Reise Darjeeling Sikkim und Bhutan

Darjeeling, Sikkim und Bhutan

Gruppenreise Sikkim und Bhutan - Wandern und Kultur


14.11. - 5.12.2020

 

22 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer

 CHF 6790

CHF 6990

CHF 7690

 

CHF 920


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Einzelzimmer

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmerkann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Wir starten unsere Reise in Darjeeling. Diese «Hill Station» hat noch viel vom kolonialen Flair aus vergangenen Zeiten behalten können. Der «Toy Train» wurde um 1880 gebaut und hat die englischen Kolonialherren vom heissen Flachland in die kühlen Berge gebracht. Heute ist dieser Ort weltberühmt für die vielen Teeplantagen und den erstklassigen Tee. Im ehemaligen Königreich Sikkim bewundern wir buddhistische Klöster und die vielfältige Natur. Während dem Aufenthalt bei einer Gastfamilie erhalten wir einen guten Einblick in den Alltag der Sikkimesen. Dieses ehemalige Königreich im Himalaya zwischen Bhutan und Nepal wurde vom «Massentourismus» noch nicht entdeckt.

In Bhutan besuchen wir imposante Dzongs, uralte Klöster und kleine Dörfer. Eine Wanderung bringt uns zu einem der heiligsten Klöster von Bhutan, dem berühmten «Tigernest» im Paro Tal. Das Kloster klebt spektakulär an einer steilen Felswand, hunderte Meter über dem Talboden. Diese einfache Rundreise ist sehr abwechslungsreich und hat viele Höhepunkte.

 



Höhepunkte

  • Sehr abwechslungsreiche Reise durch Sikkim und Bhutan
  • Fahrt im Toy Train in Darjeeling
  • Alte Klöster und heiliger See in Sikkim
  • Wanderung zum heiligen Kloster «Tigernest»
  • Punakha Dzong, der schönste Dzong in Bhutan


Reiseroute

Landkarte Rundreise Darjeeling - Sikkim - Bhutanm

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Darjeeling, Sikkim und Bhutan

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Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Reise- und Trekkingsaison.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Mehrmals täglich intensive Niederschläge und oftmals bewölkt. Üppige Vegetation. Die meisten Gebiete in Sikkim und Bhutan sind während des Monsuns zwar zu bereisen, aber häufig hat man wenig oder keine Bergsicht. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit warmen Temperaturen im Flachland und angenehmen oder kühlen Temperaturen in der Höhe.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 3000 bis 4000 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein.

 


Zu dieser Reise

 

November/Dezember ist eine schöne Zeit mit tagsüber häufig angenehmen Temperaturen. In höheren Lagen (über 3500 Meter) kann es tagsüber kühl werden und in der Nacht kann die Temperatur unter null Grad fallen. Bei Wetterumstürzen kann es auch tagsüber kalt sein und sogar schneien. Die Fernsicht ist vielfach sehr gut im Herbst.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

 

Darjeeling (2100 Meter)

Klima und Wetter - Klimadiagramm Niederschlag in Darjeeling in Indien
Klima und Wetter - Klimadiagramm Temperatur in Darjeeling in Indien

Paro (2310 Meter)

Klima und Wetter - Klimadiagramm Niederschlag in Paro in Bhutan
Klima und Wetter - Klimadiagramm Temperatur in Paro in Bhutan

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Dies ist eine sehr abwechslungsreiche Reise von Darjeeling ins ehemalige Königreich Sikkim. Diese Region ist touristisch noch wenig erschlossen und gilt als «Geheimtipp» im Himalaya. Danach besuchen wir das Königreich Bhutan mit seiner lebendigen, buddhistischen Kultur, den liebenswerten Einwohnern und den imposanten Dzongs (Klosterfestungen). Diese Reise ist an Höhepunkten kaum zu überbieten.

 



Anforderungen

  • Einfache Rundreise mit Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.
  • Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
  • Auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden, Ausdauer für 3 Ganztagesetappen.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke 
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 



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Medizinische Versorgung

 

In Indien und Bhutan ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit.

Für Indien und Bhutan sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern. Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

14.11. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Nach der Ankunft Passkontrolle und Gepäckentgegennahme. Am Ausgang wartet unser lokaler Partner mit einem Schild beschriftet mit Himalaya Tours. Er organisiert den Transfer zum Hotel.

Übernachtung im Hotel in Delhi. Flugzeit 7 ½ Std. 

 

15.11. Flug dem Himalaya entlang

Heute fliegen wir dem Himalaya entlang nach Bagdogra. Bei schönem Wetter sehen wir die 8000er Dhaulagiri, Annapurna, Everest und Kangchendzönga. Von Bagdogra fahren wir auf einer kurvenreichen Strasse vorbei an bewaldeten Hügeln, kleinen Dörfern und Teeplantagen nach Darjeeling. Zur Zeit der englischen Kolonialmacht in Indien war Darjeeling eine der populärsten «Hill Stations», um der Hitze des Flachlandes zu entkommen. Auch heute spürt man noch viel koloniales Flair in diesem Ort.

Übernachtung im Hotel in Darjeeling (2100 Meter). Flugzeit 2 Std. Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

16.11. «Toy Train» und «Darjeeling Tee»

Bei gutem Wetter machen wir uns früh am Morgen auf zum «Tiger Hill» (2590 m). Wir geniessen einen spektakulären Sonnenaufgang und eine phantastische Fernsicht bis zum Kangchendzönga Massiv. Bei schönem Wetter sieht man bis zum Mount Everest. Anschliessend fahren wir mit dem berühmten «Toy Train», welcher vor über 120 Jahren gebaut wurde. Die Fahrt in dieser Schmalspurbahn ist ein spannendes Erlebnis. Nach dem Mittagessen besuchen wir eine Teeplantage für welche Darjeeling so berühmt ist. Die Haupterntezeit ist von März bis Oktober. Je nach dem ist im November noch reduzierter Betrieb, während den Wintermonaten wird kein Tee gepflückt. Wir können aber das Himalayan Mountaineering Institut oder die japanische Friedenspagode besuchen. 

Übernachtung im Hotel in Darjeeling (2100 Meter). Fahrzeit Toy Train 2 Std. Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

17.11. Entlegener Westen von Sikkim

Wir haben heute eine abwechslungsreiche Fahrt in den entlegenen Westen von Sikkim vor uns. Im Talboden überqueren wir den Fluss Rangit und folgen diesem bis eine Passtrasse hinauf nach Rinchenpong führt. Bei klarer Sicht können wir in der Ferne den Kangchendzönga sehen. Hier sind wir in einer typisch sikkimesischen Farmhouse-Lodge zu Gast.

Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

18.11. Wanderung zu abgelegenen Tempeln

Heute entdecken wir die ländliche Umgebung von Rinchenpong zu Fuss. Wir wandern durch einen Eichenwald auf einen nahegelegenen Hügel, wo sich ein einsames Kloster befindet und geniessen mit etwas Wetterglück auf 1900 Metern eine schöne Panoramasicht auf die umliegende Bergwelt und das Kangchendzönga-Massiv mit den Bergriesen Pandim, Kabru und Narsing. Anschliessend entdecken wir die einsamen Weiler mit ihren traditionellen Lepcha-Häusern und erleben die ländliche naturnahe Lebensweise der Kleinbauern. Abends haben wir die Möglichkeit im Dorfkloster den Abendzeremonien und Abendgebeten beizuwohnen.

Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600 Meter). Wanderung 4 – 6 Std. (F,M,A)

19.11. Reisfelder, Ruinen, Tempel und grosse Statue 

Durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit terrassierten Reisfeldern, rauschenden Wasserfällen und abgelegenen Siedlungen fahren wir nach Pelling. Kurz vor dem Berggrat von Pelling wandern wir zu den Ruinen von Rabdentse, der vormaligen königlichen Festung. In Pelling statten wir dem bekannten Kloster Pemayangtse aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einmalig geschnitzten Holz-Skulptur einen Besuch ab. Das Kloster war zu Königreichszeiten in die königliche Regierung eingebunden und spielte eine wichtige Rolle. Das Kloster Pemayangtse wird auch «Perfect Sublime Lotus» genannt, was «der allumfassende, vollkommene Lotus» bedeutet. Ausserdem steigen wir zum Nyingma-Kloster Sanga Chöling auf. Letzteres liegt auf einer Anhöhe oberhalb von Pelling. Wir geniessen von da eine sagenhaft schöne Aussicht zum Kangchendzönga und zu weiteren schneebedeckten Berggipfeln. Es herrscht besonders in den Morgen- und Abendstunden eine meditative Stimmung an diesem Ort. Heute leben ca. 20 Mönche im Kloster. Die zahlreichen Chörten auf einer Terrasse neben dem Haupttempel sind sehr alte, heilige Begräbnisstätten wichtiger Lamas und erinnern an die buddhistischen Lehren. Zu Fuss erreichen wir vom Kloster her die im Herbst 2018 fertig gestellte Chenrezig Statue. Der neu gebaute Komplex umfasst weiter einen Skywalk und im Innern der Statue eine Galerie. Mit einer Höhe von 41 Metern ist es die höchste der insgesamt drei grossen Statuen in Sikkim. Je nach Wetter unternehmen wir die Wanderung nach Sanga Chöling auch erst am nächsten Tag in der Früh. Wir logieren in einem sikkimesischen Gasthaus unterhalb von Pelling.

Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

20.11. Heiliger Wunschsee Khecheopalri

Auf unserem Weg nach Yuksom besuchen wir den heiligen, wunscherfüllenden Khecheopalri-See. Ursprünglicher Name des Sees war Kha-Chot-Palri, was übersetzt so viel heisst wie der «Himmel des Guru Padmasambhava». Der kleine, sagenumwobene See ist sowohl Buddhisten, wie auch Hindus heilig. Wir starten beim See und machen eine schöne Wanderung vorbei an kleinen Dörfern, Terrassenfeldern und Wäldern mit Kardamompflanzungen. Die Wanderung führt mehrheitlich bergab und dauert ungefähr 3 Stunden. Vom Endpunkt beim Rathong Fluss fahren wir weiter nach Yuksom, wo wir die Nacht verbringen werden.

Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 3 Std. (F,M,A) 

 

21.11. Ehemalige Hauptstadt Yuksom

Yuksom ist heute nur noch ein Dorf, war aber einst die Hauptstadt von Sikkim. Von hier startet das populärste Trekking von Sikkim, welches auf den fast 5000 Meter hohen Pass Goecha La nahe beim 8000er Kangchendzönga führt. Wir wandern zwar nicht ganz so weit, aber machen uns auf den Weg zum Krönungsort des ersten Königs von Sikkim. Ein kleiner Tempel und eine riesige Stupa künden den Ort der Reichsgründung an. Wir gelangen zum Norbugang Chörten, dem geheiligten Ort an dem die Krönung des 1. Königs 1642 stattfand. Unter einer gigantischen Zeder (Cypressus cashmeriana) steht der steinerne Thron, auf dem Chogyal Phuntsok Namgyal von drei Lamas zum König von Sikkim gekrönt wurde. Anschliessend wandern wir bergauf nach Dubdi. Hier steht das älteste Kloster von Sikkim, welches 1701 gebaut wurde. 

Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750 Meter). Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

22.11. Tashiding Kloster und typisches Bhutia-Dorf

Wir besuchen auf der Fahrt nach Kewzing das auf einem kegelförmigen Berg stehende Tashiding Kloster. Neben dem Kloster stehen mehrere Chörten. Man sagt, dass schon allein das Sehen dieser Chörten alle Sünden reinigt. Probieren können wir dies ja! Schön sind auch die Gebetsmauern mit den kunstvoll in Stein gemeisselten Mantras. Der Steinmetz, der all die Kunstwerke erarbeitet hat, ist leider vor ein paar Jahren verstorben. Am späteren Nachmittag erreichen wir Kewzing, ein typisches Bhutia-Dorf. Hier sind wir zu Gast im Hause einer Familie und tauchen ein in die Kultur der ursprünglich aus Tibet stammenden Bhutia-Sikkimesen. Zu Fuss machen wir einen kleinen Dorfrundgang. Den Abend lassen wir mit einem traditionellen Bhutia-Abendessen in der einfachen Küche unserer Gastfamilie und anschliessend am Lagerfeuer bei einer kleinen kulturellen Darbietung ausklingen. Natürlich darf dabei ein «Chang», ein selbstgebrautes Bier aus Hirse nicht fehlen.

Übernachtung im einfachen Familienhaus in Kewzing (1550 Meter). Fahrzeit 3 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)

 

23.11. Buddha-Park, Teegarten Temi und Klöster von Rumtek

Die heutige, abwechslungsreiche Fahrt führt uns zur Stadt Ravangla, wo wir durch die Stadt spazieren, vorbei an winzigen Pubs und Tante-Emma-Läden. Wir machen einen Abstecher und besuchen den Buddha-Park mit der gigantischen Buddha-Statue, welche im März 2013 vom Dalai Lama eingeweiht wurde. Entlang dem Berggrat mit spektakulärem Panorama fahren wir zum grössten Teegarten Sikkims. Der Teegarten Temi ist für seinen hervorragenden, biologisch angebauten Tee bekannt und gilt unter Kennern als Geheimtipp. Weiter geht es zur Stadt Singtam im Talboden und Richtung Norden in die Region Rumtek. Folgt man der mit Gebetsfahnen gesäumten Strasse, kommt man zum ursprünglichen alten Kloster von Rumtek aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und liegt auf einem Berggrat mit phantastischer Aussicht auf die Hügel und Felder von Martam. Ein kleiner Schrein in einem Nebenraum ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken Wirkung ist die Figur jedoch verhüllt.

Von 1959 bis 1981 lebte hier seine Heiligkeit, der 16. Karmapa, Oberhaupt des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Nachdem er aufgrund der chinesischen Invasion in Tibet nach Sikkim geflohen war, erhielt er vom König von Sikkim Asyl, Land und Unterstützung im Bau des neuen Klosters von Rumtek. Sein Heimatkloster in Tsurphu in Tibet diente als Vorlage. Das Kloster war zu Lebzeiten des 16. Karmapas ein wichtiger Pilgerort für tibetische Buddhisten. Karmapa ist in der tibetisch-buddhistischen Welt eine der wichtigsten Reinkarnationen und Oberhaupt der Karma Kagyu-Schule. Die Karma Kagyu-Schule ist eine der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Der Dalai Lama ist Oberhaupt der Richtung der Gelugpa (Gelbmützen).

Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

24.11. Sikkims Ureinwohner und Schamanenzeremonie

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung auf schmalen Pfaden über terrassierte Reisfelder zu einer kleinen Ureinwohner-Siedlung. Wir spazieren durch das Dorf und erhalten dabei einen Einblick in das Dorf- und Landleben. In einem auf Stelzen gebauten Haus sind wir beim Dorfschamanen eingeladen. Hier dürfen wir eine Zeremonie miterleben und geniessen es, zusammen einen Tee zu trinken. Anschließend besichtigen wir das Kloster «Lingdum Zurman Kharwang». Im Innern des farbenprächtigen Komplexes erzählen die Wandmalereien von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddhas. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine aktive Mönchsschule. Oft kann man die jungen Mönche beim Auswendiglernen des tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (kraftvollen Gebeten) antreffen.

Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350 Meter). Fahrzeit 1 – 2 Std. Wanderung 1 – 3 Std. (F,M,A)

 

25.11. Gangtok – Hauptstadt von Sikkim

Heute fahren wir nach Gangtok, in die Hauptstadt von Sikkim. Zu Fuss machen wir uns auf zum Bazar von Gangtok. Wir geniessen das Treiben und vielleicht schliessen wir sogar den einen oder anderen Handel ab. Im Institut für Tibetologie gibt es eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Literatur, sowie eine grosse Anzahl von Thangkas, Bronzefiguren und Kultgegenständen. Von da geht es weiter zum Do-Drul Chörten. Im Cottage Industries Institute wird traditionelles Handwerk gelehrt. Hier sind auch traditionelle Holzschnitzereien, Textilien und Bambusartikel erhältlich. 

Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650 Meter). Fahrzeit 1 ½ – 2 Std. Wanderung 1 – 2 Std (F,M,A)

26.11. Heute geht's nach Bhutan

Eine längere Fahrt bringt uns durchs «Flachland» von Indien und weiter zur Grenze nach Bhutan, welche wir bei Phuentsholing überqueren. Wir werden auch gleich in diesem Grenzort übernachten. Hier nehmen wir Abschied von unserem indischen Reiseführer und unserem Fahrer. Ab hier werden wir mit einem bhutanesischen Führer und Fahrer unterwegs sein.

Hinweis: Heute reisen wir nicht nur von Indien nach Bhutan, sondern auch unsere lokale Crew wechselt. In Indien wurden wir von Indern begleitet, in Bhutan sind es nun ein bhutanesischer Führer plus Fahrer. Vielleicht fällt uns auf, dass die bhutanesischen Mitarbeiter zurückhaltender sind als wir es in den letzten Tagen mit unserer Crew in Sikkim erlebt haben. Dies hat mit dem Leben und der Kultur in Bhutan zu tun, wo Respekt und Hierarchien eine sehr grosse Rolle spielen. In der Regel «taut die Crew aber schnell auf», speziell wenn wir uns selber offen verhalten und aktiv das Gespräch suchen. Und gerade solche Wechsel machen einen Teil des Reizes dieser Reise aus, wir erleben zwei verschiedene Kulturen während derselben Reise.

Übernachtung im Hotel in Phuentsholing (300 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

27.11. Fahrt nach Thimphu

Unser erster Tag in Bhutan bringt uns während einer langen, aber abwechslungsreichen Fahrt nach Thimphu, dem Hauptort von Bhutan. Wenn wir Lust haben, machen wir einen ersten Bummel durch die Stadt. Gegen Abend fahren wir hoch zum «Buddha Viewpoint», wo eine fast 50 Meter hohe Buddha Figur hoch über Thimphu gebaut wurde. Von oben her haben wir eine schöne Aussicht über Thimphu und die Umgebung.

Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

28.11. Wanderung zum Kloster Drolung und Weekend-Market

Nach dem Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Auf dem Weg sehen wir ein wunderschönes Bild des Heiligen Padmasambhava in einer Felswand. Unsere Wanderung führt uns zum Kloster Drolung, von wo wir eine schöne Aussicht auf die Hauptstadt Thimphu haben. Das Kloster ist ein Meditationszentrum, es gibt eine Meditation, welche 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage dauert. Nach der Wanderung besuchen wir in Thimphu den berühmten Weekend-Market. Hier werden Produkte und Lebensmittel von Bauern aus der Umgebung verkauft. Überall sieht man grosse Mengen Chili, welches in der bhutanesischen Küche einen grossen Stellenwert hat. Je nach Jahreszeit findet man hier auch «exklusivere» Nahrungsmittel wie Farn oder Leder. Auch diese Lebensmittel haben ihren Platz in der bhutanesischen Küche, wobei Leder vor allem noch früher gegessen wurde. Nach dem Markt besuchen wir eine kleine Manufaktur, in welcher handgeschöpftes Papier hergestellt wird. Im «Institute for Zorig Chusum» (Institut der 13 Handwerkskünste) bewundern wir einige der Handwerkskünste Bhutans, unter anderem Thangka-Malerei, Skulpturen-Herstellung aus Lehm und Holzschnitzerei. Es ist spannend, den Lehrern und Schülern bei ihrer Ausbildung über den Rücken schauen zu dürfen.

Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

29.11. Wanderung und Bergpanorama

Wir fahren nach Trashigang, einem selten besuchten Dorf mit einem kleinen Kloster. Von hier geht es zu Fuss weiter. Immer leicht ansteigend wandern wir auf einem einsamen Weg durch herrliche Wälder nach Lungchuzekha. Dieser Ort gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte in der Umgebung und bei schönem Wetter sehen wir etliche der 6000 und 7000er in Bhutan wie z.B. Jomolhari (7314 m), Kang Bum (6500 m), Gangchenta («Great Tiger Mountain» 6840 m), Masang Gang (6590 m) und viele weitere Gipfel. Wir sehen auch den Gangkhar Puensum. Dies ist mit 7541 Meter nicht nur der höchste Berg von Bhutan, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt. Nach einem gemütlichen Picknick und nachdem wir uns an der Aussicht sattgesehen haben, laufen wir zum Dochula Pass. Dieser ist mit den 108 Stupas auf der Passhöhe sehr fotogen und bietet ebenfalls eine sehr schöne Aussicht. Von hier fahren wir ins Tal von Punakha, welches 2000 Meter tiefer liegt.

Übernachtung im Hotel in Punakha (1250 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

30.11. Schönster Dzong, Schule und Familienleben 

Heute Morgen besuchen wir den Punakha Dzong, den architektonisch wohl schönsten Dzong in ganz Bhutan. Im Jahr 1638 erbaut, war es der zweite Dzong in Bhutan. Punakha war Hauptstadt und administratives Zentrum von Bhutan bis vor 60 Jahren, dann wurde die Hauptstadt nach Thimphu verlegt. Eine kurze Wanderung bringt uns zu einem Fluss, welchen wir auf der längsten Hängebrücke von Bhutan überqueren. Im Dorf auf der anderen Seite statten wir der Dorfschule einen Besuch ab. Hier sind wir bei einer lokalen Familie zum Mittagessen eingeladen und erfahren dabei so einiges übers Dorf- und Familienleben auf dem Lande. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Phobjikha.

Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha Tal (2800 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

1.12. Wunderschönes Phobjikha Tal

Das Phobjikha-Tal ist eines der schönsten Bergtäler in Bhutan. Im geschützten Hochtal überwintern einige Hundert der seltenen Schwarzhalskraniche. Die grossen Vögel kommen in der Regel anfangs November und je nach Verlauf des Winters verlassen sie das Tal ab Mitte Februar, um sich auf den Weg zu ihren Sommerbrutstätten zu machen. Aber auch ohne Schwarzhalskraniche ist Phobjikha einen Besuch mehr als wert. In Gangtey besuchen wir das kleine Kloster. Danach bietet sich eine Wanderung durch das schöne Phobjikha-Tal auf dem «Gangtey Nature Trail» an. Es ist möglich, anschliessend noch weiter zu laufen in eines der Bergdörfer oberhalb des Talbodens. Mit ein bisschen Glück werden wir vielleicht sogar zu einer Tasse Tee eingeladen.

Übernachtung im Gasthaus im Phobjikha Tal (2800 Meter). Fahrzeit kurz, Wanderung 1 – 3 Std. (F,M,A)

 

2.12. Fahrt nach Paro

Heute fahren wir zurück nach Paro. Oben auf dem Dochula stoppen wir noch einmal für die schöne Aussicht. Nach dem Pass besuchen wir den Simthoka Dzong. Danach bringt uns die Fahrt nach Paro. In Paro besuchen wir den bei Touristen wenig bekannten Drakarpo Lhakhang. Je nach Lust und Laune laufen wir vom kleinen Ort Shaba in einem rund einstündigen Fussmarsch hoch zum Tempel oder wir fahren mit dem Fahrzeug auf der Jeepstrasse bis zum Parkplatz unterhalb des Tempels. Der eindrücklich am Felsen klebende Tempel gilt als einer der heiligsten Orte in Bhutan. Die Legende sagt, dass Guru Rinpoche hier im 8. Jahrhundert meditiert haben soll. Er hat senkrecht stehende Felsen aus der Felswand herausgebrochen. Die entfernten Felsen schufen die Plattform, auf welcher der Tempel später gebaut wurde. So bedeutet der Name Drakarpo soviel wie «gespaltenes (oder weisses) Gestein». Direkt unterhalb des Tempels liegt eine kleine Höhle. Die «Sündenfreien» können probieren, sich durch die enge Höhle zu zwängen. Achtung, dies ist nichts für Leute mit Platzangst. Um den Tempel herum führt ein Weg, auf welchem die Pilger die traditionelle Umrundung (Kora) laufen. Die Runde dauert 20 bis 30 Minuten. Es gibt Pilger, welche diese Umrundung 108 Mal machen, wir belassen es wohl eher bei einer Umrundung. Überall in den Felsen sind Hand-, Fuss- und andere Abdrücke von Guru Rinpoche und anderen Heiligen zu sehen, welche hier meditiert haben sollen.

Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. Wanderung 1 – 2 (F,M,A)

 

3.12. Berühmtes Tigernest

Das berühmteste Kloster von Bhutan ist das Tigernest-Kloster. Es verdankt seinen Namen dem Besuch von Guru Padmasambhava, dem grössten tantrischen Meister in der Geschichte des tibetischen Buddhismus. Dieser ist im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Tibet nach Bhutan geflogen und hier gelandet. Das Kloster liegt extrem spektakulär in einer steilen Felswand. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz unterhalb des Klosters. Ab hier führt uns ein zum Teil steiler Weg zu einem kleinen Restaurant. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf das Kloster. 1998 brannte die Anlage komplett ab, nur die Höhle mit der Statue des Guru Padmasambhava wurde nicht beschädigt. Die Anlage wurde später wieder gänzlich aufgebaut und nur der Kenner merkt, dass die Anlage erst gut 20 Jahre alt ist. Taktshang Goemba ist einer der wichtigsten Pilgerorte in Bhutan. Falls wir Lust haben, können wir auf dem Rückweg noch bei Kyichu Lhakhang stoppen. Dies gilt als der älteste Tempel von Bhutan und wurde im Jahr 659 vom tibetischen König Songtsen Gampo gebaut. Danach haben wir Zeit zur freien Verfügung in Paro. Dieser kleine, hübsche Ort ist ideal, um durch die Strassen zu schlendern, in einem der kleinen Restaurants einen Tee zu trinken oder die letzten Einkäufe zu erledigen.

Übernachtung im Hotel in Paro (2280 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 ½ – 4 Std. (F,M,A)

 

4.12. Flug von Paro nach Delhi

Transfer zum Flughafen in Paro und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einem lokalen Führer besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokaler englischsprechender Führer, Taxi mit Fahrer und Eintritte). 

Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten.

Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen. 

Tageszimmer in Hotel in Delhi. Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

 

5.12. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Flugzeit 8 ½ Std.

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen. 

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 


Individuelles Programm

 

Dieses Programm ist als Vorschlag zu verstehen. Es ist ohne weiteres möglich, diesen Reisevorschlag individuell anzupassen, zu verlängern, zu verkürzen oder mit anderen Reisen zu kombinieren. Es ist auch möglich, nur einen Teil der Reise durch uns zu buchen und die weitere Reise selbst zu organisieren.
Ihren Reiseplänen sind somit also keine Grenzen gesetzt. Wir von Himalaya Tours haben eine sehr grosse Erfahrung in der Durchführung von Privatreisen im Himalaya. Auch anspruchsvolle Touren in den entlegensten Regionen können wir professionell organisieren.
Wir organisieren jedes Jahr sogar anzahlmässig mehr Privat- als Gruppenreisen.


Flexibilität bei Privatreisen

 

Bei Privatreisen sind Sie grundsätzlich sehr flexibel. Die Unterkünfte sind vorgebucht. Falls Sie aber unterwegs Lust auf mehr oder weniger Besichtigungen haben, zusätzliche Wanderungen machen möchten oder eine geplante weglassen, z.B. wegen des Wetters usw., dann ist dies grundsätzlich problemlos möglich. Dies können Sie spontan vor Ort mit dem lokalen Reiseleiter besprechen.



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
  • Flüge Delhi-Bagdogra retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers plus Zugfahrt
  • 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
  • 2 Übernachtungen in einfacher Farmhouse-Lodge in Sikkim
  • 1 Übernachtung in einfachem Familienhaus in Sikkim
  • 1 Tageszimmer in Delhi bei der Rückreise
  • Inkl. 3 Nachtessen im Familienhaus in Sikkim, nur Frühstück an den anderen Tagen in Indien/Sikkim
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligung für Sikkim
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Vorbereitungsgespräch
  • Landkarte von Sikkim 

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 100 – 150 pro Person)
  • Visum für Indien plus Einholung
  • Mahlzeiten, welche nicht inbegriffen sind
  • Getränke in Restaurants, Hotels und Gasthäusern


Optionale Leistungen


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Indienvisum (E-Visum) plus Einholung

 

CHF 10 für E-Visum für 30 Tage (Einreise April bis Juni), zweimalige Einreise.

CHF 25 für E-Visum für 30 Tage (Einreise Juli bis März), zweimalige Einreise.

CHF 40 für E-Visum für 365 Tage ab Ausstellungsdatum (max. 90 Tage pro Aufenthalt), mehrmalige Einreise.

plus

CHF 50 Bearbeitungsgebühr fürs Ausfüllen der nötigen Formulare und die Visumseinholung durch Himalaya Tours.


Indienvisum (klassisches Visum) plus Einholung

 

Das klassische Visum wird im Voraus in der Schweiz eingeholt, ist bis 6 Monate gültig und kann auch
für mehrfache Einreisen ausgestellt werden.
CHF 218 für Indienvisum.

plus

CHF 70 Bearbeitungsgebühr und Porto.


Himalaya Tours-Tasche

 

CHF 90 für robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche mit Schulterträgern, ideal für Trekkings.

CHF 140 für robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen, ideal für Kultur- und Wanderreisen.

 

Diese Taschen können bei uns zu einem vergünstigten Preis gekauft werden, der offizielle Verkaufspreis beträgt CHF 169 für die Tasche mit Schulterträgern resp. CHF 239 für die Tasche mit Rollen.


Vorgängige Sitzplatzreservation (bei Flügen mit Swiss)

 

CHF 35-100. Es ist möglich, bei den Flügen mit Swiss die Sitzplätze in der Economy-Klasse im Voraus zu reservieren. Je nach Sitzplatzwahl kostet dies CHF 35 (Standardsitz Fenster oder Gang), CHF 50 (im vorderen Economy-Abteil) oder CHF 100 (Sitze mit Extra-Beinfreiheit). Der angegebene Preis ist pro Person und Strecke.

 


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Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In Delhi, Darjeeling, Rumtek und Gangtok logieren wir in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. An anderen Orten in Indien sind die Unterkünfte deutlich einfacher. Wir logieren in kleinen Hotels oder einfachen Gasthäusern. WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer (in Ausnahmefällen auf der Etage). In Rinchenpong und Kewzing übernachten wir voraussichtlich in einem einfachen Familienhaus. Hier können wir keinen Komfort erwarten, dafür viel authentisches Leben.

In Bhutan gibt es von der Regierung genehmigte Hotels und Gasthäuser für ausländische Touristen. In den grösseren Städten entsprechen diese einem 1- bis 2-Sterne-Hotel in der Schweiz. In abgelegenen Gegenden sind die Unterkünfte teilweise deutlich einfacher, WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer. Die meisten Unterkünfte verfügen über eine Heizmöglichkeit in den Zimmern.

 


Hotel und Upgrades

 

Für unsere Reisen verwenden wir in der Regel Hotels oder Gasthäuser der guten oder oberen Mittelklasse an jenen Orten, wo solche überhaupt verfügbar sind. Wir kennen die meisten Unterkünfte im Land und haben eine «gute» Mischung zusammengestellt, aber gerne dürfen Sie Ihre Unterkünfte auch selber auswählen. In einigen Orten gibt es auch Hotels der oberen Klasse, welche gegen Aufpreis buchbar sind.


Übernachtungen bei lokalen Familien 

 

Bei Übernachtungen bei lokalen Familien dürfen wir keinen Luxus erwarten. Das Bett ist einfach, die Toilette ist ausserhalb des Zimmers und einen Ofen zum Heizen gibt es nur in der Küche. Die Mahlzeiten werden von der lokalen Familie zubereitet und wir haben so die Gelegenheit, wirklich einheimisches Essen zu geniessen.

Unsere Ansprüche an Komfort sollten eher bescheiden sein, aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben einer einheimischen Familie, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während den Wanderungen wird das Mittagessen in der Regel als kalter Lunch mitgenommen. Welche Mahlzeiten inbegriffen sind, sehen Sie im Detailprogramm und bei den inbegriffenen Leistungen.
Getränke in den Hotels und Restaurants sind nicht inbegriffen (ausser Frühstücksgetränke). Für die Wanderungen kann teilweise gegen Bezahlung abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden.


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. 

Für Übernachtungen bei lokalen Familien ist es von Vorteil, den eigenen Schlafsack mitzunehmen. Decken sind vorhanden, diese werden aber nicht regelmässig gewaschen.

 


Vergünstigte Himalaya Tours-Reisetasche

 

Bei uns können Teilnehmer von Privatreisen unsere grosse und robuste Trekkingtasche zu einem vergünstigten Preis von CHF 90 anstatt CHF 169 beziehen (plus allfälliges Porto). Die Tasche wird von Tatonka produziert, ist aus sehr robustem Blachenmaterial und hat ein Volumen von 110 Liter. Die Tasche lässt sich gut öffnen und ist ideal für Zelt- und Lodgetrekkings, dazu hat sie Schulterträger und kann für eine kurze Distanz auch wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen werden.
Wir haben auch eine Reisetasche mit Rollen, welche ideal ist für Kultur- und Wanderreisen. Diese kann zu einem vergünstigten Preis von CHF 140 anstatt CHF 239 bei uns bezogen werden (plus allfälliges Porto). Auch diese Tasche wird von Tatonka produziert, ist aus sehr robustem Blachenmaterial und hat ein Volumen von 80 Liter.


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Nordindien und Bhutan

 

Darjeeling und Sikkim sind touristisch noch wenig bekannt und dementsprechend gibt es nicht viel Literatur über diese Regionen. In den meisten Reiseführern über Nordindien sind Sikkim und Darjeeling nur wenige Seiten gewidmet, wie zum Beispiel in den deutschsprachigen Reiseführern «Indien - Der Norden» vom Verlag Stefan Loose, vom Verlag Nelles oder vom Verlag Dumont. Teils kann man auch einzelne Kapitel als PDF für ein Tablet oder Smartphone kaufen und muss so nicht den ganzen Führer besorgen, da sowieso nur sehr wenige Seiten unsere Region betreffen.

Bhutan hat nicht allzu viele westliche Touristen, verglichen mit vielen anderen Himalaya-Regionen. So ist auch die Auswahl an Literatur über dieses Land nicht allzu gross. In deutscher Sprache gibt es die sehr informativen Reiseführer «Bhutan» vom Trescher Verlag oder vom Verlag Edition Erde. In englischer Sprache gibt es Bhutan-Reiseführer von den Verlagen Lonely Planet und Footprint.

Beim Verlag Reise Know-How ist eine Landkarte von Bhutan erhältlich. Besser sind jedoch die in Nepal produzierten Bhutan-Karten. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine Landkarte von Bhutan und Sikkim.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
Für Indien ist ein Visum erforderlich. Dieses ist nicht inbegriffen und wird von Ihnen eingeholt.
Für Bhutan ist ebenfalls ein Visum nötig. Dieses wird von uns beantragt und Sie erhalten es bei der Einreise direkt in den Pass gestempelt. Infos dazu erhalten Sie später. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.


Einholen des Visums für Indien

 

Für Indien ist ein Visum erforderlich. Dieses ist nicht inbegriffen und wird von Ihnen im Voraus eingeholt. Es ist möglich, das Indienvisum als E-Visum zu beantragen. Dieses gibt es für verschiedene Laufzeiten und kostet US$ 10 für 30 Tage (Einreise April bis Juni) oder US$ 25 für 30 Tage (Einreise Juli bis März) oder US$ 40 für 1 Jahr (maximale Aufenthaltsdauer pro Einreise 90 Tage). Infos und Einholung des E-Visums unter www.indianvisaonline.gov.in
Wichtig: Bei der Einreise über den Landweg nach Indien (z.B. von Bhutan her) muss ein klassisches Visum eingeholt werden. Die Einholung dieses Visums im Voraus dauert in der Regel 1 bis 2 Wochen, bei nicht-schweizerischen Pässen etwas länger. Für die Einholung wird der Originalpass benötigt, welcher solange nicht verfügbar ist. Die Visumskosten betragen CHF 218.
Für beide Varianten muss im Voraus in der Schweiz ein umfangreiches Formular mit Angaben zu Person und Reise ausgefüllt werden. Wir bieten den Service an, das «komplizierte» Visumsformular für Sie auszufüllen, sämtliche Formalitäten zu erledigen und das Indienvisum für Sie einzuholen. Dies kostet die Visumsgebühr (US$ 10 bis 40 fürs E-Visum oder CHF 218 bei klassischem Visum) plus CHF 50 Bearbeitungsgebühr (plus CHF 20 fürs Porto, nur fürs klassische Visum).


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalaya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch.

Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.

 


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download