkörnern oder bei anderen Arbeiten und vielleicht werden wir sogar zu einer Tasse Buttertee eingeladen.
Wer Lust auf eine Wanderung hat, kann Richtung des Basecamps vom Himlung laufen. Dieser über 7000 Meter hohe Gipfel war 2013 Ziel einer grossen Schweizer Expedition zu Erforschung der Höhenkrankheit.
Übernachtung im Zelt in Phu (4100 Meter). (F,M,A)

27.10. Hinunter zur Alp Meta
Wir verlassen das schöne Dorf Phu und steigen ab nach Kyang und weiter nach Nar Phedi mit dem grossen Chörten. Unser heutiges Ziel ist die Alp Meta.
Übernachtung im Zelt in Meta (3600 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

28.10. Letzter Trekkingtag

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nehmen wir unseren letzten Trekkingtag in Angriff. Wir haben viel Spannendes erlebt während den letzten Wochen und denken beim Abstieg gerne daran zurück. Wir sind aber auch froh, diese anspruchsvolle Tour gemeistert zu haben und freuen uns auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation wie einen Kaffee, ein kühles Bier oder einen Softdrink. Am Nachmittag erreichen wir nach 1000 Höhenmeter Abstieg den Ort Koto. 

Heute Abend feiern wir zusammen mit unserer Mannschaft das gute Gelingen unserer Tour. Während den letzten Wochen sind wir zu einem guten Team zusammengewachsen und haben einander gut kennengelernt.

Übernachtung im Zelt in Koto (2600 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

29.10. Abenteuerliche Fahrt nach Besisahar

Auf einer holprigen, teils abenteuerlichen Strasse fahren wir in gemütlichem Tempo Richtung Besisahar. Die Strasse wurde in den letzten Jahren gebaut und soll Manang und die anderen Dörfer des Marsyangdi-Tales an das nepalesische Strassennetz anbinden. In Besisahar übernachten wir zum ersten Mal seit langem unter einem festen Dach und beziehen unsere Zimmer in einer einfachen Lodge.

Übernachtung in Lodge in Besisahar (800 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

30.10. Zurück nach Kathmandu

Wir fahren heute zurück nach Kathmandu und damit schliesst sich unser Kreis. 

In Kathmandu geniessen wir unser schönes Hotel und das «richtige» Bett. Aber wir wissen, dass wir nicht zum letzten Mal die grandiose Bergwelt von Nepal besucht haben.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M)

 

31.10. Letzter Tag in Kathmandu

Dieser letzte Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. Natürlich können wir auf eigene Faust auch noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit besichtigen. Heute Abend führt uns unser lokaler Führer aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern bewundern auch die traditionellen nepalesischen Tänze.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall wird das Abschlussessen bereits am Vortag sein.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,A)

 

1.11. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse

• Flüge Kathmandu-Pokhara-Jomosom einfach 

• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag 

• Alle Überlandfahrten und Transfers 

• 5 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer im Kathmandu-Tal und in Pokhara

• 2 Übernachtungen in Lodges im Doppelzimmer in Kagbeni und Besisahar

• 18 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings

• Vollpension während der ganzen Reise, in Kathmandu nur Frühstück

• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)

• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm

• Spezialbewilligungen für Mustang und Phu und Gipfelpermit

• Komfortable Schlafzelte, Ess- Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche 

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Satellitentelefon

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)

• Visum für Nepal (CHF 60, Stand Juli 2017) plus Einholung

• Erledigen aller Formalitäten für Nepal 

• Vorbereitungstreffen 

• Landkarte von Nepal

• Schönes Abschlussessen in Kathmandu

 

Leistungen nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 130 – 190 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)

• Mittag- und Abendessen in Kathmandu

 

 

 

Schweizer Reiseleitung

Diese Reise wird von einer Schweizer Reiseleitung geleitet.
Die Reiseleitung wird später bekanntgegeben.

 

Reiseroute

Reise Trekking Nepal Mystisches Königreich Mustang
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Detailprogramm als Download
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