Gruppenreise Nepal Trekking

Heilige Seen von Gosainkund

Über den 4610 hohen Laurebina Pass nach Gosainkund

 


25. November - 9. Dezember 2017  15 Tage
   
6 - 10 Personen CHF 3920
3 - 5 Personen CHF 4130
2 Personen CHF 4450

Wir besuchen Nepal in einer schönen Zeit mit vielfach guter Bergsicht, aber nur noch wenig westlichen Touristen. Während unserem Trekking erhalten wir einen guten Einblick in das Land- und Dorfleben in der Region Helambu. Über einen 4610 Meter hohen Pass erreichen wir die wunderschönen, heiligen Seen von Gosainkund.
Nachdem wir das Kathmandu-Tal erkundigt haben, starten wir unser Trekking quasi vor der Haustüre Kathmandus. Durch die ländliche Region Helambu wandern wir immer höher in die Berge. Während diesen Tagen kommen wir an vielen kleinen Dörfern vorbei. Gut akklimatisiert nehmen wir den Pass Laurebina La in Angriff und erreichen die heiligen Seen von Gosainkund. Wir sind in einer schönen Berglandschaft unterwegs und haben immer wieder wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Schnee- und Eisgipfel. Diese Reise  bietet uns einen schönen Querschnitt von Nepals «Mittelland» und Bergwelt, ohne dass wir in Zelten übernachten oder einen Bergflug machen müssen.

Höhepunkte

9-tägiges Trekking vor den Toren Kathmandus
Heilige Seen von Gosainkund auf 4380 Metern Höhe
Land- und Dorfleben in Helambu
Unesco-Weltkulturerbe im Kathmandu-Tal
Schöne Reisezeit mit nur wenig Touristen

Unser Kommentar zur Reise

9-tägiges Trekking direkt ab Kathmandu durch das ländlich geprägte Helambu und über den 4610 Meter hohen Laurebina-Pass zu den heiligen Seen von Gosainkund, einem wichtigen hinduistischen Pilgerort. Guter Einblick ins Land- und Dorfleben. Schöne Bergsicht auf der Strecke von Gosainkund nach Dhunche. Reisezeit mit nur sehr wenig westlichen Touristen.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 6 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 3 Tagesetappen
  von 5 – 6 Stunden.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit für einige Passagen (vergleichbar mit unseren rot-weiss

  markierten Bergwegen in steilerem Gelände).
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrt zurück nach Kathmandu von 7– 8 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Nepal

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Nepal sind.

Zu unserem Plus in Nepal

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon

 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

25.11. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu.

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

26.11. Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in einer kurzen Fahrt in unser Hotel. Je nach Ankunftszeit besichtigen wir am Nachmittag die alte Königsstadt Patan. Dies ist eine der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal. Neben dem Durbar Square ist Patan auch bekannt für seine vielen Handwerker und Künstler. Ein guter Teil der Metallarbeiten, aber auch der Malereien werden hier gemacht.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

27.11. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dies ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva.

Anschliessend laufen wir durch ein neueres, einfaches Quartier, wo vor kurzem noch Reisfelder standen,  Richtung Bodnath, dem tibetischen Viertel Kathmandus. Bei der riesigen Stupa von Bodnath geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

28.11. In den Shivapuri National Park

Eine kurze Fahrt bringt uns an den Rand der Stadt, nach Sundarijal. Von dort führ uns ein steiler Weg mit vielen Stufen ins Herz des Shivapuri Nationalparks. Diese Region ist das Wasserreservoir für Kathmandu.

Wir erreichen die Streusiedlung Mulkharka, welche innerhalb der Grenzen des Nationalparks liegt. Von hier aus geht es durch Wald- und Buschland über eine Anhöhe und sanft hinunter nach Chisopani. Wo der Wald sich lichtet haben wir eine erste wunderschöne Aussicht auf die noch fernen Eisgipfel in Langtang.

Übernachtung in Lodge in Chisopani (2150 Meter). Fahrzeit 1 Std. Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

29.11. Vorbei an unzähligen Terrassenfeldern

Der heutige Tag führt uns vorbei an unzähligen Terrassenfeldern und wir haben Einblick in landwirtschaftlich geprägte Siedlungen. Mit einfachen Methoden wird hier Reis, Gerste, Weizen und Hirse angebaut. In kleinen Gärten findet sich Blattgemüse und Kohl. Und vielerorts stossen wir auf Haustiere wie Ziegen, Büffel oder Ochsen, die im ganzen Land verbreitet sind. Hinter dem Pass von Pati Bhanjyang passieren wir einen kleinen Bazar, wo wir Einkäufe machen können wie ein paar Schokoriegel oder einen Fruchtsaft. Hinter einem bewaldeten Hügel erreichen wir unser heutiges TageszielmThotundanda.

Übernachtung in Lodge in Thotundanda (2020 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

30.11. Hinauf in die Nebelwälder

Am morgen überqueren wir als erstes den kleinen Pass namens Golphu oder Gul Bhanjyang, wo verschiedene buddhistische Chörten stehen. Diese umgehen wir wie alle buddhistischen Bauten im Uhrzeigersinn. Es gilt der lokalen Kultur Respekt zu zollen und in Ihrem Glauben werden die Heiligtümer entweiht, wenn wir sie in «falscher» Richtung umgehen. Also nicht vergessen, immer links vorbei.

Weiter geht es über einen kleinen Hügel und nach Kutumsang, von wo aus der Weg mehrheitlich einem breiten Grat folgt. Es geht über viele Höhenmeter stets aufwärts hinein in Nebelwälder mit einer schönen Vegetation. Wir überqueren den 3020 Meter hohen Kyuola Bhanjyang Pass nach Mangengoth, wo in einer grossen Lichtung eine schöne Lodge steht.

Übernachtung in Lodge in Mangengoth (3300 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

1.12. Zu den Sherpas

Ein weiterer Aufstieg durch die Wälder führt uns ins zum nicht allzuweit entfernten Thodepati-Pass, wo sich der Weg verzweigt. Hier gelangen wir an die Waldgrenze und im Buschland sind viele Vögel zu beobachten. An den Flanken der Berge wohnt eine Volksgruppe der Sherpas, die eine eigene Sprache sprechen und eigene Bräuche und Sitten pflegen. Wir machen es uns in einer kleinen Lodge gemütlich und können das Umland erkunden oder uns mit den Gastwirten bei einem Tee austauschen. Vorsicht vor dem selbstgebrannten Schnapps, den die Wirte gerne anbieten, dieser hat es in sich und für eine gute Akklimatisation ist dies nicht eben förderlich.

Hinweis: Die heutige Etappe wird bewusst kurz gehalten, um eine optimale Akklimatisation zu ermöglichen.

Übernachtung in Lodge in Thadepati (3600 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

2.12. Um den Felskessel zu den Alpweiden

Heute laufen wir um einen Felskessel hinüber zu den Alpweiden von Ghopte und Phedi, wo die Einwohner der tiefergelegenen Dörfer in den Sommermonaten ihr Vieh weiden lassen. Heute ist es ist Trittsicherheit gefragt. Es geht auf und ab über felsige Wege mit teils rutschigen Partien. Wir erreichen nach einer eher anstrengenden Etappe am Nachmittag die kleine, gemütliche Lodge von Phedi. Diese erinnert uns ein bisschen an eine Berghütte in der Schweiz.

Übernachtung in Lodge in Phedi (3650 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

3.12. Über den 4610 Meter hohen Laurebina Pass

Ein angenehmer Weg führt uns über gerölldurchsetzte hochalpine Weiden. Die tausend Höhenmeter, welche es zu überwinden gilt, fallen deutlich schwerer als zu Beginn des Trekkings. Wir spüren, dass die Luft hier oben «dünner» ist. Dafür sind wir gut eingelaufen und auch bestmöglichst akklimatisiert.

Auf der Passhöhe wehen unzählige Gebetsfahnen im Wind und der kleine See mutet magisch an. Die Hochgebirgswelt verzaubert und am Horizont tauchen die Gipfel der Eisriesen auf.

Es ist möglich, dass wir hier ein Stück durch den Schnee stapfen müssen. Auf der Nordseite des Passes bleibt manchmal das ganze Jahr Restschnee liegen und es kann hier oben auch zu jeder Jahreszeit schneien.

Nach einem nicht allzu langen Abstieg erreichen wir die heiligen Bergseen von Gosainkund.

Übernachtung in Lodge in Gosainkund (4380 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

4.12. Die heiligen Seen von Gosainkund

Den heutigen Tag geniessen wir in vollen Zügen. Die See- und Berglandschaft ist einmalig. Nach einem gemütlichen Frühstück können wir die Umgebung erkunden, uns der Mystik der Seen hingeben oder auf der Terrasse der Lodge eine Tasse Tee geniessen.
Der unterste See ist der Sarasvatikund. Etwas einfacher zu erreichen ist der mittlere, grösste See Bahiravkund. Der oberste See, den wir gestern am Ufer passierten, ist der eigentliche Gosainkund. Dieser See ist dem Hindugott Shiva geweiht und im Vollmond im August kommen Hunderte gläubige Hindus hierhin, um in diesem heiligen See zu baden.
Lohnend ist ein kurzer Aufstieg auf einen Aussichtpunkt über dem Gosainkund. Wir können den heiligen Gosainkund auch umrunden, wie dies die Hindus machen oder eine längere Wanderung zu den vielen kleinen See südlich von Gosainkund unternehmen.
Übernachtung in Lodge in Gosainkund (4380 Meter). Optionale Wanderung von 1 – 4 Std. (F,M,A)

 

5.12. Abstieg mit Panorama

Ein spektakulärer Weg bringt uns von Gosainkund immer tiefer. Der Horizont öffnet sich und wir haben eine wunderschöne Aussicht auf die fernen 8000er Annapurna und Manaslu sowie den Ganesh Himal. Und der nahe Langtang Lirung scheint zum Greifen nah.

Bei Laurebina nehmen wir den linken Weg in Richtung Dhunche, dem Hauptort des Distriktes. Der rechte Weg würde ins Langtang-Tal führen, wo die Siedlungen bei der grossen Erdbebenkatastrophe 2015 fast vollständig zerstört wurden. Wir befinden uns hier nahe der tibetischen Grenze und viele der schwierig zu bewirtschaftende Gebiete werden von tibetischen Flüchtlingen besiedelt.

Der linke Weg führt uns nach Chandanbari wo wir mit bester Aussicht auf die Berge und Blick ins Langtang-Tal die Nacht verbringen.

Übernachtung in Lodge in Chandanbari (3330 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

6.12. Abwechslungsreiche Strecke nach Dhunche

Der Abstieg nach Dhunche, dem Endpunkt unseres Trekkings, ist sehr abwechslungsreich. Wir geniessen viele unterschiedliche Ausblicke und durchwandern verschiedene Vegetationszonen. Mit etwas Glück sehen wir Wildtiere wie Affen, bunte Vögel oder riesige Schmetterlinge. Und es gibt sogar seltene Arten wie den scheuen Roten Panda oder den Schneeleoparden hier. Und für Pilzliebhaber lohnt sich ein Halt in einer Gaststube, es werden hier eine Vielzahl wenig bekannter Himalaya-Pilze in den Wäldern gesammelt.

Dhunche ist ein klassischer Basar. Hier wird von den Bauern des Umlandes der Ernteüberschuss, gesammelte Kräuter und vieles mehr verkauft. Es gibt auch viele kleine Läden, die allerlei zum Kauf anbieten. Ein kleiner Dorfrundgang lohnt sich sicher und vielleicht findet sich ein authentisches Souvenir.

Übernachtung in Lodge oder im Hotel in Dhunche (1960 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

7.12. Zurück nach Kathmandu

Eine spektakuläre Bergstrasse führt uns hinunter nach Trisuli, von wo weg eine relativ gute Teerstrasse nach Kathmandu führt. Die Strecke ist sehr schön, doch die Fahrt anstrengend und so freuen wir uns auf den Konfort und die Entspannung in unserem schönen Hotel in Kathmandu, ganz zu schweigen von der warmen, sauberen Dusche..

Übernachtung im Hotel in Kathmandu (1300 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

8.12. Letzter Tag in Nepal

Dieser letzte Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen, oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. In einem alten Palast sind wir am Abend zum Abschlussessen eingeladen. Hier gibt es nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern auch traditionelle nepalesische Tänze zum bewundern.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall wird das Abschlussessen bereits am Vortag sein.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

 

9.12. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 4 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer im Kathmandu-Tal
• 9 Übernachtungen in Lodges im Doppelzimmer während des Trekkings
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visum für Nepal (CHF 35, Stand Juni 2016) plus Einholung
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Trekkingkarte von Nepal

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 80 – 120)

 

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen, englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein englisch.

 

Reiseroute

Reise Trekking Nepal Mystisches Königreich Mustang
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Heilige Seen von Gosainkund.pdf
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