Gruppenreise Bhutan Trekking

Einsame Berge und Seen

Pioniertrekking auf einer sehr einsamen Route
zu heiligen Seen und phantastischen Aussichtspunkten



5. - 25. Oktober 2019

21 Tage
   
6 - 12 Personen CHF 8770
Diese Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt  
   
Zuschlag Einzelzimmer/-zelt CHF 650

Ein Team von Himalaya Tours hat sich im Sommer 2015 aufgemacht, um untouristische Regionen in Bhutan zu erkunden. In der Region vom Haa-Tal haben wir etwas vom «Besten» gefunden, was Bhutan zu bieten hat. Ein nicht allzu schwieriges, einwöchiges Trekking auf einer bislang praktisch unbekannten Route. Unsere Guides konnten nicht mehr aufhören, von diesem einmaligen Pioniertrekking zu schwärmen. Die Route führt uns durch dichte Wälder, über saftige Alpweiden, zu heiligen Seen und einmaligen Aussichtspunkten. Bei guter Sicht sehen wir bis nach Tibet und auch den
dritthöchsten Berg der Welt, den 8586 Meter hohen Kangchendzönga an der Grenze zwischen Nepal und Sikkim.
Dazu besuchen wir im Haa-Tal kleine Einsiedeleien an steilen Felswänden und unberührte Dörfer. Im Hochtal von Phobjikha erleben wir am Klosterfest in Gangtey die Maskentänze während des viertägigen Klosterfestes. Dies ist eine der spannendsten Trekkingreisen in Bhutan, aber psst...nicht weitererzählen.

Höhepunkte

• Spannendes Trekking zu schönen Aussichtspunkten und heiligen Seen
• Pionierroute, welche bis jetzt kaum begangen wurde
• Aufenthalt im untouristischen Tal von Haa
• Schöner Kontakt mit einheimischen Familien
• Gangtey Klosterfest im Hochtal von Phobjikha

Unser Kommentar zur Reise

Mittelschwieriges Pioniertrekking auf einer unbegangenen Route. Grüne Alpweiden, heilige Bergseen und einmalige Aussichtspunkte. Zusammen mit den faszinierenden Einsiedeleien, kleinen Dörfern und einem farbenprächtigen Klosterfest in Gangtey gehört diese Reise zum «Besten», was Bhutan zu bieten hat.

Anforderungen

• Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 5 Tagesetappen von 2 – 5 Stunden, 3 Tagesetappen von 5 – 6 Stunden.
• Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
• Überlandfahrten von 1 – 6 Stunden.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem «Fair Reisen».

Zu unseren Gedanken

Unser Plus in Bhutan

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Bhutan sind.

Zu unserem Plus in Bhutan

Reisekosten und geht's auch günstiger 

Warum kosten die Reisen was sie kosten?

Infos zu den Reisekosten

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon
• Extra-Reitpferd für Notfälle
 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt. Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.
Der Reiseteilnehmer kann frei entscheiden, ob er dieses Angebot der Kleingruppe mit lokaler englischsprechender Reiseleitung annehmen möchte oder lieber kostenfrei vom Vertrag zurücktritt. In dem Fall wird der volle Reisepreis zurückerstattet.

 

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

5.10. Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Falls der Weiterflug nach Bhutan um die Mittagszeit oder später ist, übernachten wir in Delhi in einem Hotel in Flughafennähe. Sollte der Weiterflug nach Bhutan aber bereits am Morgen sein, ist die Zeit für eine Hotelübernachtung zu kurz und wir ruhen uns einige Stunden am Flughafen aus. Die Flugpläne für die Bhutanflüge sind jeweils erst kurzfristig bekannt.
Übernachtung im Hotel beim Flughafen in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std.

6.10. Weiterflug nach Paro in Bhutan
Auf einem der schönsten Flüge der Welt geniessen wir bei gutem Wetter die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas, bei schönem Wetter haben wir eine atemberaubende Sicht auf den Everest, Kangchendzönga und andere 8000er-Berggipfel. Auch der Anflug auf den Flughafen von Paro ist spektakulär und fast meint man, die Flügel des Flugzeugs berühren die Berghänge in dem engen Tal von Paro.
Von hier weg fahren wir in die ungefähr eine Stunde entfernte Hauptstadt Thimphu.
Am Abend fahren wir zum «Buddha Viewpoint», wo eine fast 50 m hohe Buddha Figur hoch über Thimphu steht. Wir werden durch eine tolle Aussicht belohnt.
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

7.10. Hauptstadt Thimphu
Nach einem gemütlichen Frühstück erkunden wir die Hauptstadt Thimphu. Wir besuchen den Memorial Chörten, der zum Gedenken an Jigme Dorje Wangchuck gebaut wurde. Dieser dritte König von Bhutan ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Er gilt als der Begründer des modernen Bhutans und wird bis heute von der Bevölkerung verehrt. Viele Bhutanesen umkreisen jeden Tag diesen Chörten.
Anschliessend besuchen wir das sehr schöne Textilmuseum und bekommen einen guten Einblick in die Textilkunst von Bhutan. An Festtagen tragen viele Frauen kunstvolle, handgewobene Kiras, deren Herstellung bis zu 6 Monaten dauert. Vielleicht haben wir Glück und können den Frauen beim Weben zuschauen.
Im «Institute for Zorig Chusum» (Institut der 13 Handwerkskünste) bewundern wir einige der Handwerkskünste Bhutans, unter anderem Thangka-Malerei, Skulpturen-Herstellung aus Lehm und Holzschnitzerei. Es ist spannend, den Lehrern und Schülern bei ihrer Ausbildung über den Rücken schauen zu dürfen. Im Mothitang Takin Preserve begegnen wir dem Takin. Dies ist das Nationaltier von Bhutan. Es erinnert uns an einen kleinen Bison, gehört aber zur Gruppe der Ziegenartigen. Alte Namen für dieses eigenartige Tier sind Rindergemse oder Gnuziege.
Wie können aber auch auf eigene Faust losziehen, Einkäufe erledigen, dem Treiben auf der Strasse zuzuschauen oder in einem der Restaurants gemütlich einen Tee trinken.    
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). (F,M,A) Fahrzeit 1 Std

8.10. Wanderung und Bergpanorama
Eine kurze Fahrt bringt uns in ein kleines, kaum besuchtes Dorf. Von hier weg wandern wir auf einem wenig begangenen Weg durch phantastische Wälder. Unser Ziel ist das kleine Kloster von Lungchuzekha. Dieser Ort gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte in der Umgebung und bei schönem Wetter sehen wir etliche der 6000 und 7000er in Bhutan wie z.B. Jomolhari (7314 m), Kang Bum (6500 m), Gangchenta («Great Tiger Mountain» 6840 m), Masang Gang (7165 m) und viele weitere Gipfel. Wir sehen auch den Gangkhar Puensum. Dies ist mit 7541 Meter nicht nur der höchste Berg von Bhutan, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt.
Hinunter wandern wir auf dem klassischen Weg zum Strassenpass Dochula. Dieser ist mit den 108 Stupas auf der Passhöhe sehr fotogen und bei schönem Wetter haben wir auf von hier her eine sehr schöne Aussicht. Mit dem Fahrzeug fahren wir auf der kurvenreichen Passstrasse ins 2000 Höhenmeter tiefer gelegene Tal von Punakha.
Übernachtung im Hotel in Punakha (1250 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

9.10. Schönstes Dzong und Weiterfahrt ins wunderschöne Phobjikha-Tal
Heute Morgen besuchen wir das Punakha Dzong, das architektonisch wohl schönste Dzong in ganz Bhutan. Im Jahr 1638 erbaut, war es das zweite Dzong in Bhutan. Punakha war Hauptstadt und administratives Zentrum von Bhutan bis vor 60 Jahren, dann wurde die Hauptstadt nach Thimphu verlegt.
Das Phobjikha-Tal ist eines der schönsten Bergtäler in Bhutan. Eine kurzweilige Fahrt bringt uns hierhin. In diesem geschützten Bergtal überwintern einige Hundert der seltenen Schwarzhalskraniche. Diese kommen in der Regel anfangs November und je nach Verlauf des Winters verlassen diese grossen Vögel das Tal ab Mitte Februar, um sich auf den Weg zu ihren Sommerbrutstätten zu machen. Aber auch ohne Schwarzhalskraniche ist Phobjikha einen Besuch mehr als wert, ist es doch eines der schönsten Hochtäler in ganz Bhutan. Am Wir geniessen die wunderschöne Landschaft und machen eine gemütliche Wanderung durch das Tal.
Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha-Tal (2800 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

10.10. Bergsicht und Rhododendron
Um uns ans bevorstehende Trekking zu akklimatisieren, machen wir heute eine weitere, schöne Wanderung. Vom kleinen Kloster Gangtey gehen wir zu einem kleinen Pass hoch. Von hier weg steigen wir höher zu einer Yakalp und haben bei schönem Wetter eine phantastische Aussicht auf die Schnee- und Eisgipfel des bhutanesischen Himalayas. Wir sehen auch den Gangkar Puensum, mit über 7500 Meter nicht nur der höchste Berg von Bhutan, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt.
Weiter führt die Wanderung auf einem praktisch unbegangenen Weg zu einer kleinen Einsiedelei. Hierhin ziehen sich manchmal Mönche zur Meditation zurück. Es gibt eine Meditation, welche 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage dauert. Im Verlauf der Mediation erlangt der Meditierende die Fähigkeit, Wärme zu entwickeln. In einer Übung schlingen die Meditierenden im eisigkalten Winter nasse Leintücher um den nackten Körper und trocknen diese mit der in der Meditation entwickelten Wärme, ohne dabei zu erfrieren.
Wir laufen durch schöne Wälder, wo es auch Moschushirsche gibt...vielleicht haben wir ja Glück.
Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha Tal (2800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 4 – 5 Std. (F,M,A)

11.10.  Maskentänzen am Klosterfest
Heute besuchen wir das Gangtey Tshechu. In farbenprächtige Kostüme gehüllt und mit teils schauerlichen Masken auf dem Kopf tanzen die Mönche jahrhundertealte Tänze. Mit diesem «Schauspiel» erzählen sie den einheimischen Zuschauern Geschichten aus dem Buddhismus. Ein Klosterfest mit Maskentänzen ist ein sehr eindrückliches Erlebnis auf einer Himalaya-Reise und die Feste in Bhutan gehören zu den schönsten im ganzen Himalaya.
Am Nachmittag fahren wir mit unserem Fahrzeug nach Wangdue, einem kleinen Handelsort unterhalb von Punakha.
Übernachtung im Hotel in Wangdue (1250 Meter). Fahrzeit 3 –4 Std. (F,M,A)

12.10. Fahrt ins Tal von Haa
Heute steht uns eine lange, jedoch sehr abwechslungsreiche Fahrt bevor. Wir überqueren noch einmal den Dochula Pass und fahren vorbei an Thimphu bis Chhuzom. Hier zweigen wir von der Hautstrasse ab. Auf einer schmalen, kurvenreichen Strasse geht es bergauf ins Tal von Haa.
Übernachtung im Gasthaus in Haa (2670 Meter). Fahrzeit 6 –7 Std. (F,M,A)

13.10. Verborgene Plätze im Tal von Haa
Heute besuchen wir einige Plätze, welche noch nicht viele westliche Besucher vor uns gesehen haben. Von unserer Unterkunft her laufen wir über einen kleinen, steilen Pass und weiter durch dichte Wälder bis zum kleinen Felsenkloster Juneydrak. Dieses klebt ähnlich wie das Tigernest an einer steilen Felswand, nur sind wir hier in der Regel die einzigen Besucher. Ein spektakulärer und teils ausgesetzter Weg bringt uns an diesen heiligen Ort. Zum Mittagessen sind wir im unterhalb gelegenen Dorf bei einer Familie eingeladen. Am Nachmittag wechseln wir die Talseite und fahren in ein entlegenes Seitental. Eine schöne Wanderung auf einem guten Weg bringt uns nach Shek Drak. Das kleine Kloster liegt unterhalb einer steilen Felswand, einsam und magisch wie aus dem «Bilderbuch». Der Mönch hier freut sich über den seltenen Besuch und vielleicht werden wir sogar zum Tee eingeladen.
Anschliessend fahren wir weiter zum nahgelegenen Ausgangspunkt unseres Trekkings, wo wir unsere erste Nacht im Zelt verbringen werden.
Übernachtung im Zelt in Janadingkha (3250 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

14.10. Trekkingstart
Nach den vielen Eindrücken der letzten Tage freuen wir uns heute auf den Start unseres Trekkings. Fernab der Zivilisation laufen wir durch eine phantastische Natur. Durch schöne Wälder steigen wir hoch zum Pass Chuzola. Von hier weg sehen wir bei guter Sicht die bhutanesischen 7000er Jomolhari und Gangkar Puensum. Der erste ist einer der heiligsten Berge von Bhutan, der zweite ist mit über 7500 Metern der höchste Gipfel des bhutanesischen Himalayas und gleichzeitig auch der höchste noch unbestiegene Berg der Welt. Unser heutiges Camp schlagen wir in Tsabjo auf.
Übernachtung im Zelt in Tsabjo (3900 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

15.10. Über Pässe zu den Yakhirten
Ein kurzer Aufstieg bringt uns auf den 4100 Meter hohen Pass Tsabjo La. Nach dem Pass steigen wir ab in ein Hochtal und haben dort einige Bäche und Flüsse zu Fuss zu durchqueren. Wir erreichen Womji, welches ein beliebter Lagerplatz für Yakhirten ist. Ein erneuter Aufstieg über einen weiteren Pass (4200 Meter) bringt uns nach Chujulumba, unserem heutigen Lagerplatz. Diese Gegend ist bekannt für den seltenen blauen Mohn, welcher in der Regel im Juni und Juli seine Blütezeit hat.
Übernachtung im Zelt in Chujulumba (4150 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

16.10. Bergpanorama
Heute hoffen wir auf schönes Wetter und eine gute Fernsicht. Von unserem ersten Pass Tsejula (4180 Meter) sehen wir nicht nur die bhutanesischen Eisriesen Jomolhari und Jichu Drake, sondern sogar den 8000er Kangchendzönga. Mit 8586 ist dies der dritthöchste Berg der Welt und liegt an der Grenze von Nepal zu Sikkim. Unser Weg führt uns weiter bergauf zu unserem nächsten Pass, dem 4450 Meter hohen Tshona-Pass. Unser heutiges Ziel ist der knapp 500 Meter lange See Tshonapatta.
Übernachtung im Zelt am Tshonapatta-See (4100 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

17.10. Ruhetag am heiligen See Tshonapatta
Heute machen wir einen gemütlichen Morgen und geniessen einen «freien» Tag am Bergsee Tshonapatta. Dieser See gilt den Bhutanesen als heiliger See. Vor vielen Hunderten Jahren wurden in diesem See der Legende nach wertvolle Reliquien gefunden. Einige davon werden im Dzong in Paro aufbewahrt und nur während des grossen Paro-Festivals der Öffentlichkeit gezeigt. Die Legende sagt auch, dass die hiesigen Gottheiten das Wetter am Tshonapatta-See bei Ankunft neuer Besucher sehr schnell wechseln lassen. Wir sind darauf vorbereitet und haben sowohl T-Shirt als auch die Goretex-Jacke im Gepäck.
Wer Lust hat, kann heute eine Wanderung in der Umgebung machen. Die anderen geniessen den Tag mit «Dolce far niente».
Übernachtung im Zelt am Tshonapatta-See (4100 Meter). Optionale Wanderung 2 – 4 Std. (F,M,A)

18.10. Alpwiesen, Wasserfall und Bergsee
Eine abwechslungsreiche Etappe bringt uns vorbei an Alpwiesen, welche früher oftmals von Yakhirten aufgesucht wurden. Wir passieren kleine Bergseen und kommen an einem Wasserfall vorbei. Unser heutiges Ziel ist der Bergsee Regona. Obwohl auf 4000 Metern Höhe gelegen, hat es hier immer noch Bäume. Die Baumgrenze in Bhutan ist fast 2000 Meter höher als bei uns in der Schweiz.
Übernachtung im Zelt am Regona-See (4100 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)

19.10. Über unseren letzten hohen Pass
Wir überqueren einmal mehr einen Pass, den Yaktola auf 4450 Metern. Diese Route wird auch von den Bewohnern des Haa-Tales nur wenig begangen und so ist der Weg nicht immer einfach zu finden. Stellenweise ist es steil und häufig auch ruppig, was vor allem für unsere Tragtiere eine Herausforderung darstellt. Nach 2 bis 3 Stunden Marsch von der Passhöhe her erreichen wir auf einem schönen Panoramaweg Tsodona. Übernachtung im Zelt in Tsodona (4100 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

20.10. Blauschafe und letzter Trekkingtag
Am Morgen steigen wir auf einen Grat auf, von wo weg wir noch einmal ein schönes Bergpanorama geniessen. Wir sollten aber auch immer wieder an die Berghänge in der Umgebung schauen. In dieser Region leben viele Blauschafe. Dieses Wildschaf findet man in etlichen Regionen des Himalayas. Nach einiger Zeit kommen wir auf eine uns bereits bekannte Route, wo wir während dem ersten Trekkingtag bereits gelaufen sind. Vom Chuzola steigen wir ab nach Tsokam und weiter zur Strasse.
Im Gasthaus in Haa geniessen wir wieder einmal den Luxus einer warmen Dusche und eines richtigen Betts.
Übernachtung im Gasthaus in Haa (2700 Meter). Trekking 4 – 5 Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

21.10. Wanderung vom höchsten Strassenpass Bhutans zum Nonnenkloster Kila
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir auf den Cheli La. Bei schönem Wetter haben wir eine herrliche Aussicht von hier oben und auf dem Grat stehen Hunderte der fotogenen Stangen mit den langen Gebetsfahnen, welche so typisch für Bhutan sind. Eine 2 bis 3-stündige Wanderung (je nach Weg) bringt uns durch einen schönen Wald zum Nonnenkloster Kila. Dies gilt als ältestes Nonnenkloster in Bhutan. Die Gebäude schmiegen sich an den Fuss einer grossen Felswand. Die Frauen freuen sich in der Regel über den seltenen Besuch. Eine ruppige Jeepstrasse wurde vor kurzem fertiggestellt und bringt das entlegene Kloster nun ein Stück näher zum Rest der Welt.
Am Nachmittag besuchen wir die unbekannte Dzongdrakha Goemba. Im Stil des berühmten Tigernests «klebt» auch dieses Kloster an einer steilen Felswand. Hierhin ziehen sich immer wieder Mönche zur Meditation zurück. Über einen steil angelegten Feldweg laufen wir hoch zum Kloster und nach dem Besuch steigen wir einen schmalen, steilen Weg ab hinunter zu den Feldern von Bondey. Hier wird mehrheitlich Reis angebaut. Im Westen Bhutans ist dies vor allem der rote Reis.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

22.10. Familienleben und «Hot Stone»-Bad in Paro
In Paro besuchen wir eine befreundete lokale Familie, wo wir zusammen zu Mittag essen. Wer Lust hat, kann beim Kochen mithelfen. Wer lieber auf dem Feld mit anpacken möchte ist herzlich willkommen. Helfende Hände können immer gebraucht werden. Spannend ist auch ein Bummel durchs Dorf und der Besuch des kleinen Dorftempels.
Nach der langen Reise ist heute ein Waschtag angesagt (nach dem Trekking können wir diesen sicher gebrauchen, obwohl es im Hotel natürlich auch eine warme Dusche hat). Ein besonderes Erlebnis ist das traditionellen «Hot Stone»-Bad, womit wir bei der lokalen Familie oder im Hotel verwöhnt werden. Wir nehmen dieses Bad in einer im freien stehenden Holzwanne. Grosse Steine werden im Feuer aufgeheizt und dann in den hölzernen Badetrog gekippt, wo diese das Wasser aufwärmen. Das Bad macht nicht nur sauber, sondern soll auch sehr gut für die Gesundheit sein, lassen wir uns doch überraschen... Sicher fühlen wir uns nach dem Bad wie frischgeboren.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 –2 Std.

23.10. Berühmtes Tigernest
Heute steht ein absoluter Höhepunkt auf unserem Programm. Das berühmteste Kloster von Bhutan ist das Tigernest-Kloster. Es verdankt seinen Namen dem Besuch von Guru Padmasambhava, dem grössten tantrischen Meister in der Geschichte des tibetischen Buddhismus. Dieser ist im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Tibet nach Bhutan geflogen und hier gelandet. Das Kloster liegt extrem spektakulär in einer steilen Felswand. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz unterhalb des Klosters. Ab hier führt uns ein zum Teil steiler Weg zu einem kleinen Restaurant. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf das Kloster.
1998 brannte die Anlage komplett ab, nur die Höhle mit der Statue des Guru Padmasambhava wurde nicht beschädigt. Die Anlage wurde später wieder gänzlich aufgebaut und nur der Kenner merkt, dass die Anlage noch nicht einmal 20 Jahre alt ist. Taktshang Goemba ist einer der wichtigsten Pilgerorte in Bhutan.
Wer Lust hat, kann nach dem Besuch des Tigernests auch noch zum kleinen, selten besuchten Kloster Zangto Pelri hochsteigen. Von hier oben haben wir einen sehr spektakulären und unüblichen Blick auf das Tigernest-Kloster. Auf dem Rückweg nach Paro besuchen wir den ältesten Tempel von Bhutan, den Kyichu Lhakhang. Dieser soll im Jahr 659 vom legendären tibetischen König Songtsen Gampo erbaut worden sein.
In Paro haben wir Gelegenheit, unsere letzten Einkäufe und Besorgungen zu erledigen.
Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 ½ - 4 Std. (F,M,A)

24.10. Flug von Paro nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Paro und Rückflug nach Delhi.
Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen.
Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einem lokalen Führer besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokaler englischsprechender Führer, Taxi mit Fahrer und Eintritte).
Hinweis: Viele unserer Himalaya Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten.
Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer im Hotel in Delhi. Fahrzeit 1 Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

25.10. Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

 


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 

Leistungen inbegriffen
Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
• Flüge Delhi-Paro retour in Economy-Klasse
• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
• Alle Überlandfahrten und Transfers
• 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer in Bhutan
• 7 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
• 1 Übernachtung im Hotel im Doppelzimmer in Delhi bei Anreise (falls die Transferzeit dazu reicht)
• 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
• Vollpension während der ganzen Reise
• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer plus Begleitmannschaft während des Trekkings

Sicherheitsausrüstung inbegriffen
Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche
• Wasserfilter von Katadyn
• Satellitentelefon
• Extra-Reitpferd für Notfälle

Zusätzliche Leistungen inbegriffen
Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
• Visa für Indien und Bhutan (CHF 120, Stand Juli 2018) plus Einholung
• Erledigen aller Formalitäten für Indien und Bhutan
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Bhutan

Leistungen nicht inbegriffen
Trinkgelder (CHF 120 – 160 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)

Schweizer Reiseleitung

Reiseleitung Tina Roner

Andrea Geissmann

Sie hat auf Reisen nach Bhutan die entlegensten Winkel erkundet.
Andrea legt im Jahr mehr Kilometer mit dem Tourenvelo als mit dem Auto zurück und ist auch viel in den Bergen unterwegs.
Ausgedehnte Reisen führten sie nach Bhutan, Ladakh, Zanskar, Spiti, Sikkim und Tibet. Grosse Erfahrung im Tourismus, positives Denken, sehr reiseerfahren und ihr enormer Tatendrang machen Sie zur idealen Reiseleiterin für diese Reise.

 

Reiseroute

Trekking Bhutan Dagala Thousand lakes
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