Rundreise durch Ladakh auf den Spuren des Schneeleoparden

Orakelfest und Schneeleoparden

Gruppenreise Ladakh - Wandern und Kultur


29.2.-14.3.2020

 

15 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

2 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer

 CHF 5130

 CHF 5370

 CHF 5710

 

CHF 650


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Einzelzimmer

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner  gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer. In diesem Fall übernimmt  Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

In farbenprächtige Brokatkleider gehüllt und mit gewaltigen Masken auf dem Kopf tanzen die Mönche im Kloster Matho die jahrhundertealten Chams-Tänze. Der Höhepunkt des Festes ist das Erscheinen der Staatsorakel von Ladakh. Dieser spektakuläre Auftritt wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

Für einige Tage werden wir in einem kleinen Bergdorf bei einheimischen Familien wohnen. Hier machen wir uns auf die Suche nach dem seltensten Tier im Himalaya, dem scheuen Schneeleoparden. Die Chancen auf eine Sichtung sind grundsätzlich gering, wir werden aber mit einem der weltbesten Schneeleoparden-Guides unterwegs sein. Bei den letzten Reisen konnte unsere Gruppe während vieler Stunden einen Schneeleoparden aus nächster Nähe beobachten. Garantie haben wir natürlich keine, aber mit ein bisschen Glück…

 



Höhepunkte

  • Mystische Orakelfeste in Stok und Matho
  • Suche nach dem Schneeleoparden
  • Winter in Ladakh ohne «touristische Hektik»
  • Besuche bei einheimischen Familien
  • Weltwunder Taj Mahal


Reiseroute

Landkarte Reise Ladakh auf den Spuren des Schneeleoparden

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit in Ladakh

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Klima und Wetter

 

Frühling (Mai – Juni)

Die Temperaturen im Indus-Tal sind während des Tages bei Sonnenschein bereits angenehm warm. In Höhen über 4500 Meter kann es noch kalt sein und die meisten Trekkings sind wegen schneebedeckten Pässen noch nicht begehbar. Nur wenige westliche, aber viele indische Touristen.

 

Sommer (Juli – August)

Hauptsaison in Ladakh. Vielfach stabiles Wetter mit heissen Temperaturen (bis 35 Grad im Indus-Tal, bis 30 Grad auf 4500 Metern Höhe). Viele Trekkings sind möglich, in Zanskar evtl. erst ab August aufgrund des hohen Wasserstands in den Flüssen. 

 

Herbst (September – Oktober)

Schöne Jahreszeit mit angenehmen Temperaturen während des Tages und kühlen oder kalten Temperaturen in der Nacht oder in der Höhe. Ideale Zeit für Trekkings mit Flussdurchquerungen, da der Wasserstand um diese Jahreszeit in der Regel tief ist. Ab Mitte Oktober können Pässe von über 5000 Metern Höhe wegen Schnee blockiert sein.

 

Winter (November - April)

Oftmals stabiles, aber kaltes Wetter. Im Indus-Tal kann es tagsüber bei Sonnenschein auch im Winter recht angenehm sein. Im Schatten, bei Wetterumschwüngen und in der Nacht fällt die Temperatur bis -15 Grad, in der Höhe kann es bis zu -40 Grad kalt werden.

 


Zu dieser Reise

 

In Ladakh herrscht in den Wintermonaten oftmals stabiles Wetter mit viel Sonnenschein. Schnee im Indus-Tal ist eher die Ausnahme. Die Temperaturen bewegen sich bei sonnigem Wetter oft im Plusbereich und fallen nach Verschwinden der Sonne und in der Nacht deutlich unter den Gefrierpunkt, bis -10 oder -20 Grad. Während des Tages reicht bei Sonnenschein vielfach ein Fleece aus, nach Sonnenuntergang ist eine Daunen- oder warme Winterjacke zu empfehlen. 

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Leh (3500 Meter)

Klimadiagramm - monatliche Regenmenge in Leh in Ladakh
Klimadiagramm - Temperatur in Leh in Ladakh

 

Delhi (200 Meter)

Klimadiagramm - Niederschlag Delhi
Klimadiagramm - Temperatur Delhi

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch. 

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Absoluter Geheimtipp! Ladakh in seiner speziellsten Jahreszeit besuchen. Die Orakelfeste sind etwas vom eindrücklichsten, was es im Himalaya zu erleben gibt. Und unsere Suche nach dem Schneeleoparden werden wir nie mehr vergessen.

 



Anforderungen

  • Rundreise mit Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden. 
  • Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
  • Für diese Reise braucht es eine robuste Gesundheit und Freude am draussen sein, auch bei kaltem Wetter.
  • Die Tagestemperaturen sind bei sonnigem Wetter häufig im Plusbereich im Indus-Tal. Vielfach werden wir über die Mittagszeit nur mit einem Fleece bekleidet draussen sein. Nach Verschwinden der Sonne und in der Nacht fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt bis -10 oder -20 Grad.
  • Evtl. wandern wir ins Bergdorf für die Suche nach den Schneeleoparden, bis ungefähr 4 Stunden und Wanderungen von 1 – 3 Stunden. Das Hauptgepäck wird auf alle Fälle transportiert, wir tragen nur unseren Tagesrucksack selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 4 Stunden.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in Indien nicht erlaubt, deshalb haben wir keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy (die Schweizer SIM Karten funktionieren in den meisten Regionen Indiens, aber nicht in Ladakh) und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Ladakh ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit.

Für Indien sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

29.2. Flug nach Delhi

Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.

Flugzeit 7 ½ Std. 

 

1.3. Weiterflug nach Leh

Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem Hotel mit Zentralheizung ruhen wir uns aus.

Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

 

2.3. «Gelbmützen und Teigtaschen»

Für eine optimale Akklimatisation gehen wir die ersten Tage geruhsam an. Wir besuchen das Kloster von Spituk. Der Ursprung soll auf über 1000 Jahre zurückgehen. Heute ist Spituk das Hauptkloster der Gelugpa, der Gelbmützen. Dies ist eine der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus und der Dalai Lama ist das Oberhaupt dieser Richtung. Nach der Besichtigung fahren wir ins schöne Dorf Sabu, wo wir bei einer befreundeten ladakhischen Familie zum Mittagessen eingeladen sind. Neben einem traditionellen Essen erhalten wir einen schönen Einblick ins Familienleben in Ladakh und erfahren allerhand Spannendes.

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

 

3.3. Orakelfest in Stok

Stok ist ein stattliches Dorf, welches in einem Seitental des Indus-Tals liegt. Hier wohnen noch heute die Nachfahren der ehemaligen Königsdynastie, welche Ladakh jahrhundertelang regierte. Oberhalb des alten Königspalastes liegt versteckt das kleine Kloster von Stok, welches während des ganzen Jahres im Dornröschenschlaf liegt – nicht aber heute. Von überall her strömen Einheimische in das kleine Kloster, um das erste der zwei mystischen Orakelfeste in Ladakh mitzuerleben. Wir lassen uns faszinieren von den farbenprächtigen Maskentänzen und dem Auftritt der zwei Orakel im Klosterhof.

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

4.3. Fahrt in ein Bergdorf

Während den letzten Wochen haben wir die Einheimischen in den verschiedenen Bergdörfern immer wieder kontaktiert und von ihnen erfahren, wo sich zur Zeit Schneeleoparden aufhalten. Wir machen uns auf in dasjenige kleine Bergdorf, wo die Chancen auf eine Sichtung am grössten sind. Je nach Dorf können wir es per Fahrzeug erreichen oder gehen noch für einige Stunden zu Fuss. Das Gepäck wird in dem Fall von Tragtieren oder Trägern transportiert. Hier leben wir die nächsten Tage bei einheimischen Familien. Die Wohnumstände sind sehr einfach, dafür erhalten wir einen authentischen und unverfälschten Einblick in das Familienleben in Ladakh.

Übernachtung bei einheimischer Familie in Bergdorf (3900 – 4200 Meter). Fahrzeit 2 – 4 Std. evtl. noch einige Stunden Fussmarsch (F,M,A)

5.3. - 6.3. Suche nach dem Schneeleoparden

Diese zwei Tage verbringen wir in der Umgebung des Dorfes und in den umliegenden Bergen. Unser lokaler Führer zeigt uns Kratzspuren der Schneeleoparden an grossen Felsen, welche die Tiere als Gebietsmarkierung anbringen. Und immer wieder suchen wir von Auge und mit unseren Feldstechern die umliegenden Berghänge und die spitzen Grate nach dem scheuen Jäger ab. Eine Sichtung des Schneeleoparden können wir natürlich nicht garantieren, aber mit ein bisschen Glück...

Übernachtung bei einheimischer Familie in Bergdorf (3900 – 4200 Meter). Wanderung 1 – 4 Std. (F,M,A)

 

7.3. Zurück nach Leh

Heute haben wir ein gemütliches Morgenessen mit der lokalen Familie und packen anschliessend unsere «Siebensachen» zusammen. Mit leicht wehmütigen Gefühlen machen wir uns auf den Rückweg nach Leh. Wir sind uns aber sicher, dass wir diese eindrücklichen Tage im Winter in einem ladakhischen Dorf nie mehr vergessen werden. Je nach Dorf machen wir einige Stunden Fussmarsch und fahren anschliessend nach Leh, wo wir unser Hotel beziehen. 

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 2 – 4 Std. evtl. noch einige Stunden Fussmarsch (F,M,A)

 

8.3. - 9.3. Orakelfest in Matho

Ein Höhepunkt der Reise ist sicherlich das 2-tägige Orakelfest in Matho. Das ist einer der wichtigsten Anlässe im Jahr eines Ladakhis, wenn die Staatsorakel dem Land und der Bevölkerung die Zukunft vorhersagen. Zwei Mönche ziehen sich monatelang zur Meditation zurück und zum Zeitpunkt des Festes werden sie von Schutzgottheiten besetzt. Mit Waffen behängt tanzen sie in ritueller Ekstase im Klosterhof und springen mit waghalsigen Sätzen auf dem Klosterdach von Sims zu Sims. Gebannt schauen wir den zwei Orakeln zu und spüren die grosse Kraft, die von diesen ausgeht. Dieses Fest ist ein im Himalaya wohl einzigartiges Schauspiel und wir werden uns noch lange daran erinnern. 

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

10.3. Gebet im Kloster Thikse

Im Kloster Thikse sitzen wir gemeinsam mit den Mönchen in der grossen Versammlungshalle und lauschen ihrem Morgengebet. Ein Spaziergang entlang der abgeernteten Felder im Indus-Tal bringt uns anschliessend nach Shey, dem ehemaligen Sitz der Könige im oberen Ladakh. Am Nachmittag haben wir Gelegenheit, einen Amchi zu besuchen. Dies ist ein Arzt der tibetischen Medizin.

Übernachtung im Hotel mit Zentralheizung in Leh (3500 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

 

11.3. In die Hauptstadt Delhi

Morgens Rückflug von Leh ins warme Delhi, wo wir unser sehr gutes Hotel beziehen. Am Nachmittag nehmen wir uns Zeit für die Hauptstadt Delhi. Wir besuchen Old Delhi, wo wir viel «indisches Indien» entdecken werden. Dort steht das grosse Red Fort, aber noch spannender wird unsere Velorikscha-Fahrt durch die Gassen von Old Delhi sein. Hier sehen wir das prallvolle indische Leben. 

Hinweis: Dieser und die nächsten Tage sind gleichzeitig Reservetage, falls es beim Flug Verzögerungen geben sollte. Die Strecke von/nach Leh kann nur bei guten Wetterverhältnissen geflogen werden.

Übernachtung in einem sehr guten Hotel in Delhi. Flugzeit 1 ¼ Std. Fahrzeit 1 – 2 Std. (F,M,A)

12.3. Weltwunder Taj Mahal

Frühmorgens fahren die Schnellzüge Richtung Agra. Die Fahrt dauert 2 – 3 Stunden. In Agra besuchen wir das Rote Fort aus der Zeit der grossen Mogul Herrscher. Eine 2,5 Kilometer lange Mauer umschliesst diese gewaltige Festungsanlage. Nicht oft besucht, aber ein absolutes Juwel ist das Iltimat-ud-Daula. Dieses ausserhalb Indiens unbekannte Bauwerk aus Marmor übertrifft sogar die Qualität des weltberühmten Taj Mahals. Kurz vor dem Taj Mahal erbaut, sind es auch hier die filigranen Einlegearbeiten im Marmor, welche die Besucher staunen lassen ob der grossartigen Handwerkskunst. Das Taj Mahal ist am schönsten im letzten Licht des Tages zu sehen. Das Bauwerk ist ein Mausoleum und wurde von Shah Jahan als Zeichen seiner grossen Liebe zu seiner verstorbenen Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut. Das Taj Mahal ist aber nicht nur ein Denkmal der Liebe, sondern eines der eindrücklichsten Bauwerke der Menschheit. Es ist das Wahrzeichen Indiens und eines der sieben Weltwunder.

Übernachtung in einem sehr guten Hotel in Agra. Fahrzeit Zug 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

13.3. Unesco Weltkulturerbe Fatehpur Sikri 

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nach Fatehpur Sikri. Diese einstige Hauptstadt des Mogulreiches steht unter dem Schutz der Unesco und gehört zum Weltkulturerbe der Menschheit. Verschiedene Königspaläste und Moscheen lassen uns eintauchen in die Zeit der Mogulen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Delhi, wo wir vor dem Rückflug eine Möglichkeit zum Duschen und Kleiderwechseln haben. Anschliessend Transport zum Internationalen Flughafen.

Wash’n change room in Delhi. Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

14.3. Zurück in die Schweiz

Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Flugzeit 8 ½ Std. 

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss 
  • Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 7 Übernachtungen im Hotel mit Zentralheizung im Doppelzimmer in Leh
  • 3 Übernachtungen im Familienhaus im Bergdorf
  • 2 Übernachtungen Hotel im Doppelzimmer in Delhi und Agra 
  • 1 Wash’n change room in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise 
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen) 
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Warmer Expeditionsschlafsack zur freien Benutzung
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft mit Koch während den Tagen im Bergdorf

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke 
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 239)
  • Visum für Indien (CHF 80, Stand April 2019) plus Einholung 
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Ladakh

   

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 80 – 120 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmer, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In Leh übernachten wir in einem Hotel der A-Klasse (in Ladakh gibt es die A, B und C-Klasse). Das entspricht in etwa einem 1-2 Sterne Hotel nach unseren Massstäben. Unsere Hotelunterkunft in Leh hat eine Zentralheizung, in den Zimmern ist eine Temperatur von +15 Grad oder mehr zu erwarten. Die Unterkünfte in Leh sind generell deutlich einfacher als Hotels oder Gasthäuser in anderen Himalaya-Regionen wie zum Beispiel in Nepal oder Bhutan.

Im Bergdorf ist es in den Zimmern deutlich kälter. Wir werden für die Tageszeit eine Gas- oder Holzheizung mitführen, für die Nacht stellen wir Expeditionsschlafsäcke zur Verfügung (mit einer Komforttemperatur bis -20 Grad). 

Die Benützung der Schlafsäcke ist im Preis inbegriffen. Die Unterkunft bei den Familien im Bergdorf wird sehr einfach sein. Einzel- oder Doppelzimmer können hier nicht garantiert werden, evtl. schlafen mehrere Personen in einem Raum. Wir bemühen uns, die idealste Unterkunft zu finden, werden den Schwerpunkt aber auf ein Dorf legen, wo die Chance auf eine Sichtung eines Schneeleoparden am grössten ist. Wir werden für die Tage im Bergdorf unsere eigene Begleitmannschaft inkl. Koch mitführen, ebenso die Lebensmittelvorräte.

In Delhi und Agra übernachten wir in einem sehr guten Hotel (4-Sterne) und in Delhi haben wir in Flughafennähe in einem Hotel ein Zimmer zum Duschen und Frischmachen vor dem Rückflug in die Schweiz zur Verfügung.

 


Essen und Getränke

 

Im Winter gibt es in Ladakh nur wenig Auswahl an Speisen und vor allem Gemüse und Früchte sind rar. Wir werden aus diesem Grund von Delhi her Gemüse und Früchte mit nach Ladakh führen. Gegessen wird vorwiegend im Hotel oder bei lokalen Familien, da die meisten Restaurants im Winter geschlossen sind. Während der Tage im Bergdorf haben wir eine Trekkingcrew mit Koch dabei, welche unsere Mahlzeiten zubereiten wird. An Getränken gibt es Wasser (heiss und kalt), Tee und Kaffee. Wir werden auch die Gelegenheit haben, den berühmt-berüchtigten Buttertee zu probieren.

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche mit Rollen (im Wert von CHF 239). Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Ladakh

 

Zur Vorbereitung empfehlen wir den sehr guten Reiseführer «Ladakh und Zanskar» von Jutta Mattausch vom Verlag Reise Know-How. Vom Fotografen Olivier Föllmi sind mehrere wunderschöne Bildbände über die Region Ladakh und Zanskar im Buchhandel erhältlich.
Es gibt nicht allzu viele Landkarten von Ladakh. Beim Nelles Verlag ist eine gute Landkarte 1:350'000 erhältlich. Die besten Karten sind vom Olizane Verlag, entweder als 3-er Set 1:150'000 oder als Einzelkarte 1:300'000.
Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung die Olizane Landkarte 1:300'000 zu.
 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Indien ist ein Visum erforderlich. Dieses ist inbegriffen und wird von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen des Visums für Indien

 

Das Visum für Indien muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Wir füllen für Sie das «komplizierte» Visumsformular aus und holen anschliessend das Visum als E-Visum ein. Dieses hat den Vorteil, dass für die Visumseinholung nur eine Passkopie und nicht der Originalpass gebraucht wird.
Das E-Visum ist inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns.
 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalaya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download