Gruppenreise Tibet Trekking

Durchs Limi-Tal zum Kailash

Spannendes Trekking durch die einsame Region Limi und um den Kailash

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

7. September - 2. Oktober 2019             
26 Tage    
       
6 - 12 Personen CHF 7890    
3 - 5 Personen CHF 8450    
2 Personen CHF 8980    
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt
     
       
Zuschlag Einzelzimmer/-zelt CHF 690    

Eine mystische Reise zum «Zentrum des Universums». Der heilige Berg Kailash ist für mehr als eine Milliarde Hindus, Jains, Buddhisten und Bönpos das grösste Ziel in ihrem Leben. Wir beginnen diese Pilgerreise in Nepal mit einem 10-tägigen Trekking vom nepalesischen Simikot nach Hilsa und wandern dabei über einen hohen Pass und durch die einsame und unbekannte Region Limi. Isoliert und einsam lebt hier eine tibetisch-stämmige Bevölkerung. Im alten Dorf Jang scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.

Diese unübliche Route ist zwar anstrengender, aber landschaftlich attraktiver als der direkte Weg nach Hilsa. Wir erreichen Tibet und die heiligen Seen Rakshas Tal und Manasarovar. Diese Kraftorte zwischen der eisbedeckten Gurla Mandata und dem Kailash bleiben unvergesslich. Danach starten wir sehr gut akklimatisiert zur Kailash- Kora. Höhepunkt der Reise ist die Überquerung des 5650 Meter hohen Passes Dolma La. Für die Rückreise fahren wir auf einer der eindrücklichsten Gebirgsstrassen der Welt über das tibetische Hochplateau entlang der Himalayakette zurück nach Kathmandu.

Höhepunkte

 10-tägiges Trekking durch die einsame und unbekannte Region Limi

 Altes, tibetisches Dorf Jang in Nepal

 Zu Fuss um den heiligen Berg Kailash

 Phantastischer Manasarovar-See

 Rückfahrt auf der Südroute mit Panoramablick auf den Himalaya

Unser Kommentar zur Reise

Abenteuerliches Trekking zum heiligsten Berg der Welt durch die einsame und unbekannte Region von Limi. Deutlich attraktiver als die direkte Route nach Hilsa. Sehr gute Akklimatisation für eine problemlose Umrundung des heiligen Kailash über den 5650 Meter hohen Dolma La.

Anforderungen

• Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 8 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden,

  5 Tagesetappen von 6 – 8 Stunden.
• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit für einige Passagen (vergleichbar mit unseren

  rot-weiss markierten Bergwegen in steilerem Gelände).
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 8 Stunden, 1 Ganztagesetappe.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Unser Plus in Nepal

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Zu unserem Plus in Nepal

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

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Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten in Tibet

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Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle (für das Trekking in Nepal)

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy. Die Schweizer SIM-Karten funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

7.9. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu.

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

8.9. Ankunft in Kathmandu und zur Königsstadt Patan

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus. Wir wohnen die ersten Tage bewusst ausserhalb des Zentrums der Millionenstadt Kathmandu. Orte wie Bodnath, Bhaktapur oder Patan sind viel entspannter als das Zentrum von Kathmandu und ideal, um unsere Nepalreise zu starten. Auch die Fahrzeiten resp. Verkehrssituation ist hier angenehmer, dazu sind wir nahe an etlichen der «Highlights» im Kathmandu-Tal. Zudem gibt es hier schöne Unterkünfte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

9.9. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Beim riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Heute haben wir auch Zeit, um eine der alten Königsstädte Bhaktapur oder Patan zu besuchen. Spannend sind die Durbar Squares hier. Die jahrhundertealten Tempel mit den kunstvollen Holzschnitzereien gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

10.9. Flug nach Nepalganj

Je nach Flugzeit haben wir am Vormittag Zeit für einen Spaziergang durch Kathmandus Gassen. Nepalganj ist eine Kleinstadt im nepalesischen Tiefland nahe der indischen Grenze. Hier werden wir schwitzen, denn dies soll einer der heissesten Orte Nepals sein.

Übernachtung im Hotel in Nepalganj (150 Meter). Flugzeit 50 Min. (F,M,A)

 

11.9. Flug nach Simikot

Ein knapp einstündiger Flug bringt uns nahe an die Fünf- und Sechstausender, die das sehr kleine und abgelegene Gebirgsstädtchen Simikot säumen. Bei gutem Wetter geniessen wir auch auf diesem Flug eine schöne Sicht auf die Himalayakette (vorwiegend auf der rechten Seite). Simikot liegt auf einer kleinen Ebene im Tal des Humla Karnali Nadi, der in den grossen Karnali-Strom mündet. Nebst grossen Reis- und Gerstenterrassen bietet die Ebene auch die in dieser Region seltenen Bedingungen für eine genügend lange (wenn auch kurze) Landebahn. Simikot ist Ausgangspunkt unseres Trekkings durch eine abgelegene Gebirgswelt, in die wir die nächsten Wochen eintauchen werden. Heute haben wir Zeit, um uns in Simikot in Ruhe umzuschauen oder eine Wanderung in der Umgebung zu machen, um uns fürs bevorstehende Trekking «warmzulaufen» und uns an die grössere Höhe zu gewöhnen.

Übernachtung im Zelt in Simikot (2980 Meter). Flugzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

12.9. Trekkingstart

Es geht los! Wir starten unser Trekking und wandern durch Weizen- und Gerstenfelder. Ein steiniger Weg führt uns bergauf. Oben angelangt haben wir eine wundervolle Aussicht auf das Tal des Humla Kanali. Es folgt ein langer Abstieg auf felsigem Weg durch kleine Dörfer und Terrassenfelder nach Dharapuri.

Übernachtung im Zelt in Dharapuri (2270 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

13.9. Am Karnalifluss entlang nach Kermi

An Nuss- und Aprikosenhainen vorbei steigen wir im immer enger werdenden Tal des Karnali aufwärts. Unterwegs begegnen wir Karawanen mit Ziegen, Pferden und Yaks, die Handelswaren von China nach Humla bringen. An den Chyachahara-Wasserfällen vorbei führt der Weg nachmittags nach Kermi, wo vor allem Bhotia-Buddhisten wohnen. Ein optionaler 1-stündiger Abstecher zu heissen Quellen und zu einem Kloster oberhalb des Camps ist möglich.

Übernachtung im Zelt in Kermi (2800 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

14.9. Wir verlassen die Hauptroute

Heute verlassen wir die klassische Hauptroute, welche direkt zur tibetischen Grenze führt. Wegen des fortschreitenden Strassenbaus ist diese Route für ein Trekking nicht mehr allzu attraktiv. Wir wandern stattdessen auf alten Wegen durchs Tal von Limi. Noch nicht viele Westler hatten das Glück, diese phantastische Region besuchen zu können. Zur abgeschiedenen Lage kommt hinzu, dass dieses Gebiet bis vor einigen Jahren für westliche Besucher gesperrt war.

Wir wandern talaufwärts bis nach Chumsa Khola, wo wir auf einer Höhe von 3400 Metern unser Lager errichten.

Hinweis: Auch hier bleibt die Zeit nicht stehen und es werden teils Jeepstrassen gebaut, aber nicht zu vergleichen mit dem Strassenbau auf der Hauptroute.

Übernachtung im Zelt in Chumsa Khola (3500 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

 

15.9. Ins Basislager des Passes

Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an und steigen in einer nicht allzu langen Etappe hoch ins Basislager unseres morgigen Passes. Auf einer Höhe knapp über 4000 Metern stellen wir unsere Zelte auf und nutzen den Nachmittag fürs «Dolce far niente». Dies ist der beste Weg für eine gute Akklimatisation.

Übernachtung im Zelt im Basislager des Nyalu La (4000 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

16.9. Über den Pass Nyalu La (4990 Meter)

Wir haben einen langen und anstrengenden Trekkingtag vor uns und starten entsprechend früh am Morgen. Ein langer Aufstieg über grasbewachsene Hänge bringt uns zum Pass Nyalu La Pass, welcher fast 5000 Meter hoch ist. Oben angekommen hängen wir bunte Gebetsfahnen zu den vielen anderen, welche auf der Passhöhe lustig im Wind flattern. Das ist so Brauch und bringt Glück und eine sichere Weiterreise. An einem klaren Tag ist es möglich, den heiligen Berg Kailash und das Gurla Mandata Massiv zu sehen. Vom Pass aus führt uns ein steiler Weg hinunter nach Talung. Der Weg zwischen dem Pass und Talung ist Schneeleoparden-Gebiet. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass wir zu dieser Jahreszeit ein Exemplar sehen werden. Aber wir haben gute Chancen, eine Herde Blauschafe zu sichten. Also aufgepasst und Augen offenhalten!

Übernachtung im Zelt in Talung (4380 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

17.9. Ins Tal von Limi

Wir wandern entlang vom Bergsee Tshom Tso durch ein breites Tal. Am Zusammenfluss des Talung Chu und des Ling Chu wird der See durch eine riesige weisse Sanddüne gestaut. Unter uns sehen wir Gumma Yuk, einst das wichtigste Dorf in Limi. Schon vor vielen Jahren verlassen, sind heute nur noch Ruinen übrig. Unser heutiges Ziel ist das Dorf von Jang, welches wir am Nachmittag erreichen. Die Einwohner leben hier das ganze Jahr auf einer Höhe von gut 4000 Metern. Im Winter bleibt vor allem die ältere Generation im Dorf, um zu den Herden zu schauen. Etliche der jüngeren Dorfbewohner verlassen Jang und ziehen auf der Suche nach Arbeit und Einkommen in tiefergelegene Regionen von Nepal.

Übernachtung im Zelt in Jang (4050 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

18.9. Ruhetag in Jang

Heute machen wir einen wohlverdienten Ruhetag. Wer Lust hat kann das Dorf besuchen. Dazu müssen wir etwa 20 Minuten über einen mit Gebetsfahnen geschmückten Weg ins Dorf hinauflaufen. Gerstenfelder markieren den Beginn des Dorfes. Das kleine Kloster lohnt einen Besuch. Es gibt aber in der Nähe von Jang eine kleine heisse Quelle, welche wir besuchen können.

Hinweis: Dies ist gleichzeitig ein Reservetag, falls es während des Trekkings zu Verzögerungen kommen sollte.

Übernachtung im Zelt Jang (4050 Meter). (F,M,A)

 

19.9. Auf und Ab

Die heutige Etappe ist kurz und so nehmen wir uns Zeit für ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück.

Wir verlassen Jang auf dem Weg unter dem schön bemalten Chörten. Unser Weiterweg bietet einiges an Auf und Ab, ist aber insgesamt angenehm zu gehen. Ein weiterer, grosser Chörten und eine lange Manimauer markieren den Eingang zum Dorf Halji. In Halji gibt es ein schönes Kloster aus dem 14. Jahrhundert. Die Rinchenling Gompa ist das Hauptkloster des Limi Tales. In der Nähe des Klosters werden wir unser Lager aufschlagen. Am Nachmittag haben wir Zeit, um das Dorfleben in Halji zu geniessen.

Übernachtung im Zelt in Halji (3670 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

20.9. Nach Til

Gut eingelaufen bereit uns die Etappe nach Til keine grössere Anstrengung. In der Nähe des kleinen Dorfes werden wir heute übernachten.

Übernachtung im Zelt in Til (3700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

21.9. Schöner Trekkingtag

Der heutige Tag ist anstrengend, aber landschaftlich äusserst reizvoll. Wir überqueren den 4300 Meter hohen Pass Lamka La. Hoch über dem Fluss Humla Karnali wandern wir durch eine bizarre Felslandschaft. Die Vegetation wird spärlicher, aber immer wieder sehen wir Wacholderbüsche, Berberitzen und wilde Rosenbüsche. Vielleicht haben wir Glück und sehen unterwegs auch noch Blauschafe, welche in den steilen Bergflanken zuhause sind.

Übernachtung im Zelt in Manepene (3970 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

22.9. Nach Tibet

Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns heute nach Hilsa, zum Grenzort nach Tibet. Hier erledigen wir die teils aufwendigen und zeitintensiven Grenzformalitäten und reisen anschliessend nach Tibet ein. Auf der tibetischen Seite warten unsere Fahrzeuge auf uns und wir fahren nach Purang, wo wir in einem einfachen Gasthaus unsere Unterkunft beziehen. Viel Komfort dürfen wir nicht erwarten, aber wenigstens ein festes Dach über dem Kopf.

Übernachtung im Gasthaus in Purang (4020 Meter). Trekking 4 Std. Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)

 

23.9. Heiliger Manasarovar-See

Eine zweistündige Fahrt bringt uns über den 4670 Meter hohen Pass Gurla La, von dessen Passhöhe wir den Kailash und Manasarovar-See sehen. Am Rakshas Tal (wegen seiner Halbmondform auch als «Mondsee» bekannt) vorbei gelangen wir zum türkisblauen Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen eine Wanderung am See und besuchen das Kloster von Chiu. Vom Kloster her geniessen wir unvergessliche Ausblicke auf die eisgepanzerten Gipfel der Gurla Mandata (7728 Meter) und des heiligen Berges Kailash.

Unser Lager stellen wir in der Nähe des Sees auf, um die schöne Morgen- und Abendstimmung in dieser ausserordentlich schönen Bergwelt zu geniessen.

Übernachtung im Zelt am Manasarovar-See (4550 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

24.9. Darchen am Fuss des Kailash

Nach den Tagen des Unterwegsseins machen wir heute einen gemütlichen Vormittag ohne Programm. Wir geniessen das Frühstück und die Morgenstimmung am See. Am Nachmittag bringt uns eine kurze Fahrt nach Darchen, der kleinen Stadt am Fuss des Kailash. Hier haben wir die Gelegenheit, noch einmal Schokolade oder Trockenfrüchte für die bevorstehende Umrundung des Kailash zu kaufen.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit ¾ Std. (F,M,A)

 

25.9. Beginn der Kora um den Kailash

In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa gewidmet.

Übernachtung im Zelt beim Kloster Diraphuk (4980 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

26.9. Über den 5650 Meter hohen Dolma La

Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 4 – 5 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Der Kailash ist für etliche Religionen ein heiliger Berg. Buddhisten, Hindus und Jain umkreisen diesen im Uhrzeigersinn. Sollte uns jemand in der Gegenrichtung begegnen, dann ist dies wahrscheinliche ein Bönpo, ein Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.

Übernachtung im Zelt beim Kloster Zutrulpuk (4820 Meter). Trekking 7 – 10 Std. (F,M,A)

 

27.9. Ende der Kailash-Kora

Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora. Von hier weg wandern wir das letzte, kurze Stück zurück nach Darchen. Es ist auch möglich, diese Strecke mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Hier schliesst sich unser Kreis. Wie geniessen den Luxus eines richtigen Bettes und einer (hoffentlich) warmen Dusche und stossen zusammen auf die erfolgreiche Umrundung des heiligsten Berges in Tibet an.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

28.9. Himalaya-Panorama auf der Südroute

Heute beginnt die 2-tägige Rückreise nach Nepal. Durch eine weite Hochgebirgswüste mit Sanddünen geht die Fahrt an Nomadenzelten vorbei nach Osten. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Kraniche, Gazellen und Wildesel (tibetisch Kyang). Bei klarer Sicht geniessen wir schöne Panoramablicke auf die Himalayakette am südlichen Horizont.

Übernachtung im einfachen Hotel in Saga (4550 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

29.9. Nach Nepal

Heute Morgen fahren wir ein Stück auf dem alten Lhasa-Kathmandu Friendship-Highway. Der ehemalige Grenzübergang in Zhangmu ist seit 2015 geschlossen und wird es voraussichtlich auch bleiben. So reisen wir weiter nach Kyirong, das unmittelbar an der Grenze zu Nepal liegt. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern ist berühmt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima. Durch Kyirong führte eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Im 11. Jahrhundert hat der bekannte indische Geistliche Atisha die Region Kyirong besucht. Bekannt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa.

Nach Möglichkeit überqueren wir heute noch die Grenze und reisen nach Nepal ein. An der Grenze wechseln in der Regel sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen. Unser Ziel ist der Ort Syabru Besi, wo wir in einem einfachen Gasthaus übernachten werden. Sollte es zu Verzögerungen unterwegs kommen, dann übernachten wir evtl. auch in Kyirong oder an einem anderen Ort.

Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu seit dem Erdbeben 2015 geschlossen war, wurde der neue Grenzüberganges in Kyirong im September 2017 geöffnet, die Strasse in Nepal ist jedoch in sehr schlechtem Zustand. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.) dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.

Übernachtung im Gasthaus in Syabru Besi (1500 Meter) Fahrzeit 6 – 8 Std. (F,M,A)

 

30.9. Unser Kreis schliesst sich in Kathmandu

Eine lange Fahrt auf einer teils schlechten Strasse bringt uns heute zurück nach Kathmandu. Nach den Wochen im fernen Westen Nepals und auf dem tibetischen Hochplateau geniessen wir die «dickere» und wärmere Luft. Auch gegen die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze haben wir sicherlich nichts einzuwenden.

Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). Fahrzeit 10 – 12 Std. (F,M)

 

1.10. Tag zur freien Verfügung

Der heutige Tag ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen.

Am Abend gehen wir aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern bewundern auch die traditionellen nepalesischen Tänze.

Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). (F,A)

 

2.10. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
• Flug Kathmandu-Nepalganj-Simikot einfach
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 6 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Nepal
• 4 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Tibet
• 11 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings in Nepal
• 3 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings in Tibet
• Vollpension während der ganzen Reise, in Kathmandu nur Frühstück
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle (für das Trekking in Nepal)

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• Visum für Nepal (US$ 40, Stand Juli 2018)
• Visum für China (CHF 70, Stand Juli 2018) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für China, Tibet und Nepal
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Nepal und Tibet

Leistungen nicht inbegriffen
• Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)
• Mittag- und Abendessen in Kathmandu

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Detailprogramm als Download
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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

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