Gruppenreise Tibet Trekking

Pilgerroute von Nepal zum Kailash

Trekking von Westnepal zum Kailash und grosses Fest Saga Dawa

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

13. Mai - 6. Juni 2018               
25 Tage    
       
6 - 12 Personen CHF 8970    
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt
     

Unsere Reise bringt uns in den äussersten Westen von Nepal. Von Simikot weg laufen wir auf einer alten Route, welche seit vielen Jahrhunderten von Pilgern auf ihrem Weg zum heiligen Berg Kailash begangen wird. Durch den Bau einer Jeepstrasse von der tibetischen Seite her nach Nepal «müssen» wir nur noch bis Tumkhot laufen. Dies ist die spannende Strecke auf Wanderwegen und von Tumkhot zu Grenze fahren wir mit einem Fahrzeug auf der neu gebauten Strasse. 

In Tibet angekommen geniessen wir die phantastische Landschaft und den stahlblauen Manasarovar-See. Anschliessend besuchen wir das alte Königreich Guge, welche einige der kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten im ganzen Himalaya beherbergt. Ein absoluter Höhepunkt der Reise wird das alljährliche Saga Dawa-Festival sein, welches wir zusammen mit tibetischen Pilgern am Kailash feiern. Sehr gut akklimatisiert umrunden wir danach den heiligen Kailash und steigen über den 5650 Meter hohen Pass Dolma La.

Höhepunkte

 Trekking auf alter Pilgerroute

 Zu Fuss um den heiligen Berg Kailash

 Phantastischer Manasarovar-See

 Ehemaliges Königreich Guge

 Saga Dawa-Festival beim heiligen Berg Kailash

Unser Kommentar zur Reise

Schönes Trekking auf einer alten Pilgerroute. Besuch des alten Königreichs Guge und einmaliges Saga Dawa-Festival am Kailash. Sehr gute Akklimatisation für eine problemlose Umrundung des Kailash über den 5650 Meter hohen Dolma La.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 5 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden,

  1 Tagesetappen von 6 – 7 Stunden., 1 Tagesetappe von 7 – 9 Stunden.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 8 Stunden, 1 Ganztagesetappe.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Unser Plus in Nepal

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Nepal sind.

Zu unserem Plus in Nepal

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten in Tibet

Infos zu den Reisekosten in Nepal

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

13.5. Aufbruch nach Nepal
Linienflug nach Kathmandu.
Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

14.5. Ankunft in Kathmandu und zur Königsstadt Patan
Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus.
Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

15.5. Besichtigungen im Kathmandu-Tal
Heute besichtigen wir die alte Königsstadt Patan. Dies ist eine der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal. Neben dem Durbar Square ist Patan auch bekannt für seine vielen Handwerker und Künstler. Ein guter Teil der Metallarbeiten, aber auch der Malereien werden hier gemacht.
Anschliessend besuchen wir das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dies ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Bei der riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.
Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

16.5. Flug nach Nepalganj
Je nach Flugzeit haben wir am Vormittag Zeit für einen Spaziergang durch Kathmandus Gassen. Nepalganj ist eine Kleinstadt im nepalesischen Tiefland nahe der indischen Grenze. Hier werden wir schwitzen, denn dies soll einer der heissesten Ort Nepals sein.
Übernachtung im Hotel in Nepalganji (150 Meter). Flugzeit 50 Min. (F,A)

17.5. Flug nach Simikot
Ein knapp einstündiger Flug bringt uns nahe an die Fünf- und Sechstausender, die das sehr kleine und abgelegene Gebirgsstädtchen Simikot säumen. Bei gutem Wetter geniessen wir auch auf diesem Flug eine schöne Sicht auf die Himalayakette (vorwiegend auf der rechten Seite). Simikot liegt auf einer kleinen Ebene im Tal des Humla Karnali Nadi, der in den grossen Karnali-Strom mündet. Nebst grossen Reis- und Gersteterrassen bietet die Ebene auch die in dieser Region seltenen Bedingungen für eine genügend lange (wenn auch kurze) Landebahn. Simikot ist Ausgangspunkt unseres Trekkings durch eine abgelegene Gebirgswelt, in die wir die nächsten Wochen eintauchen werden. Heute haben wir Zeit, um uns in Simikot in Ruhe umzuschauen oder eine Wanderung in der Umgebung zu machen, um uns fürs bevorstehende Trekking «warmzulaufen» und uns an die grössere Höhe zu gewöhnen.
Übernachtung im Zelt in Simikot (2980 Meter). Flugzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

18.5. Trekkingstart
Es geht los! Wir starten unser Trekking und wandern durch Weizen- und Gerstenfelder. Ein steiniger Weg führt uns bergauf. Oben angelangt haben wir eine wundervolle Aussicht auf das Tal des Humla Kanali. Es folgt ein langer Abstieg auf felsigem Weg durch kleine Dörfer und Terrassenfelder nach Dharapuri.
Hinweis: Auf der klassischen Route von Simikot nach Hilsa werden seit einigen Jahren Jeepstrassen gebaut, welche aber noch nicht durchgehend fahrbar ist. So werden wir während des Trekkings immer wieder mal auf Jeepstrassen wandern.
Übernachtung im Zelt in Dharapuri (2270 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

19.5. Am Karnalifluss entlang nach Kermi
An Nuss- und Aprikosenhainen vorbei steigen wir im immer enger werdenden Tal des Karnali aufwärts. Unterwegs begegnen wir Karawanen mit Ziegen, Pferden und Yaks, die Handelswaren von China nach Humla bringen. An den Chyachahara-Wasserfällen vorbei führt der Weg nachmittags nach Kermi, wo vor allem Bhotia-Buddhisten wohnen. Ein optionaler 1-stündiger Abstecher zu heissen Quellen und zu einem Kloster oberhalb des Camps ist möglich.
Übernachtung im Zelt in Kermi (2800 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

20.5. Auf und Ab zur Yalbang Gompa
Wir wandern vorbei an Terrassenfeldern mit Gerste und Kartoffeln und durch einen Nadelwald hinauf zum Salli La (3350 m). Von oben geht es steil hinab zur Hängebrücke über den Salli-Khola. Wir kommen nach Yalbang Chaur. Dies ist eine schöne hochalpine Wiese mit Ziegen, Schafen und Hirtenzelten. Weiter geht es dem reissenden Karnali entlang ehe das Tal beim Ort Yalbang breiter wird. Unser Camp stellen wir unterhalb des Klosters auf. Vielleicht haben wir Glück und können an einer Gebetszeremonie teilnehmen.
Übernachtung im Zelt in Yalbang (2900 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

21.5. Trekking durch tibetisch geprägte Dörfer nach Tumkhot
Auf dem neueren Yangar-Muchu Trail erreichen wir die kleine Ortschaft Yangar. Durch Aprikosenhaine und Gerstenfelder steigen wir auf dem alten Saumpfad steil zu einem nepalesischen Police Checkpoint auf. Nach Erledigung der Formalitäten wandern wir das breiter werdende Tal aufwärts nach Tumkhot mit seinem weissen Kloster.
Übernachtung im Zelt in Tumkhot (3100 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

22.5. Trekkingende und Fahrt über den 4580 Meter hohen Nara La an die Grenze zu Tibet
Viel zu schnell geht das erste Trekking dieser Reise zu Ende. Wir erreichen die Strasse und werden von einem Fahrzeug abgeholt. Auf einer spannenden Fahrt geht es über den 4580 Meter hohen Pass Nara La nach Hilsa, dem nicht sehr attraktiven Grenzort zu Tibet. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, sowie Bauern und Pilger. Das Dorf Hilsa ist eher deprimierend und besteht aus einer Ansammlung grauer Gebäude. Ein paar weisse Markierungen zeigen die chinesische Grenzlinie an. Der Schmuggel floriert, wir sehen das an den vielen chinesischen Gütern in den zahlreichen kleinen Läden.
Hinweis: Von Hilsa her kommen wird an einer Jeepstrasse gebaut. Je nach Fortschritt dieser Jeepstrasse werden die einzelnen Trekkingetappen allenfalls angepasst und ist das Trekkingende eventuell auch früher.
Übernachtung im Zelt in Hilsa (3550 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

23.5. Nach Tibet
Heute erledigen wir die teils aufwendigen und zeitintensiven Grenzformalitäten und reisen anschliessend nach Tibet ein. Auf der tibetischen Seite warten unsere Fahrzeuge auf uns und wir fahren nach Purang, wo wir in einem einfachen Gasthaus unsere Unterkunft beziehen. Viel Komfort dürfen wir nicht erwarten, aber wenigstens ein festes Dach über dem Kopf. Wir geniessen den freien Nachmittag, erholen uns vom Trekking und gewöhnen uns an die grosse Höhe.
Übernachtung im Gasthaus in Purang (4020 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)

24.5. Heiliger Manasarovar-See
Eine zweistündige Fahrt bringt uns über den 4670 Meter hohen Pass Gurla La, von dessen Passhöhe wir den Kailash und Manasarovar-See sehen. Am Rakshas Tal (wegen seiner Halbmondform auch als «Mondsee» bekannt) vorbei gelangen wir zum türkisblauen Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen eine Wanderung am See und besuchen das Kloster von Chiu. Vom Kloster her geniessen wir unvergessliche Ausblicke auf die eisgepanzerten Gipfel der Gurla Mandata (7728 Meter) und des heiligen Berges Kailash.
Unser Lager stellen wir in der Nähe des Sees auf, um die schöne Morgen- und Abendstimmung in dieser ausserordentlich schönen Bergwelt zu geniessen.
Übernachtung im Zelt am Manasarovar-See (4550 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

25.5. Ruhetag am Manasarovar-See
Den heutigen Tag verbringen wir am Manasarovar-See. Je nach Lust und Laune machen wir eine Wanderung dem See entlang, besuchen eines der Klöster in der Umgebung oder frönen dem Dolce far niente.
Übernachtung im Zelt am Manasarovar-See (4550 Meter). (F,M,A)

26.5. Zu den heissen Quellen
Wir fahren weiter in wenig besuchte Regionen in Westtibet. Unser erstes Ziel ist Tirthapuri. Dies ist einer der grossen Pilgerorte in Tibet und für tibetische Pilger ist es Tradition, nach der Umrundung des Kailash, in den heissen Quellen von Tirthapuri zu baden.
Weiter geht es durch eine landschaftlich äusserst spektakuläre Landschaft nach Zanda. Dieser nicht sehr attraktive Ort liegt im einstigen Königreich Guge und ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung dieser historisch wichtigen Region.
Übernachtung im Gasthaus in Zanda (3800 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 Std. (F)

27.5. Mystisches Königreich Guge
Heute besuchen wir zwei der schönsten und kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten in Westtibet. Das Kloster Tholing ist die älteste Klosteranlage und soll vom legendären Rinchen Tsangpo erbaut worden sein, welcher 108 Klöster in Ladakh, Spiti und Westtibet erstellt hat. Alchi in Ladakh und Tabo in Spiti gehören auch dazu. Tholing war einst das bedeutendste religiöse Heiligtum in ganz Westtibet.
Ebenso spannend sind die Ruinen von Tsaparang, welche in einer kargen Mondlandschaft auf einem 300 Meter hohen Hügel liegen. Hier haben viele Jahrhunderte lang die Könige von Westtibet residiert. Von oben her haben wir einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Umgebung. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um diese grossartigen Höhepunkte des einstigen Königreiches Guge zu besichtigen. Je nach Zeit ist es auch möglich, die Höhlen von Dungkar zu besuchen. Diese befinden sich ungefähr 40 Kilometer von Zanda entfernt.
Übernachtung im Gasthaus in Zanda (3800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F)

28.5. Ins Tal des Garudas
Wir fahren zurück Richtung Kailash. In der Region von Tirtaphuri zweigen wir ab Richtung Süden. Wir stoppen beim Tempel von Gurgyam. Dieser Ort soll bereits den Anhängern der alten Bönreligion vor über 3000 Jahren als heilige Stätte gedient haben. Unsere Weiterfahrt bringt uns zum alten Kloster Kyunglung. Dies soll der Hauptort des alten Königreiches von Zhang Zhung gewesen sein. Hier sollen in vorbuddhistischer Zeit 2000 – 3000 Leute gewohnt haben, welche der alten Bönreligion folgten. Über Zhang Zhung gibt es viele Legenden, aber nur wenig gesicherte Informationen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Darchen.
Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F)

29.5. Vollmond-Fest Saga Dawa
Besuch des legendären Saga Dawa-Festivals, bei dem die drei wichtigsten Ereignisse im Leben Buddhas gefeiert werden: Geburt, Erleuchtung und Eintritt ins Nirwana. Die bunte Vielfalt der religiösen Zeremonien inmitten einer Vielzahl von Pilgern ist ein einzigartiges Erlebnis!
Höhepunkt des Festes ist das Aufstellen des Flaggenmastes - die Richtung in die sich der Mast neigt gilt als wichtiger Hinweis für den Verlauf des kommenden Jahres.
Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit½ Std.

30.5. Beginn der Kora um den Kailash
In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa gewidmet.
Übernachtung im Zelt beim Kloster Diraphuk (4980 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

31.5. Über den 5650 Meter hohen Dolma La
Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 3 – 4 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Neben Buddhisten und Hindus sieht man auch in Gegenrichtung den Berg umkreisende Bönpos, Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.
Übernachtung im Zelt beim Kloster Zutrulpuk (4820 Meter). Trekking 7 – 9 Std. (F,M,A)

1.6. Ende der Kailash-Kora
Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora.
Mit unseren Fahrzeugen fahren wir zum Kloster Seralung am Ostufer des Manasarovar-Sees. Von unserem Camp lassen wir den Blick über den See schweifen, geniessen die einmaligen Farbstimmungen und denken an die drei letzten, spannenden Tage zurück.
Übernachtung im Zelt beim Kloster Seralung (4590 Meter). Trekking 3 – 4 Std. Fahrzeit 1 – 2 Std. (F,M,A)

2.6. Himalaya-Panorama auf der Südroute
Heute beginnt die 2-tägige Rückreise nach Nepal. Durch eine weite Hochgebirgswüste mit Sanddünen geht die Fahrt an Nomadenzelten vorbei nach Osten. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Kraniche, Gazellen und Wildesel (tibetisch Kyang). Bei klarer Sicht geniessen wir schöne Panoramablicke auf die Himalayakette am südlichen Horizont.
Übernachtung im einfachen Hotel in Saga (4550 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

3.6. Nach Nepal
Wir reisen nach Kyirong, das unmittelbar an der Grenze zu Nepal liegt. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern ist berühmt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima. Durch Kyirong führte eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Im 11. Jahrhundert hat der bekannte indische Geistliche Atisha die Region Kyirong besucht. Bekannt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa, welchem wir schon am Kailash begegnet sind. 

Je nach Verlauf der Reise übernachten wir in Kiyrong oder überqueren noch am selben Tag die Grenze zu Nepal und übernachten auf der nepalesischen Seite. An der Grenze wechseln in der Regel sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen.
Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu seit dem Erdbeben 2015 geschlossen war, wurde der neue Grenzüberganges in Kiryong im September 2017 geöffnet, die Strasse in Nepal ist jedoch in sehr schlechtem Zustand. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.) dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.
Übernachtung im Gasthaus in Kyirong (2700 Meter) oder auf der nepalesischen Seite. Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

4.6. Unser Kreis schliesst sich in Kathmandu
Eine lange Fahrt auf einer teils schlechten Strasse bringt uns heute zurück nach Kathmandu. Nach den Wochen im fernen Westen Nepals und auf dem tibetischen Hochplateau geniessen wir die «dickere» und wärmere Luft. Auch gegen die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze haben wir sicherlich nichts einzuwenden.
Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). Fahrzeit 9 – 11 Std. (F)
       
5.6. Tag zur freien Verfügung
Der heutige Tag ist zur freien Verfügung. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir Zeit, um in einem der vielen Läden in Kathmandu zu stöbern.
Heute Abend gehen wir aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal sondern bewundern auch die traditionellen nepalesischen Tänze.
Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall geniessen wir ein schönes Abschlussessen am Vorabend.
Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). (F,A)

6.6. Zurück in die Schweiz
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
• Flug Kathmandu-Nepalganj-Simikot einfach
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 5 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Nepal
• 7 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Tibet
• 6 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings in Nepal
• 5 Übernachtungen im Doppelzelt in Tibet
• Vollpension während der ganzen Reise, in Kathmandu nur Frühstück
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• Visum für Nepal (CHF 60 Stand November 2017) plus Einholung
• Visum für China (CHF 70 Stand November 2017) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für China, Tibet und Nepal
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Nepal und Tibet

Leistungen nicht inbegriffen
• Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)
• Mittag- und Abendessen in Kathmandu

Schweizer Reiseleitung

Diese Reise wird von einer Schweizer Reiseleitung geleitet.
Die Reiseleitung wird später bekanntgegeben.

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Detailprogramm als Download
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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

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