Gruppenreise Tibet Trekking

Hohe Pässe und alte Klöster

Trekking zu den Nomaden von Tibet und zum blauen See Yamdrok Tso

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

21. Mai - 11. Juni 2017               
22 Tage    
       
6 - 10 Personen CHF 6900    
Die Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt      

Das «verbotene Land» Tibet zog seit Jahrhunderten Forscher und Abenteurer in seinen Bann. Doch nur wenigen ist es damals gelungen, Lhasa zu erreichen. Jesuitische Missionare berichteten im 17. Jahrhundert über Lhasa und das geheimnisvolle Königreich auf dem Dach der Welt und erweckten damit die Neugier des Westens. Es folgte die Zeit der Abenteurer und Forscher. Seither hat sich vieles geändert, doch viele träumen auch heute noch von einer Reise nach Tibet.
Wir machen uns auf den Weg nach Lhasa, wo wir neben den berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Potala Palast und dem heiligen Jokhang Tempel, auch «unentdeckte» Orte während Wanderungen und Ausflügen besuchen. Gut akklimatisiert laufen wir über hohe Pässe und durch eine wilde Berglandschaft, welche nur von Nomaden und ihren Herden besiedelt wird. Auf einer unbekannten Route über den 5000 Meter hohen Pass Jeshul La erreichen wir nach einem einwöchigen Trekking den stahlblauen See Yamdrok Tso. Diesen See umrunden wir auf der wenig besuchten Südseite und erreichen schlussendlich die historisch wichtigen Orte Gyantse und Shigatse.

Höhepunkte

Trekking über hohe Pässe zum Mandala-Kloster
Auf unbekannter Route über den 5000 Meter hohen Pass Jeshul La
Begegnungen mit Nomaden und ihren Herden
Tiefblauer See Yamdrok Tso
Potala Palast und Jokhang Tempel in Lhasa

Unser Kommentar zur Reise

Schöner Einblick in die Vielfalt von Tibet. Besichtigung von alten Klöstern, Trekking über hohe Pässe und einsame Berglandschaften, Begegnungen mit Nomaden, Aufenthalt am stahlblauen See Yamdrok Tso und Besuch von kleinen Dörfern. Dies ist eine ideale Reise für einen ersten Besuch in Tibet.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking,  gute Kondition, 7 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

21.5. Flug nach Chengdu

Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach Chengdu. Es gibt zur Zeit keine Direktflüge ab Zürich, aber gute Flugverbindungen mit diversen Airlines mit einmal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 11 – 13 Stunden.

Hinweis zur Flugverbindung: Es ist möglich, dass wir eine andere Flugverbindung als die oben angegebene wählen, allenfalls über Peking oder eine andere Destination. Dies kann sein wegen geänderten Flugplänen, neuen Flugmöglichkeiten, besserer Verfügbarkeit oder aus anderen Gründen.

Flugzeit 11 – 13 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge.

 

22.5. Weiterflug nach Lhasa

Heute Ankunft in Chengdu. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die 1 ½ Stunden entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

23.5. Mächtiger Potala-Palast

Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.

Am Nachmittag besuchen wir den Wintersitz, den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt alsarchitektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.

Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Untouristisch ist nach wie vor der traditionelle Rundgang um den Potala-Palast herum. Wir laufen zusammen mit buddhistischen Pilgern einen Teil dieses Weges und werden beeindruck sein ob der tiefenReligiosität der Pilger.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

24.5. Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk

Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.

Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo alte traditionelle Handwerke gelehrt und ausgeübt werden. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

25.5. Wanderung zur Klosterstadt Sera

Nach den Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

26.5. Alte Höhlen und heisse Quellen

Heute verlassen wir Lhasa und fahren Richtung Osten. Auf dem knapp 4000 Meter hohen Pass Ngachen La staunen wir ob der vielen Gebetsfahnen, welche die Strasse überspannen. So viele farbige Gebetsfahnen haben wir wahrscheinlich noch nie gesehen. Wir fahren ein Seitental hoch nach Drak Yerpa. Diese uralten Höhlen sind kaum bekannt, aber sind seit vielen Jahrhunderten wichtige Meditationsorte. Viele der grossen tibetischen Meister, haben hier eine gewisse Zeit in der Meditation verbracht. Wir können bei einer Wanderung in der Umgebung prüfen, wie gut wir uns bereits an die Höhe gewöhnt haben. Dieser Ort liegt nämlich auf einer Höhe von 4800 Metern.

Unser Weiterweg führt uns ins entlegene Tidrum. Hier liegt ein Nonnenkloster. Der Ort ist aber vor allem auch bekannt für seine heissen Quellen.

Übernachtung im Gasthaus in Tidrum (4300 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

27.5. Spannendes Drigung Til Kloster

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Drigung Til Kloster, welches auf einer Höhe von 4150 Metern liegt. Dies war das Hauptkloster der tibetisch-buddhistischen Richtung der Drigung Kargyü. Diese Richtung war früher vor allem in Ladakh aktiv, bevor sie sich im 13. Jahrhundert in Zentraltibet zu etablieren begann und mit der Richtung der Sakyapa um die Vorherrschaft in Tibet Kriege führte. Heute erinnert in diesem ruhigen Tal nicht mehr viel an die einst kriegerischen Zeiten. Berühmt ist Drigung Til für seinen Platz für «Himmelsbestattungen», welcher oberhalb des Klosters liegt. Früher wie heute wird die Luftbestattung in Tibet praktiziert. Man wirft die klein geschnittenen Überreste der Verstorbenen den Geiern zum Frass vor.

Übernachtung im Gasthaus in Tidrum (4300 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

28.5. Phantastisches Ganden

Wir verlassen das schöne Tidrum und fahren ins Tal des Kyichu. Unser Ziel ist Ganden, welches auf einer Höhe von 4300 Metern liegt. Dieses wichtige Kloster passt sich wie ein Amphitheater in die gebirgige Umgebung ein und bietet einen phantastischen Blick über das Tal. Das Kloster wurde von Tsongkhapa, dem Gründer des Gelbmützen-Ordens (Gelugpa) im Jahr 1409 gegründet. Wir umrunden das Kloster auf der traditionellen äusseren Kora und haben auch noch gut Zeit für eine ausführliche Besichtigung dieser grossen Klosteranlage mit den heute über 50 Gebäuden. Die teils noch sichtbaren Ruinen lassen die einstige Grösse erahnen, als hier über 200 Gebäude standen und mehr als 3000 Mönche lebten.

Übernachtung im Gasthaus in Ganden (4300 Meter). Fahrzeit 2 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

 

29.5. Trekkingstart

Nach den vielen Tagen in grossen Höhen sind wir nun bereit für unser bevorstehendes Trekking. Wir starten auf einem leicht aufwärts führenden Weg bis wir einen kleinen Sattel auf 4500 Metern Höhe erreichen. Von hier weg geniessen wir einen schönen Ausblick über das Kiychu-Tal bis nach Lhasa. Unser Weiterweg bringt uns ins kleine Dorf Hebu. Nach dem Dorf erreichen wir das kleine Nonnenkloster Ani Pagong und steigen weiter auf zu den grünen Weiden von Yama Do. Hier stellen wir unser Zeltcamp auf und werden unsere erste Nacht im Zelt verbringen.

Übernachtung im Zelt in Yama Do (4490 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

30.5 Über den 5250 Meter hohen Shugu La

Die heutige Etappe ist von der Distanz her nicht allzu lang, aber die grosse Höhe werden wir spüren und schlagen einen dementsprechend langsamen Schritt an. Vor dem Mittag erreichen wir die Passhöhe, wo wir uns dem Himmel näher fühlen. Die Höhe beträgt 5250 Meter und wir geniessen von oben die Aussicht über die umliegende Bergwelt. Anschliessend steigen wir ab zum Lagerplatz Tsotup Chu. Dieser Ort ist ein beliebter Lagerplatz für tibetische Hirten mit ihren Herden von Yaks, Schafen und Ziegen.

Übernachtung im Zelt in Tsotup Chu (4950 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

31.5. Pass und Bergsee

Heute überqueren wir einen weiteren Pass, den 5100 Meter hohen Chitu La. Durch unseren hohen Lagerort müssen wir dafür nicht allzu viele Höhenmeter zurücklegen und erreichen nach gut 2 Stunden die Passhöhe. Unser Weiterweg bringt uns vorbei an Bergseen bis zu einigen Alpweiden. Auch diesen Platz teilen wir uns eventuell mit Hirten und ihren Herden.

Übernachtung im Zelt auf Alpweiden (4450 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

 

1.6. Immer abwärts

Die heutige Etappe bringt uns vor allem abwärts. In Changthang erreichen wir unser erstes Dorf auf der Route seit wir Hebu verlassen haben. Wer Lust hat, kann einen Abstecher zum Yamalung Kloster machen, welches auf einem steilen Bergrücken steht. Anschliessend fahren wir mit einem Fahrzeug nach Samye, wo wir die Nacht in einem einfachen Gasthaus verbringen werden.

Übernachtung im Gasthaus in Samye (3630 Meter). Trekking 5 – 6 Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

2.6. Mandala-Kloster Samye

Das Kloster Samye wurde um 770 vom Tantriker Padmasambhava gegründet. Die als Mandala angelegte Anlage ist von grosser Originalität und entspricht den buddhistischen Vorstellungen vom Universum. Die besten Handwerker aus Nepal, Indien, Tibet und China erbauten das Kloster nach einem geometrischen Plan. Der Haupttempel im Zentrum steht für den mythischen Berg Meru. In Samye treffen wir heute noch auf die tantrisch-buddhistische Lehre des grossen Padmasambhava. Vielleicht haben wir Glück und können an einer Gebetszeremonie im Kloster teilnehmen.

Den Nachmittag haben wir Zeit zur freien Verfügung und können durch den kleinen Ort schlendern, wo sich das Leben nach alten Bräuchen abspielt oder einen Spaziergang zu den mächtigen Sanddünen im Yarlung Tal machen. Vielleicht haben wir aber auch Lust, noch mehr Zeit in diesem einzigartigen Kloster zu verbringen, eine Wanderung auf die umliegenden Hügel zu machen oder auf ein bisschen «Dolce far niente».

Übernachtung im Gasthaus in Samye (3630 Meter). (F,M,A)

 

3.6. Einmalige Wandmalereien in Drathang

Nach dem bekannten Kloster Samye besuchen wir heute einen kaum bekannten Ort. Das Kloster Drathangbeherbergt einige der schönsten Wandmalereien in Tibet. Wir nehmen uns Zeit für die Besichtigung und Kulturinteressierte werden die verschiedenen Einflüsse aus Tibet, Indien und Nepal in den Wandmalereien erkennen. Am Nachmittag fahren wir ins entlegene Tal von Langthang, wo wir wieder auf unsere Trekkingmannschaft treffen.

Übernachtung im Zelt in Langthang Dewachen (3900 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

4.6. Auf unbekannten Wegen

Unser weiteres Trekking ist praktisch unbekannt und hat den Eingang in die Trekkingführer noch nicht gefunden. Wir hoffen, dass dies noch ein bisschen so bleibt. Obwohl, auch auf populären Routen trifft man in Tibet nicht viele andere Trekker an. Ein längerer Aufstieg bringt uns nach Lhamachen, wo wir unser Camp aufstellen. Auf dem Weg dorthin sollten wir Ausschau nach Wildtieren halten. Hier kommen Blauschafe, Schneehühner, Füchse und sogar Wölfe vor.

Übernachtung im Zelt in Lhamachen (4800 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

 

5.6. Unser letzter hoher Pass auf dem Trekking

Heute überqueren wir unseren letzten hohen Pass während dem Trekking. Dies ist der 5000 Meter hohe Jeshul La. Von ober her haben wir einen wunderbaren Blick über den stahlblauen See Yamdrok Tso. Wir geniessen diesen einmaligen Ausblick ausgiebig und wandern anschliessend zum Kloster von Kangru. In diesem kleinen Kloster leben eine Handvoll Mönche und Nonnen. Wir übernachten heute an diesem Ort.

Übernachtung im Zelt in Kangru (4550 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

6.6. Zum stahlblauen Bergsee

Eine kurze, letzte Etappe bringt uns heute zur grossen Weide von Renpoesure an den Ufern des Sees Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Diesen einmalig schönen Platz werden wir wohl nicht mehr vergessen. Häufig grasen hier Pferde, Yaks, Schafe und Ziegen, welche die absolute Idylle komplett machen. Zusammen mit unserer lokalen Mannschaft feiern wir das gute Gelingen unseres einmaligen Trekkings.

Übernachtung im Zelt in Renpoesure (4440 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

7.6. Einsame Seite des Sees Yamdrok Tso

Wir fahren auf der einsamen Seite des Yamdrok Tso entlang, welche kaum je von westlichen Besuchern besucht wird. Dieser See ist ein wichtiger Nistplatz für viele Zugvögel, welche von Mai bis Juli hier Halt machen. Dieser verzweigte und verwinkelte See hat eine Ausdehnung von 130 Kilometern von West nach Ost und 70 Kilometern von Süd nach Nord. Viele Inseln, Buchten und Fjorde geben dem See seine eigentümliche Form. Wir geniessen die traumhaft schöne Landschaft um den Yamdrok Tso. Falls wir Lust haben, dann machen wir die eine oder andere Wanderung dem See entlang.

Übernachtung im Zelt in Takso (4500 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

8.6. Vorbei an 7000 Meter hohen Eisriesen

Unsere Weiterreise bringt uns vom Yamdrok Tso über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken. Nach den vielen Nächten im Zelt freuen wir uns heute auch auf ein richtiges Bett und eine warme Dusche.

Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

 

9.6. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet

Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um Ackerbau. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen die früher die «Tranceläufer» ausgebildet sein worden, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.

In Shigatse hat der Panchen Lamatraditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auch der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.

Am Abend fahren wir dem neuen Zug von Shigatse nach Lhasa, welcher die Strecke fast doppelt so schnell zurücklegt wie dies im Moment auf der Strasse möglich ist. In Lhasa schliesst sich unser Kreis.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 2 Std. Zugfahrt 3 Std. Wanderung 1 ½ Std. (F,M,A)

 

10.6. Letzter Tag in Tibet und Flug nach Chengdu

Je nach Abflugzeit haben wir den heutigen Morgen noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und fliegen nach Chengdu. In Chengdu wechseln wir das Flugzeug und checken ein für den Rückflug nach Zürich.

Flugzeit 2½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

11.6. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Chengdu-Zürich 11 bis 13 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Chengdu-Lhasa retour in Economy-Klasse

• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag

• Alle Überlandfahrten und Transfers

• 12 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer

• 8 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings

• Vollpension während der ganzen Reise

• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen(andere Getränke nicht inbegriffen)

• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm

• Spezialbewilligungen und Permits

• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr

• Schweizer Reiseleitungs und lokaler englischsprechender Führer

  plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)

• Visum für China (CHF 70, Stand August 2016) plus Einholung

• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)

• Vorbereitungstreffen

• Landkarte von Tibet

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

Schweizer Reiseleitung

 

wird noch bekannt gegeben

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
Anklicken zum Vergrössern

Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Hohe Pässe und alte Klöster.pdf
Adobe Acrobat Dokument 643.2 KB

Anmeldung

Gerne melde ich mich für diese Reise an.

Weiter zur Anmeldung