Infos zu Bhutan

Diese Reisehinweise

Diese Hinweise sind als Minireiseführer zu verstehen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir haben aber einige Punkte angesprochen, welche für Bhutanreisende spannend sein könnten oder welche gut zu wissen sind.

 

Allgemeine Infos zu Bhutan

Fläche: 38’394 km2

Einwohner: knapp 800’000

BIP pro Kopf: 2000 US$

Rangierung im UN Human Development Index: 132 (von Total 188 Ländern)

Währung: Ngultrum (BTN), die indische Rupie wird 1:1 überall in Zahlung genommen

Sprache: Dzongkha (Amtssprache) und über ein Dutzend weitere Sprachen und Dialekte                                                                                       

Analphabeten: 35 %

 

«Bruttonationalglück»

Der Ausdruck «Bruttonationalglück« wurde 1979 von Jigme Singye Wangchuk geprägt, dem damaligen König von Bhutan. Die vier Säulen sind:

· Sozial gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung

· Bewahrung und Förderung kultureller Werte

· Schutz der Natur und Umwelt

· Gute Regierungs- und Verwaltungstrukturen

Der König wollte damit zum Ausdruck bringen, dass bei der Wirtschaftsentwicklung Rücksicht zu nehmen ist auf die einzigartigen kulturellen und religiösen Werte von Bhutan. Nicht das reine Wirtschaftswachstum soll das wichtigste Kriterium sein, sondern eine nachhaltige Entwicklung. Kultur, Religion und Schutz der Natur stehen im Zentrum.

Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich dieses einzigartige System in Zukunft entwickeln wird.

 

Religion

Die Religion ist allgegenwärtig. Bhutan ist eines der einzigen, wirklich authentisch tibetisch-buddhistischen Länder im Himalaya. Sagen und Mythen prägen den Volksglauben. Sichtbares Zeichen der tiefen Religiosität Bhutans sind die unzähligen Goembas, Chörten und die vielen Gebetsfahnen, welche oft auf halsbrecherisch steilen Hängen und Felsen im Wind flattern. Rund 40’000 Mönche und Nonnen leben in Bhutan.

In Bhutan werden viele farbenprächtige Klosterfeste mit kraftvollen Maskentänzen gefeiert. Diese Feste gehören zu den schönsten im ganzen Himalaya.

Fast drei Viertel der Bevölkerung sind Buddhisten, knapp ein Viertel folgt dem Hinduismus.

 

Hierarchien

Diese spielen sowohl im Klerus als auch im privaten profanen Leben eine wichtige Rolle. Höheren Mönchen, alten Personen oder «officials» gegenüber ist Respekt angebracht. Wenn Menschen gleichen Ranges unter sich sind, geht es hingegen sehr locker zu und her.

 

Als Gast in Bhutan

Wir zeigen unseren Respekt vor den Sitten, Gebräuchen und Wertvorstellungen der Bewohner von Bhutan, indem wir uns «richtig» benehmen und anziehen. In der Öffentlichkeit sollten keine Zärtlichkeiten ausgetauscht werden. Bei religiösen Stätten und und im Umgang mit religiösen Gegenständen gilt es, Respekt zu wahren.

Ein paar Worte in der Landessprache werden sehr geschätzt. Unser lokaler Führer wird uns gerne einige bhutanesische Brocken beibringen. «Kususangpo» ist der bhutanesische Gruss und «Kususangpola» ist die sehr höfliche Variante dazu.

Die Bewohner von Bhutan sind äusserst höflich und zurückhaltend. Wenn man jemanden um Hilfe bittet, wird die betreffende Person sofort alles Erdenkliche unternehmen um zu helfen. Die Bhutanesen werden aber eher selten von sich aus einen ausländischen Besucher ansprechen.

Es gilt als beschämend, die Kontrolle zu verlieren, wütend zu werden oder andere starke Emotionen zu zeigen. Respekt erfährt, wer höflich ist. Deshalb wird es auch selten zu kontroversen Gesprächen kommen. Es ist unangenehm für die Bewohner von Bhutan, «nein» sagen zu müssen.

Fotos aus der Schweiz oder der eigenen Familie überwinden schnell die Sprachbarriere. Die Bhutanesen sind sehr freundlich. Vielleicht haben wir Glück und werden in eine Familie eingeladen, hier kann ein kleines Gastgeschenk wie Schweizer Schokolade, ein Sackmesser, Postkarten aus der Schweiz oder ähnliches viel Freude bereiten.

Die Bewohner von Bhutan sind sehr tolerant. Wer also einmal ins Fettnäpfchen tritt, muss nicht befürchten, gleich den Göttern geopfert zu werden.

 

Einladungen

Es ist üblich und höflich, das Angebot für Getränke, Essen und Nachschöpfen mindestens einmal zu verneinen. Nach dem ersten formellen Ablehnen darf das Angebot angenommen werden. Umgekehrt ist es wichtig, zu insistieren, wenn man etwas anbietet und das Gegenüber erst einmal ablehnt. In der Regel wird Buttertee mehrmals nachgeschenkt. Wer wirklich satt ist, deckt die Tasse oder den Teller mit der Hand ab, wenn erneut nachgeschöpft wird.

Bei privaten Einladungen ist es üblich, ein Gespräch vor dem Essen zu führen. Die Mahlzeit wird oftmals schweigend eingenommen. Es ist üblich, dass in Bhutan die Gastgeber nicht zusammen mit den Gästen essen. Eine Einladung ist eher ein «Bewirten» als eine gemütliches Zusammensitzen und zusammen essen.

 

Mimik und Gestik

Es gilt als sehr unhöflich, mit nur einem Finger auf jemanden zu zeigen. Dies gilt in Bhutan als Drohgeste. Besser ist es, mit der Handfläche nach oben auf eine Person oder auf religiöse Objekte zu zeigen. Gegenstände sollten nach Möglichkeit mit der rechten Hand gegeben und entgegengenommen werden, die linke gilt als unrein.

Der Kopf gilt als heiliger Körperteil, die Füsse hingegen als unrein. Daher berührt man eine andere Person nicht am Kopf, und es schickt sich nicht, mit den Füssen auf eine Person oder einen heiligen Gegenstand zu zeigen.

Es war lange nicht üblich, die Hände zu schütteln. Dies bürgert sich aber in den grösseren Orten langsam ein. Wenn möglich, dem Gegenüber überlassen, wie gross Abstand und Nähe sind. Speziell als Frau ist es geschickt, etwas zurückhaltend zu sein. 

 

Klosterbesuch

Als Besucher sind wir grundsätzlich in den Klöstern willkommen. In den Dzongs sind oft nur ein oder zwei Räume für ausländische Besucher offen. Räume mit Schutzgottheiten dürfen in der Regel nicht besucht werden.

Beim Betreten von Klosterräumen Schuhe ausziehen. Eventuell warme Socken mitnehmen, der Boden kann kalt sein. Unbedingt Hosen oder Röcke tragen, welche die Knie bedecken und Hemden oder Blusen (in Bhutan am besten mit Kragen), welche die Schultern bedecken.

Das Fotografieren von aussen und im Klosterhof ist vielfach erlaubt, in den Räumen der Klöster aber in der Regel verboten. Bitte respektieren Sie ein Nein.

Klöster, Chörten und andere religiöse Bauwerke sind immer im Uhrzeigersinn (das Monument zur rechten Seite) zu umgehen.

 

Kleidung

Die Kleidung sollte dem Klima angepasst sein, aber Knie und Schultern sollten bedeckt sein. Das gilt für Männer und Frauen. Frauen sollten darauf achten, nicht zuviel Haut zu zeigen. Die Sonneneinstrahlung im Himalaya kann sehr intensiv sein. So macht es Sinn, lange Hosen und evtl. auch langärmlige Shirts oder Hemden zu tragen.

Wichtig: Wir sollten auch «schöne» Hemden oder Blusen mitnehmen. Bei Klosterbesuchen oder Festivals empfiehlt sich gepflegte Kleidung (saubere Hosen und Hemd oder Bluse mit Kragen), je nach dem wird dies für einen Besuch sogar vorausgesetzt.

 

Handeln und Feilschen

Handeln und Feilschen ist den Asiaten im Blut. Allerdings ist in Bhutan, im Gegensatz zu Indien und Nepal, handeln nicht so weit verbreitet. Man kann durchaus versuchen, ein Souvenir auf dem Markt 10 - 20 % günstiger zu bekommen. Ob das dann gelingt, hängt vom Geschick des Käufers ab. In den Läden sind die Preise meist angeschrieben und Handeln ist dann unüblich.

 

Tabak und Alkohol

Alkohol zu trinken ist in Bhutan recht üblich. In Hotels und Restaurants im ganzen Land ist eine gute Auswahl an alkoholischen Getränken erhältlich. In Bumthang sollten wir das «Red Panda Weiss Beer» probieren, welches vom Schweizer Fritz Maurer gebraut wird.

Tabak wird in Bhutan nicht verkauft. Das Rauchen ist an vielen öffentlichen Orten verboten, aber möglich im «Privatbereich» (wie Hotelareal, Balkon etc.). Maximal dürfen 200 Stück Zigaretten mitgenommen werden. Bei der Einfuhr nach Bhutan müssen aber 200 % Zoll und Taxen auf diese bezahlt werden.

Betelnüsse sind in Bhutan sehr populär und werden von der gesamten erwachsenen Bevölkerung gekaut. Diese erzeugen eine kurze Rauschwirkung wie Kautabak, welcher nach kurzer Zeit wieder verfliegt, die roten Zähne bleiben länger.

 

Essen und Trinken

In grösseren Städten und in den Touristenorten gibt es eine teils gute, teils eingeschränkte Auswahl an Restaurants, die bhutanesische sowie indische und chinesische Gerichte servieren. Die meisten besseren Restaurants sind in den Hotels. In den Hotels gibt es vielfach Büffets mit einer Auswahl an diversen Gerichten. Das traditionelle Essen ist in Bhutan sehr scharf. Aber keine Angst, Hotels und Restaurants mit westlichen Besuchern werden die Gerichte mild würzen. Wagemutige können die lokalen Gerichte probieren. Generell ist das Essen aber nicht so abwechslungsreich wie in Indien oder Nepal und die Auswahl ist kleiner als in diesen Ländern. Vegetarische Kost ist überall erhältlich, ebenso werden in den meisten Restaurants auch Gerichte mit Fleisch serviert. Fleisch wird eher mehr gegessen als in Nepal oder Indien.

Alkoholfreie Getränke sind sehr preiswert. Der indische Chai (Tee mit Milch und viel Zucker) wird auch in Bhutan getrunken und ist so gut wie fast überall erhältlich ebenso wie Schwarztee. Lokal ist der Zitronengras-Tee, welcher an einigen Orten serviert wird. Mineralwasser wird an den meisten Orten angeboten. Getränke wie Cola, Sprite etc. sind auch an etlichen Orten erhältlich.

Kaffee findet man auch vielerorts – allerdings handelt es sich in den meisten Fällen «nur» um Nescafé. An wenigen Orten gibt es in der Zwischenzeit Coffeeshops mit «richtigem» Kaffee.

Bhutan hat eine Auswahl an tropischen Früchten, vielfach aus Indien importiert. Halten Sie sich mit Früchten und Gemüse an die Regel: Cook it, peel it or leave it.

 

Zelt-Trekking

Bei Zelt-Trekkings wird die gesamte Infrastruktur wie Schlaf-, Ess-, Koch- und Toilettenzelte sowie die gesamte Küchenausrüstung mitgetragen. In der Regel werden auch alle Lebensmittel mitgeführt, da unterwegs teilweise nicht mehr viel zu kaufen ist.

Bei Zelt-Trekkings findet ein Grossteil des Lebens draussen statt. Bei guten Wetterverhältnissen gibt es nicht viel Schöneres als ein gemütliches Frühstück draussen an der Morgensonne oder den Anblick des unendlichen Sternenhimmels in klaren Nächten. Falls aber die Witterung kalt wird oder Niederschläge bringt, dann braucht ein Zelt-Trekking ein gutes Durchhaltevermögen und eine robuste Gesundheit. Wir können uns zwar in unsere Schlafzelte verziehen oder im Esszelt Schutz suchen, aber diese können nicht beheizt werden. In grossen Höhen oder bei kalter Witterung kann es darum kalt werden, es kann im Himalaya auch zu jeder Jahreszeit zu Schneefällen kommen.

Beschrieb eines typischen Trekkingtages: Morgens werden die Reiseteilnehmer mit einem warmen Tee oder Kaffee geweckt und alle bekommen eine Schüssel warmes Wasser für die Morgentoilette. Nach dem Räumen des Zeltes gibt es ein Frühstück. In der Regel gibt es Toast, manchmal auch Fladenbrot, Müesli oder Corn Flakes, Porridge, manchmal Eiergerichte in verschiedenen Variationen. Dazu gibt es Tee, vorallem Chai, Schwarz-, Grün- oder Gewürztee, evtl. einige Kräuter- oder Früchteteebeutel von zu Hause mitbringen. Es hat auch Kaffee (Nescafe) und Milch (in der Regel aus Milchpulver) oder heisse Schokolade.

Nach dem Frühstück laufen wir los. Ein Teil der Mannschaft wird das Lager fertig zusammenräumen und das Gepäck transportfertig machen. Während des Trekkings tragen wir nur unseren Tagesrucksack mit der Wasserflasche, Zusatzkleidern, Snacks, evtl. Lunch, Fotokamera und weiteren persönlichen Gegenständen. Das Hauptgepäck wird in der Regel von Tragtieren transportiert, die wir aber oft erst am Abend wieder sehen. Gut überlegen, welche Dinge wir für die Tagesetappe benötigen und den Tagesrucksack dementsprechend packen. Unsere Reiseleitung kann uns über die bevorstehende Etappe Auskunft geben. Es macht Sinn, in der Höhe langsam und unser eigenes Tempo zu gehen. Man soll sich nicht zu einem zu hohen Tempo verleiten lassen, falls andere Gruppenmitglieder schneller unterwegs sind. Der Anspruch besteht nicht, dass die Gruppe möglichst kompakt läuft, sondern dass jeder in seinem passenden Tempo geht. Unterwegs wird dann bei Stopps und Pausen wieder aufeinander gewartet.

Das Mittagessen wird teilweise als kalter Lunch mitgenommen oder am Morgen bereits vorgekocht und in Thermosbehältern mitgeführt. Dies je nach Etappe und Witterung. Vielfach wird zum Essen eine Suppe serviert. Für die Reiseteilnehmer empfiehlt es sich, für die kleinen Pausen unterwegs selber zusätzlich einige Riegel, Trockenfrüchte, Traubenzucker etc. einzupacken. Für unterwegs haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei und können so unsere Flaschen wieder auffüllen, falls wir an einem Bach oder einer Wasserstelle vorbeikommen und müssen so nicht Unmengen an Wasser mitschleppen.

Je nach Etappenlänge und Marschtempo steht unser Zeltlager bereits, wenn wir ankommen. Je nach Etappe kommt die Mannschaft aber vielleicht auch erst nach uns an und das Lager wird dann aufgestellt. Wir dürfen gerne Hand anlegen beim Aufstellen der Zelte, aber dies ist absolut keine Verpflichtung. Es sind immer genügend einheimische Helfer mit dabei, unsere Reiseteilnehmer sind nicht zum Helfen im Lager eingerechnet. Gerade während den ersten Tagen in grösseren Höhen kann es Sinn machen, sich zu schonen und solche Anstrengungen zu vermeiden. Je nach Zeltplatz hat es einen Bach, Fluss, Quelle oder Brunnen in der Nähe. So haben wir die Gelegenheit, uns und auch unsere Kleider zu waschen. Bitte biologisch abbaubare Waschmittel verwenden. Je nach Ankunftszeit gibt es ein «Zvieri» und wir haben anschliessend Zeit für uns, um ein Buch zu lesen, die Umgebung oder ein Dorf in der Nähe zu erkunden oder dem «Dolce far niente» zu frönen.

Am Abend gibt es eine warme Mahlzeit, welche in der Regel aus mehreren Gerichten besteht. Viele Köche können neben den traditionellen bhutanesischen Gerichten auch tibetische, chinesische, indische und westliche Gerichte zubereiten. Die Küche ist aber generell nicht so reichhaltig wie in Nepal oder Ladakh. Vielfach füllen wir am Abend bereits unsere Trinkflaschen auf. Es hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt, Wasserbeutel (Platypus) oder -flaschen mitzunehmen, welche heiss abgefüllt werden können (und wirklich dicht sind!). So können wir diese gleich als Bettflasche im Schlafsack gebrauchen und am nächsten Morgen hat das Wasser eine gute Trinktemperatur.

 

Lodge-Trekking

Lodge-Trekking wie in Nepal gibt es in Bhutan mangels Infrastruktur nicht. Bei wenigen Kurztrekkings in besiedelten Gebieten ist teilweise ein Übernachtung in kleinen Gasthäusern möglich, aber dies sind weniger Trekkings als mehr Tageswanderungen.

 

Umwelt

Uns von Himalaya Tours liegt die Umwelt am Herzen. Wir wollen die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Der anfallende Abfall auf den Trekkings wird mitgetragen und die Gewässer werden nicht unnötig belastet. Auch als Reisender sollte man seine Verantwortung für die Umwelt wahrnehmen, aktiv mitdenken und die Reise- und Trekkingrouten sauber halten.

Unsere Reisen führen oft in Regionen, die nicht über die bei uns zur Verfügung stehende Infrastruktur verfügen. Daher sehen wir uns hier besonders in der Verantwortung. Die Bergwelt des Himalaya ist einmalig und so soll es auch bleiben.

 

An-/Rückreise

Die Reiseteilnehmer fliegen mit der Gruppe oder individuell nach Delhi/Bhutan. Bei Reisen mit Schweizer Reiseleitung wird die Gruppe begleitet, aber eventuell ist der Reiseleiter auch schon in Bhutan und die Teilnehmer fliegen ohne Begleitung hin oder zurück. Viele unserer Reiseleiter verbringen gleich einige Monate im Himalaya und so macht es für diese wenig Sinn, x-Mal von der Schweiz nach Bhutan und zurück zu fliegen.

Die Reiseteilnehmer werden aber in jedem Fall sowohl in Delhi als auch in Bhutan am Flughafen abgeholt und betreut. Unser lokaler Partner wartet jeweils am Flughafenausgang mit einem Schild beschriftet mit Himalaya Tours.

Bei lokal begleiteten Reisen fliegen die Teilnehmer immer ohne Begleitung nach Delhi/Bhutan und zurück.

Details zur An- und Rückreise stehen im Reiseprogramm oder in einem separaten Flugprogramm.

 

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 230-240 Volt. Die Steckdosen passen in etwa für unsere Stecker mit zwei runden Stiften. Es passt zwar nicht zu 100 %, funktioniert aber im Normalfall. Ein Adapter ist aber grundsätzlich zu empfehlen und muss unbedingt mitgeführt werden bei dreipoligen Steckern. Es reicht ein einfacher Adapter, wie er für Deutschland gebraucht würde (mit zwei etwas dickeren Stiften als dies die Schweizer Stecker haben). Elektrizität ist in den meisten grösseren Ortschaften vorhanden. Die Stromversorgung ist besser als in Nepal oder Indien, aber auch in Bhutan können Stromausfälle vorkommen.

Bei Zelt-Trekkings hat man in der Regel keine Möglichkeit, die Akkus aufzuladen. Durch die Kälte können sich die Akkus schneller entladen als gewohnt, evtl. diese in kalten Nächten in den Schlafsack nehmen. Wir empfehlen unbedingt die Mitnahme von Reserveakkus oder evtl. eines Solarladegerätes.

 

Telefon und Internet

Telefongespräche vom Hotel her sind oftmals möglich. Während dem Trekking haben wir teilweise Empfang mit dem Mobile, aber nicht auf allen Routen und Regionen. Mit Schweizer Mobiltelefonen ist in vielen Regionen ein Roaming möglich, aber in der Regel teuer. Viele Hotels bieten einen Internetplatz oder häufig auch Wlan an, teils gratis oder gegen eine Gebühr.

 

Fotografieren / Video

Wir haben das Privileg zu fotografieren, aber nicht automatisch das Recht dazu! Es gehört sich, zu fotografierende Personen um Erlaubnis zu fragen und ein allfälliges Nein auch zu respektieren.

Das Fotografieren von Flughäfen, Brücken und militärischen Einrichtungen ist in Indien verboten, in Bhutan ist man da sehr tolerant. In Paro darf man in der Regel gleich nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug mit Fotografieren beginnen. In Dzongs, Klöstern und Tempeln darf vielfach von aussen und in den Klosterhöfen fotografiert werden, in den Räumen ist dies generell verboten.

Es macht Sinn, die Fotoausrüstung in einer wasser- und staubdichten Hülle zu verpacken.

Das Aufladen der Akkus ist während dem Trekking in der Regel nicht möglich.

 

Trinkgelder

Bei einer Reise mit Schweizer Reiseleitung, wird sich diese um die Trinkgeldverteilung kümmern.

Bei Reisen mit lokaler Reiseleitung geben wir eine Empfehlung für die Trinkgeldverteilung ab.

 

Kleine Geschenke

Süssigkeiten etc. sollten an Kinder eher nicht verteilt werden, besonders nicht wenn sie darum «betteln», um dies nicht noch zu fördern. In den vergangenen Jahren hat es sich aber bewährt, evtl. einige kleine Spiele oder Seifenblasen mitzunehmen und falls möglich, ein bisschen Zeit mit Spielen zu verbringen.

Die einheimische Begleitmannschaft oder lokale Bewohner am Weg freuen sich über kleine Geschenke als Dank für ihr

Engagement oder eine Einladung, z.B. Regenjacken, Fleece und andere Trekkingkleider, Taschenmesser, Sonnenbrillen, Stirnlampen, Thermosflaschen etc. Sehr beliebt sind Wander- oder Trekkingschuhe (gebraucht aber gut erhalten). Aber auch Postkarten aus der Schweiz, Fotos der eigenen Familie etc. sind gute Mitbringsel (im Fall einer Einladung o.ä.).

Bei Schulbesuchen und ähnlichem kann es eine gute Idee sein, wenn die Gruppe vor Ort einige Dutzend Schreibstifte, einige Kilo Früchte o.ä. kauft, um dies als Geschenk mitzubringen. Bei vor Ort gekauften Geschenken profitiert auch die lokale Wirtschaft davon. Dies mit dem lokalen Führer besprechen, er kann beim Organisieren behilflich sein.