Gruppenreise Nepal Trekking

Abenteuerliches Dolpo und Mugu

Sehr anspruchsvolles Pioniertrekking auf äusserst selten begangenen Wegen

Reise Trekking Nepal Simikot Rara See

24. September - 28. Oktober 2017
 35 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 8920
3 - 5 Personen CHF 9280
2 Personen CHF 9640

Dies ist das ultimative Trekking für Abenteurer. Die Route führt durch die spektakuläre Bergwelt von Dolpo, vorbei an kristallklaren Bergseen, alten Klöstern und entlegenen Dörfern. Auf einer äusserst selten begangenen Route überqueren wir etliche 5000 Meter hohe Pässe. Diese Tour hat zwar keine Gletscherbegehungen, ist aber wegen der grossen Abgeschiedenheit und den teilweise schwierigen Wegen eine ernsthafte Unternehmung. Nur wenige Trekker konnten diese Tour bisher begehen und Himalaya Tours ist der erste westliche Veranstalter, welcher diese phantastische Tour organisiert hat.
Wir starten unser Trekking in Juphal und laufen vorbei am Phoksundo-See zum sagenhaften Kristall-Kloster Shey. In Bhijer zweigen wir von der Hauptroute ab und wandern auf sehr einsamen Wegen über hohe Pässe und durch tiefe Schluchten nach Mugu. Die wenigen Dörfer hier gelten als die entlegensten in ganz Nepal. Unser Trekking führt uns zum grössten See von Nepal, dem Rara- See im gleichnamigen Nationalpark.

Höhepunkte

• Sehr anspruchsvolles Pioniertrekking
• Äusserst selten begangene Route von Dolpo nach Mugu
• Über hohe Pässe und durch tiefe Schluchten
• Tibetische Kultur und magisches Kristall-Kloster Shey
• Phantastische Bergseen Phoksundo und Rara

Unser Kommentar zur Reise

Sehr anspruchsvolles Trekking auf äusserst selten begangenen Wegen von Dolpo nach Mugu. Einsamer und abgelegener geht es kaum mehr im nepalesischen Himalaya. Bizarre Gebirgslandschaften und einmalige Bergseen. Ultimatives Trekking für abenteuerlustige Reisende.

Anforderungen

• Sehr anspruchsvolles Pioniertrekking, sehr gute Kondition, 10 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden,
  13 Tagesetappen von 6 – 9 Stunden.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
• Sehr einsame Gegend: Flexibilität und Durchhaltevermögen in physischer und psychischer Hinsicht.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Keine längeren Überlandfahrten.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Nepal

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Nepal sind.

Zu unserem Plus in Nepal

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon
 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

24.9. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu.

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

25.9. Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen, er bringt uns in einer kurzen Fahrt in unser Hotel. Am Nachmittag besichtigen wir die alte Königsstadt Patan. Dies ist eine der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal. Neben dem Durbar Square ist Patan auch bekannt für seine vielen Handwerker und Künstler. Ein guter Teil der Metallarbeiten, aber auch der Malereien werden hier gemacht.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

26.9. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dies ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva.

Bei der riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

27.9. Flug nach Nepalganj

Ein knapp einstündiger Flug bringt uns nach Nepalganj. Bei gutem Wetter geniessen wir eine schöne Sicht auf die Himalayakette. Nepalganj liegt im Süden Nepals nahe der indischen Grenze. In dieser Region wird vor allem Landwirtschaft und Reisanbau betrieben.

Übernachtung im Hotel Nepalganj (150 Meter). Flugzeit 1 Std. (F,M,A)

 

28.9. Weiterflug nach Juphal und Beginn des Trekkings

Heute hoffen wir auf schönes Wetter. Der Flug ins Lower Dolpo ist ein Sichtflug und findet nur bei guten Wetterverhältnissen statt. In Juphal auf knapp 2500 Meter treffen wir unsere Begleitmannschaft. Nach einer herzlichen Begrüssung und dem Verteilen der Lasten starten wir unser Trekking. Unser heutiges Ziel ist Dunai, der Hauptort dieses Distrikts.

Hinweis: Sollte der Flug auf einen späteren Tag verschoben werden, dann wird das Trekkingprogramm angepasst. Es sind bewusst genügend Reservetage auf der Route eingerechnet.

Übernachtung im Zelt in Dunai (2150 Meter). Flugzeit ¾ Std. Trekking 3 Std. (F,M,A)

 

29.9. Talaufwärts

Wir überqueren den Fluss Thulo Bheri Khola und laufen gemütlich nach Sulighat. Hier zeigen wir unsere Bewilligungen beim Checkpost für den Shey Phoksundo National Park, in welchem wir während den nächsten Tagen unterwegs sein werden. Wir folgen dem Tal des Suli Khola und erreichen im Verlauf des Nachmittags Chhepka, wo wir unser Lager für die Nacht aufschlagen.

Übernachtung im Zelt in Chhepka (2720 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

30.9. Zur Tapriza Schule

Unsere heutige Etappe bringt uns immer weiter das Tal hoch. In dieser wilden Bergwelt, viele Tagesmärsche von der nächsten Strasse weg, steht die Tapriza Schule. Diese wurde von der schweizerischen Ethnologin Marietta Kind gegründet. Auf der anderen Flussseite hat es zudem eine kleine Station für tibetische Medizin.

Übernachtung im Zelt bei der Tapriza Schule (3000 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

1.10. Kurze Etappe nach Ringmo

Am Vormittag statten wir der Tapriza Schule einen Besuch ab. Danach bringt uns eine kurze aber steile Etappe vorbei an einem grossen Wasserfall und weiter nach Ringmo, das bereits auf 3600 Metern Höhe liegt. Es macht also Sinn, dass wir wegen der grossen Höhe ein bewusst gemütliches Tempo anschlagen. Das kleine Dorf Ringmo liegt am Phoksundo-See.

Übernachtung im Zelt in Ringmo am Phoksundo-See (3600 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

2.10. Überirdisch schöner Phoksundo-See

Der Phoksundo-See ist einer der schönsten Bergseen im ganzen Himalaya. Links und rechts ragen die Felswände steil aus dem Wasser. Je nach Licht und Tageszeit wechselt der See seine Farbe zwischen türkisblau und stahlblau. Dies ist der zweitgrösste See in Nepal und er soll mit unglaublichen 650 Metern Wassertiefe der tiefste See in Nepal sein.

Wir schlafen aus und geniessen einen gemütlichen Morgen. Anschliessend erkunden wir das kleine Dorf Ringmo mit seinen ungefähr 20 Häusern und statten dem kleinen Kloster Thasung Choling Gompa einen Besuch ab. Dies ist ein Bön-Kloster. Bön ist die alte Religion im Himalaya, die später vom Buddhismus fast vollständig verdrängt wurde.

Übernachtung im Zelt in Ringmo am Phoksundo-See (3600 Meter). (F,M,A)

 

3.10. Phantastischer Weg durch steile Felswände

Die heutige Etappe ist eine der spektakulärsten auf unserem Trekking und auch einer der eindrücklichsten Wegabschnitte in ganz Nepal. Wir laufen auf einem schmalen Weg durch die steile Felswand westlich des Phoksundo-Sees. Dieser Weg wurde von Hand aus der steilen Felswand herausgehauen und ist an einigen Stellen luftig und ausgesetzt.

Wir haben wunderschöne Ausblicke über den See und die umliegende Bergwelt und erreichen nach einigen Stunden das nördliche Ende des Sees. Von hier weg folgen wir dem Phoksundo Khola und erreichen nach 6 – 7 Stunden einen Platz am Fluss, wo wir unser Camp aufstellen werden.

Übernachtung im Zelt im Tal des Phoksundo Khola (3750 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

Die weiteren Etappen und Lager hängen von unserer Akklimatisation und dem Zustand der Wege ab und können variieren.

 

4.10. Verschiedene Möglichkeiten

Für den Weiterweg nach Shey Gompa gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die direkte Route führt über den 5350 Meter hohen Nangdalo La. Diese Route ist zwar kürzer, aber wegen der grossen Höhe in der Regel nicht ideal während der Phase der Akklimatisation.

Eine längere Route führt über den «nur» 5000 Meter hohen Pass Methok Ting La. Wir wählen voraussichtlich diese Route. Wir folgen dem Tal und je nach unserer Akklimatisation machen wir zwei kürzere Etappen bis ins Basecamp des Mentok Ting La (wie im Programm vorgesehen). Gut akklimatisierte Trekker können diese zwei Etappen auch zu einer zusammennehmen.

Übernachtung im Zelt auf dem Weg zum Mentok Ting La (ca. 4100 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

5.10. Kurze Etappe ins Basecamp des 5000 Meter hohen Passes Mentok Ting La

Die heutige Etappe halten wir bewusst kurz, um uns gut an die Höhe zu gewöhnen. Nach wenigen Stunden erreichen wir bereits das Basecamp des Mentok Ting La. Hier sind wir auf einer Höhe von ungefähr 4500 Metern und somit gleich hoch wie der Gipfel des Matterhorns.

Übernachtung im Zelt im Basecamp des Mentok Ting La (4500 Meter). Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

6.10. Zum Kristallberg

Wir steigen immer höher und erreichen heute unseren ersten hohen Pass. Der Mentok Ting La hat eine Höhe von knapp 5000 Metern. Unser Weiterweg führt uns zu der Route, welche die buddhistischen Pilger für die Umrundung des «Kristallbergs» brauchen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Weiterweg nach Shey. Je nach Wegzustand und Kondition werden wir uns für die kürzere oder längere Variante entscheiden. Die kürzere wird häufig von Yakkarawanen gebraucht, die längere Variante wird von den Pilgern bevorzugt.

Die Kora (Umrundung) des Kristallbergs ist für Anhänger der Bön und für Buddhisten gleichermassen eine wichtige und heilige Unternehmung. Mit einer Umrundung sammeln die Pilger religiöse Verdienste. Unterwegs hat es etliche Energieplätze, an denen grosse Meister in vergangenen Zeiten Wundersames vollbracht oder meditiert haben. Einer Legende nach wurde diese Gegend früher von bösen Dämonen und Geistern bewohnt. Nach dem Glauben der Bön wurden diese Dämonen vom Bön-Magier Treton Nyima Sengge bekämpft und besiegt, der auf einem brüllenden Drachen hierhin geflogen ist. Nach dem Glauben der Buddhisten war es der buddhistische Meister Drubtop Sengge Yeshe, der auf einem Schneelöwen hierhin geritten ist.

Die Rituale, Bräuche und Geschichten der Bön und der Buddhisten haben sich im Laufe der Jahrhunderte vermischt. Hier in Dolpo sind viele dieser Geschichten und Legenden noch lebendig. Voller Eindrücke erreichen wir nach einem anstrengenden Tag unser heutiges Ziel Shey Gompa.

Übernachtung im Zelt in Shey Gompa (4300 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

7.10. Ruhetag in Shey Gompa

Nach den spannenden aber auch anstrengenden letzten Tagen haben wir heute einen Ruhetag verdient. Je nach Lust und Laune verbringen wir den Tag mit «Dolce far niente» oder machen Ausflüge in der Umgebung. Spannend sind die zwei Klöster Shey Gompa und die Einsiedelei Tsakang (falls wir diese nicht schon gestern besucht haben, je nach Route).

Übernachtung im Zelt in Shey Gompa (4300 Meter). (F,M,A)

 

8.10. Auf und Ab nach Taro

Nach dem Ruhetag gestern steht uns heute eine Etappe bevor, bei der wir einiges an Auf und Ab zu bewältigen haben. Auf einer wenig begangenen Route laufen wir durch eine karge Bergwelt. In diesen Bergregionen leben nicht nur Blauschafe, sondern auch einige wenige Exemplare des scheuen Schneeleoparden. Die Chance für eine Sichtung eines Schneeleoparden ist sehr sehr gering. Diese scheuen Jäger bevorzugen in den Sommermonaten die hochgelegenen Regionen bis 6000 Meter und sind zudem durch ihr Fell perfekt an die Umgebung angepasst und so gut getarnt, dass wir einen Schneeleoparden auch bei Anwesenheit in der Regel nicht sehen würden. Unser heutiges Ziel ist Taro, ein Sommerweideplatz der Dorfbewohner aus der Umgebung.

Übernachtung im Zelt in Taro (4300 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

 

9.10. Legenden um Bhijer

Von Taro gibt es einen direkten, steilen Weg nach Bhijer (ca. 2 Stunden). Schöner ist aber der längere Weg vorbei am Dorf Tata. Hier leben ungefähr 15 Familien. Auf dem Weiterweg besuchen wir die Shyamling Gompa. Dieses Bön-Kloster soll um die 900 Jahre alt sein. Anschliessend laufen wir weiter nach Bhijer, das wir um die Mittagszeit bereits erreichen. Hinsichtlich den nachfolgenden anstrengenden Tagen sind wir froh, uns am Nachmittag noch einmal gut erholen zu können. In Bhijer gibt es eine Amchi- Station (Amchi ist ein Arzt der tibetischen Medizin), der einen sehr guten Ruf in Dolpo hat. Bhijer ist eines der tiefst gelegenen Dörfer in ganz Dolpo und auf einer Höhe von 3850 Metern kann sogar Weizen angebaut werden. Um die Entstehung des Dorfes rankt sich eine spannende Legende. Ein Mönch soll von Tibet in diese Region gekommen sein. Durstig wie er war, hat er nach Wasser gegraben, und aus dem Loch soll ein Bach entsprungen sein. Weiter unten im Tal sah er einen Dämon in Gestalt einer Ratte. Dieser Dämon wollte den Mönch angreifen. Mit einem Pfeil hat er den Dämon erschossen. Der Pfeil wurde so wuchtig geschossen, dass er den Dämon durchdrungen hat und anschliessend im Boden stecken geblieben ist. Aus dem Holz des Pfeiles wuchs ein Aprikosenbaum und dieser soll heute noch im Vorhof des Klosters von Bhijer stehen. Dies ist eine von etlichen Varianten der Legende um die Entstehung von Bhijer, die hier erzählt wird.

Übernachtung im Zelt in Bhijer (3850 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

10.10. Das «letzte» Dorf

Gut akklimatisiert und eingelaufen nehmen wir den anstrengendsten aber auch spannendsten Abschnitt unseres Trekkings in Angriff. Wir steigen 1000 Höhenmeter auf zum 4800 Meter hohen Pass Yambur La. Anschliessend geht es steil hinunter in eine Schlucht. An etlichen Stellen ist der Weg kunstvoll aus den Felswänden herausgemeisselt worden. Wir sind froh um unsere Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Nach einem erneuten, schweisstreibenden Aufstieg erreichen wir das einsame Dorf Pho. Dies wird unser «letztes» Dorf sein für die nächsten Tage, während denen wir durch eine völlig einsame und unbesiedelte Gegend wandern werden.

Übernachtung im Zelt in Pho (4100 Meter). Trekking 8 – 9 Std. (F,M,A)

 

11.10. Einsame und wilde Bergwelt

Wir verlassen das Dorf Pho und laufen hinein in eine wilde Bergwelt. Dies ist eine der einsamsten Gegenden in ganz Nepal und der Weg wird kaum begangen. Die nächsten Tage verlangen von uns und unserer Crew alles ab und sind sehr abenteuerlich.

Ein langer Aufstieg bringt uns auf den höchsten Pass unserer Reise, den 5560 Meter hohen Pass Nyingma Gyanzen La. Dieser Pass gilt auch als einer der schönsten in ganz Nepal, wobei dies natürlich subjektiv ist. Oben angekommen hängen wir unsere Gebetsfahnen auf wie es Brauch ist in dieser Gegend. Dies soll uns Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Nachdem wir die Aussicht genossen haben, steigen wir ab in die Schlucht des Swaksa Khola und erreichen erschöpft aber zufrieden unseren Lagerplatz in der Region von Phung Kharka. Heute Nacht geniessen wir unsere komfortablen Schlafmatten doppelt und kuscheln uns in unsere Schlafsäcke. Über uns funkeln Tausende von Sternen am klaren Nachthimmel.

Übernachtung im Zelt in Phung Kharka (4650 Meter). Trekking 8 – 10 Std. (F,M,A)

 

12.10. Über den Pass Yala La (5400 Meter)

Unser nächster hoher Pass steht auf dem Programm. Über karge Alpweiden steigen wir hoch Richtung Yala La, der mit 5400 Metern auch deutlich über der 5000er Grenze liegt. Durch unseren Startpunkt auf einer Höhe von 4650 Metern ist dies aber eine weniger anstrengende Etappe. Nach der Überquerung des Passes steigen wir hinunter ins schöne Hochtal von Chyandi Khola. Der imposante Gletscher auf der nördlichen Seite kommt von den über 6000 Metern hohen Gipfeln, die Dolpo von Tibet trennen. Von hier weg wäre es nach Luftlinie «nur ein Katzensprung» nach Tibet, aber auf dem Landweg müsste man ein gut ausgerüsteter Bergsteiger sein. Es gibt aber von anderen Tälern in Dolpo her einfache Übergänge nach Tibet, die auch mit Tragtieren begangen werden können.

 Die wenigen Grenzübergänge von Dolpo nach Tibet sind heute zwar offiziell gesperrt, werden aber von den Einheimischen immer wieder mal für «Schmuggeltouren» gebraucht. Früher wurden diese Übergänge von den Einwohnern aus Dolpo überquert, um mit ihren Yaks und Schafen Salz von Tibet nach Dolpo und weiter nach Nepal zu transportieren. Der Spielfilm «Himalaya» von Eric Valli zeigt das Ziehen der Salzkarawanen von Dolpo nach Tibet. Obwohl doch eher «hollywoodmässig» aufgemacht lohnt sich das Anschauen des Films. Der Film wurde mehrheitlich in Dolpo gedreht und zeigt die schöne Bergwelt und gibt Einblick ins Leben und die Kultur der Dolpas (wie die Einwohner von Dolpo genannt werden).

Übernachtung im Zelt in Chyandi Khola (4800 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

 

13.10. Abenteuerlicher Weg

Wir folgen eine gewisse Zeit dem Bach Chyandi Khola. Der Weg ist schwierig zu finden. Teilweise verläuft er im Bachbett, teilweise aber auch ausgesetzt an den steilen Fels- und Grashängen entlang. An etlichen Stellen ist der Weg zugewachsen und einige Male führt er uns auch durch den Bach oder auf improvisierten Brücken über das Wasser. Die heutige Etappe bringt uns trotz einigem Auf und Ab tiefer und wir kommen unter die Grenze von 4000 Metern. So geniessen wir heute den Anblick von Bäumen und Wäldern in diesen tiefgelegenen Tälern. Die letzten Tage waren wir in sehr kargen Gebieten unterwegs. Unser Lager errichten wir entweder in der Gegend von Takla Khola oder je nach Ankunftszeit laufen wir auch noch ein bisschen höher, um so den morgigen Passanstieg zu verkürzen.

Übernachtung im Zelt in Takla Khola (3800 Meter). Trekking 7 Std. (F,M,A)

 

14.10. Über den letzten hohen Pass

Heute wird unsere Kondition noch einmal auf die Probe gestellt. Nach einem langen Anstieg erreichen wir die Passhöhe des 5150 Meter hohen Chyargo La. Nach den engen Tälern von gestern kommen wir hier in ein weites Hochtal. Nach gut 1000 Höhenmetern Abstieg erreichen wir Thajuchaur.

Übernachtung im Zelt in Thajuchaur (4050 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

15.10. In tiefere Gefilde

Nach den vielen Tagen in grossen Höhen kommen wir nun in deutlich tiefer gelegene und wärmere Gefilde. Unser heutiges Ziel ist Shilenchaura. Dieser Ort liegt auf einer Höhe von 2950 Metern und am Zusammenfluss der zwei Flüsse Chham Khola und Mugu Khola.

Übernachtung im Zelt in Shilenchaura (2950 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

16.10. Ruhe- und Reservetag

Der heutige Tag ist eine Ruhe- aber auch Reservetag, falls es auf der Route zu Verzögerungen kommen sollte wegen des Wetters, des Wegzustandes oder der eigenen Befindlichkeit.

Falls wir Lust haben, können wir aber heute auch einen Ausflug ins Tal des Mugu Khola machen. Knapp 10 Kilometer weiter hinten im Tal liegt das Dorf Mugu, das der Region hier seinen Namen gegeben hat. Mugu liegt an einer alten Pilgerroute zum Berg Kailash in Tibet. Der Weg nach Mugu und zurück ist eine volle Tagesetappe, aber wir können natürlich auch nur ein Teilstück im Tal des Mugu Khola laufen und jederzeit wieder umdrehen, so ganz nach «Lust und Laune».

Übernachtung im Zelt in Shilenchaura (2950 Meter). (F,M,A)

 

17.10. Zurück in die Zivilisation

Die Wege sind wieder deutlich breiter und besser und nach den vielen Tagen in der Einsamkeit kommen wir nun «zurück in die Zivilisation», wenn auch in eine sehr einfache. Mugu ist eine der ärmsten Regionen in ganz Nepal. Der Bildungsstand in Mugu ist sehr niedrig, über 80 % der Einwohner sind Analphabeten und auch eine medizinische Versorgung ist praktisch nicht existent. Eine lange Etappe bringt uns in die Region von Mangri, wo wir übernachten werden.

Übernachtung im Zelt in Mangri (1950 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

18.10. Kleines Städtchen Gamghadi

Wie auch gestern schon folgen wir dem Fluss Mugu Karnali. Unser heutiges Ziel ist Gamghadi. Dieses kleine Städtchen ist der Hauptort des Distrikts Mugu. Gamghadi ist zwar sicherlich nicht einer der schönsten Orte in Nepal, dennoch freuen wir uns über ein bisschen Stadtleben und darauf, im kleinen Basar schmökern zu können. Die Auswahl ist aber doch recht eingeschränkt und unsere Shopping-Tour wird nicht allzu lange dauern.

Übernachtung im Zelt oder in Lodge in Gamghadi (2100 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

19.10. Zum grössten See von Nepal

Nachdem wir mit dem Phoksundo-See bereits am zweitgrössten See von Nepal gewesen sind, laufen wir heute zum grössten See von Nepal. Der Rara-See liegt auf einer Höhe von knapp 3000 Metern im gleichnamigen Nationalpark.

Hinweis: Von Gamghadi ist es auch möglich, in 3 Tagen nach Jumla zu laufen. Falls es zu zeitlichen Verzögerungen in Dolpo kommt, dann sind die nächsten Tage auch unsere «Reservetage». Falls nötig, kürzen wir das vorgesehene Programm und laufen auf direkterem Weg nach Jumla. Da dieses aussergewöhnliche Pioniertrekking durch sehr einsame Gegenden verläuft, haben wir absichtlich genügend Reservetage für Unvorhergesehenes eingebaut.

Übernachtung im Zelt am Rara-See (2980 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

20.10. Ruhetag am Rara-See

Heute geniessen wir den Tag am Rara-See. Wer Lust hat, kann eine Umrundung des Sees in Angriff nehmen, wie dies auch von hinduistischen Pilgern gemacht wird. Aber vielleicht haben wir auch Lust aufs Faulenzen an diesem schönen See.

Übernachtung im Zelt am Rara-See (2980 Meter). (F,M,A)

 

21.10. Durch den Rara-Nationalpark

Heute durchqueren wir den Rara-Nationalpark. Mit gut 100 Quadratkilometern ist dies der kleinste Nationalpark in Nepal. An Tieren gibt es Moschushirsche, Schwarzbären, Leoparden, Thar-Wildziegen, Otter, Schakale und einige andere Arten. Vielleicht haben wir Glück und sehen das eine oder andere Exemplar. Dazu ist der Rara-Nationalpark berühmt für die vielen verschiedenen Vogelarten. Besonders bei Zugvögeln ist diese Gegend sehr beliebt.

Unser Weg führt uns dem See entlang und anschliessend steigen wir auf durch schöne Kiefer- und Rhododendronwälder zum Chuchamare Danda auf einer Höhe von 3800 Metern. Unterwegs haben wir immer wieder schöne Ausblicke über den Nationalpark. Anschliessend steigen wir ab zu unserem Lagerplatz in Ghorosingha.

Übernachtung im Zelt in Ghorosingha (3050 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

22.10. Das ehemals grösste Königreich im Himalaya

Eine kürzere Etappe bringt uns nach Sinja. Dies war einstiger Königssitz von einem der grössten Königreiche im Himalaya. Hier haben die Herrscher des Königreichs der Khas jeweils den Winter verbracht. Diese Könige haben vom 11. bis zum 14. Jahrhundert von hier aus nicht nur Westnepal, sondern auch grosse Teile von Westtibet und Ladakh beherrscht. Während seiner grössten Ausdehnung hat dieses Königreich von Kaschmir im Westen bis nach Pokhara im Osten gereicht.

Die Ruinen des ehemaligen Königspalastes erinnern heute noch an dieses alte, fast vergessene Königreich. Auch vom hinduistischen Kankasundri-Tempel aus dieser Zeit sind nur noch einige Ruinen übrig.

Übernachtung im Zelt in Sinja (2400 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

23.10. Dörfer und Alpweiden

Vorbei an Dörfern und Alpweiden und durch schöne Wälder führt uns der Weg talaufwärts. Unser heutiges Ziel ist die grosse Alpweide Jaljala Chaur kurz vor dem gleichnamigen Pass. Auf dieser grossen Alpweide werden oftmals Pferde in grosser Zahl geweidet. Wir suchen uns auf dieser schönen Alp einen guten Platz für unser letztes Zeltlager.

Übernachtung im Zelt in Jaljala Chaur (3270 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

24.10. Letzter Trekkingtag

Etwas wehmütig nehmen wir unseren letzten Trekkingtag in Angriff. Der Anstieg zum 3600 Meter hohen Pass Jaljala La bringt uns nicht allzu sehr zum Keuchen und wir geniessen die Aussicht von unserem letzten Pass. Anschliessend bringt uns ein zu Beginn steiler Abstieg nach Chere Chaur, nach einer letzten Etappe erreichen wir Jumla. Dieser Ort ist der Endpunkt unseres Trekkings. Heute Abend feiern wir zusammen mit unserer Mannschaft das gute Gelingen unseres abenteuerlichen Trekkings.

Übernachtung im Zelt oder in Lodge in Jumla (2540 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

25.10. Rückflug nach Kathmandu

Unser Trekking ging trotz der Länge «zu schnell» zu Ende und wir besteigen die kleine Maschine, die uns in einer guten halben Stunde nach Nepalganj fliegt. Dort nehmen wir einen Anschlussflug nach Kathmandu. Vom Treiben in Kathmandu sind wir nach der langen Zeit in den Bergen fast überfordert, aber dafür geniessen wir die Annehmlichkeiten der Zivilisation wie eine warme Dusche, einen feinen Kaffee und ein richtiges Bett.

Hinweis: Auch der Flug von Jumla nach Nepalganj findet nur bei guter Sicht statt. Die nachfolgenden Tage in Kathmandu sind Reservetage, falls der Flug wegen der Sicht- oder Wetterbedingungen auf den nächsten Tag verschoben werden sollte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Flugzeit 1 ½ Std. Fahrzeit ½ Std. (F,M,A)

 

26.10. Freier Tag in Kathmandu

Heute geniessen wir einen freien Tag in Kathmandu und haben Zeit, um unsere Kleider waschen zu lassen, gemütlich einen Kaffee zu trinken oder uns durch die Speisekarten der vielen guten Restaurants in Kathmandu zu «futtern». Aber nicht zu viel essen, denn heute Abend führt uns unser lokaler Führer aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern bewundern auch die traditionellen, nepalesischen Tänze.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

27.10. Affentempel

Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir Swayambunath. Auf einem Hügel nordöstlich der Altstadt von Kathmandu gelegen steht der Tempelkomplex von Swayambunath mit der grossen Stupa, welche von mehreren Tempeln und Klöstern umgeben ist. Wir fahren im Auto bis zum Fuss des Hügels, welcher mit Gebetsmühlen, Buddha Figuren und kleinen Stupas gesäumt ist. Ab hier müssen wir die 365 Stufen zum Tempel zu Fuss hochgehen. Der Name «Affentempel» stammt von den hunderten Affen, die den Weg zum Stupa hoch säumen und auf Futter von den Besuchern hoffen. Oben angekommen hat man eine herrliche Sicht auf Kathmandu. Swayambunath ist mit 2000 Jahren eines der ältesten Heiligtümer des Tales.

Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung und haben so Zeit, um unsere letzten Einkäufe und Besorgungen zu machen. Kathmandu bietet eine unendliche Anzahl an Läden mit einer grossen Auswahl von Waren aller Art.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

28.10. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.



Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten

 

 

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
• Flüge Kathmandu-Nepalganj-Juphal einfach und Jumla-Nepalganj-Kathmandu einfach
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 7 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer im Kathmandu-Tal und Nepalganj
• 26 Übernachtungen im geräumigen Doppelzelt während des Trekkings (evtl. 1-2 Nächte in

  sehr einfacher Lodge)
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Trekkingbewilligungen und Nationalparkgebühren
• Spezialbewilligungen für Dolpo und Mugu
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und –stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visum für Nepal (CHF 130, Stand Juni 2016) plus Einholung
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Trekkingkarte von Nepal
• Gebrauch von sehr bequemer Schlafmatte während des Trekkings

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 130 - 190)

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen, englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein englisch.

 

Reiseroute

Reise Trekking Nepal Simikot Rara See
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Detailprogramm als Download
2017 Nepal Dolpo und Mugu.pdf
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