Gruppenreise Tibet Trekking

Einsames Trekking zum Chomolungma

Spektakuläres Trekking zur Ostwand des Mount Everest

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

31. August - 22. September 2018               
23 Tage    
       
6 - 10 Personen CHF 6750    
3 - 5 Personen CHF 7900    
2 Personen CHF 8900    

Wir kennen eine der besten Trekkingrouten in ganz Tibet und kaum jemand geht hin. Auf der tibetischen Seite der Berge Mount Everest, Makalu und Lhotse kommen wir nah an diese eindrücklichen 8000er. Die 3350 Meter hohe Everest-Ostflanke und die Kangshung-Wand waren bis anfangs des letzten Jahrhunderts aufgrund der komplexen Einreisebestimmungen und unzugänglichen Terrains unbekannt. Erst 1921 erhielt eine Expedition die Erlaubnis, durch diese Gegend bis zum Mount Everest vorzudringen, die Besteigung dieser Wand ist dann erst in den 1980er Jahren geglückt.
Auch wir fühlen uns heute noch ein bisschen wie Entdecker, wenn wir über hohe Pässe, durch einsame Täler und vorbei an schönen Bergseen uns unseren Weg zur Ostwand des Mount Everest suchen. Abgesehen von Hirten mit ihren Herden trifft man hier selten jemanden an. Diese Region ist von der Vegetation her sehr üppig, was wir an den Rhododendron-Wäldern und den reichen Blumenwiesen sehen. Nach dem Trekking machen wir einen Abstecher ins nördliche Basecamp des Everest nach Rongbuk.

 

Überlandreise nach Nepal: Von der Route her scheint eine Ausreise Überland nach Nepal verlockend. Wir vermeiden dies aber bewusst, da die Strasse von der tibetischen Grenze nach Kathmandu in einem sehr schlechten Zustand und auch immer wieder Mal blockiert ist. Zudem kann der Grenzübergang nach Nepal jederzeit ohne Vorankündigung geschlossen werden. Gemäss den Feedbacks unserer Reiseteilnehmer im 2017 lohnt sich die lange und anstrengende Fahrt nach Kathmandu nicht.

Höhepunkte

Mount Everest, Lhotse und Makalu von einer unbekannten Seite
Atemberaubender Blick auf die 3350 Meter hohe Kangshung-Wand
Unberührte Täler und bezaubernde Bergseen
Trekking zu selten besuchten Dörfern und Hochweiden
Eines der spektakulärsten Trekkings in Tibet

Unser Kommentar zur Reise

Eines der spektakulärsten Trekkings in ganz Tibet, nah an den 8000ern Everest, Lhotse und Makalu. Wenig begangene Route über hohe Pässe. Nach dem Trekking Ausflug ins nördliche Basecamp des Everest (Rongbuk) und Fahrt nach Kathmandu. Optionaler Panoramaflug von Kathmandu zum Everest.

Anforderungen

• Schweres Trekking, sehr gute Kondition, 5 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden, 3 Tagesetappen

  von 6 – 8 Stunden.

• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

• Abgeschiedene Route für erfahrene Trekker.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden, 1 Ganztagesfahrt.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

31.8. Flug nach China
15.00 Uhr Treffpunkt mit der Reisegruppe 
17.35 Uhr Abflug ab Zürich
Flugzeit 1 ½ Std und 10 Std.    

1.9. Ankunft in Chengdu
Am Mittag Ankunft in Chengdu.
Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Ausgang, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Er begleitet uns ins Zentrum von Chengdu, wo wir im Hotel übernachten werden. Je nach Lust und Laune ruhen wir uns vom langen Flug aus oder erkunden die Umgebung des Hotels auf eigene Faust.
Übernachtung im Hotel in Chengdu (500 Meter). Fahrzeit 1 Std. (A)

2.9. Weiterflug nach Lhasa
Wir werden am frühen Morgen im Hotel abgeholt und wieder zum Flughafen gebracht. Wir checken für den Weiterflug nach Lhasa ein. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die 1 ½ Stunden entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)

3.9. Mächtiger Potala-Palast
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet her transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.
Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich.
Anschliessend bummeln wir durch den Barkhor, die Altstadt von Lhasa. Hier steht der Jokhang-Tempel. Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.   
Hinweis: Die Eintrittstickets für den Potala-Palast sind sehr knapp und die Besuchszeit bekommt man zugewiesen. So ist möglich, dass wir diesen vielleicht auch erst am Nachmittag besuchen.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit ½ Std. (F,M,A)

4.9. Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk
Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.
Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo alte traditionelle Handwerke gelehrt und ausgeübt werden. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Bummel durch die Stadt 1 – 2 Std. (F,M,A)

5.9. Wanderung zur Klosterstadt Sera
Nach den zwei Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

6.9. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel

Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

7.9. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet
Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen früher die «Tranceläufer» ausgebildet worden sein, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.
In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann auch die traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.
Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

8.9. Über weite Hochebenen nach Shekar
Heute Morgen haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen (falls wir dies nicht schon gestern gemacht haben). Bei unserer anschliessenden Weiterfahrt folgen wir grünen Tälern bis nach Lhatse. Von hier weg steigt die Strasse an und wir fahren hoch zum 5250 Meter hohen Pass Jachor La. Bei klarer Sicht sehen wir von dort oben bis zu den 8000ern des Himalayas und auch unser Ziel, den Mount Everest. Über eine weite Hochebene führt uns unser Weg nach Shekar (New Tingri), wo wir die Nacht verbringen werden.
Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

9.9. Panoramawanderung mit Blick auf den Mount Everest
Eine nicht allzu lange Fahrt bringt uns heute auf den 5200 Meter hohen Pang La. Von hier weg haben wir bei klarer Sicht einen phantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma und die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Es lohnt sich sehr, linkerhand auf einen knapp 10 Minuten entfernten Aussichtspunkt hochzusteigen. Wer Lust hat, macht dann von dort oben eine Wanderung hinunter ins Tal. Im oberen Teil haben wir immer die Schneegipfel des Himalayas im Blick. Anschliessend fahren wir weiter nach Kharta und Yulok, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier treffen wir unsere lokale Crew, welche uns während den nächsten Tagen begleiten wird. Wir übernachten hier auch bereits das erste Mal in unserem Zeltlager.
Übernachtung im Zelt in Yulok (3800 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

10.9. Trekkingstart
Für eine gute Akklimatisation starten wir gemütlich auf unsere erste Etappe und wandern in gemächlichem Schritt das Tal hoch. Wir passieren das Dorf Khampa mit seinem kleinen Weiler Monjun. Hier soll Tensing Norgay, welcher zusammen mit Edmund Hillary den Everest erstbestiegen hat, als Kind aufgewachsen sein. Später hat seine Familie Tibet verlassen und sich in Thame in Nepal niedergelassen. Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns nach Damphu, wo wir übernachten.
Übernachtung im Zelt in Damphu (4200 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

11.9. Kurze Etappe ins Basecamp des Shao La
Die heutige Etappe ist bewusst kurz, weil wir am nächsten Tag unseren ersten fast 5000 Meter hohen Pass zu Fuss überqueren wollen. Wir steigen auf zu den Seen von Sharo, welche auf 4600 Metern Höhe liegen. Hier stellen wir unser Camp auf.
Übernachtung im Zelt in Sharo (4600 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

12.9. Über den 4970 Meter hohen Shao La
Bei unserem Aufstieg auf unseren ersten Pass des Trekkings haben wir schöne Ausblicke auf den 8000er Makalu und den rechts davor stehenden Chomolonzo, welcher 7780 Meter hoch ist. Nach ungefähr zwei Stunden erreichen wir die Passhöhe, wo wir während einer Rast das Bergpanorama ausgiebig geniessen. Auf einem stellenweise ruppigen Weg laufen wir bis nach Joksam. Nach einem langen, aber spannenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz auf gut 4000 Metern Höhe.
Übernachtung im Zelt in Joksam (4030 Meter). Trekking 6 – 8 Std. (F,M,A)

13.9. Zu den Yakhirten
Eine steiler Aufstieg durch einen schönen Kiefernwald bringt uns auf einen Grat. Von hier weg geht es durch eine tundraartige Landschaft, welche immer wieder mit Rhododendren und Wacholder durchsetzt ist. Auf dem Weg haben wir schöne Ausblicke auf den Mount Everest und den Lhotse. Wir erreichen schöne Alpen, welche im Sommer von Hirten mit ihren Yaks beweidet werden. Vorbei am See Tsho Nak (schwarzer See) erreichen wir den Shanlung Tsho. In der Nähe dieses See wollen wir heute lagern.
Übernachtung im Zelt beim See Shalung Tsho (4430 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

14.9. Spektakuläre Ostwand (Kangshung) des Mount Everest
Nach dem Abstieg zum Fluss Rabkhar Chu steigen wir das Tal hoch vorbei am Lagerplatz Pethang bis nach Pethang Ringmo. Hier werden wir die nächsten zwei Nächte bleiben. Wir lagern auf einer grossen Wiese mit einigen Steinhütten. Vor uns erhebt sich, scheinbar zum Greifen nah, der Chomolungma. Dies ist die tibetische Bezeichnung für den Mount Everest. Die Ostseite des Everest ist die unnahbarste und schwierigste Seite. George Mallory war in den 20er-Jahren bereits an diesem Platz, hat aber angesichts der steilen 3000 Meter hohen Ostwand seine Pläne von einer Besteigung des Everest von hier aufgegeben und hat sich dann stattdessen der Nordseite zugewandt. Erstbegangen wurde diese Seite des Everest erst im Jahr 1983. Da hat sich eine amerikanische Expedition während fünf Wochen von hier weg auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt gekämpft. Die steile Ostwand des Everest wird auch Kangshung genannt. Wir können uns an dem spektakulären Blick kaum sattsehen.
Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

15.9. Ruhetag inmitten der hohen Eisgipfel
Weil es so schön ist, bleiben wir einen ganzen Tag hier. Je nach Lust und Laune frönen wir dem Dolce far niente und geniessen diesen einmaligen schönen Platz mit der beeindruckenden Bergwelt rundherum. Die Unternehmungslustigen können aber auch eine Wanderung Richtung des Kangshung-Basislagers machen. Dieses liegt auf einer Höhe von über 5200 Metern und ist in knapp 3 Stunden zu erreichen.
Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter). Optionale Wanderung ins Kangshung-Basislager
5 – 6 Std. (F,M,A)

16.9. Weiter geht’s
Auf bekanntem Weg steigen wir ab zum Rabkhar Chu. Anschliessend steigen wir ein uns noch unbekanntes Tal hoch bis nach Tango, wo wir die Zelte aufstellen. Je nach Verlauf des Tages können wir das Lager auch bereits früher oder später aufstellen.
Übernachtung im Zelt in Tango (4680 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

17.9. Über unseren höchsten Pass
Heute überqueren wir den höchsten Pass unseren Trekking, den 5330 Meter hohen Langma La. Oben hängen wir unsere Gebetsfahnen auf, wie es Brauch ist in Tibet. Der Wind soll die aufgedruckten Gebete zu den Göttern bringen, welche nach dem Glauben der Leute auf den Himalayagipfeln wohnen. Für uns soll dieses Ritual Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Von oben geniessen wir noch einmal einen schönen Blick auf den Everest, Lhotse und Chomolunzo. Abwärts erreichen wir dann Shomaling, wo wir ein letztes Mal im Zelt übernachten. Heute Abend feiern wir mit unserer lokalen Mannschaft das gute Gelingen unseres Trekkings und wir sind uns sicher, eines der entlegensten und spektakulärsten Trekkings in ganz Tibet begangen zu haben.
Übernachtung im Zelt in Shomaling (4260 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

18.9. Rongbuk, das höchstgelegene Kloster der Welt
Seit die Strasse von Khara her bis hier hoch führt, muss diese letzte Etappe nicht mehr gelaufen werden. So verabschieden wir uns heute Morgen nach einem gemütlichen Frühstück von unserer lokalen Mannschaft, welche uns in den letzten Tagen so richtig ans Herz gewachsen ist. Wir fahren nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus übernachten werden. Von hier sehen wir die zwar nicht gerade einsame, aber optisch auch sehr schöne Nordseite des Mount Everest. Wir haben die Gelegenheit, das kleine Kloster hier zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt.
Übernachtung im Gasthaus in Rongbuk (4980 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F,M,A)

19.9. Ins Basislager auf der Nordseite des Everest
Wir hoffen auf einen schönen Sonnenaufgang über dem Himalaya und geniessen die Morgenstimmung über dem Mount Everest und den umliegenden Gipfeln. Mit einem kleinen Bus können wir die wenigen Kilometer bis ins Basislager des Everest fahren. Von hier weg starten im Frühling viele Expeditionen zur Everest-Besteigung. Nach der Einsamkeit und der wilden Natur im Basislager der Ostseite scheint uns hier alles doch sehr strikt geregelt und reglementiert zu sein. Falls wir Lust haben, dann wandern wir die Strecke zurück nach Rongbuk. Dies gibt uns die Gelegenheit, die kleine Einsiedelei Dza Rongbuk zu besuchen. Hier wohnt seit vielen Jahren der freundliche Mönch Nawang Sangye. Falls wir Glück haben, dann zeigt er uns vielleicht sogar die kleine Höhle unter dem Gebetsraum. Hier sollen in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden immer wieder Heilige meditiert haben.
Am Nachmittag fahren wir über den Pang La zurück nach Shekar, wo wir unser Zimmer in einem Hotel beziehen. Nach den vielen Tagen im Zelt und dem sehr einfachen Gasthaus in Rongbuk geniessen wir hier ein richtiges Bett und eine warme Dusche.
Übernachtung im Gasthaus in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

20.9. Auf unbekannten Wegen nach Shigatse
Auf einer wenig bekannten Route fahren wir vorbei am See Dramtse Tso nach Sakya und weiter nach Shigatse. Auf der langen Fahrt haben wir die Gelegenheit, unsere Erlebnisse der letzten Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.
Hinweis: Diese Strecke wird nur selten von westlichen Besuchern gefahren und Permits sind nicht immer erhältlich. Sollte diese Strecke nicht möglich sein, dann fahren wir stattdessen auf der Hauptstrasse über Lhatse nach Shigatse.
Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

21.9. Mit dem Zug nach Lhasa
Die Tibetbahn von Peking über Xining nach Lhasa wurde in den letzten Jahren weitergebaut und reicht heute bereits bis nach Shigatse. Die Bahnstrecke soll in einigen Jahren bis nach Kathmandu, in die Hauptstadt von Nepal gebaut werden.
Je nach Möglichkeit fahren wir heute mit dem Zug nach Lhasa, andernfalls mit unserem Fahrzeug. Die Route wird auf alle Fälle eine andere sein als bei der Hinfahrt und bringt uns dem Yarlung Tsangpo-Fluss entlang.
Am späteren Nachmittag fahren wir zum Gongkar-Flughafen, von wo wir am Abend zurück nach Chengdu fliegen.
Übernachtung im Hotel in Flughafennähe in Chengdu (500 Meter). Zugfahrt 2 ½ Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

22.9. Zurück in die Schweiz
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
22.25 Uhr Ankunft in Zürich.
Flugzeit 11 – 15 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge. (F)

 


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Lhasa (drei bis vier Teilflüge) retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 12 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
• 9 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Mobile Höhendruckkammer
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
• Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• Visum für China (CHF 70 Stand November 2017) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für China und Tibet
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Tibet

Leistungen nicht inbegriffen
Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas) höher

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Detailprogramm als Download
2018 Trekking zum Chomolungma.pdf
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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

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