Gruppenreise Tibet Kultur und Wandern

Phantastische Rundreise zum Kailash

Zum Kailash auf der Panorama-Route im Süden und zurück über die wenig befahrene Nordroute

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

15. September - 9. Oktober 2018               
25 Tage    
       
6 - 12 Personen CHF 8990    
Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt
     

Tibet ist wie keine andere Destination der Erde von einer Aura lebendiger und buddhistischer Spiritualität umgeben. Ganz besonders zieht es tibetische und indische Pilger sowie westliche Reisende zum Kailash, dem heiligsten Berg der Welt. Der Kailash ist den Buddhisten heilig wie auch den Hindus, Jains und Bön-Anhängern. Hier entspringen vier der grössten Flüsse Asiens, der Indus, Sutlej, Karnali und Brahmaputra. 

Unsere Reise führt uns über hohe Pässe und weite Hochebenen in den fernen Westen Tibets. Wir bewundern die phantastische Landschaft am über 4500 Meter hohen Manasarovar-See und machen uns dann gut akklimatisiert auf zur Umrundung des Kailash. Zusammen mit tibetischen Pilgern überqueren wir den 5650 Meter hohen Pass Dolma La. Unsere Weiterreise bringt uns zu den alten Tempeln von Tholing und Tsaparang in Guge. Hier soll das mystische Königreich von Zangzhung gewesen sein. Nach dem Hinweg zum Kailash über die Südroute mit dem einmaligen Himalaya-Panorama fahren wir zurück über die selten befahrene Nordroute durch einsame und menschenleere Hochplateaus

Höhepunkte

Trekking mit tibetischen Pilgern um den heiligen Berg Kailash
Tholing und Tsaparang im ehemaligen Königreich Guge
Anreise zum Kailash auf der Südroute mit einmaligem Himalaya-Panorama
Rückreise auf der wenig befahrenen Nordroute über einsame Hochplateaus
Sehr abwechslungsreiche Rundreise zum Kailash

Unser Kommentar zur Reise

Sehr abwechslungsreiche Rundreise zum Kailash, Hinweg über die Südroute mit Panoramablick auf den Himalaya, Rückreise über die wenig befahrene Nordroute über einsame Hochplateaus, Besuch des ehemaligen Königreiches Guge. Dies ist eine der spannendsten Reisen zum Kailash.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 1 Tagesetappe von 3 – 4 Stunden, 2 Tagesetappen

  von 6 – 8 Stunden.

• Tageswanderungen von 1 – 3 Stunden.
• Während des Trekkings und auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
• Ausdauer für lange Überlandfahrten.
• Diese Reise ist auch ohne Kailashtrekking möglich.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

15.9. Flug nach Chengdu
Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Chengdu, Peking oder eine andere Destination in China. Zu den meisten guten Ausgangsflughäfen nach Tibet gibt es keine Direktflüge ab Zürich, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 11 – 15 Stunden.
Flugzeit 11 – 15 Std., aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.

16.9. Weiterflug nach Lhasa
Heute Ankunft in China. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die 1 ½ Stunden entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.
Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit übernachten wir eventuell im Flachland in China und fliegen erst am nächsten Tag nach Lhasa.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 – 4 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

17.9. Mächtiger Potala-Palast
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.
Am Nachmittag besuchen wir den Wintersitz, den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.
Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Untouristisch ist nach wie vor der traditionelle Rundgang um den Potala-Palast herum. Wir laufen zusammen mit buddhistischen Pilgern einen Teil dieses Weges und werden beeindruck sein ob der tiefen Religiosität der Pilger.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

18.9. Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk
Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.
Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo alte traditionelle Handwerke gelehrt und ausgeübt werden. Wer Lust hat, kann anschliessend noch den Ramoche-Tempel besuchen. Dieser gilt als zweitwichtigster Tempel in Lhasa, wird aber nur von wenigen westlichen Besuchern besucht.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Bummel durch die Stadt 2 – 3 Std. (F,M,A)

19.9. Klosteruniversitäten Drepung und Sera
In früherer Zeit gab es in Tibet drei wichtige Klosteruniversitäten, welche in der Blütezeit eigene kleine «Klosterstädte» waren. Dies sind Drepung, Sera und Ganden. Die ersten zwei besuchen wir heute. Das Kloster Drepung war einst das grösste monastische Zentrum der tibetischen Welt mit über 8000 Mönchen.
Am Nachmittag besuchen wir Sera. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 – 2 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

20.9. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel
Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

21.9. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet
Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen die früher die «Tranceläufer» ausgebildet sein worden, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.
In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auch der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.
Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

22.9. Himalaya-Panorama auf der Südroute
Unsere heutige Etappe bringt uns immer weiter in den «fernen Westen». Bei klarer Sicht geniessen wir schöne Panoramablicke auf die Himalayakette am südlichen Horizont. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Kraniche, Gazellen und Wildesel (tibetisch Kyang). Nach einem langen Fahrtag erreichen wir Saga, wo wir übernachten.
Übernachtung im Gasthaus in Saga (4550 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

23.9. Heiliger Manasarovar-See
Eine 7 bis 8-stündige Fahrt bringt uns zum Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen eine Wanderung am See und geniessen die einmalige schöne Landschaft mit den Schneegipfeln im Hintergrund.
Übernachtung im Gasthaus in der Region des Manasarovar-Sees (4550 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

24.9. Umrundung des heiligen Sees
Heute umrunden wir den heiligen See Manasarovar. Da es mittlerweile eine Strasse um den See herum gibt, fahren wir und wandern noch dort, wo es spannende Strecken hat. Westlich vom Manasarovar liegt der See Rakshas Tal. Dieser wird wegen seiner Halbmondform auch «Mondsee» genannt. Um den See herum stehen einige spannende Klöster, wie das Kloster von Chiu. Vom Kloster her geniessen wir unvergessliche Ausblicke auf die eisgepanzerten Gipfel der Gurla Mandata (7728 Meter) und des heiligen Berges Kailash.
Unser Lager stellen wir in der Nähe des Sees auf, um die schöne Morgen- und Abendstimmung in dieser ausserordentlich schönen Bergwelt zu geniessen.
Übernachtung im Zelt am Manasarovar-See (4550 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

25.9. Darchen am Fuss des Kailash
Eine kurze Fahrt bringt uns nach Darchen, der kleinen Stadt am Fuss des Kailash. Hier machen wir eine Akklimatisationswanderung in der Umgebung. Falls die Route zu den Klöstern Gyandrang und Serlung offen ist (war in den letzten Jahren gesperrt), dann wandern wir eventuell dorthin. Diese Wanderung dauert im Bereich von 4 – 5 Stunden.
In Darchen haben wir die Gelegenheit, noch einmal Schokolade oder Trockenfrüchte für die bevorstehende Umrundung des Kailash zu kaufen.
Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit ¾ Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

26.9. Beginn der Kora um den Kailash
In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa gewidmet.
Übernachtung im Zelt beim Kloster Diraphuk (4980 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)


27.9. Über den 5650 Meter hohen Dolma La
Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 4 – 5 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Der Kailash ist für etliche Religionen ein heiliger Berg. Buddhisten, Hindus und Jain umkreisen diesen im Uhrzeigersinn. Sollte uns jemand in der Gegenrichtung begegnen, dann ist dies wahrscheinliche ein Bönpo, ein Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.
Übernachtung im Zelt beim Kloster Zutrulpuk (4820 Meter). Trekking 7 – 10 Std. (F,M,A)

28.9. Ende der Kailash-Kora
Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora und wandern zurück nach Darchen. Hier geniessen wir den Luxus einer richtigen Matratze und einer (hoffentlich) warmen Dusche nach den Anstrengungen der letzten Tage.
Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

29.9. Zu den heissen Quellen
Wir fahren weiter in wenig besuchte Regionen in Westtibet. Unser erstes Ziel ist Tirthapuri. Dies ist einer der grossen Pilgerorte in Tibet und für tibetische Pilger ist es Tradition, nach der Umrundung des Kailash, in den heissen Quellen von Tirthapuri zu baden.
Weiter geht es durch eine landschaftlich äusserst spektakuläre Landschaft nach Zanda. Dieser nicht sehr attraktive Ort liegt im einstigen Königreich Guge und ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung dieser historisch wichtigen Region.
Übernachtung im Gasthaus in Tsada (Zanda) (3800 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

30.9. Mystisches Königreich Guge
Heute besuchen wir zwei der schönsten und kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten in Westtibet. Das Kloster Tholing ist die älteste Klosteranlage und soll vom legendären Rinchen Tsangpo erbaut worden sein, welcher 108 Klöster in Ladakh, Spiti und Westtibet erstellt hat. Alchi in Ladakh und Tabo in Spiti gehören auch dazu. Tholing war einst das bedeutendste religiöse Heiligtum in ganz Westtibet.
Ebenso spannend sind die Ruinen von Tsaparang, welche in einer kargen Mondlandschaft auf einem 300 Meter hohen Hügel liegen. Hier haben viele Jahrhunderte lang die Könige von Westtibet residiert. Von oben her haben wir einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Umgebung. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um diese grossartigen Höhepunkte des einstigen Königreiches Guge zu besichtigen.
Übernachtung im Gasthaus in Tsada (Zanda) (3800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

1.10. Durch eine phantastische Landschaft
Unsere heutige Etappe bringt uns durch ein phantastische Erosionslandschaft, welche fast unwirklich anmutet. Wir machen einen Stopp bei den Höhlen von Dungkhar. Hier hat man erst in den 90er-Jahren Höhlenmalereien entdeckt, welche zu den ältesten Malereien in Westtibet zählen. Der Stil erinnert an Malereien, wie man sie auch an anderen Stellen der Seidenstrasse findet. Nicht nur Güter wurden damals transportiert auf der Seidenstrasse, sondern es fand auch ein grosser kultureller Austausch statt. Unser Ziel ist Ali, der Verwaltungssitz der Region Ngari. Ali ist auch als Shiquanhe bekannt. Dieser nicht sonderlich spannende Ort liegt am Indus-Fluss. Auf tibetisch heisst dieser Sengge Tsangpo, was soviel heisst wie «Fluss, der aus dem Löwenmaul entspringt». Der Indus ist einer der vier grossen Flüsse, welcher seinen Ursprung in der Region des Kailash hat. Dieser entspringt im Norden des Kailash. Im Osten entspringt der Yarlung Tsangpo (Brahmaputra), im Süden der Karnali und im Westen der Sutlej. Diese Flüsse haben einen grossen Anteil an der Wasserversorgung des gesamten indischen Subkontinents und mit diesem Umstand ist auch die religiöse Bedeutung des Kailash eng verbunden.
Hinweis: Die Höhlen von Dungkhar sind je nach Jahr zugänglich für Touristen, können aber auch gesperrt sein. Falls diese gesperrt sind, dann machen wir den Stopp dort nicht.
Übernachtung im Gasthaus in Ali (4500 Meter). Fahrzeit 6 Std. (F,M,A)

2.10. Spannende Nordroute
Von Ali fahren wir über die spannende Nordroute Richtung Osten. Unser Weg führt uns über die weiten Hochebenen des Changthang. Dies ist eine der entlegensten und unwirtlichsten Regionen der Welt. Vorbei an der kleinen Stadt Gegyai fahren bis in die Region von Zhungba, wo wir unser Lager aufstellen.
Hinweis: Je nach Strassenzustand und Vorwärtskommen werde die Etappen und Übernachtungsorte der nächsten Tage allenfalls angepasst.
Übernachtung im Zelt in der Region von Zhungba (4600 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

3.10. Vorbei an Salzseen
Unsere heutige Etappe bringt uns durch das wilde Changthang. In dieser Region leben Wildtiere wie die tibetischen Wildesel (Kyang), Gazellen, Antilopen und Yaks. Wir sollten also die Augen offenhalten und mit ein bisschen Glück sehen wir vielleicht einige Exemplare. Die Salzseen, an welchen wir heute vorbeifahren, bieten farblich einen schönen Kontrast zu den Braun-, Grau- und Grüntönen der Landschaft.
Übernachtung im Zelt in der Region von Dongtso (4400 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

4.10. Über den «Wild Yak Kopf Pass»
Die Route zweigt ab in südlicher Richtung. Die Strasse hier ist schlecht und wird zur Zeit ausgebaut. Je nach Fortschreiten der Bauarbeiten kann die Weiterfahrt ruppig und anstrengend sein. Wir überqueren heute einige 5000 Meter hohe Pässe mit klangvollen Namen wie Nor Chung La (Kleiner Wild Yak Pass) oder den Nor Gwa La (Wild Yak Kopf Pass). Die Strasse führt entlang einiger über 6000 Meter hoher Schneegipfel und vorbei am türkisblauen See Dawa Tso. Auf der Weiterfahrt passieren wir Tsochen. Dieser Ort ist ein wichtiger Einkaufs- und Handelsplatz für die Nomaden in der Umgebung.
Immer südlich fahren wir über weitere hohe Pässe. Der höchste ist der über 5500 Meter hohe Sangmo La. Wunderschön ist der Anblick des grossen Sees Tagyel Tso. Dieser See liegt auf einer unglaublichen Höhe von 5100 Metern. Mittlerweile sind wir aber so gut an die Höhe akklimatisiert, dass uns nur der schöne Anblick den Atem raubt, aber nicht mehr die «dünne Luft» hier oben. Nach Möglichkeit stellen wir unser Lager an diesem See auf.
Übernachtung im Zelt am Tagyel Tso (5100 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

5.10. Unser Kreis schliesst sich
Nach einer nicht allzulangen Fahrt erreichen wir die Südroute, auf welcher wir vor zwei Wochen Richtung Westen gefahren sind. Hier schliesst sich unser Kreis dieser phantastischen Rundreise. Wir geniessen noch einmal die spannende Fahrt dem Himalaya entlang und hoffen auf gutes Wetter und eine klare Fernsicht, um die hohen Schneegipfel sehen zu können. Auf bekanntem Weg fahren wir Richtung Osten und schlagen unser Lager auf in der Region von Ngamring.
Übernachtung im Zelt in der Region von Ngamring (4550 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

6.10. Nach Shigatse
Eine nicht allzu lange Fahrt bringt uns heute nach Shigatse. Hier geniessen wir unser gutes Hotel nach den einfachen Unterkünften und den vielen Zeltnächten in Westtibet. Seit langem haben wir wieder ein richtiges Bett und eine warme Dusche, denken dabei aber gerne an die vielzähligen, spannenden Erlebnisse der letzten zwei Wochen zurück.
Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

7.10. Mit dem Zug nach Lhasa
Die Tibetbahn von Peking über Xining nach Lhasa wurde in den letzten Jahren weitergebaut und reicht heute bereits bis nach Shigatse. Die Bahnstrecke soll in einigen Jahren bis nach Kathmandu, in die Hauptstadt von Nepal gebaut werden.
Je nach Möglichkeit fahren wir heute mit dem Zug nach Lhasa, andernfalls mit unserem Fahrzeug. Die Route wird auf alle Fälle eine andere sein als bei der Hinfahrt und bringt uns dem Yarlung Tsangpo-Fluss entlang.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Zugfahrt 2 ½ Std. (F,M,A)

8.10. Letzter Tag in Tibet und Start der Heimreise
Je nach Abflugzeit haben wir den heutigen Morgen noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und starten unsere Heimreise. Wir fliegen ins chinesische Flachland, von wo wir den Rückflug nach Europa antreten.
Hinweis: Je nach Flugverbindung steigen wir nur um in China und fliegen direkt weiter oder wir übernachten und starten den Heimflug erst am folgenden Tag.
Flugzeit 2 – 4 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

9.10. Zurück in die Schweiz
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Flugzeit 11 – 15 Std., aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.



Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Lhasa (drei bis vier Teilflüge) retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 15 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
• 7 Übernachtungen im Doppelzelt
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• Visum für China plus Einholung (CHF 70 fürs Visum plus CHF 80 für die Einholung, Stand Juli 2017)
• Erledigen aller Formalitäten für China und Tibet
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Tibet

Leistungen nicht inbegriffen
• Trinkgelder (CHF 140 – 200 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)

Schweizer Reiseleitung

Reiseleitung Doreen Kindermann

Andrea Geissmann

Legt legt im Jahr mehr Kilometer mit dem Tourenvelo als mit dem Auto zurück und
ist auch viel in den Bergen unterwegs.
Ausgedehnte Reisen führten sie nach Tibet, Bhutan, Ladakh, Zanskar und Spiti.
Sie verfügt über eine sehr grosse Erfahrung im Tourismus und auch auf Reisen.
Ihre positive Einstellung und ihr enormer Tatendrang machen Sie zur idealen
Reiseleiterin für diese Reise.

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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2018 Phantastische Rundreise zum Kailash
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