Nepal Trekking Langtang Gosainkund und Helambu

Heilige Seen von Gosainkund

Gruppenreise Nepal - Trekking


23.11.-7.12.2019

 

15 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer

 CHF 4290

CHF 4490

CHF 4790

 

CHF 350


create_Trigger

Einzelzimmer

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer zu buchen. In den Lodges während des Trekkings ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und Einzelzimmer sind in der Regel während der Hochsaison nicht verfügbar. Dieser Umstand ist im Einzelzimmerzuschlag berücksichtigt und berechtigt nicht zu einer Preisreduktion. 

 

Falls Sie ein Doppelzimmer wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


create_content


Kurzbeschrieb

 

Wir besuchen Nepal in einer schönen Zeit mit vielfach guter Bergsicht, aber nur noch wenig westlichen Touristen. Während unserem Trekking erhalten wir einen guten Einblick in das Land- und Dorfleben in der Region Helambu. Über einen 4610 Meter hohen Pass erreichen wir die wunderschönen, heiligen Seen von Gosainkund.

Nachdem wir das Kathmandu-Tal erkundigt haben, starten wir unser Trekking quasi vor der Haustüre Kathmandus. Durch die ländliche Region Helambu wandern wir immer höher in die Berge. Während diesen Tagen kommen wir an vielen kleinen Dörfern vorbei. Gut akklimatisiert nehmen wir den Pass Laurebina La in Angriff und erreichen die heiligen Seen von Gosainkund. Wir sind in einer schönen Berglandschaft unterwegs und haben immer wieder wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Schnee- und Eisgipfel. Diese Reise bietet uns einen schönen Querschnitt von Nepals «Mittelland» und Bergwelt, ohne dass wir in Zelten übernachten oder einen Bergflug machen müssen.

 



Höhepunkte

  • 9-tägiges Trekking vor den Toren Kathmandus
  • Heilige Seen von Gosainkund auf 4380 Metern Höhe
  • Land- und Dorfleben in Helambu
  • Unesco-Weltkulturerbe im Kathmandu-Tal
  • Schöne Reisezeit mit nur wenig Touristen


Reiseroute

Landkarte Trekking-Reise Gosainkund und Helambu

Klicken zum Vergrössern



Beste Reisezeit

Beste Reisezeit Nepal-Trekking in der Region Langtang, Gosainkund und Helambu

create_Trigger

Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Trekkingsaison, deutlich weniger Touristen als im Herbst.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Mehrmals täglich intensive Niederschläge und oftmals bewölkt. Üppige Vegetation. «Trockene» Regionen wie Mustang, Dolpo, Westnepal etc. können besucht werden. Seit einigen Jahren erleben diese Regionen jedoch vermehrte Niederschläge, die Sicht ist oft nicht gut und bei den Bergflügen kommt es immer wieder zu wetterbedingten Ausfällen. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit warmen Temperaturen im Flachland und angenehmen oder kühlen Temperaturen in der Höhe. Oktober ist die Zeit mit den meisten Touristen.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt (in Kathmandu hat es praktisch nie Schnee) und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 4000 bis 4500 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein. Nur wenige Touristen.

 


Zu dieser Reise

 

November/Anfang Dezember ist eine schöne Reisezeit mit vielfach stabilem und klarem Wetter. Es herrschen tagsüber häufig angenehme Trekking-Temperaturen, in Kathmandu ist es warm. In der Höhe oder in der Nacht kann es auch kühl oder kalt werden mit Temperaturen unter null Grad. Im Dezember könnte es auch mal schneien, jedoch meist nur geringfügig.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Kathmandu (1300 Meter)

Wetterchart Niederschlag Kathmandu
Wetterchart Temperatur Kathmandu

 

Gosainkund (4380 Meter)

Wetterchart Niederschlag Gosainkund in Nepal
Wetterchart Temperatur Gosainkund in Nepal

create_content


Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

9-tägiges Trekking direkt ab Kathmandu durch das ländlich geprägte Helambu und über den 4610 Meter hohen Laurebina Pass zu den heiligen Seen von Gosainkund, einem wichtigen hinduistischen Pilgerort. Guter Einblick ins Land- und Dorfleben. Schöne Bergsicht auf der Strecke von Gosainkund nach Dhunche. Reisezeit mit nur sehr wenig westlichen Touristen.

 



Anforderungen

  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 6 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 3 Tagesetappen von 5 – 6 Stunden.
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit für einige Passagen (vergleichbar mit unseren rot-weiss markierten Bergwegen in steilerem Gelände).
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrt zurück nach Kathmandu von 7– 8 Stunden.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


create_Trigger

Medizinische Versorgung

 

In Nepal ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit.

Für Nepal sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten.  

Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


create_content


Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

23.11. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu. 

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

24.11. Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus. Wir wohnen die ersten Tage bewusst ausserhalb des Zentrums der Millionenstadt Kathmandu. Orte wie Bodnath, Bhaktapur oder Patan sind viel entspannter als das Zentrum von Kathmandu und ideal, um unsere Nepalreise zu starten. Auch die Fahrzeiten resp. Verkehrssituation ist hier angenehmer, dazu sind wir nahe an etlichen der «Highlights» im Kathmandu-Tal. Zudem gibt es hier schöne Unterkünfte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

25.11. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Beim riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk. Heute haben wir auch Zeit, um eine der alten Königsstädte Bhaktapur oder Patan zu besuchen. Spannend sind die Durbar Squares hier. Die jahrhundertealten Tempel mit den kunstvollen Holzschnitzereien gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Wanderung ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F)

 

26.11. In den Shivapuri-Nationalpark

Eine kurze Fahrt bringt uns an den Rand der Stadt, nach Sundarijal. Von dort führt uns ein steiler Weg mit vielen Stufen ins Herz des Shivapuri Nationalparks. Diese Region ist das Wasserreservoir für Kathmandu. Wir erreichen die Streusiedlung Mulkharka, welche innerhalb der Grenzen des Nationalparks liegt. Von hier aus geht es durch Wald- und Buschland über eine Anhöhe und sanft hinunter nach Chisopani. Wo der Wald sich lichtet, haben wir eine erste wunderschöne Aussicht auf die noch fernen Eisgipfel in Langtang.

Übernachtung in Lodge in Chisopani (2150 Meter). Fahrzeit 1 Std. Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

27.11. Vorbei an unzähligen Terrassenfeldern

Der heutige Tag führt uns vorbei an unzähligen Terrassenfeldern und wir haben Einblick in landwirtschaftlich geprägte Siedlungen. Mit einfachen Methoden wird hier Reis, Gerste, Weizen und Hirse angebaut. In kleinen Gärten findet sich Blattgemüse und Kohl. Und vielerorts stossen wir auf Haustiere wie Ziegen, Büffel oder Ochsen, die im ganzen Land verbreitet sind. Hinter dem Pass von Pati Bhanjyang passieren wir einen kleinen Bazar, wo wir Einkäufe machen können, wie ein paar Schokoriegel oder einen Fruchtsaft. Hinter einem bewaldeten Hügel erreichen wir unser heutiges Tagesziel Thotundanda.

Übernachtung in Lodge in Thotundanda (2020 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

28.11. Hinauf in die Nebelwälder

Am Morgen überqueren wir als erstes den kleinen Pass namens Golphu oder Gul Bhanjyang, wo verschiedene buddhistische Chörten stehen. Diese umgehen wir wie alle buddhistischen Bauten im Uhrzeigersinn. Es gilt der lokalen Kultur Respekt zu zollen und in ihrem Glauben werden die Heiligtümer entweiht, wenn wir sie in «falscher» Richtung umgehen. Also nicht vergessen, immer links vorbei. Weiter geht es über einen kleinen Hügel und nach Kutumsang, von wo aus der Weg mehrheitlich einem breiten Grat folgt. Es geht über viele Höhenmeter stets aufwärts hinein in Nebelwälder mit einer schönen Vegetation. Wir überqueren den 3020 Meter hohen Kyuola Bhanjyang Pass nach Mangengoth, wo in einer grossen Lichtung eine schöne Lodge steht.

Übernachtung in Lodge in Mangengoth (3300 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

29.11. Zu den Sherpas

Ein weiterer Aufstieg durch die Wälder führt uns zum nicht allzuweit entfernten Thadepati Pass, an dem sich der Weg verzweigt. Hier gelangen wir an die Waldgrenze und im Buschland sind viele Vögel zu beobachten. An den Flanken der Berge wohnt eine Volksgruppe der Sherpas, die eine eigene Sprache sprechen und eigene Bräuche und Sitten pflegen. Wir machen es uns in einer kleinen Lodge in Thadepati gemütlich und können das Umland erkunden oder uns mit den Gastwirten bei einem Tee austauschen. Vorsicht vor dem selbstgebrannten Schnaps, den die Wirte gerne anbieten. Dieser hat es in sich und ist für eine gute Akklimatisation nicht eben förderlich.

Hinweis: Die heutige Etappe wird bewusst kurz gehalten, um eine optimale Akklimatisation zu ermöglichen.

Übernachtung in Lodge in Thadepati (3600 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

30.11. Um den Felskessel zu den Alpweiden

Heute laufen wir um einen Felskessel hinüber zu den Alpweiden von Ghopte und Phedi, wo die Einwohner der tiefer gelegenen Dörfer in den Sommermonaten ihr Vieh weiden lassen. Heute ist Trittsicherheit gefragt. Es geht auf und ab über felsige Wege mit teils rutschigen Partien. Nach einer eher anstrengenden Etappe erreichen wir am Nachmittag die kleine gemütliche Lodge von Phedi. Diese erinnert uns ein bisschen an eine Berghütte in der Schweiz.

Übernachtung in Lodge in Phedi (3650 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

1.12. Über den 4610 Meter hohen Laurebina Pass

Ein angenehmer Weg führt uns über mit Geröll durchsetzte hochalpine Weiden. Die tausend Höhenmeter, welche es zu überwinden gilt, fallen deutlich schwerer als zu Beginn des Trekkings. Wir spüren, dass die Luft hier oben «dünner» ist. Dafür sind wir gut eingelaufen und auch bestmöglichst akklimatisiert. 

Auf der Passhöhe wehen unzählige Gebetsfahnen im Wind und der kleine See mutet magisch an. Die Hochgebirgswelt verzaubert und am Horizont tauchen die Gipfel der Eisriesen auf. Es ist möglich, dass wir hier ein Stück durch den Schnee stapfen müssen. Auf der Nordseite des Passes bleibt manchmal das ganze Jahr Restschnee liegen und es kann hier oben auch zu jeder Jahreszeit schneien. Nach einem nicht allzu langen Abstieg erreichen wir die heiligen Bergseen von Gosainkund.

Übernachtung in Lodge in Gosainkund (4380 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

2.12. Die heiligen Seen von Gosainkund

Den heutigen Tag geniessen wir in vollen Zügen. Die See- und Berglandschaft ist einmalig. Nach einem gemütlichen Frühstück können wir die Umgebung erkunden, uns der Mystik der Seen hingeben oder auf der Terrasse der Lodge eine Tasse Tee geniessen. Der unterste See ist der Sarasvatikund. Etwas einfacher zu erreichen ist der mittlere, grösste See Bahiravkund. Der oberste See, den wir gestern am Ufer passierten, ist der eigentliche Gosainkund. Dieser See ist dem Hindugott Shiva geweiht und im Vollmond im August kommen Hunderte gläubige Hindus hierhin, um in diesem heiligen See zu baden.

Lohnend ist ein kurzer Aufstieg auf einen Aussichtpunkt über dem Gosainkund. Wir können den heiligen See auch umrunden, wie dies die Hindus machen oder eine längere Wanderung zu den vielen kleinen Seen südlich von Gosainkund unternehmen.

Übernachtung in Lodge in Gosainkund (4380 Meter). Optionale Wanderung von 1 – 4 Std. (F,M,A)

 

3.12. Abstieg mit Panorama

Ein spektakulärer Weg bringt uns von Gosainkund immer tiefer. Der Horizont öffnet sich und wir haben eine wunderschöne Aussicht auf die fernen 8000er Annapurna und Manaslu sowie den Ganesh Himal. Und der nahe 7000er Langtang Lirung scheint zum Greifen nah. Bei Laurebina nehmen wir den linken Weg Richtung Dhunche, dem Hauptort des Distriktes. Der rechte Weg führt ins Langtang-Tal, in dem bei der grossen Erdbeben-Katastrophe 2015 die Siedlungen fast vollständig zerstört wurden. Wir befinden uns hier nahe der tibetischen Grenze und viele der schwierig zu bewirtschaftenden Gebiete werden von tibetischen Flüchtlingen besiedelt. Der linke Weg führt uns nach Chandanbari, wo wir mit bester Aussicht auf die Berge und Blick ins Langtang-Tal die Nacht verbringen.

Übernachtung in Lodge in Chandanbari (3330 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

4.12. Abwechslungsreiche Strecke nach Dhunche

Der Abstieg nach Dhunche, dem Endpunkt unseres Trekkings, ist sehr abwechslungsreich. Wir geniessen viele unterschiedliche Ausblicke und durchwandern verschiedene Vegetationszonen. Mit etwas Glück sehen wir Wildtiere wie Affen, bunte Vögel oder riesige Schmetterlinge. Und es gibt hier sogar seltene Arten wie den scheuen Roten Panda oder den Schneeleoparden. Für Pilzliebhaber lohnt sich ein Halt in einer Gaststube, es werden hier eine Vielzahl wenig bekannter Himalaya-Pilze in den Wäldern gesammelt. Dhunche ist ein klassischer Basar. Hier wird von den Bauern des Umlandes der Ernteüberschuss, gesammelte Kräuter und vieles mehr verkauft. Es gibt auch viele kleine Läden, die allerlei zum Kauf anbieten. Ein kleiner Dorfrundgang lohnt sich sicher und vielleicht findet sich ein authentisches Souvenir.

Übernachtung in Lodge oder im Hotel in Dhunche (1960 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

5.12. Zurück nach Kathmandu

Eine spektakuläre Bergstrasse führt uns hinunter nach Trisuli, von wo weg eine relativ gute Teerstrasse nach Kathmandu führt. Die Strecke ist sehr schön, doch die Fahrt anstrengend. Und so freuen wir uns auf den Komfort und die Entspannung in unserem schönen Hotel in Kathmandu, ganz zu schweigen von der warmen, sauberen Dusche.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M)

6.12. Letzter Tag in Nepal

Dieser letzte Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. Heute Abend gehen wir aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern bewundern auch die traditionellen nepalesischen Tänze.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall wird das Abschlussessen bereits am Vortag sein.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,A)

 

7.12. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag 
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 4 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer in Kathmandu
  • 9 Übernachtungen in Lodges im Doppelzimmer während des Trekkings
  • Vollpension während der ganzen Reise, in Kathmandu nur Frühstück
  • Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visum für Nepal (US$ 25, Stand Juli 2018)
  • Erledigen aller Formalitäten für Nepal 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Nepal
  • Schönes Abschlussessen in Kathmandu

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 80 – 120 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)
  • Mittag- und Abendessen in Kathmandu


Unterkünfte, Essen und Getränke


create_Trigger

Unterkünfte

 

Im Kathmandu-Tal übernachten wir in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. WC und Dusche sind im Zimmer.

 


Lodgeübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Lodges. Die Essräume sind vielfach heimelig, aber die Zimmer und Einrichtungen sind einfach bis sehr einfach und bieten keinen grossen Komfort. Das WC ist in der Regel eine Gemeinschaftstoilette, selten ist es auch als «attached bathroom» im Zimmer. Duschen sind rar, aber vielfach kann gegen eine zusätzliche Gebühr ein Kessel warmes Wasser zum Waschen des Körpers und der Haare bestellt werden.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen essen wir oftmals in einer Lodge am Weg oder es wird als kalter Lunch mitgenommen.

In den Hotels und Restaurants sind Mineralwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. In den Lodges sind ebenfalls Trinkwasser, Tee und Kaffee (Nescafé) zu den Mahlzeiten inbegriffen. In einigen Lodges gibt es mittlerweile sogar Filterkaffee, Cappuccino etc. Diese sind nicht inbegriffen, können aber natürlich gegen Bezahlung bestellt werden.

Fürs Trekking kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden (1 Liter Marschtee ist inbegriffen, mehr gegen Bezahlung in der Lodge). Während des Tages haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. 

In Kathmandu ist nur das Frühstück inbegriffen, die Auswahl an Restaurants ist sehr gross, wir entscheiden selber, worauf wir gerade Lust und Appetit haben.

 


create_content


Ausrüstung


create_Trigger

Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. 

Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen in Lodges bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


create_content


Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


create_Trigger

Literatur über Nepal

 

Sehr informativ sind die deutschsprachigen Reiseführer «Nepal» vom Verlag Stefan Loose oder vom Trescher Verlag. Der Nepal-Führer vom Nelles Verlag ist auch gut, aber nicht ganz so umfangreich wie die anderen beiden. In den englischen Führern «Trekking in the Nepal Himalaya» vom Verlag Lonely Planet und «Nepal Trekking» vom Verlag Trailblazer sind Beschreibungen vieler Trekkingrouten zu finden.

Gute Land- und Trekkingkarten von verschiedenen Verlagen gibt es bei uns im Buchhandel oder in den vielen Buchläden in Kathmandu oder Pokhara. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine Karte Ihres Reisegebietes zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Nepal ist ein Visum erforderlich, dieses ist inbegriffen. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Nepalvisum 

 

Das Visum für Nepal kann direkt bei der Einreise beantragt werden. Mit den neuen Automaten am Flughafen in Kathmandu hat sich dieses Prozedere ab 2018 deutlich vereinfacht und es braucht auch kein zusätzliches Passfoto mehr. Nur der Visumsbetrag muss vor Ort in US$ in bar bezahlt werden. Diesen Betrag geben wir Ihnen passend abgezählt in US$ mit, damit Sie dies nicht vor Ort wechseln müssen. 

Das Nepalvisum ist inbegriffen. 

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalyareisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


create_content


Vorbereitungstreffen


create_Trigger

Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 2 bis 3 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


create_content


Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download