Trekking um den Amnye Machen in Amdo im Osten von Tibet

HEILIGER BERG IN AMDO

Gruppenreise Osttibet (Amdo) - Trekking

Trekking um den Amnye Machen in Osttibet und Nomadenleben

3.10.-23.10.2020

 

21 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer/-zelt

 CHF 6550

CHF 7550

 

CHF 730


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Einzelzimmer/-zelt

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer und -zelt zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer und -zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer und -zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Auf dieser Reise besuchen wir die schönsten Plätze in Amdo und erhalten einen schönen Überblick über die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Region. In Labrang staunen wir ob der lebendigen Klosterkultur und am Weissen Drachen-Fluss wandern wir durch eine fruchtbare Bergwelt. Bei befreundeten Nomadenfamilien erhalten wir einen schönen Einblick in deren Leben und auf dem Rücken von Reitpferden ziehen wir über das weite Hochplateau. In dieser Region wohnen viele Nomadenfamilien, welche mit ihren Yak- und Schafherden die Berghänge der Umgebung abweiden.

Gut akklimatisiert machen wir uns dann auf zum Amnye Machen. Für die Tibeter ist dies einer der heiligsten Berge. Er gilt als Wohnsitz der mächtigen Berggöttin Machen Pomra. Um das Massiv des Amnye Machen erheben sich 18 Gipfel zwischen 5000 und 6000 Metern Höhe. Wir wandern auf einem jahrhundertealten Pilgerweg vorbei an hohen Berggipfeln und Gletschern. Zum Abschluss der Reise besuchen wir den blauen See Kokonor. Dies ist der grösste See in Tibet. Der mongolische Name Kokonor bedeutet übersetzt soviel wie «blaues Meer». 

 



Höhepunkte

  • Trekking zum heiligen Berg Amnye Machen 
  • Einblick ins Leben der tibetischen Nomaden
  • Auf dem Pferderücken oder zu Fuss durchs Land der Nomaden
  • Gelber Fluss und blauer Kokonor-See
  • Landschaftliche Vielfalt in Amdo


Reiseroute

Landkarte der Reise Trekking um den Amnye Machen in Amdo in Osttibet

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Trekking am Amnye Machen in Amdo im Osten von Tibet

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Klima und Wetter

 

Frühling (April - Mitte Juni)

Ideale Reisezeit mit nur wenig Niederschlag. Ab Mai erlebt man den schönen Bergfrühling auf den Hochplateaus. Die Temperaturen sind vielfach warm im Flachland, können aber in der Höhe noch kühl sein.

 

Sommer (Mitte Juni - August)

In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr warm oder sogar heiss. Die Himalayakette schirmt Tibet vom Monsun ab, der Monsunregen fällt nicht so heftig aus wie in Nepal und Bhutan, trotzdem fällt mehr als die Hälfte des Jahresniederschlages im Sommer. Die Bergsicht kann eingeschränkt sein. Für die einheimischen Touristen ist der Sommer die beliebteste Reisezeit, nicht zuletzt wegen der üppigen Vegetation.  

 

Herbst (September – Oktober)

Ideale Reisezeit in Osttibet. Die Wetterlage ist stabil, die Tage sind noch lang, sonnig und der Himmel ist vielfach klar. Die Bergsicht ist häufig sehr gut und vergleichbar mit schönen Herbsttagen in den Alpen. 

 

Winter (November - März)

In Osttibet kann es in höheren Lagen kalt oder sehr kalt werden und anders als in Zentraltibet fallen hier grössere Schneemengen. Die Fernsicht auf die Berggipfel ist vielfach sehr klar.

 


Zu dieser Reise

 

Oktober ist eine gute Trekkingzeit mit oftmals klarer Bergsicht. Die Temperaturen sind vielfach angenehm während des Tages, in der Höhe oder bei Wetterumstürzen kann es kühl oder kalt werden mit Temperaturen bis -10 Grad. Schneefall ist zu jeder Jahreszeit möglich.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Xining (2280 Meter)

Klimadiagramm Regenmenge in Xining in Amdo in Osttibet
Klimadiagramm Temperatur in Xining in Amdo in Osttibet

 

Amnye Machen (4300 Meter)

Klimadiagramm Regenmenge am Amnye Machen in Amdo in Osttibet
Klimadiagramm Temperatur am Amnye Machen in Amdo in Osttibet

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Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch. 

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Grosse Vielfalt von Amdo, Aufenthalt bei befreundeten Nomadenfamilien, auf dem Rücken eines Pferdes über das weite Hochplateau, auf jahrhundertealten Pilgerwegen zum Amnye Machen, phantastische Aussichtspunkte - kurzgefasst, diese Tour ist ein absolutes Highlight! 

 



Anforderungen

  • Mittleres Trekking, gute Kondition, 4 Tagesetappen von 5 – 6 Stunden.
  • Pferderitt über Hochplateau (Reitkenntnisse sind nicht notwendig), 3 Tagesetappen von 2 – 4 Stunden. Das Reiten ist optional, die Etappen können auch zu Fuss gewandert werden.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden, 2 Ganztagesetappen.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy. Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Tibet ist die medizinische Versorgung ausserhalb der grösseren Städte sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar, und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit. Für China sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

3.10. Flug nach China

Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Peking, Chengdu oder eine andere Destination in China. Es gibt keine Direktflüge ab Zürich nach Xining, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 10 – 13 Stunden.

 

 

4.10. Weiterflug nach Lanzhou

Ankunft in China. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lanzhou, wo wir von unserem lokalen Führer freundlich empfangen werden. Die Hauptstadt von Gansu liegt auf 1500 m. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel in Lanzhou (1530 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

 

5.10. Spannendes Kloster Labrang

Eine interessante Fahrt bringt uns nach Labrang, wo eines der wichtigsten Klöster in Osttibet steht. Am Nachmittag haben wir Zeit, um die Klosteranlage Labrang aus dem Jahr 1709 und einige der 30 grossen Tempelgebäude zu besuchen. In Labrang gibt es eine wichtige Buchdruckerei. Heute leben über 2000 Mönche in dieser Klosterstadt. Einige Mönche sprechen etwas Englisch und freuen sich, ihre Kenntnisse anzuwenden. Um das Hauptkloster führt ein Pilgerweg mit grossen Gebetstrommeln. Die grosse weitere Kora führt um die ganze Klosterstadt. Tibetische Pilger gehen die Kora mehrmals täglich und drehen Gebetsmühlen. Einige von ihnen legen die ganze Strecke sogar mit Niederwerfungen zurück. Zusammen mit den lokalen Pilgern laufen wir die Kora.

Übernachtung im Hotel in Labrang (2930 Meter). Fahrzeit 4 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

6.10. Wolle der Yaks

Wir reisen immer tiefer in die Berge. Hier wohnen Nomadenfamilien, welche mit ihren grossen Yakherden die umliegenden Berghänge abweiden. Das Yak ist bestens ans Leben im Gebirge angepasst und ist die Lebensgrundlage für die hiesigen Nomaden. Es kann schwere Lasten tragen, gibt eine sehr fetthaltige Milch und die Haare und die Wolle der Yaks kann vielfältig verarbeitet werden. Aus den festen Haaren werden grosse Nomadenzelte gewoben oder feste Seile gedreht. Weich und warm ist das feine Unterfell. Aus dieser wertvollen Wolle werden im kleinen Ort Ritoma schöne Schals gewoben und Kleider genäht. Wir besuchen das Projekt Norlha, welches führend ist in der Herstellung hochwertiger Produkte aus Yakwolle ist und vielen Nomaden aus der Umgebung einen guten Verdienst ermöglicht. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Langmusi. Dieser Ort liegt mitten in einer schönen Berglandschaft. 

Übernachtung im Hotel in Langmusi (3500 Meter). Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

 

7.10. Wanderung in einer phantastischen Bergwelt 

Für viele Chinesen gilt Langmusi als einer der schönsten Orte in ganz China und so ist der Ort bei chinesischen Touristen beliebt. Im Westen ist Langmusi aber kaum bekannt und so trifft man hier kaum Ausländer an. Der Ort liegt in einem Hochtal und ist das ganze Jahr über bewohnt. Wir machen heute eine spannende Wanderung im Tal des «White Dragon River». So können wir nicht nur die schöne Natur hier geniessen, sondern uns auch für das bevorstehende Trekking einlaufen und uns an die Höhe akklimatisieren. Am Abend haben wir die Gelegenheit, einen Umweltwissenschaftler zu treffen, welcher sich stark für die Erhaltung der biologischen Vielfalt der hiesigen Sumpfgebiete einsetzt. Von ihm werden wir viel Spannendes über die Veränderung der Weidegründe der Nomaden erfahren und über verschiedene Schutzprojekte.

Übernachtung im Hotel in Langmusi (3500 Meter). Wanderung 5 Std. (F,M,A)

 

8.10. Zum Gelben Fluss

Unsere Reise bringt uns nach Süden in eine Region, welche bisher kaum von westlichen Touristen bereist wurde. Mit ein bisschen Glück sehen wir unterwegs den seltenen Schwarzhalskranich oder hoch in der Luft einen Adler kreisen. Den Sonnenuntergang geniessen wir am Gelben Fluss, welcher sich hier durch die Bergwelt schlängelt. Dies ist nach dem Yangtse der zweitgrösste Fluss in China. In dieser untouristischen Region gibt es kaum Übernachtungsmöglichkeiten und so schlafen wir während den nächsten Nächten in unserem eigenen Zeltcamp.

Übernachtung im Zelt (3420 Meter). Fahrzeit 3 Std. (F,M,A)

 

9.10. Bei den Nomaden

Die gesamte Region hier wird von unzähligen Nomadenfamilien besiedelt. Diese weiden hier ihre grossen Herden an Yaks und Schafen. In Osttibet finden sich nach wie vor sehr viele Nomaden. Wie in Zentraltibet sind auch hier Bestrebungen im Gang, diese Familien anzusiedeln, aber offenbar mit weniger Erfolg als dort. Das Nomadentum ist in den meisten Regionen des Himalayas am Aussterben und so ist es schön, dies in Amdo noch erleben zu können. 

Unser lokaler Partner ist befreundet mit den hiesigen Nomaden, welche uns während den nächsten Tagen begleiten werden. Wer Lust hat, kann währen den nächsten Tagen auf einem der kleinen Nomadenpferde reiten. Reitkenntnisse sind nicht nötig. Wer nicht reiten möchte, kann die nächsten Tage auch zu Fuss wandern. Heute Abend stellen wir unser Camp im Lager der Nomaden auf.

Übernachtung im Zelt im Nomadenlager (3470 Meter). Pferderitt oder Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

10.10. Nomadenleben

Heute Morgen haben wir die einmalige Gelegenheit, einen schönen Einblick ins Leben der Nomaden von Amdo zu erhalten. Wir sind dabei, wenn die Nomaden ihre Yaks melken und aus der Milch Butter machen. Sicherlich haben wir auch die Gelegenheit, den berühmt-berüchtigten Buttertee zu probieren. Dies ist ein salziges Getränk auf der Grundlage von Schwarztee, welcher mit Salz, Butter und je nach dem noch Milch gemischt wird. Anschliessend reiten oder wandern wir über die Sommerweiden und die umliegenden Hügelzüge zum Gelben Fluss, wo wir unser Zeltlager aufstellen.

Übernachtung im Zelt am Gelben Fluss (3450 Meter). Pferderitt oder Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

11.10. Nach Tangkor

Wir geniessen einen hoffentlich schönen Sonnenaufgang über dem Gelben Fluss. Nach einem gemütlichen Frühstück satteln wir zum letzten Mal unsere Pferde und reiten dem Fluss entlang (oder wandern, wer nicht reiten möchte). Vorbei an einem alten Hafen kommen wir zum kleinen Ort Tangkor. Hier verabschieden wir uns von unseren Nomadenbegleitern und beziehen unsere Zimmer in einem Gasthaus. 

Übernachtung im Gasthaus in Tangkor (3990 Meter). Pferderitt oder Trekking 2 – 3 Std (F,M,A)

 

12.10. Buddhismus und Bön

Durch eine grüne Hügellandschaft fahren wir nach Ngawa. Diese Stadt ist ein wichtiger Marktplatz für die Nomaden und Bauern in der Umgebung. Hier gibt es mehrere Klöster. Das grösste ist das Kloster von Kirth, welches etwa 2000 Mönche beherbergt. Während viele Klöster einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus folgen, ist in Osttibet zudem die Bön-Religion noch sehr lebendig. Diese animistisch geprägte Religion wurde vor der Verbreitung des Buddhismus in vielen Himalaya-Regionen gelebt. Wir haben die Gelegenheit, am Nachmittag ein Bön-Kloster zu besuchen. Am heutigen Tag werden wir viel Spannendes über die verschiedenen Religionen in Osttibet erfahren.

Übernachtung im Hotel Ngawa (3990 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

13.10. Ins gebirgige Amdo 

Die meisten Klöster im Himalaya sind Männerklöster. Heute können wir eines der wenigen Nonnenkloster besuchen. In diesem nicht allzu grossen Kloster wohnen um die 200 Nonnen. Anschliessend fahren wir Richtung Nordwesten. Nach den Tagen auf dem weiten Hochplateau wird die Gegend nun immer steiler und gebirgiger. Unser Ziel ist die Ortschaft Tawu, nicht mehr weit vom Gebirge des Amnye Machen entfernt.

Übernachtung im Hotel in Tawu (3700 Meter). Fahrzeit 6 Std. (F,M,A)

 

14.10. Ins Land der Gologs

Wir fahren auf einer neu gebauten Strasse bis Dolma Bumthang. Hier sind wir in der Heimat der Golog-Nomaden. Viele Geschichten erzählt man sich über diese wilden Nomaden und ihre berühmt-berüchtigten, räuberischen Aktivitäten erscheinen beinahe in jedem Forscherbericht. Bis 1950 waren die Golog die eigentlichen Herren Amdos. Früher vertrieben die Gologs nicht nur westliche Forscher, sondern raubten auch Karawanen aus, selbst Pilger und Yogis waren vor ihnen nicht sicher. Die einst über 50'000 Familien fühlten sich weder Tibet (Lhasa) noch China, weder dem Dalai Lama noch dem Kaiser in Peking untertan. Die Wildheit der Golog findet ihre Entsprechung in der Gottheit des Amnye Machen, der Berggöttin Machen Pomra, die wegen ihrer kriegerischen und rebellischen Gesinnung berühmt ist. Angst müssen wir zwar heute keine mehr haben vor den Gologs, aber die Begegnungen mit diesen Nomaden sind nach wie vor sehr eindrücklich und spannend. 

In Dolma Bumthang treffen wir auf unsere Trekkingmannschaft. Während einer ersten, leichten Etappe laufen wir entlang des Tales. Wir kommen vorbei an schönen Wiesen und kleinen Häusern, welche zu gewissen Jahreszeiten von den hiesigen Nomaden bewohnt werden. 

Hinweis: Seit kurzem führt auf der Südseite eine Jeepstrasse dem Amnye Machen entlang. Thomas Zwahlen hat im Sommer 2017 eine sehr lohnende «Hochroute» erkundet, welcher wir während den nächsten Tagen folgen werden. Diese Variante ist fern der Strasse und lohnt sich sehr. Vor uns sind kaum Westler diesen Weg gegangen.

Übernachtung im Zelt in Khol Nyin Kha Mdo (4300 Meter). Fahrzeit 1 – 2 Std. Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

15.10. In grosse Höhen

Heute steigen wir in Höhen auf, bei welchen die Berggipfel der Alpen so langsam aber sicher aufhören. Immer weiter führt uns unser Weg Richtung des höchsten Passes. Dieser hat eine Höhe von 4950 Metern. Buddhistische Pilger rufen beim Überqueren eines Passes häufig «Khi Khi So So Lha Gyalo». Dies bedeutet soviel wie «Die Götter werden siegen». 

Vom Pass weg haben wir eine schöne Aussicht auf die Gipfel des Massivs des Amnye Machen. Der höchste Gipfel hat eine Höhe von 6282 Metern. In dieser Region gibt es speziell in den Sommermonaten viele Bergblumen und auch der seltene, blaue Mohn wächst hier oben in Höhen von gegen 5000 Meter. Vom Pass wandern wir entlang von den sanft geneigten Berghängen bis zu unserem Lagerplatz.

Übernachtung im Zelt am Fuss des Amnye Machen (4700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

16.10. Einsame Route

Wir wandern auf einer wenig begangenen Route dem mächtigen Bergmassiv entlang. Unser Weg hat keine grossen Auf- oder Abstiege. Im Talgrund unten sehen wir Nomadenzelte und vielleicht treffen wir auf Hirten mit ihren Herden, welche die Berghänge abweiden. Wir haben auch eine gute Chance, Wildtiere zu sehen wie Gazellen, Wildesel, Adler und andere Tiere. Unterwegs haben wir einige kleinere Bergbäche zu überqueren. Unser nächster Lagerplatz liegt am Fuss von beeindruckenden Gipfeln und bei schönem Wetter geniessen wir von hier weg ein einmalig schönes Bergpanorama.

Übernachtung im Zelt am Fuss des Amnye Machen (4600 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

17.10. Letzter Trekkingtag

Immer weiter laufen wir in nördlicher Richtung. Unterwegs passieren wir einen für die buddhistischen Pilger heiligen Ort. Schon von weitem sehen wir die Gebetsfahnen im Wind flattern, welche hier zu Hunderten und Tausenden hängen. Auch finden sich hier kunstvoll gemeisselte Gebetssteine. Später treffen wir auf einen grossen Erdrutsch, welcher vor etlichen Jahren von den Gipfeln des Massivs bis hinunter ins Tal gerutscht ist. Einheimische sollen auf diesem Erdrutsch wertvolle Steine und Mineralien gefunden haben. Immer abwärts führt uns der Weg nach Tashi Lhastang, dem Endpunkt unseres Trekkings. 

Heute Abend verabschieden wir uns von unserer lokalen Mannschaft, welche uns während den letzten Tagen treue Begleiter waren. Der Abschied fällt nicht so leicht, sind wir doch zu einem guten Team zusammen-gewachsen und haben gegenseitigen Respekt und Vertrauen gewonnen. 

Übernachtung im Zelt in Tashi Lhastang (4200 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

18.10. Schönster Aussichtspunkt am Amnye Machen

Mit unserem Fahrzeug fahren wir heute weiter Richtung Norden. Wir machen aber zuvor noch einen Abstecher zum Drudul Pass. Dieser gilt als schönster Aussichtspunkt auf die Gipfel des Amnye Machen. Oben flattern Tausende und Millionen von Gebetsfahnen im Wind. Dies ist die grösste Ansammlung von Gebetsfahnen, welcher wir bis jetzt im Himalaya und den angrenzenden Regionen begegnet sind. Zusammen mit den schneebedeckten 6000ern und dem eindrücklichen Gletscher, welcher hier bis zum Talgrund reicht, ist dies ein sehr eindrücklicher Ort. Diesen phantastischen Anblick werden wir noch lange in unserer Erinnerung bewahren. 

Anschliessend fahren wir auf der neu erbauten Autobahn über das weite Hochplateau bis nach Tsigorthang, wo wir in einem Hotel übernachten werden.

Übernachtung im Hotel in Tsigorthang (3620 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

19.10. Zum Kokonor-See

Unsere heutige Fahrt bringt uns nach Norden zum grossen See Kokonor. Dies ist der grösste See in ganz China. Kokonor heisst übersetzt «Blaues Meer» und so kommt uns dieser riesige See auch vor. Nach den einsamen Tagen sind wir spätestens hier zurück in der Zivilisation. Der Kokonor-See wurde vor einigen Jahren von den chinesischen Touristen als Ausflugsziel entdeckt. Was den einheimischen Touristen hier alles geboten wird, grenzt fast ein bisschen an «Disneyland» und wir müssen schmunzeln über die etlichen möglichen und auch unmöglichen Aktivitäten. Nach Möglichkeit übernachten wir in der Nähe des Sees in einem fixen Zeltcamp oder in einem Hotel. 

Übernachtung im fixen Zeltcamp oder im Hotel am Kokonor-See (3200 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

20.10. In die Grossstadt

Über den berühmten Sonne-Mond-Pass fahren wir nach Xining. Über zwei Millionen Bewohner hat die Stadt. Früher war Xining ein Knotenpunkt der nördlichen Seidenstrasse. Somit treffen wir hier auf eine Völkervielfalt von Tibetern, Hui, Monguor und Han. Diese Vielfalt beeinflusst heute noch die lokalen Traditionen und die Menukarten in den Restaurants. Wir geniessen den Luxus eines Hotels und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel in Xining (2280 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

21.10. Rückflug nach Peking

Heute Vormittag besuchen wir das Kloster Kumbum. Dieses ist das Hauptkloster in der Region und gehört zu den sechs wichtigsten Gelbmützenklöstern in Tibet. Tsongkhapa, der Gründer des Gelbmützenordens, soll hier im Jahr 1357 geboren worden sein. Wir nehmen uns Zeit für die Besichtigung. Am Abend fliegen wir von Xining nach Peking, wo wir in einem Hotel übernachten werden. 

Hinweis: Es ist möglich, dass wir wegen besseren Flugverbindungen, Verfügbarkeit etc. über eine andere Destination als Peking reisen (z.B. Chengdu, etc.). In diesem Fall würden wir den folgenden Tag in dieser Destination verbringen.

Übernachtung im Hotel in Peking (50 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A) 

 

22.10. Spannendes Peking

Heute Morgen besichtigen wir den Himmelstempel. Dies ist morgens ein beliebter Platz für die Chinesen, um zusammen Tai Chi auszuüben. Es ist schön zu sehen, wie hunderte Leute in völliger Stiller die harmonischen Bewegungen ausführen. Wir können natürlich auch selbst mitmachen. Wir haben auch Zeit um eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Peking zu besuchen. Dies ist die «Verbotene Stadt», wo einst die chinesischen Kaiser residiert haben. Je nach Zeit besuchen wir noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit in Peking. Die Zeit geht auf jeden Fall viel zu schnell vorbei und wir geniessen unseren letzten Tag.

Hinweis: Falls wir in der Nacht zurückfliegen, dann haben wir in einem Hotel in Chengdu noch eine Duschgelegenheit und die Möglichkeit, die Kleider zu wechseln. Falls wir erst am nächsten Morgen zurückfliegen, dann werden wir in Chengdu übernachten.

Wash’n change Room im Hotel in Peking (50 Meter). Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

23.10. Zurück in die Schweiz

Heute fliegen wir zurück in die Schweiz, wo wir mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck in Zürich ankommen.

Flugzeit 10 – 12 Std., je nach Flugverbindung, evtl. mit Umsteigen

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Lanzhou einfach (zwei bis drei Teilflüge) in Economy-Klasse 
  • Flüge Xining-Zürich einfach (zwei bis drei Teilflüge) in Economy-Klasse 
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag 
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer 
  • 1 Übernachtung im fixen Zeltcamp am Kokonor-See
  • 7 Übernachtungen im Doppelzelt 
  • Vollpension während der ganzen Reise 
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen und Permits
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visum für China (CHF 189, Stand Juli 2019) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für China und Osttibet 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Osttibet

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher) 


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In grösseren Städten wie Lanzhou, Xining und Peking übernachten wir in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. Die Gasthäuser auf dem Land sind mehrheitlich sehr einfach und bieten keinen Komfort. WC und Dusche sind teilweise im Zimmer, in einigen Unterkünften hat es nur eine Gemeinschaftstoilette. 

 


Zeltübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin oder von Exped. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und die ausgewählten Modelle sind der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.
Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.
 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen wird als kalter Lunch mitgenommen, es kann aber auch eine am Morgen zubereitete warme Mahlzeit sein, welche wir in Thermosgefässen mitführen. 

In den Hotels und Restaurants sind Trinkwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Während des Trekkings kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. Zu den Mahlzeiten auf dem Trekking gibt es zusätzlich Tee und Kaffee (Instant). 

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. 

Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen im Zelt bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack und eine Liegematte mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können.
Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Tibet

 

Für Zentral- und Westtibet sind die deutschsprachigen Reiseführer «Tibet» vom Verlag Stefan Loose oder vom Trescher Verlag sehr informativ. Für Kultur- und Kunstinteressierte eignet sich der Dumont Kunstführer «Tibet» mit Informationen über die lamaistische Klosterkultur und die Lebensformen auf dem Dach der Welt.

Für Osttibet bietet der Reiseführer «Osttibet» vom Weishaupt Verlag bietet viele Hintergrundinformationen zur Provinz Amdo. 

Es gibt umfangreiche Literatur über den tibetischen Kulturkreis und zu verschiedenen Aspekten des Buddhismus. Auch diverse schöne Bildbände sind erhältlich.

Landkarten von verschiedenen Verlagen gibt es bei uns im Buchhandel. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine Karte Ihres Reisegebietes zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für China ist ein Visum erforderlich. Dieses Visum ist inbegriffen und wird von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen des Chinavisums

 

Das Visum für China muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Wir holen das Visum für Sie ein. Das Visum muss persönlich bei der chinesischen Botschaft beantragt werden. Diesen Botschaftsbesuch übernehmen wir für Sie. Die Einholung des Chinavisums dauert in der Regel um die 2 Wochen, bei nicht-schweizerischen Pässen etwas länger. Für die Einholung wird der Originalpass benötigt, welcher solange nicht verfügbar ist. Kontaktieren Sie uns, falls Sie vor der Reise Auslandaufenthalte planen. So können wir die Zeit der Visumseinholung mit Ihnen koordinieren.

Das Chinavisum ist inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns.

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalaya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download