Tibet Reise zum Nam Tso - aufs Dach der Welt

Gruppenreise Tibet - Kultur und Wandern

Aufs Dach der Welt

Trekking zu den Nomaden von Tibet

10.07. - 31.07.2021

 

22 Tage

 

6-10 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer/-zelt

 CHF 6290

 CHF 6990

 CHF 7990

 

CHF 980


Wichtiger Hinweis: Die Kosten basieren auf einem Flugpreis Zürich-Chengdu retour von CHF 800 und Chengdu-Lhasa retour von CHF 500. Wie sich die Flugpreise nach der Corona-Krise entwickeln werden, ist schwierig abzuschätzen. Wir verrechnen die effektiven Flugpreise beim Buchungszeitpunkt. Sollten die Flugkosten tiefer sein, dann reduziert sich der Reisepreis um die Differenz und sollten diese höher sein, dann erhöht sich der Reisepreis. Es ist auch möglich, die Flüge selber zu buchen. In dem Fall werden CHF 1300 vom Reisepreis abgezogen.

 


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Einzelzimmer/-zelt

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag ein Einzelzimmer und -zelt zu buchen. Je nach Reise ist in kleinen Hotels, Gasthäusern, Lodges, bei lokalen Familien oder im Kloster der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann nicht in jedem Fall garantiert werden. Dieser Umstand ist im Einzelzimmer-Zuschlag berücksichtigt und berechtigt nicht zu einer Preisreduktion.
Falls Sie ein Doppelzimmer und-zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer und -zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Diese Kultur- und Wanderreise durch Zentraltibet bietet neben den kulturellen Highlights vor allem schöne Wanderungen durch die phantastische Landschaft Tibets. Wir starten unsere Reise in der ehemals heiligen Stadt Lhasa. In den Klöstern Pabonka und Sera bestaunen wir die zahlreichen Pilger, die anlässlich Buddhas erster Lehrrede gedenken. In Samye besuchen wir nicht nur das älteste Kloster von Tibet, sondern wandern auch hoch zum wenig besuchten Nonnenkloster in Chimphu. Eine spannende Fahrt über 5000 Meter hohe Pässe und vorbei am stahlblauen See Yamdrok Tso bringt uns nach Shigatse, der zweitgrössten Stadt Tibets.
Während des zweiten Teils reisen wir durch kaum besuchte Regionen. Wir umrunden mit dem See Nam Tso den grössten Salzsee in Zentraltibet. Diese Region ist so entlegen, dass es keine Unterkünfte gibt und wir deshalb während einer Woche im Zelt übernachten. Schöne Wanderungen bringen uns dem See entlang oder nah zu den hohen Schneegipfeln der Bergkette des Nyenchen Tanglha (7162 Meter). Auf dem Rückweg besuchen wir das entlegene Tal von Reting, das wegen seines Wacholder-Waldes für die Einheimischen als eines der schönsten Täler in Tibet gilt.    

 



Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Reise durch Zentraltibet
  • Pilgerströme in den Klöstern Pabonka und Sera
  • Rund um den grössten Salzsee Tibets
  • Unterwegs in kaum besuchten Regionen
  • Aufenthalt im schönen Tal von Reting


Reiseroute

Landkarte Reise Hohe Pässe und alte Klöster, Trekking zu den Nomaden von Tibet


Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Reisen in Zentral-Tibet

Hinweis: Der Sommer (Juli und August) ist die Hauptreisezeit für die chinesischen Touristen. Es hat aber in der Regel mehr Niederschlag als im Frühling oder Herbst (vergleichbar mit einem durchschnittlichen Schweizer Sommer) und die Bergsicht kann eher eingeschränkt sein.


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Klima und Wetter

 

Frühling (April Mitte Juni)

Ideale Reisezeit mit nur wenig Niederschlag. Vielfach angenehme Temperaturen. In der Höhe kann es kühl oder kalt werden. Gute Zeit für Trekkings.

 

Sommer (Mitte Juni August)

In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr warm oder sogar heiss. Die Himalaya-Kette schirmt Tibet vom Monsun ab, der Monsunregen fällt nicht so heftig aus wie in Nepal und Bhutan, trotzdem fällt mehr als die Hälfte des Jahresniederschlages im Sommer. Überschwemmungen und Erdrutsche können einzelne Strassenabschnitte unpassierbar machen. Trotz der teils eingeschränkten Bergsicht ist dies eine sehr beliebte Reisezeit.

 

Herbst (September – Oktober)

Ideale Reisezeit, speziell auch für Trekkings. Die Wetterlage ist stabil, die Tage sind noch lang, sonnig und der Himmel ist vielfach klar. Die Bergsicht ist häufig sehr gut und vergleichbar mit schönen Herbsttagen in den Alpen.
 
Winter (November März)
In Zentral- und Westtibet gibt es meist nur kleine Niederschlagsmengen, aber die Temperaturen können in grösseren Höhenlagen sehr kalt sein. Die Täler um Lhasa, Gyantse und Shigatse sind auch im Winter zu bereisen und die Temperaturen tagsüber vielfach angenehm.

 


Zu dieser Reise

 

Juli ist eine gute Reisezeit mit oftmals stabilem Wetter und guter Bergsicht. Die Temperaturen sind vielfach angenehm oder können sogar sehr warm sein, in der Höhe oder bei Wetterumstürzen kann es kühl oder kalt werden. Schneefall ist zu jeder Jahreszeit möglich.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Lhasa (36800 Meter)

Klimadiagramm Menge des Niederschlages in Lhasa in Tibet
Klimadiagramm Temperaturkurve in Lhasa in Tibet

 

See Nam Tso (4700 Meter)

Klimadiagramm Menge des Niederschlages am See Nam Tso in Tibet
Klimadiagramm Temperaturkurve am See Nam Tso in Tibet

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Lokale deutschsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen deutschsprechenden Reiseleiter geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Die Deutschkenntnisse unseres Reiseleiters sind ausreichend für einfache Konversationen, für komplexe Erklärungen reichen diese aber in der Regel nicht aus. Da wird er allenfalls ins Englische ausweichen. Lokale Reiseleiter lernen während vielen Jahren fleissig deutsch, aber oftmals bewahrheitet sich die Redewendung «Deutsche Sprache, schwere Sprache» speziell für die Asiaten.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Rundreise mit vielen schönen Wanderungen durch die phantastische Landschaft Tibets. Pilgerströme zu den Klöstern Pabonka und Sera. Umrundung des grössten Salzsees von Tibet. «Die» Reise für alle, welche gerne wandern, aber kein Trekking machen wollen.

 



Anforderungen

  • Einfache Reise mit vielen Tageswanderungen von 1 – 6 Stunden. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.
  • Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
  • Überlandfahrten von 1 – 4 Stunden, 4 Ganztagesetappen.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy. Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Tibet ist die medizinische Versorgung ausserhalb der grösseren Städte sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar, und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit. Für China sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

10.7. Flug nach China

Wir starten unsere Reise und fliegen nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Chengdu, Peking oder in eine andere Destination in China. Zu den meisten guten Ausgangsflughäfen nach Tibet gibt es keine Direktflüge ab Zürich, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen.

Flugzeit 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.

 

11.7. Weiterflug nach Lhasa

Am Morgen kommen wir in China an. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die rund 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, dem alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.

Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit übernachten wir eventuell im Flachland in China und fliegen erst am nächsten Tag nach Lhasa.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Flugzeit 2 ½ h, Fahrzeit 1 h

 

12.7. Mächtiger Potala-Palast

Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Wintersitz, den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht. Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Wenig touristisch ist nach wie vor der traditionelle Rundgang um den Potala-Palast. Wir laufen zusammen mit buddhistischen Pilgern einen Teil dieses Weges und werden beeindruckt sein ob der tiefen Religiosität der Pilger. Am Nachmittag besichtigen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit ½ h, Bummel durch die Stadt 1 h

13.7. Wichtigstes Heiligtum und altes Handwerk

Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen. Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir nicht nur unbekannte Ecken, sondern besuchen auch Handwerksstätten, wo altes traditionelles Handwerk gelehrt und ausgeübt wird. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Bummel durch die Stadt 1 – 2 h

 

14.7. Buddha’s erste buddhistische Lehre

Nach den Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Heute feiern tausende Pilger und Einheimische in den Klöstern von Pabonka und Sera die erste buddhistische Lehre von Buddha Shakyamuni im indischen Sarnath bei Varanasi. Am Morgen fahren wir nach Pabonka, wo die Pilger auf einer grossen Kora den Pabonka-Tempel umrunden. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse. Auch hier werden wir zahlreiche Pilger und ihre Familien antreffen, die auf die Hügel rund um das Kloster klettern und Buddha ehren.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 1 h, Wanderung 3 – 4 h

 

15.7. Mandala-Kloster Samye

Das Kloster Samye wurde um 770 vom Tantriker Padmasambhava gegründet. Die als Mandala angelegte Anlage ist von grosser Originalität und entspricht den buddhistischen Vorstellungen vom Universum. Die besten Handwerker aus Nepal, Indien, Tibet und China erbauten das Kloster nach einem geometrischen Plan. Der Haupttempel im Zentrum steht für den mythischen Berg Meru. In Samye treffen wir heute noch auf dietantrisch-buddhistische Lehre des grossen Padmasambhava. Vielleicht haben wir Glück und können an einer Gebetszeremonie im Kloster teilnehmen. Heute sehen wir, wie gut wir uns bereits an die Höhenlage akklimatisiert haben. Es geht nun zum ersten Mal «richtig in die Höhe». Wir besuchen oberhalb von Samye die 108 (die heilige tibetische Zahl) Meditations-höhlen von Chimphu. Diese waren für viele Jahrhunderte wichtige Meditationsorte für die grossen Tantriker und berühmten Heiligen von Tibet. Wer sich bereits gut akklimatisiert hat, kann hier eine 3- bis 4-stündige Wanderung auf einen 4300 Meter hochgelegenen Aussichtspunkt machen.

Übernachtung im Gasthaus in Samye (3630 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 h, Wanderung 3 – 4 h

16.7. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel

Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen, beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben weht häufig ein eisiger Wind. Dies hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse.

Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 6 h, Wanderung 1 h

 

17.7. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet

Nach dem Frühstück besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken. Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen die mächtige Klosteranlage Tashilhunpo und wer Lust hat, kann gemeinsam mit den Pilgern auch die traditionelle Kora umwandern. Am Ende der Kora erreichen wir das imposante Fort von Shigatse.

Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 h, Bummel durch die Stadt 1 – 2 h

 

18.7. Kunsthistorisches Kloster in Sakya

Zeitig am Morgen starten wir unsere Fahrt nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Dies war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten. Bevor wir nach Shigatse zurückfahren, können wir - falls wir Lust haben - das Dorf zu Fuss erkundigen.

Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 5 – 6 h, Bummel durch den Ort 1 – 2 h

 

19.7. Bön – alte schamanistische Religion Tibets

Wir folgen mit unserem Fahrzeug dem grossen Tal des Yarlung Tsangpo. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Kloster Yungdrungling. Auf den ersten Blick sieht dieses aus wie ein «normales» buddhistisches Kloster. Dieses Kloster gehört aber zu den Bön. Dies ist die alte vorbuddhistische Religion, welche früher in vielen Regionen Tibets verbreitet war. Diese alte Religion hatte wichtige schamanistische Elemente. Auch heute noch gibt es in einigen Regionen Anhänger des Bön. Anschliessend fahren wir über den 4890 Meter hohen Dongu La-Pass und werden am Shugu La-Pass ein weiteres Mal die 5000 Meter-Grenze überschreiten. Unser Ziel ist ein Lagerplatz auf einer Höhe von 4800 Metern, welcher oftmals von Nomaden benützt wird. Ab hier werden wir während der nächsten Woche im Zeltcamp übernachten. Wir werden von einer kleinen, lokalen Crew begleitet.

Übernachtung im Zelt in Jomo Kang Gar Snow Mountains (4800 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 4 h, Wanderung 2 h

 

20.7. Zum Gletscher des Jomo Kang Gar

Am heutigen Tag machen wir eine schöne 5- bis 6-stündige Wanderung zum Gletscher des Jomo Kang. Bei schönem Wetter bestaunen wir ein traumhaftes Bergpanorama. Wir sind in einer Region unterwegs, welche nur selten von Reisenden besucht wird und nach dem Trubel in Shigatse geniessen wir die Ruhe in den Bergen.

Übernachtung im Zelt in Jomo Kang Gar Snow Mountains (4800 Meter). (F,M,A)

Wanderung 5 – 6 h

 

21.7. Grösster Salzsee in Zentraltibet

Heute fahren wir weiter bis in die Region des stahlblauen Sees Nam Tso. Dies ist der grösste Salzsee in Zentraltibet mit einer Fläche von über 1900 km2. Für die Tibeter ist dies einer der heiligsten Seen in Tibet. Dies sehen wir an den vielen Klöstern, Meditationshöhlen und heiligen Orten auf der Halbinsel von Tashi Do. Wir besuchen diese (heute leider sehr touristische) Halbinsel und wandern auf der rituellen Kora um diese Halbinsel. Am Schluss besteigen wir den Hügel und geniessen von oben eine unvergleichliche Aussicht über diesen paradiesisch schönen See. Wenn wir Glück haben, dann sehen wir am See Gänse, die vom tibetischen Hochland in tiefergelegene Gebiete weiterziehen.

Übernachtung im Zelt in der Region des Nam Tso (4700 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 – 3 h, Wanderung 1 – 2 h

 

22.7. Rund um den blauen See Nam Tso

Wir starten unsere Umrundung des blauen Sees Nam Tso. So populär Tashi Do ist (speziell bei tibetischen und chinesischen Touristen) so einsam und wenig besucht sind die anderen Orte am Nam Tso. Auch für die tibetischen Guides sind dies noch «weisse Flecken» auf der Landkarte und so haben wir im Herbst 2016 eine Delegation unserer lokalen Mannschaft gesandt, welche während vielen Tagen in dieser Region unterwegs war auf der Suche nach spannenden Orten… Und alle sind begeistert zurückgekommen. Mit dem Auto fahren wir auf der Südseite des Sees nach Gorchung. Hier steht ein Kloster und nicht weit davon ist ein beliebter Lagerplatz tibetischer Nomaden. Ein Besuch bei diesen ursprünglich lebenden Nomaden ist spannend und gibt uns einen tiefen Einblick in das oftmals harte Leben. Das klassische Nomadentum ist vom Aussterben bedroht, die rasante Entwicklung und auch politische Bestrebungen führen dazu, dass immer mehr Nomaden ihr Leben aufgeben und irgendwo sesshaft werden. Wenn wir mögen, können wir die schöne Umgebung auch zu Fuss entdecken und entweder am See entlang laufen oder auf einen der umliegenden Berge wandern.

Übernachtung im Zelt in Gorchung am Nam Tso (4700 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 4 h, Wanderung 2 – 3 h

 

23.7. Aufbruch ins Basislager des 6000 Meter hohen Gurchen

Wer Lust hat, kann heute eine Wanderung machen ins Basislager des über 6000 Meter hohen Schneegipfels des Gurchen. Wir umrunden während dieser Wanderung den schönen Berg Amitsegu, überqueren dabei einen kleinen Pass und haben phantastische Ausblicke auf den See Nam Tso und auf die Bergkette des Nyenchen Tanglha.

Übernachtung im Zelt in Gorchung am Nam Tso (4700 Meter). (F,M,A)

Wanderung 4 – 5 h

 

24.7. Über weite Hochebenen

Unser Weiterweg führt uns über weite Hochebenen zum kleinen Dokya-Kloster. Von diesem kleinen Kloster am Seeufer des Nam Tso haben wir einen einmalig schönen Blick über den See und die verschneiten Berge des Nyenchen Tanglha. Vorbei an Nomadenlagern fahren wir durch eine wunderschöne Landschaft und erreichen am Nachmittag unseren Lagerplatz am See. Hier bietet sich eine 1- bis 2-stündige Wanderung dem See entlang an, wo wir das Bergpanorama auf der gegenüberliegenden Seeseite immer vor Augen haben.

Übernachtung im Zelt am Nam Tso (4700 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 5 – 6 h, Optionale Wanderung 1 – 2 h

 

25.7. Über den Kong La (5240 Meter) nach Reting

Wir schliessen unsere Umrundung des einmalig schönen Sees Nam Tso ab. Diese Tage und den Anblick des Sees werden wir wohl nie mehr vergessen. Unsere Weiterfahrt bringt uns über den 5240 Meter hohen Strassenpass nach Damshung. Auf einer wenig befahrenen Strasse fahren wir ins entlegene Kloster Reting. Nach den Tagen auf dem kargen Hochplateau geniessen wir das Grün der Wälder. In Reting steht einer der grössten verbliebenen Wacholderbaumwälder Tibets. Je nachdem übernachten wir hier in einem einfachen Gasthaus oder im eigenen Zeltcamp.

Übernachtung im Gasthaus oder im eigenen Zeltcamp in Reting (4200 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 7 – 8 h

 

26.7. Gemütlicher Tag in Reting

Wir bleiben einen weiteren Tag in diesem schönen Tal und verbringen hier einen gemütlichen Tag. Es bietet sich eine Wanderung durch die schönen Wälder bis zum Nonnenkloster Samtenling an. 150 Nonnen sollen hier wohnen. In einem Stein hat es neben einem menschlichen Fussabdruck auch noch einen Fussabdruck eines Pferdes. Dieser soll gemäss Legende dem Reitpferd der mächtigen Schutzgöttin Palden Lhamo gehören. Wir verbringen einen schönen Tag in diesem entlegenen Tal.

Übernachtung im Gasthaus oder im eigenen Zeltcamp in Reting (4200 Meter). (F,M,A)

Wanderung 2 – 3 h

 

27.7. Ins schöne Tal von Lhundrub

Heute verlassen wir diese schöne Gegend und fahren über den Strassenpass Chak La weiter ins wenig besuchte Tal von Lhundrub. Hier gibt es drei interessante Klöster zu besuchen. Das Kloster Nalanda wurde 1435 von Lama Rongtompa gründet. In der Haupthalle befindet sich eine Glasvitrine mit der Skulptur von Rongtompa. Rund 200 Mönche leben in diesem Kloster-Komplex. Anschliessend wandern wir durch das schöne Tal von Lhundrub nach Langthang. Von hier fahren wir nach Lhasa, wo sich unser Kreis schliesst.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 4 h, Wanderung 1 ½ h

 

28.7. Phantastisches Ganden

Unser heutiges Ziel ist Ganden, das auf einer Höhe von 4300 Metern liegt. Dieses wichtige Kloster passt sich wie ein Amphitheater in die gebirgige Umgebung ein und bietet einen phantastischen Blick über das Tal. Das Kloster wurde von Tsongkhapa, dem Gründer des Gelbmützen-Ordens (Gelugpa) im Jahr 1409 gegründet. Wir umrunden das Kloster auf der traditionellen äusseren Kora und haben auch noch gut Zeit für eine ausführliche Besichtigung dieser grossen Klosteranlage mit den heute über 50 Gebäuden. Die teils noch sichtbaren Ruinen lassen die einstige Grösse erahnen, als hier über 200 Gebäude standen und mehr als 3000 Mönche lebten. Nach dem Klosterbesuch wandern wir auf einem leicht aufwärts führenden Weg, bis wir einen kleinen Sattel auf 4500 Metern Höhe erreichen. Von hier geniessen wir einen schönen Ausblick über das Kiychu-Tal bis nach Lhasa. Unser Weiterweg bringt uns ins kleine Dorf Hebu und anschliessend mit dem Fahrzeug zurück nach Lhasa.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 h, Wanderung 4 – 5 h

 

29.7. Höhlen von Drak Yerpa

Heute verlassen wir Lhasa und fahren Richtung Osten. Auf dem knapp 4000 Meter hohen Pass Ngachen La staunen wir ob der vielen Gebetsfahnen, welche die Strasse überspannen. So viele farbige Gebetsfahnen haben wir wahrscheinlich noch nie gesehen. Wir fahren ein Seitental hoch nach Drak Yerpa. Diese uralten Höhlen sind kaum bekannt, aber sind seit vielen Jahrhunderten wichtige Meditationsorte. Viele der grossen tibetischen Meister, haben hier eine gewisse Zeit in der Meditation verbracht.

Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 h, Wanderung 2 – 3 h

 

30.7. Letzter Tag in Tibet und Start der Heimreise

Je nach Abflugzeit haben wir den Vormittag noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und starten unsere Heimreise. Wir fliegen ins chinesische Flachland, von wo wir den Rückflug nach Europa antreten.

Hinweis: Je nach Flugverbindung steigen wir nur um in China und fliegen direkt weiter oder wir übernachten und starten den Heimflug erst am folgenden Tag.

(F,M,A)

Flugzeit 2 ½ h, Fahrzeit 1 h

 

31.7. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Flugzeit 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.

 

 

Die Zeitangaben sind generell reine Fahr- respektive Gehzeiten. Pausen, Stopps etc. kommen zusätzlich noch hinzu. Die Zeitangaben sind durchschnittliche Erfahrungswerte, können aber je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen abweichen.

Die Höhenangaben (bei Trekkingreisen) sind satellitengestützt erstellt worden. Diese können abweichen durch Laufen von Alternativrouten, Besteigung von zusätzlichen Aussichtspunkten, witterungs- oder wegbedingten Umwegen und anderem.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 


Reiseprogramm als PDF zum Download



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Lhasa (drei bis vier Teilflüge) retour in Economy-Klasse 
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 13 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
  • 6 Übernachtungen im Doppelzelt
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen und Permits
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale deutschsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während der Zeltübernachtungen

 

 Für unsere Sicherheit inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn
  • 24h-SOS-Telefon von Himalaya Tours in der Schweiz und unserem lokalen Partner vor Ort

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Visum für China (CHF 189, Stand August 2020) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für China und Tibet 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Tibet
  • Platypus-Beutel als Bett- und Getränkeflasche zu gebrauchen
  • Heisse Bettflasche in kalten Nächten

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher) 


Unterkünfte und Mahlzeiten


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Unterkünfte

 

In Lhasa übernachten wir in einem guten Mittelklasse-Hotel. Die Gasthäuser auf dem Land sind mehrheitlich sehr einfach und bieten keinen Komfort. WC und Dusche sind teilweise im Zimmer, in einigen Unterkünften hat es nur eine Gemeinschaftstoilette. 

 


Zeltübernachtungen

 

Während 6 Tagen übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und das ausgewählte Modell ist der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.
Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.
 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während den Wanderungen wird das Mittagessen in der Regel als kalter Lunch mitgenommen. In den Hotels und Restaurants sind Trinkwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Für die Wanderungen kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden (gegen Bezahlung).
Während den Zeltübernachtungen kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei.
 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant.
Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen im Zelt bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack und eine Liegematte mit.
 


Vergünstigte Himalaya Tours-Reisetasche

 

Auf Wunsch von Reiseteilnehmern, welche die Reisetasche bereits von früheren Reisen her besitzen (die Tasche ist fast «unzerstörbar»), ist diese nicht mehr im Reisepreis enthalten. Die von Tatonka für uns produzierte Tasche aus Blachenmaterial ist nicht nur robust, sondern auch sehr zweckmässig. So möchten wir diese unseren Reiseteilnehmern weiterhin anbieten und dies zu einem sehr günstigen Spezial-Preis. Die Taschen sind geräumig, da bei vielen Airlines nur noch ein Gepäckstück (plus Handgepäck) eingecheckt werden kann, für ein zweites eingechecktes Gepäckstück (auch bei z.B. 2 Gepäckstücken à 10 kg) wird eine zusätzliche Gebühr verrechnet. Diese kann recht hoch sein.
CHF 90 anstelle von CHF 169 für die Trekkingtasche (ideal für Trekkings, 110 Liter, 1.95 kg, verstaubare Rückenträger).
CHF 140 anstelle von CHF 239 für die Reisetasche mit Rollen (ideal für Kultur- und Wanderreisen, 80 Liter, 3.90 kg).

 


Heisse Bettflasche für kalte Nächte

 

Zelten im Himalaya ist ein einmaliges Erlebnis, aber es kann kalt werden… was gibt es da Schöneres als eine heisse Bettflasche? Wir schenken all unseren Reiseteilnehmern einen faltbaren, ultraleichten Platypus-Beutel. Dieser kann sowohl als Trink- wie auch als Bettflasche genutzt werden. Einfach abends mit heissem Wasser oder Tee füllen lassen, Deckel gut zuschrauben und kontrollieren. Das Wasser oder der Tee kann am nächsten Tag gleich noch als Getränk mitgenommen werden. Gut für uns und gut für die Umwelt.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Weitere Infos

 

Hier finden Sie nützliche Infos zu Reisen in Tibet, An- und Rückreise, Literatur, Versicherungen, Visa, Geld, Telefon und vielem mehr.



Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.