Privatreise-Vorschlag Tibet Trekking

Pilgerroute von Nepal zum Kailash

Trekking von Westnepal zum Kailash und grosses Fest Saga Dawa

 

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

Ideale Reisezeit April – Mitte Juni und September – Oktober 25 Tage
   
6 und mehr Teilnehmer
CHF 7990
5 Teilnehmer CHF 8290
   

Diese Kosten basieren auf einem Flugpreis für Zürich-Kathmandu retour von CHF 850. Die Flugpreise können jederzeit ändern und eine allfällige Differenz beim Zeitpunkt der Flugbuchung wird bei den Reisekosten angepasst.


Unsere Reise bringt uns in den äussersten Westen von Nepal. Von Simikot weg laufen wir auf einer alten Route, welche seit vielen Jahrhunderten von Pilgern auf ihrem Weg zum heiligen Berg Kailash begangen wird. Durch den Bau einer Jeepstrasse von der tibetischen Seite her nach Nepal «müssen» wir nur noch bis Tumkhot laufen. Von Tumkhot her fahren wir mit einem Fahrzeug zur tibetische Grenze. Je nach Fortschritt des Strassenbaus werden wir die Tagesetappen eventuell anpassen.

In Tibet angekommen geniessen wir die phantastische Landschaft und den stahlblauen Manasarovar-See. Anschliessend besuchen wir das alte Königreich Guge, welche einige der kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten im ganzen Himalaya beherbergt. Ein absoluter Höhepunkt der Reise wird das alljährliche Saga Dawa-Festival sein (17.Juni 2019), welches wir zusammen mit tibetischen Pilgern am Kailash feiern. Sehr gut akklimatisiert umrunden wir danach den heiligen Kailash und steigen über den 5650 Meter hohen Pass Dolma La.

Höhepunkte

 Trekking auf alter Pilgerroute

 Zu Fuss um den heiligen Berg Kailash

 Phantastischer Manasarovar-See

 Ehemaliges Königreich Guge

 Saga Dawa-Festival beim heiligen Berg Kailash (17.Juni 2019)

Unser Kommentar zur Reise

Schönes Trekking auf einer alten Pilgerroute. Besuch des alten Königreichs Guge und einmaliges Saga Dawa-Festival am Kailash (17.Juni 2019). Sehr gute Akklimatisation für eine problemlose Umrundung des Kailash über den 5650 Meter hohen Dolma La.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 5 Tagesetappen von 3 – 6 Stunden,

  1 Tagesetappen von 6 – 7 Stunden., 1 Tagesetappe von 7 – 9 Stunden.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 2 – 8 Stunden, 1 Ganztagesetappe.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Unser Plus in Nepal

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Nepal sind.

Zu unserem Plus in Nepal

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten in Tibet

Infos zu den Reisekosten in Nepal

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Sauerstoff-Flasche

• Wasserfilter von Katadyn


Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

1. Tag Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu.

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

(Ohne Reiseleitung)

 

1. Tag Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus. Wir wohnen die ersten Tage bewusst ausserhalb des Zentrums der Millionenstadt Kathmandu. Orte wie Bodnath, Bhaktapur oder Patan sind viel entspannter als das Zentrum von Kathmandu und ideal, um unsere Nepalreise zu starten. Auch die Fahrzeiten resp. Verkehrssituation ist hier angenehmer, dazu sind wir nahe an etlichen der «Highlights» im Kathmandu-Tal. Zudem gibt es hier schöne Unterkünfte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

(Flughafentransfer begleitet, sonst ohne Reiseleitung)

 

3. Tag Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Beim riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.

Heute haben wir auch Zeit, um eine der alten Königsstädte Bhaktapur oder Patan zu besuchen. Spannend sind die Durbar Squares hier. Die jahrhundertealten Tempel mit den kunstvollen Holzschnitzereien gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

4. Tag Flug nach Nepalganj

Je nach Flugzeit haben wir am Vormittag Zeit für einen Spaziergang durch Kathmandus Gassen. Nepalganj ist eine Kleinstadt im nepalesischen Tiefland nahe der indischen Grenze. Hier werden wir schwitzen, denn dies soll einer der heissesten Orte Nepals sein.

Übernachtung im Hotel in Nepalganj (150 Meter). Flugzeit 50 Min. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

5. Tag Flug nach Simikot

Ein knapp einstündiger Flug bringt uns nahe an die Fünf- und Sechstausender, die das sehr kleine und abgelegene Gebirgsstädtchen Simikot säumen. Bei gutem Wetter geniessen wir auch auf diesem Flug eine schöne Sicht auf die Himalayakette (vorwiegend auf der rechten Seite). Simikot liegt auf einer kleinen Ebene im Tal des Humla Karnali Nadi, der in den grossen Karnali-Strom mündet. Nebst grossen Reis- und Gerstenterrassen bietet die Ebene auch die in dieser Region seltenen Bedingungen für eine genügend lange (wenn auch kurze) Landebahn. Simikot ist Ausgangspunkt unseres Trekkings durch eine abgelegene Gebirgswelt, in die wir die nächsten Wochen eintauchen werden. Heute haben wir Zeit, um uns in Simikot in Ruhe umzuschauen oder eine Wanderung in der Umgebung zu machen, um uns fürs bevorstehende Trekking «warmzulaufen» und uns an die grössere Höhe zu gewöhnen.

Übernachtung im Zelt in Simikot (2980 Meter). Flugzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

6. Tag Trekkingstart

Es geht los! Wir starten unser Trekking und wandern durch Weizen- und Gerstenfelder. Ein steiniger Weg führt uns bergauf. Oben angelangt haben wir eine wundervolle Aussicht auf das Tal des Humla Karnali. Es folgt ein langer Abstieg auf felsigem Weg durch kleine Dörfer und Terrassenfelder nach Dharapuri.

Hinweis: Auf der klassischen Route von Simikot nach Hilsa werden seit einigen Jahren Jeepstrassen gebaut, welche aber noch nicht durchgehend befahrbar sind. So werden wir während des Trekkings immer wieder mal auf Jeepstrassen wandern.

Übernachtung im Zelt in Dharapuri (2270 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

7. Tag Am Karnalifluss entlang nach Kermi

An Nuss- und Aprikosenhainen vorbei steigen wir im immer enger werdenden Tal des Karnali aufwärts. Unterwegs begegnen wir Karawanen mit Ziegen, Pferden und Yaks, die Handelswaren von China nach Humla bringen. An den Chyachahara-Wasserfällen vorbei führt der Weg nachmittags nach Kermi, wo vor allem Bhotia-Buddhisten wohnen. Ein optionaler 1-stündiger Abstecher zu heissen Quellen und zu einem Kloster oberhalb des Camps ist möglich.

Übernachtung im Zelt in Kermi (2800 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

8. Tag Auf und Ab zur Yalbang Gompa

Wir wandern vorbei an Terrassenfeldern mit Gerste und Kartoffeln und durch einen Nadelwald hinauf zum Salli La (3350 m). Von oben geht es steil hinab zur Hängebrücke über den Salli-Khola. Wir kommen nach Yalbang Chaur. Dies ist eine schöne hochalpine Wiese mit Ziegen, Schafen und Hirtenzelten. Weiter geht es dem reissenden Karnali entlang ehe das Tal beim Ort Yalbang breiter wird. Unser Camp stellen wir unterhalb des Klosters auf. Vielleicht haben wir Glück und können an einer Gebetszeremonie teilnehmen.

Übernachtung im Zelt in Yalbang (2900 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

9. Tag Trekking durch tibetisch geprägte Dörfer nach Tumkhot

Auf dem neueren Yangar-Muchu Trail erreichen wir die kleine Ortschaft Yangar. Durch Aprikosenhaine und Gerstenfelder steigen wir auf dem alten Saumpfad steil zu einem nepalesischen Police Checkpoint auf. Nach Erledigung der Formalitäten wandern wir das breiter werdende Tal aufwärts nach Tumkhot mit seinem weissen Kloster.

Übernachtung im Zelt in Tumkhot (3100 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

10. Tag Trekkingende und Fahrt über den 4580 Meter hohen Nara La an die Grenze zu Tibet

Viel zu schnell geht das erste Trekking dieser Reise zu Ende. Wir erreichen die Strasse und werden von einem Fahrzeug abgeholt. Auf einer spannenden Fahrt geht es über den 4580 Meter hohen Pass Nara La nach Hilsa, dem nicht sehr attraktiven Grenzort zu Tibet. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, sowie Bauern und Pilger. Das Dorf Hilsa ist eher deprimierend und besteht aus einer Ansammlung grauer Gebäude. Ein paar weisse Markierungen zeigen die chinesische Grenzlinie an. Der Schmuggel floriert, wir sehen das an den vielen chinesischen Gütern in den zahlreichen kleinen Läden.

Hinweis: Von Hilsa her kommen wird an einer Jeepstrasse gebaut. Je nach Fortschritt dieser Jeepstrasse werden die einzelnen Trekkingetappen allenfalls angepasst und das Trekkingende kann eventuell auch früher sein.

Übernachtung im Zelt in Hilsa (3550 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

11. Tag Nach Tibet

Heute erledigen wir die teils aufwendigen und zeitintensiven Grenzformalitäten und reisen anschliessend nach Tibet ein. Auf der tibetischen Seite warten unsere Fahrzeuge auf uns und wir fahren nach Purang, wo wir in einem einfachen Gasthaus unsere Unterkunft beziehen. Viel Komfort dürfen wir nicht erwarten, aber wenigstens ein festes Dach über dem Kopf. Wir geniessen den freien Nachmittag, erholen uns vom Trekking und gewöhnen uns an die grosse Höhe.

Übernachtung im Gasthaus in Purang (4020 Meter). Fahrzeit 2 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

12. Tag Heiliger Manasarovar-See

Eine zweistündige Fahrt bringt uns über den 4670 Meter hohen Pass Gurla La, von dessen Passhöhe wir den Kailash und Manasarovar-See sehen. Am Rakshas Tal (wegen seiner Halbmondform auch als «Mondsee» bekannt) vorbei gelangen wir zum türkisblauen Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen eine Wanderung am See und besuchen das Kloster von Chiu. Vom Kloster her geniessen wir unvergessliche Ausblicke auf die eisgepanzerten Gipfel der Gurla Mandata (7728 Meter) und des heiligen Berges Kailash. Unser Lager stellen wir in der Nähe des Sees auf, um die schöne Morgen- und Abendstimmung in dieser ausserordentlich schönen Bergwelt zu geniessen.

Übernachtung in sehr einfachem Gasthaus am Manasarovar-See (4550 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

13. Tag Ruhetag am Manasarovar-See

Den heutigen Tag verbringen wir am Manasarovar-See. Je nach Lust und Laune machen wir eine Wanderung dem See entlang, besuchen eines der Klöster in der Umgebung oder frönen dem Dolce far niente.

Übernachtung in sehr einfachem Gasthaus am Manasarovar-See (4550 Meter). (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

14. Tag Zu den heissen Quellen

Wir fahren weiter in wenig besuchte Regionen in Westtibet. Unser erstes Ziel ist Tirthapuri. Dies ist einer der grossen Pilgerorte in Tibet und für tibetische Pilger ist es Tradition, nach der Umrundung des Kailash, in den heissen Quellen von Tirthapuri zu baden. Weiter geht es durch eine landschaftlich äusserst spektakuläre Landschaft nach Tsada (Zanda). Dieser nicht sehr attraktive Ort liegt im einstigen Königreich Guge und ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung dieser historisch wichtigen Region.

Übernachtung im Gasthaus in Tsada (Zanda) (3800 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

15. Tag Mystisches Königreich Guge

Heute besuchen wir zwei der schönsten und kunsthistorisch wertvollsten Sehenswürdigkeiten in Westtibet. Das Kloster Tholing ist die älteste Klosteranlage und soll vom legendären Rinchen Tsangpo erbaut worden sein, welcher 108 Klöster in Ladakh, Spiti und Westtibet erstellt hat. Alchi in Ladakh und Tabo in Spiti gehören auch dazu. Tholing war einst das bedeutendste religiöse Heiligtum in ganz Westtibet.

Ebenso spannend sind die Ruinen von Tsaparang, welche in einer kargen Mondlandschaft auf einem 300 Meter hohen Hügel liegen. Hier haben viele Jahrhunderte lang die Könige von Westtibet residiert. Von oben her haben wir einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Umgebung. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um diese grossartigen Höhepunkte des einstigen Königreiches Guge zu besichtigen.

Übernachtung im Gasthaus in Tsada (Zanda) (3800 Meter).). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

16. Tag Ins Tal des Garudas

Wir fahren zurück Richtung Kailash. In der Region von Tirtaphuri zweigen wir ab Richtung Süden. Wir stoppen beim Tempel von Gurgyam. Dieser Ort soll bereits den Anhängern der alten Bönreligion vor über 3000 Jahren als heilige Stätte gedient haben. Unsere Weiterfahrt bringt uns zum alten Kloster Kyunglung. Dies soll der Hauptort des alten Königreiches von Zhang Zhung gewesen sein. Hier sollen in vorbuddhistischer Zeit 2000 – 3000 Leute gewohnt haben, welche der alten Bönreligion folgten. Über Zhang Zhung gibt es viele Legenden, aber nur wenig gesicherte Informationen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Darchen.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

17. Tag Vollmond-Fest Saga Dawa (17.Juni 2019)

Besuch des legendären Saga Dawa-Festivals, bei dem die drei wichtigsten Ereignisse im Leben Buddhas gefeiert werden: Geburt, Erleuchtung und Eintritt ins Nirwana. Die bunte Vielfalt der religiösen Zeremonien inmitten einer Vielzahl von Pilgern ist ein einzigartiges Erlebnis!

Höhepunkt des Festes ist das Aufstellen des Flaggenmastes - die Richtung in die sich der Mast neigt gilt als wichtiger Hinweis für den Verlauf des kommenden Jahres.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Fahrzeit ½ Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

18. Tag Beginn der Kora um den Kailash

In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa gewidmet.

Hinweis: Während der Kailash-Umrundung übernachten wir in sehr, sehr einfachen Gasthäusern. Diese sind deutlich einfacher als vergleichbare Lodges in Nepal, auch von der Sauberkeit her. Wir werden für die Umrundung zusätzliche Lebensmittel mitführen, um die einfachen Menus in den Gasthäusern ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten.

Übernachtung in sehr einfachem Gasthaus beim Kloster Diraphuk (4980 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

19. Tag Über den 5650 Meter hohen Dolma La

Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 4 – 5 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Der Kailash ist für etliche Religionen ein heiliger Berg. Buddhisten, Hindus und Jain umkreisen diesen im Uhrzeigersinn. Sollte uns jemand in der Gegenrichtung begegnen, dann ist dies wahrscheinliche ein Bönpo, ein Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.

Übernachtung in sehr einfachem Gasthaus beim Kloster Zutrulpuk (4820 Meter). Trekking 7 – 10 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

20. Tag Ende der Kailash-Kora

Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora. Von hier weg wandern wir das letzte, kurze Stück zurück nach Darchen. Es ist auch möglich, diese Strecke mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Hier schliesst sich unser Kreis. Wie geniessen den Luxus eines richtigen Bettes und einer (hoffentlich) warmen Dusche und stossen zusammen auf die erfolgreiche Umrundung des heiligsten Berges in Tibet an.

Übernachtung im Gasthaus in Darchen (4560 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

21. Tag Himalaya-Panorama auf der Südroute

Heute beginnt die 2-tägige Rückreise nach Nepal. Durch eine weite Hochgebirgswüste mit Sanddünen geht die Fahrt an Nomadenzelten vorbei nach Osten. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Kraniche, Gazellen und Wildesel (tibetisch Kyang). Bei klarer Sicht geniessen wir schöne Panoramablicke auf die Himalayakette am südlichen Horizont.

Übernachtung im Gasthaus in Saga (4550 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

22. Tag Nach Nepal

Eine lange Fahrt bringt uns heute nach Nepal. Der ehemalige Grenzübergang in Zhangmu ist seit 2015 geschlossen und wird es voraussichtlich auch bleiben. So reisen wir weiter nach Kyirong, das unmittelbar an der Grenze zu Nepal liegt. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern ist berühmt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima. Durch Kyirong führte eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Im 11. Jahrhundert hat der bekannte indische Geistliche Atisha die Region Kyirong besucht. Bekannt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa.

Nach Möglichkeit überqueren wir heute noch die Grenze und reisen nach Nepal ein. An der Grenze wechseln in der Regel sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen. Unser Ziel ist der Ort Syabru Besi, wo wir in einem einfachen Gasthaus übernachten werden. Sollte es zu Verzögerungen unterwegs kommen, dann übernachten wir evtl. auch in Kyirong oder an einem anderen Ort.

Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu seit dem Erdbeben 2015 geschlossen war, wurde der neue Grenzüberganges in Kyirong im September 2017 geöffnet, die Strasse in Nepal ist jedoch in sehr schlechtem Zustand. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.) dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.

Übernachtung im Gasthaus in Syabru Besi (1500 Meter) Fahrzeit 6 – 8 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages, bis zur Grenze ist dies eine tibetische Reiseleitung und ein tibetischer Fahrer, ab der Grenze eine nepalesische Reiseleitung und ein nepalesischer Fahrer)

 

23. Tag Unser Kreis schliesst sich in Kathmandu

Eine lange Fahrt auf einer teils schlechten Strasse bringt uns heute zurück nach Kathmandu. Nach den Wochen im fernen Westen Nepals und auf dem tibetischen Hochplateau geniessen wir die «dickere» und wärmere Luft. Auch gegen die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze haben wir sicherlich nichts einzuwenden.

Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). Fahrzeit 10 – 12 Std. (F)

(Reiseleitung während des ganzen Tages)

 

24. Tag Tag zur freien Verfügung

Der heutige Tag ist zur freien Verfügung. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir Zeit, um in einem der vielen Läden in Kathmandu zu stöbern.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab.

Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). (F)

(Ohne Reiseleitung)

 

25. Tag Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

(Ohne Reiseleitung)

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Lokale englischsprechende Reiseleitung

Diese Reise wird von einem lokalen, englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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Anmeldung

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Wichtig zu wissen

Lesen Sie dies unbedingt vor einer Anmeldung.

Infos zu Tibet

Infos zu Nepal


Leistungen inbegriffen
• Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
• Flug Kathmandu-Nepalganj-Simikot einfach
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 6 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Nepal
• 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Tibet
• 6 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings in Nepal
• Vollpension während des Trekkings oder den Tagen mit Zeltübernachtung, nur Frühstück an den anderen Tagen
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
Visum für China (CHF 70 Stand November 2018) plus Einholung
• Vorbereitungsgespräch
• Landkarte von Nepal und Tibet

Leistungen nicht inbegriffen
• Visum für Nepal plus Einholung
• Trinkgelder (CHF 150 – 250 pro Person)
• Mahlzeiten, welche nicht inbegriffen sind
• Getränke in Restaurants, Hotels und Gasthäusern