Gruppenreise Tibet Trekking

Auf alter Handelsroute durch Westtibet

Von Lhasa zum heiligen Berg Kailash und weiter nach Kashgar

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

30. Mai - 26. Juni 2017               
28 Tage    
       
6 - 10 Personen CHF   9870    
3 - 5 Personen CHF 11250    
2 Personen CHF 14100    

Dies ist die Traumreise für all diejenigen, welche sich eine Kombination von Tibet, Buddhismus und Seidenstrasse wünschen. Ab Lhasa folgt ein Höhepunkt auf auf den nächsten. Bei unserer Fahrt durch die überwältigende Landschaft des tibetischen Hochlandes werden wir eingestimmt auf den heiligen Berg der Buddhisten, Hindus, Jains und Bön. Beim Kailash erleben wir das Saga Dawa Festival und umrunden anschliessend den Berg zusammen mit tibetischen Pilgern.
Anschliessend reisen wir weiter nach Westen in nur selten besuchte Regionen. Im ehemaligen Königreich Guge stehen einige der ältesten Zeugen der buddhistischen Kunst. Unsere spannende Weiterfahrt bringt uns durch das Kunlun-Gebirge, über das Hochplateau von Aksai Chin und weiter bis zum Karakorum-Gebirge. Wir durchqueren dabei phantastische und archaische Berglandschaften. Diese aussergewöhnliche Reise erfordert einiges an Sitzleder.

Höhepunkte

Auf den Spuren von Sven Hedin durch den Transhimalaya
Saga Dawa Festival beim heiligen Berg Kailash
Tholing und Tsaparang im ehemaligen Königreich Guge
Selten gefahrene Strecke bis nach Kashgar
Zum 7000 Meter hohen Muztagh Ata

Unser Kommentar zur Reise

Aussergewöhnliche Reise zum heiligen Berg Kailash und weiter durch selten besuchte Regionen bis nach Kashgar. Viele Höhepunkte am Weg, phantastische Berglandschaften und Saga Dawa Festival in Westtibet. Die langen Fahrten erfordern einiges an Sitzleder.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 1 Tagesetappe von 3 – 4 Stunden, 2 Tagesetappen

  von 6 – 8 Stunden.

• Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden.
• Während des Trekkings und auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
• Ausdauer für viele und lange Überlandfahrten.
• Diese Reise ist auch ohne Kailashtrekking möglich.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

30.5. Flug nach Chengdu

Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach Chengdu. Es gibt zur Zeit keine Direktflüge ab Zürich, aber gute Flugverbindungen mit diversen Airlines mit einmal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 11 – 13 Stunden.

Hinweis zur Flugverbindung: Es ist möglich, dass wir eine andere Flugverbindung als die oben angegebene wählen, allenfalls über Peking oder eine andere Destination. Dies kann sein wegen geänderten Flugplänen, neuen Flugmöglichkeiten, besserer Verfügbarkeit oder aus anderen Gründen.

Flugzeit 11 – 13 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge.

 

31.5. Weiterflug nach Lhasa

Heute Ankunft in Chengdu. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Am Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die ungefähr 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

1.6. Mächtiger Potala-Palast

Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.

Am Nachmittag besuchen wir den Wintersitz, den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.

Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Untouristisch ist nach wie vor der traditionelle Rundgang um den Potala-Palast herum. Wir laufen zusammen mit buddhistischen Pilgern einen Teil dieses Weges und werden beeindruck sein ob der tiefen Religiosität der Pilger.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

2.6. Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk

Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.

Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo alte traditionelle Handwerke gelehrt und ausgeübt werden. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

3.6. Wanderung zur Klosterstadt Sera

Nach den Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

4.6. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel

Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.

Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

5.6. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet

Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen die früher die «Tranceläufer» ausgebildet sein worden, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.

In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auch der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.

Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.

Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

 

6.6. Himalaya-Panorama auf der Südroute

Unsere heutige Etappe bringt uns immer weiter in den «fernen Westen». Bei klarer Sicht geniessen wir schöne Panoramablicke auf die Himalayakette am südlichen Horizont. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Kraniche, Gazellen und Wildesel (tibetisch Kyang). Nach einem langen Fahrtag erreichen wir Saga, wo wir übernachten. 

Übernachtung im Hotel in Saga (4550 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

7.6. Heiliger Manasarovar-See

Eine 6 bis 7-stündige Fahrt bringt uns zum Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen eine Wanderung am See und geniessen die einmalige schöne Landschaft mit den Schneegipfeln im Hintergrund. Unser Lager stellen wir am Ufer dieses einmalig schönen Sees auf.

Hinweis: Da von hier weg die Gasthäuser teils sehr einfach sind, auch von der hygienischen Seite her, ist teils eine Übernachtung im eigenen Zeltcamp angenehmer und sicherlich vom Essen her auch deutlich abwechslungsreicher. So übernachten wir teils im Zeltcamp und an einigen Orten in Gasthäusern, je nach dem was die «besser» Option ist.

Übernachtung im Zelt Manasarovar-See (4550 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

8.6. Umrundung des heiligen Sees

Heute umrunden wir den heiligen See Manasarovar. Da es mittlerweile eine Strasse um den See herum gibt, fahren wir und wandern noch dort, wo es spannende Strecken hat. Westlich vom Manasarovar liegt der See Rakshas Tal. Dieser wird wegen seiner Halbmondform auch «Mondsee» genannt. Um den See herum stehen einige spannende Klöster, wie das Kloster von Chiu. Vom Kloster her geniessen wir unvergessliche Ausblicke auf die eisgepanzerten Gipfel der Gurla Mandata (7728 Meter) und des heiligen Berges Kailash.

Anschliessend fahren wir weiter nach Darchen, wo wir die Nacht im Gasthaus verbringen werden.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

9.6. Saga Dawa-Festival am Kailash

Jedes Jahr versammeln sich auf der weiten Grasfläche von Darboche Tausende tibetischer Pilger um das wichtige Fest Saga Dawa zu feiern. Am Morgen wird der grosse Flaggenmast, wo man die alten durch neue Gebetsfahnen ersetzt hat, unter Anfeuerung des Publikums neu aufgerichtet. Aus der Stellung des Mastes wird den Tibetern die Zukunft fürs kommende Jahr gelesen. Dieses Fest gilt als eines der eindrücklichsten in ganz Tibet.

Übernachtung im Zelt in Darboche (4700 Meter). Fahrzeit ½ Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

10.9. Beginn der Kora um den Kailash

In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa gewidmet.

Übernachtung im Zelt beim Kloster Diraphuk (4980 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

11.6. Über den 5650 Meter hohen Dolma La

Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 3 – 4 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Neben Buddhisten und Hindus sieht man auch in Gegenrichtung den Berg umkreisende Bönpos, Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.

Übernachtung im Zelt beim Kloster Zutrulpuk (4820 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

12.6. Ende der Kailash-Kora

Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora.

Von hier weg fahren wir zurück nach Darchen, wo sich unser Kreis schliesst. Hier geniessen wir den Luxus einer richtigen Matratze und einer (hoffentlich) warmen Dusche nach der Anstrengungen der letzten Tage.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit ½ Std. Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

13.6. Zu den heissen Quellen

Wir fahren weiter in wenig besuchte Regionen in Westtibet. Unser erstes Ziel ist Tirthapuri. Dies ist einer der grossen Pilgerorte in Tibet und für tibetische Pilger ist es Tradition, nach der Umrundung des Kailash, in den heissen Quellen von Tirthapuri zu baden.

Weiter geht es durch eine landschaftlich äusserst spektakuläre Landschaft nach Zanda. Dieser nicht sehr attraktive Ort liegt im einstigen Königreich Guge und ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung dieser historisch wichtigen Region.

Übernachtung im Gasthaus in Zanda (3800 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

14.6. Mystisches Königreich Guge

Heute besuchen wir zwei der schönsten und kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten in Westtibet. Das Kloster Tholing ist die älteste Klosteranlage und soll vom legendären Rinchen Tsangpo erbaut worden sein, welcher 108 Klöster in Ladakh, Spiti und Westtibet erstellt hat. Alchi in Ladakh und Tabo in Spiti gehören auch dazu. Tholing war einst das bedeutendste religiöse Heiligtum in ganz Westtibet.

Ebenso spannend sind die Ruinen von Tsaparang, welche in einer kargen Mondlandschaft auf einem 300 Meter hohen Hügel liegen. Hier haben viele Jahrhunderte lang die Könige von Westtibet residiert. Von oben her haben wir einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Umgebung. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um diese grossartigen Höhepunkte des einstigen Königreiches Guge zu besichtigen.

Übernachtung im Gasthaus in Zanda (3800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

15.6. Durch eine phantastische Landschaft

Unsere heutige Etappe bringt uns durch ein phantastische Erosionslandschaft, welche fast unwirklich anmutet. Wir machen einen Stopp bei den Höhlen von Dungkhar. Hier hat man erst in den 90er-Jahren Höhlenmalereien entdeckt, welche zu den ältesten Malereien in Westtibet zählen. Der Stil erinnert an Malereien, wie man sie auch an anderen Stellen der Seidenstrasse findet. Nicht nur Güter wurden damals transportiert auf der Seidenstrasse, sondern es fand auch ein grosser kultureller Ausstausch statt. Unser Ziel ist Ali, der Verwaltungssitz der Region Ngari. Ali ist auch als Shiquanhe bekannt. Dieser nicht sonderlich spannende Ort liegt am Indus-Fluss. Auf tibetisch heisst dieser Sengge Tsangpo, was soviel heisst wie «Fluss, der aus dem Löwenmaul entspringt». Der Indus ist einer der vier grossen Flüsse, welcher seinen Ursprung in der Region des Kailash hat. Dieser entspringt im Norden des Kailash. Im Osten entspringt der Yarlung Tsangpo (Brahmaputra), im Süden der Karnali und im Westen der Sutlej. Diese Flüsse haben einen grossen Anteil an der Wasserversorgung des gesamten indischen Subkontinents und mit diesem Umstand ist auch die religiöse Bedeutung des Kailash eng verbunden.

Übernachtung im Gasthaus in Ali (4500 Meter). Fahrzeit 6 Std. (F,M,A)

 

16.6. Auf untouristischen Wegen

Noch nicht viele Touristen sind diese Strecke gefahren. Auf dem Tibet Xinjiang-Highway fahren wir durch herrliche Landschaften in Richtung Norden. Bald sehen wir im Westen endlose Gebirgsketten. Dahinter verbirgt sich Ladakh, welches zu Indien gehört. Wir erreichen die Siedlung Rutok. In dieser Region soll es nach alten Sagen grosse Goldvorkommen geben. Anschliessend kommen wir zum wunderschönen See Pangong Tso, welcher sich über die tibetisch-indische Grenze bis Ladakh erstreckt. Unser heutiges Etappenziel ist Durma.

Übernachtung im Gasthaus in Durma (4400 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

17.6. Eine der schönsten Etappen

Die heutige Strecke gehört zu den landschaftlich schönsten der Reise. Die Farben wechseln von Violett-, Schwarz- und Ocker- zu Grautönen. Man könnte an Vulkane denken, aber es ist alles entstanden aus dem alten Meeresgrund. Vorbei an türkisblauen Seen erreichen wir unseren höchsten Pass des Tages, den 5400 Meter hohen Jieshan Daban. Bald passieren wir die Grenze zwischen der Autonomen Regionen Tibet und Xinjiang (Sinkiang). Hier wechselt nicht nur die Region, sondern auch die Farben zu Korallenrot, Terracottarot, Ziegelrot. Wir durchqueren die menschenleere Hochebene von Aksai Chin. Nördlich liegt die Gebirgskette des Kunlun, mit seinen 6000 und 7000 Meter hohen Schneegipfeln.

Übernachtung im Gasthaus in Dahonligutan (4100 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

18.6. Vorbei am Karakorum

Wir fahren dem Karakash-Fluss entlang. Südlich liegt der mächtige Gebirgszug des Karakorum. Hier stehen einige der vierzehn 8000er. Der zweithöchste Berg der Welt ist der K2, welcher die anderen hohen Gipfel des Karakorum um einige hundert Meter überragt. Nach einer spannenden Fahrt übernachten wir in einem einfachen Gasthaus in Mazar oder in Khudi. Hier sind wir bereits in deutlich tieferen und wärmeren Gefilden.

Übernachtung im Gasthaus in Mazar oder Khudi (3000 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

19.6. Nach Yarkand

Wo wir heute auf teils gut ausgebauten (und teils schlechten) Strassen unterwegs sind, waren früher die grossen Karawanen zu Fuss unterwegs. Es dauerte viele Wochen und Monate um diese gewaltigen Strecken auf der Seidenstrasse zurückzulegen. Wir fahren durch wüstenartiges, hügeliges Land. Wir sehen die ersten Kamele, die Mädchen tragen Pluderhosen und die Bauern reiten auf Eseln. Oasen, Dörfer und wüstenhafte Landschaften wechseln sich ab. Frische Früchte und Gemüse werden überall an Marktständen verkauft. In Yecheng sind wir im Orient angekommen. Menschengewühl, Gehupe und überall wird auf den Märkten gehandelt und gefeilscht. Wir fahren weiter bis Yarkand und besuchen den dortigen Basar.

Übernachtung im Gasthaus in Yarkand (1230 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

20.6. Oasenstadt Kashgar

Unser heutiges Ziel ist die ungefähr 3 Stunden entfernte Oasenstadt Kashgar. Diese Region wird vor allem von der muslimischen Volksgruppe der Uiguren besiedelt und unterscheidet sich kulturell und auch vom Baustil her sehr vom Rest von China. Nur die Zeitmessung ist dieselbe wie in Peking. In ganz China gilt die Pekinger Zeit und so wird es erst spät hell und entsprechend später dunkel am Abend. Kashgar war früher ein wichtiger Knotenpunkt an den Routen von Afghanistan, Pakistan, Kashmir, Ladakh, Tibet und China. Wir haben heute Nachmittag Zeit, um diese spannende Stadt zu erkunden.

Übernachtung im Hotel in Kashgar (1280 Meter). Fahrzeit 3 Std. (F,M,A)

 

21.6. Ins Jurtencamp

Wenn wir schon so weit gereist sind, wollen wir am Ende der Reise noch ein i-Tüpfelchen aufsetzen und besuchen die Region des Muztagh Ata. Wer weiss denn, ob wir je wieder in diese entlegene Ecke von China reisen werden? So fahren wir ins Pamir-Gebirge zum Kalakuli-See. Bei schönem Wetter spiegelt sich der über 7500 Meter hohe schneebedeckte Gipfel des Muztagh Ata im türkisblauen See. Wir übernachten hier in einem Jurten-Lager.

Übernachtung im Jurten-Lager beim Kalakuli-See (3600 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

22.6. Wunderschöner Bergsee Kalakuli

Den heutigen Tag geniessen wir am wunderschönen Kalakuli-See. Der über 7500 Meter hohe Muztagh Ata scheint zum Greifen nah. Für die Uiguren ist dies ein heiliger Berg und der Name bedeutet soviel wie «Vater der Eisberge». Den heutigen Tag verbringen wir nach Lust und Laune. Es bietet sich eine Wanderung in der schönen Umgebung an oder wir frönen dem Dolce far niente.

Übernachtung im Jurten-Lager beim Kalakuli-See (3600 Meter). Optionale Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

23.6. Zurück nach Kashgar

Wir können uns kaum trennen vom schönen Kalakuli-See. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zurück nach Kashgar, wo wir den Rest des Tages zur freien Verfügung haben.

Übernachtung im Hotel in Kashgar (1280 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

24.6. Flug nach Peking

Heute fliegen wir von Kashgar nach Peking. Die übliche Flugroute geht über Urumchi. In Peking angekommen fahren wir in unser Hotel.

Übernachtung im Hotel in Peking (50 Meter). Zwei Teilflüge mit einer gesamten Flugzeit von 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

25.6. Spannendes Peking

Da Peking ja nicht gerade um die Ecke liegt und wir schon mal da sind, verbringen wir hier einen Tag. Wir besuchen die spannendsten und eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie den Himmelstempel oder die «Verbotene Stadt». Die Zeit geht auf jeden Fall viel zu schnell vorbei und nach einem vollen und reichhaltigen Tag geniessen wir ein gemütliches Abendessen. Anschliessend fahren wir zum Flughafen, um für den Rückflug nach Zürich einzuschecken.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir evtl. erst am nächsten Tag von Peking Richtung Zürich ab. In diesem Fall werden wir noch einmal in Peking übernachten.

Fahrzeit 1 Std. Flugzeit 11 – 13 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge. (F,M,A)

 

26.6. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck kommen wir in Zürich an.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Chengdu-Lhasa einfach in Economy-Klasse

• Flüge Kashgar-Peking-Zürich einfach in Economy-Klasse

• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag

• Alle Überlandfahrten und Transfers

• 19 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer

• 2 Übernachtungen im Yurtencamp beim Muztagh Ata

• 4 Übernachtungen im Doppelzelt

• Vollpension während der ganzen Reise

• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)

• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm

• Spezialbewilligungen und Permits

• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr

• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)

• Visum für China (CHF 70, Stand August 2016) plus Einholung

• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)

• Vorbereitungstreffen

• Landkarte von Tibet

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 150 – 200)

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Detailprogramm als Download
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