Gruppenreise Tibet Trekking

Einsames Trekking zum Chomolungma

Spektakuläres Trekking zur Ostwand des Mount Everest

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

26. August - 17. September 2017               
23 Tage    
       
6 - 10 Personen CHF 6750    
3 - 5 Personen CHF 7900    
2 Personen CHF 8900    

Wir kennen eine der besten Trekkingrouten in ganz Tibet und kaum jemand geht hin. Auf der tibetischen Seite der Berge Mount Everest, Makalu und Lhotse kommen wir nah an diese eindrücklichen 8000er. Die 3350 Meter hohe Everest-Ostflanke und die Kangshung-Wand waren bis anfangs des letzten Jahrhunderts aufgrund der komplexen Einreisebestimmungen und unzugänglichen Terrains unbekannt. Erst 1921 erhielt eine Expedition die Erlaubnis, durch diese Gegend bis zum Mount Everest vorzudringen, die Besteigung dieser Wand ist dann erst in den 1980er Jahren geglückt.
Auch wir fühlen uns heute noch ein bisschen wie Entdecker, wenn wir über hohe Pässe, durch einsame Täler und vorbei an schönen Bergseen uns unseren Weg zur Ostwand des Mount Everest suchen. Abgesehen von Hirten mit ihren Herden trifft man hier selten jemanden an. Diese Region ist von der Vegetation her sehr üppig, was wir an den Rhododendron-Wäldern und den reichen Blumenwiesen sehen. Nach dem Trekking machen wir einen Abstecher ins nördliche Basecamp des Everest nach Rongbuk. Wer Lust hat, kann von Kathmandu her an einem optionalen Everest Panoramaflug teilnehmen.

Höhepunkte

Mount Everest, Lhotse und Makalu von einer unbekannten Seite
Atemberaubender Blick auf die 3350 Meter hohe Kangshung-Wand
Unberührte Täler und bezaubernde Bergseen
Trekking zu selten besuchten Dörfern und Hochweiden
Eines der spektakulärsten Trekkings in Tibet

Unser Kommentar zur Reise

Eines der spektakulärsten Trekkings in ganz Tibet, nah an den 8000ern Everest, Lhotse und Makalu. Wenig begangene Route über hohe Pässe. Nach dem Trekking Ausflug ins nördliche Basecamp des Everest (Rongbuk) und Fahrt nach Kathmandu. Optionaler Panoramaflug von Kathmandu zum Everest.

Anforderungen

• Schweres Trekking, sehr gute Kondition, 5 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden, 3 Tagesetappen

  von 6 – 8 Stunden.

• Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

• Abgeschiedene Route für erfahrene Trekker.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden, 1 Ganztagesfahrt.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

26.8. Flug nach Chengdu

Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach Chengdu. Es gibt zur Zeit keine Direktflüge ab Zürich, aber gute Flugverbindungen mit diversen Airlines mit einmal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 11 – 13 Stunden.

Hinweis zur Flugverbindung: Es ist möglich, dass wir eine andere Flugverbindung als die oben angegebene wählen, allenfalls über Peking oder eine andere Destination. Dies kann sein wegen geänderten Flugplänen, neuen Flugmöglichkeiten, besserer Verfügbarkeit oder aus anderen Gründen.

Flugzeit 11 – 13 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge.

 

27.8. Übernachtung in Chengdu

Nachmittag oder abends Ankunft in Chengdu, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Je nach Ankunftszeit übernachten wir heute in Chengdu. Unser lokaler Partner bringt uns ins Hotel, wo wir nach dem langen Flug sicherlich gut schlafen werden.

Hinweis zur Flugverbindung: Falls wir bereits am Vormittag in Chengdu ankommen, dann fliegen wir allenfalls direkt weiter nach Lhasa und übernachten dort anstelle von Chengdu.

Übernachtung im Hotel in Chengdu (500 Meter). (F,M,A)

 

28.8. Weiterflug nach Lhasa

Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Am Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die ungefähr 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

29.8. Heiliger Jokhang und mächtiger Potala-Palast

Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Barkhor, die Altstadt von Lhasa. Hier steht der Jokhang-Tempel. Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.

Am Nachmittag besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet her transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.

Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

30.8. Wanderung zur Klosterstadt Sera

Nach den zwei Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

31.8. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel

Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.

Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

1.9. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet

Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen die früher die «Tranceläufer» ausgebildet sein worden, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.

In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auch der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.

Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.

Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

 

2.9. Über weite Hochebenen nach Shekar

Heute Morgen haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen (falls wir dies nicht schon gestern gemacht haben). Bei unserer anschliessenden Weiterfahrt folgen wir grünen Tälern bis nach Lhatse. Von hier weg steigt die Strasse an und wir fahren hoch zum 5250 Meter hohen Pass Jachor La. Bei klarer Sicht sehen wir von dort oben bis zu den 8000ern des Himalayas und auch unser Ziel, den Mount Everest. Über eine weite Hochebene führt uns unser Weg nach Shekar (New Tingri), wo wir die Nacht verbringen werden.

Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

3.9. Panoramawanderung mit Blick auf den Mount Everest

Eine nicht allzu lange Fahrt bringt uns heute auf den 5200 Meter hohen Pang La. Von hier weg haben wir bei klarer Sicht einen phantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma und die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Es lohnt sich sehr, linkerhand auf einen knapp 10 Minuten entfernten Aussichtspunkt hochzusteigen. Wer Lust hat, macht dann von dort oben eine Wanderung hinunter ins Tal. Im oberen Teil haben wir immer die Schneegipfel des Himalayas im Blick. Anschliessend fahren wir weiter nach Kharta und Yulok, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier treffen wir unsere lokale Crew, welche uns während den nächsten Tagen begleiten wird. Wir übernachten hier auch bereits das erste Mal in unserem Zeltlager.

Übernachtung im Zelt in Yulok (3800 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

4.9. Trekkingstart

Für eine gute Akklimatisation starten wir gemütlich auf unsere erste Etappe und wandern in gemächlichem Schritt das Tal hoch. Wir passieren das Dorf Khampa mit seinem kleinen Weiler Monjun. Hier soll Tensing Norgay, welcher zusammen mit Edmund Hillary den Everest erstbestiegen hat, als Kind aufgewachsen sein. Später hat seine Familie Tibet verlassen und sich in Thame in Nepal niedergelassen. Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns nach Damphu, wo wir übernachten.

Übernachtung im Zelt in Damphu (4200 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

5.9. Kurze Etappe ins Basecamp des Shao La

Die heutige Etappe ist bewusst kurz, weil wir am nächsten Tag unseren ersten fast 5000 Meter hohen Pass zu Fuss überqueren wollen. Wir steigen auf zu den Seen von Sharo, welche auf 4600 Metern Höhe liegen. Hier stellen wir unser Camp auf.

Übernachtung im Zelt in Sharo (4600 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

6.9. Über den 4970 Meter hohen Shao La

Bei unserem Aufstieg auf unseren ersten Pass des Trekkings haben wir schöne Ausblicke auf den 8000er Makalu und den rechts davor stehenden Chomolonzo, welcher 7780 Meter hoch ist. Nach ungefähr zwei Stunden erreichen wir die Passhöhe, wo wir während einer Rast das Bergpanorama ausgiebig geniessen. Auf einem stellenweise ruppigen Weg laufen wir bis nach Joksam. Nach einem langen, aber spannenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz auf gut 4000 Metern Höhe.

Übernachtung im Zelt in Joksam (4030 Meter). Trekking 6 – 8 Std. (F,M,A)

7.9. Zu den Yakhirten

Eine steiler Aufstieg durch einen schönen Kiefernwald bringt uns auf einen Grat. Von hier weg geht es durch eine tundraartige Landschaft, welche immer wieder mit Rhododendren und Wacholder durchsetzt ist. Auf dem Weg haben wir schöne Ausblicke auf den Mount Everest und den Lhotse. Wir erreichen schöne Alpen, welche im Sommer von Hirten mit ihren Yaks beweidet werden. Vorbei am See Tsho Nak (schwarzer See) erreichen wir den Shanlung Tsho. In der Nähe dieses See wollen wir heute lagern.

Übernachtung im Zelt beim See Shalung Tsho (4430 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

8.9. Spektakuläre Ostwand (Kangshung) des Mount Everest

Nach dem Abstieg zum Fluss Rabkhar Chu steigen wir das Tal hoch vorbei am Lagerplatz Pethang bis nach Pethang Ringmo. Hier werden wir die nächsten zwei Nächte bleiben. Wir lagern auf einer grossen Wiese mit einigen Steinhütten. Vor uns erhebt sich, scheinbar zum Greifen nah, der Chomolungma. Dies ist die tibetische Bezeichnung für den Mount Everest. Die Ostseite des Everest ist die unnahbarste und schwierigste Seite. George Mallory war in den 20er-Jahren bereits an diesem Platz, hat aber angesichts der steilen 3000 Meter hohen Ostwand seine Pläne von einer Besteigung des Everest von hier aufgegeben und hat sich dann stattdessen der Nordseite zugewandt. Erstbegangen wurde diese Seite des Everest erst im Jahr 1983. Da hat sich eine amerikanische Expedition während fünf Wochen von hier weg auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt gekämpft. Die steile Ostwand des Everest wird auch Kangshung genannt. Wir können uns an dem spektakulären Blick kaum sattsehen.

Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

9.9. Ruhetag inmitten der hohen Eisgipfel

Weil es so schön ist, bleiben wir einen ganzen Tag hier. Je nach Lust und Laune frönen wir dem Dolce far niente und geniessen diesen einmaligen schönen Platz mit der beeindruckenden Bergwelt rundherum. Die Unternehmungslustigen können aber auch eine Wanderung Richtung des Kangshung-Basislagers machen. Dieses liegt auf einer Höhe von über 5200 Metern und ist in knapp 3 Stunden zu erreichen.

Übernachtung im Zelt in Pethang Ringmo (4850 Meter).

Optionale Wanderung ins Kangshung-Basislager 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

10.9. Weiter geht’s

Auf bekanntem Weg steigen wir ab zum Rabkhar Chu. Anschliessend steigen wir ein uns noch unbekanntes Tal hoch bis nach Tango, wo wir die Zelte aufstellen. Je nach Verlauf des Tages können wir das Lager auch bereits früher oder später aufstellen.

Übernachtung im Zelt in Tango (4680 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

11.9. Über unseren höchsten Pass

Heute überqueren wir den höchsten Pass unseren Trekking, den 5330 Meter hohen Langma La. Oben hängen wir unsere Gebetsfahnen auf, wie es Brauch ist in Tibet. Der Wind soll die aufgedruckten Gebete zu den Göttern bringen, welche nach dem Glauben der Leute auf den Himalayagipfeln wohnen. Für uns soll dieses Ritual Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Von oben geniessen wir noch einmal einen schönen Blick auf den Everest, Lhotse und Chomolunzo. Abwärts erreichen wir dann Shomaling, wo wir ein letztes Mal im Zelt übernachten. Heute Abend feiern wir mit unserer lokalen Mannschaft das gute Gelingen unseres Trekkings und wir sind uns sicher, eines der entlegensten und spektakulärsten Trekkings in ganz Tibet begangen zu haben.

Übernachtung im Zelt in Shomaling (4260 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

12.9. Ins Basislager auf der Nordseite des Everest

Seit die Strasse von Khara her bis hier hoch führt, muss diese letzte Etappe nicht mehr gelaufen werden. So verabschieden wir uns heute Morgen von unserer lokalen Mannschaft, welche uns in den letzten Tagen so richtig ans Herz gewachsen ist. Wir fahren nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus übernachten werden. Von hier sehen wir die zwar nicht gerade einsame, aber optisch auch sehr schöne Nordseite des Mount Everest. Mit einem kleinen Bus können wir die wenigen Kilometer bis ins Basislager des Everest fahren. Von hier weg starten im Frühling viele Expeditionen zur Everest-Besteigung. Nach der Einsamkeit und der wilden Natur im Basislager der Ostseite scheint uns hier alles doch sehr strikt geregelt und reglementiert zu sein. Zurück in Rongbuk haben wir die Gelegenheit, das kleine Kloster hier zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt.

Übernachtung im Gasthaus in Rongbuk (4980 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

13.9. Nach Kyirong an die Grenze zu Nepal

Heute Morgen fahren wir talabwärts und ein Stück auf dem alten Lhasa-Kathmandu Friendship-Highway. Der ehemalige Grenzübergang in Zhangmu ist seit 2015 geschlossen und wird es voraussichtlich auch bleiben. So reisen wir weiter nach Kyirong, das unmittelbar an der Grenze zu Nepal liegt. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern ist berühmt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima. Durch Kyirong führte eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Im 11. Jahrhundert hat der bekannte indische Geistliche Atisha die Region Kyirong besucht. Bekannt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa.

Je nach Verlauf der Reise übernachten wir in Kiyrong oder überqueren noch am selben Tag die Grenze zu Nepal und übernachten auf der nepalesischen Seite. An der Grenze wechseln in der Regel sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen.

Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu im ganzen Jahr 2016 geschlossen war, wurde die Öffnung Grenzüberganges in Kiryong für das Jahr 2017 angekündigt. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.) dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.

Übernachtung im Gasthaus in Kyirong (2700 Meter) oder auf der nepalesischen Seite. Fahrzeit 6 Std. (F,M,A)

 

14.9. Auf ruppiger Strasse nach Kathmandu

Eine lange Fahrt auf einer teils schlechten Strasse bringt uns heute zurück nach Kathmandu. Nach den Wochen auf dem tibetischen Hochplateau ist hier die Luft wieder deutlich «dicker», sowohl vom Sauerstoff her wie auch von den Abgasen. Nach den Tagen in sehr einfachen Umständen freuen wir uns auf die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze.

Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). Fahrzeit 9 – 11 Std. (F,M,A)

 

15.9. Optionaler Panoramaflug zum Everest

Dieser Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen, oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. In einem alten Palast sind wir am Abend zum Abschlussessen eingeladen. Hier gibt es nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern auch traditionelle nepalesische Tänze zum bewundern.

Hinweis: Wer Lust hat, kann heute Morgen an einem optionalen Panorama-Flug zum Mount Everest teilnehmen. Diese Flüge starten in der Regel morgens vom Flughafen von Kathmandu und dauern ungefähr eine Stunde. Leider fliegt man nicht mehr so nah am Everest vorbei wie früher. Jeder soll selbst entscheiden, ob er diesen Flug machen möchte. Die Kosten dafür sind CHF 200 pro Person und werden zusätzlich verrechnet.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

16.9. Letzter Tag in Nepal

Heute geniessen wir ein gemütliches Frühstück. Wir besichtigen anschliessend das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dies ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva.

Anschliessend laufen wir durch ein neueres, einfaches Quartier, wo vor kurzem noch Reisfelder standen, Richtung Bodnath, dem tibetischen Viertel Kathmandus. Bei der riesigen Stupa von Bodnath geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Je nach Flugverbindung fliegen wir heute Abend ab Richtung Zürich, sonst allenfalls erst am nächsten Tag.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 12 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit ein- oder zweimal Umsteigen.

Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

17.9. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 12 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Chengdu und Kathmandu-Zürich einfach in Economy-Klasse

• Flug Chengdu-Lhasa einfach in Economy-Klasse

• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag

• Alle Überlandfahrten und Transfers

• 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer

• 9 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings

• Vollpension während der ganzen Reise

• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)

• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm

• Spezialbewilligungen und Permits

• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr

• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)

• Visum für China (CHF 70, Stand August 2016) und Nepal (CHF 35, Stand August 2016) plus Einholung

• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)

• Vorbereitungstreffen

• Landkarte von Tibet

 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Hier finden Sie weitere Infos zur Reise

Detailprogramm als Download
2017 Trekking zum Chomolungma.pdf
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