Trekking-Reise um den 8000er Manaslu in Nepal

Rund um den Manaslu

Gruppenreise Nepal - Trekking


2.11.-23.11.2019

 

22 Tage

 

6-12 Personen

2-5 Personen

 

Zuschlag Einzelzimmer

 CHF 5550

CHF 5980

 

 CHF 350


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Einzelzimmer

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer zu buchen. In den Lodges während des Trekkings ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und Einzelzimmer sind in der Regel während der Hochsaison nicht verfügbar. Dieser Umstand ist im Einzelzimmerzuschlag berücksichtigt und berechtigt nicht zu einer Preisreduktion. 

 

Falls Sie ein Doppelzimmer wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Unsere Reise beginnt im Kathmandu-Tal, wo wir einige der schönsten Heiligtümer von Nepal besichtigen. Viele davon gehören zum Unesco- Weltkulturerbe. Anschliessend fahren wir nach Arughat, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Von hier aus wandern wir durch eine fruchtbare Gegend mit kleinen Dörfern, schönen Reisterrassen und üppigen Wäldern. 

Je höher wir steigen, desto karger wird die Landschaft. Aber auch die Kultur und die Bevölkerung wechselt vom Hinduismus zum tibetischen Buddhismus. Auf der Rückseite des Manaslu haben wir während etlichen Tagen phantastische Panoramablicke auf die vielen spektakulären Eis- und Schneegipfel. Der höchste ist der Manaslu, mit 8163 Metern der achthöchste Berg der Welt. Wir sind hinter dem Manaslu nur wenige Kilometer von der tibetischen Grenze entfernt. Höhepunkt unserer Reise wird die Überquerung des 5100 Meter hohen Passes Larkya La sein. Dieses Trekking gilt für viele als eines der schönsten und abwechslungsreichsten Trekkings in Nepal.

 



Höhepunkte

  • Zweiwöchiges Lodgetrekking rund um den Manaslu
  • Eines der schönsten Trekkings in Nepal
  • Grosse landschaftliche und kulturelle Vielfalt
  • Ursprüngliche, tibetisch-buddhistische Dörfer am Weg
  • Überquerung des 5100 Meter hohen Passes Larkya La


Reiseroute

Landkarte Trekking um den Manaslu in Nepal

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit Trekking um den Manaslu in Nepal

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Klima und Wetter

 

Frühling (März – Mai)

Im Flachland warm oder heiss, in den Bergen häufig angenehme Temperaturen. Sehr schön ist die Zeit der Rhododendronblüte je nach Höhenlage im April/Mai. In tieferen Lagen teilweise dunstig. Gute Trekkingsaison, deutlich weniger Touristen als im Herbst.

 

Monsun (Juni – Mitte September)

Mehrmals täglich intensive Niederschläge und oftmals bewölkt. Üppige Vegetation. «Trockene» Regionen wie Mustang, Dolpo, Westnepal etc. können besucht werden. Seit einigen Jahren erleben diese Regionen jedoch vermehrte Niederschläge, die Sicht ist oft nicht gut und bei den Bergflügen kommt es immer wieder zu wetterbedingten Ausfällen. 

 

Herbst (Mitte September – Ende November)

Ideale Reise- und Trekkingzeit. Vielfach klares und trockenes Wetter mit warmen Temperaturen im Flachland und angenehmen oder kühlen Temperaturen in der Höhe. Oktober ist die Zeit mit den meisten Touristen.

 

Winter (Dezember - Februar)

Oftmals klares und stabiles Wetter. In tieferen Lagen nicht allzu kalt (in Kathmandu hat es praktisch nie Schnee) und vielfach angenehme Temperaturen bei Sonnenschein. Gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen oder Trekkings in tieferen Lagen. Über 4000 bis 4500 Metern können die Pässe wegen Schnee blockiert sein. Nur wenige Touristen.

 


Zu dieser Reise

 

November ist eine ideale Reisezeit mit vielfach stabilem und klarem Wetter. Es ist tagsüber häufig warm. In der Höhe oder in der Nacht kann es auch kühl oder kalt werden mit Temperaturen unter null Grad. Auf den hohen Pässen muss auch mit Schneefall gerechnet werden. Diese Region wird deutlich weniger besucht als die populären Gebiete wie Annapurna und Everest.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Kathmandu (1300 Meter)

Durchschnittliche Niederschläge in Kathmandu
Durchschnittliche Temperatur in Kathmandu

 

Samdo (3850 Meter)

Durchschnittliche Niederschläge in Samdo während der Manaslu-Umrundung in Nepal
Durchschnittliche Temperatur in Samdo während der Manaslu-Umrundung in Nepal

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Das Trekking rund um den Manaslu ist eines der abwechslungsreichsten in Nepal. Wir starten im üppigen Flachland und steigen hoch zu kargen Hochtälern an der Grenze zu Tibet. Nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen, Religionen und Kulturen unterwegs sind sehr unterschiedlich. Für viele Nepalkenner ist dies eines der schönsten Trekkings überhaupt!

 



Anforderungen

  • Mittelschweres bis schweres Trekking, gute Kondition, 8 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 2 Tagesetappen von 5 – 6 Stunden, 2 Tagesetappen von 6 – 7 Stunden, 1 Tagesetappe von 8 – 10 Stunden.
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit für einige Passagen (vergleichbar mit unseren rot-weiss markierten Bergwegen in steilerem Gelände).
  • Überqueren von 20 – 30 zum Teil langen und hohen Hängebrücken.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrt 8 – 10 Stunden


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon 

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Nepal ist die medizinische Versorgung sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit.

Für Nepal sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten.  

Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

2.11. Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu. 

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.

 

3.11. Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in unser Hotel oder Gasthaus. Wir wohnen die ersten Tage bewusst ausserhalb des Zentrums der Millionenstadt Kathmandu. Orte wie Bodnath, Bhaktapur oder Patan sind viel entspannter als das Zentrum von Kathmandu und ideal, um unsere Nepalreise zu starten. Auch die Fahrzeiten resp. Verkehrssituation ist hier angenehmer, dazu sind wir nahe an etlichen der «Highlights» im Kathmandu-Tal. Zudem gibt es hier schöne Unterkünfte.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

4.11. Besichtigungen im Kathmandu-Tal

Wir besichtigen das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Beim riesigen Stupa von Bodnath im tibetischen Viertel geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk. Heute haben wir auch Zeit, um eine der alten Königsstädte Bhaktapur oder Patan zu besuchen. Spannend sind die Durbar Squares hier. Die jahrhundertealten Tempel mit den kunstvollen Holzschnitzereien gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F)

 

5.11. Zum Ausgangspunkt unseres Trekkings

Eine abwechslungsreiche Fahrt bringt uns vorbei an Dörfern und Terrassenfeldern ins Vorgebirge von Nepal. Bei guter Sicht sehen wir bereits die Bergketten vom Ganesh und Manaslu Himal. Die Strasse wird immer schlechter und nach einer langen Fahrt erreichen wir Sothi Khola, den Ausgangspunkt unseres Trekkings.

Übernachtung in Lodge in Sothi Khola (730 Meter). Fahrzeit 7 – 8 Std. (F,M,A)

 

6.11. Trekkingstart

Nicht nur wir, sondern auch unsere lokalen Begleiter freuen sich auf den Start des Trekkings. Der Bau der Strasse schreitet voran. Wir laufen teilweise auf der Strasse talaufwärts. Es ist zwar nicht die schönste Etappe auf unserem Trekking, aber ein idealer Tag um sich «warmzulaufen». In Machha Khola erreichen wir unser heutiges Ziel. Hier hat es einen kleinen Basar mit einigen Geschäften und sehr einfachen Lodges.

Übernachtung in Lodge in Machha Khola (900 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

 

7.11. Vorbei an heissen Quellen

Auf einem teilweise schmalen Pfad wandern wir nach Tatopani (übersetzt «heisses Wasser»). In diesem kleinen Dorf gibt es eine heisse Quelle, welche die Einheimischen für die Körper- und Kleiderwäsche benutzen. Hier überqueren wir auf einer Hängebrücke den Fluss Budhi Gandhaki und folgen diesem weiter talaufwärts, bis zu den Häusern und Feldern von Jagat.

Übernachtung in Lodge in Jagat (1350 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

8.11. Im Gurung-Dorf

Heute haben wir eine kurze Etappe und um die Mittagszeit erreichen wir das schöne Gurung-Dorf Philim. Am Nachmittag haben wir Zeit, das Dorf zu besichtigen und das nepalesische Dorfleben zu geniessen.

Übernachtung in Lodge in Philim (1700 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A) 

 

9.11. Nach Deng

Wir steigen weiter in die Höhe und überqueren die Grenze von 2000 Metern. Im Bauerndorf Deng übernachten wir. Dieses Dorf ist bekannt für den Anbau von Kartoffeln, Buchweizen, Gerste, Spinat und anderem Gemüse und Getreide. Die Natursteinhäuser mit den Schindeldächern sind sehr sehenswert.

Übernachtung in Lodge in Deng (1800 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

10.11. Nahe an die tibetische Grenze

Je weiter wir wandern, desto mehr tibetischem Einfluss begegnen wir. Die Häuser sind nach tibetischer Art gebaut und überall am Weg sehen wir Gebetsfahnen, Chörten und Mani Mauern mit kunstvoll gemeisselten Gebetssteinen. Von unserem Tagesziel Namrung ist die tibetische Grenze nur noch einen Katzensprung entfernt, oder zumindest einen Bergkatzensprung. Es sind hier zwar nur 5 Kilometer Luftlinie bis nach Tibet, dazwischen liegen aber über 6000 Meter hohe Berggipfel.

Übernachtung in Lodge in Namrung (2700 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

11.11. Bergpanorama mit Eisgipfeln

Unser Weg führt uns immer weiter in die Höhe. Wir begegnen immer wieder tibetisch gekleideten Frauen, welche ihre traditionellen Kleider (Chuba) tragen. Heute haben wir eine schöne Aussicht auf einige Eisgipfel und sehen auch – zum ersten Mal – den Manaslu in voller Pracht. Dieser gilt als einer der formschönsten 8000er. Steil steigen die imposanten Grate zum Vor- und Hauptgipfel des Berges auf. Mit 8163 Meter ist dies der achthöchste Gipfel unserer Erde. Die schönste Sicht auf den Manaslu haben wir vom Dorf Lho. Wegen seiner steilen Flanken ist der Manaslu berühmt-berüchtigt für seine vielen Lawinenabgänge und eine Besteigung ist deshalb mit hohem einigem Risiko verbunden.

Übernachtung in Lodge in Lhogaon (3100 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

12.11. Ins sagenumwobene Hochtal von Samagaon

Wir steigen ab in eine Schlucht und überqueren den Fluss auf einer Brücke. Auf dem Plateau von Shyaula geniessen wir ein phantastisches Bergpanorama. Gegen Mittag erreichen wir das bezaubernde Hochtal und den grossen Chörten von Samagaon. Viele Sagen und Geschichten ranken sich um dieses abgelegene, wunderschöne und sehr spezielle Tal. Den heutigen Tag halten wir bewusst kurz, um uns gut an die grosse Höhe akklimatisieren zu können. 

Übernachtung in Lodge in Samagaon (3500 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

13.11. Ruhetag in Samagaon oder Wanderung zur Pungyen Gompa

Wir bleiben einen Tag hier, um uns weiter an die Höhe zu gewöhnen. Schon in wenigen Tagen wollen wir ja den über 5000 Meter hohen Larkya La überqueren. Wer Lust hat, kann ein auf einem Hügel gelegenes kleines Kloster besuchen. Auch das Dorfleben in diesem abgelegenen Dorf ist spannend. Wer sich bereits gut an die Höhe akklimatisiert hat und «sich ein bisschen bewegen» möchte, kann eine Wanderung zur Pungyen Gompa machen. Diese liegt direkt vor dem Manaslu. Das Originalkloster wurde in den 50er-Jahren von einer Lawine zerstört und fast 20 Einheimische kamen dabei ums Leben, die meisten waren Nonnen. Für die Leute in der Umgebung war das der Zorn der Götter für die Ruhestörung am Berg. Die ersten Expeditionen haben im Jahr zuvor versucht, diesen damals noch unbestiegenen 8000er zu bezwingen. Die Wanderung dauert etwa 4 bis 5 Stunden.

Übernachtung in Lodge in Samagaon (3500 Meter). Optionale Wanderung 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

14.11. Entlang von Mani Mauern und vorbei an Chörten

Wir verlassen Samagaon und steigen weiter bergwärts. Auf der Alp Khermo Kharka passieren wir eine lange Mani Mauer mit vielen gemeisselten Gebetssteinen. Diese, wie auch alle anderen buddhistischen Bauwerke sollten wir im Uhrzeigersinn umlaufen, also links daran vorbei. Unser Ziel ist das kleine Dorf Samdo. In den ca. 40 sehr einfachen Häuschen leben vor allem tibetische Flüchtlinge, welche nach dem Einmarsch der Chinesen nach Tibet hierher kamen. 

Ab hier führt das Tal in östlicher Richtung, nach vier bis fünf Kilometern Marsch, über den 5100 Meter hohen Lajyang La nach Tibet. Über diese Route werden immer wieder chinesische Güter geschmuggelt, besonders populär sind chinesisches Bier und Zigaretten. Wir haben hier also eine Chance, «unseren Lastern zu frönen».

Übernachtung in Lodge in Samdo (3850 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

15.11. In grosse Höhen

Gut akklimatisiert steigen wir weiter auf in grosse Höhen. Wir überqueren die 4000er Grenze und nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir eine kleine Schutzhütte. Dieser Ort heisst Dharamsala, wird von den Einheimischen aber auch Larkya Phedi genannt. Hier übernachten wir auf derselben Höhe wie der Matterhorngipfel. Dies ist der Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Larkya La, welchen wir am nächsten Tag überqueren wollen.

Übernachtung in Lodge in Dharamsala (4450 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)

 

16.11. Über den 5100 Meter hohen Larkya La

Heute starten wir zeitig, um den über 5000 Meter hohen Pass in Angriff zu nehmen. Über Moränen steigen wir weiter und weiter auf. Stellenweise ist es ein ruppiger, aber nicht allzu steiler Weg. Die Luft wird dünner. Oben auf dem Pass flattern Gebetsfahnen im Wind. Diese tragen die aufgedruckten Gebete zu den Göttern, welche auf den Gipfeln im Himalaya wohnen. Es erwartet uns ein phantastisches Panorama mit imposanten Schnee- und Eiswänden. Bei guter Sicht sehen wir sogar den Gipfel der Annapurna II. Diese ist zwar nicht ganz 8000 Meter hoch, aber mit über 7900 Metern ragt sie trotzdem fast bis in den Himmel. Danach erwartet uns ein langer Abstieg. Wir übernachten in deutlich tieferen Gefilden in Bimthang. Nach einem langen Trekkingtag kuscheln wir uns müde, aber zufrieden in unsere Schlafsäcke.

Übernachtung in Lodge in Bimthang (3700 Meter). Trekking 8 – 10 Std. (F,M,A) 

 

17.11. Ruhe- und Reservetag

Nach dem langen und anstrengenden Tag gestern haben wir uns heute einen Ruhetag verdient. Wir schlafen aus und nach einem gemütlichen Frühstück geniessen wir das Dolce far niente und die Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Dieser Tag ist gleichzeitig ein Reservetag, falls es unterwegs zu Verzögerungen kommen sollte wegen der Wetter- oder Wegverhältnisse oder aus anderen Gründen.

Übernachtung in Lodge in Bimthang (3700 Meter). (F,M,A) 

 

18.11. Dem «Milchfluss» entlang

Wir folgen dem «Milchfluss» Dhud Khola auf einer der schönsten Etappen unseres Trekkings. Dies ist eine alte Salzkarawanen Route. Wir wandern durch schöne Kiefer- und Rhododendronwälder. Unser heutiges Ziel ist das Gurung-Dorf Tilije.

Übernachtung in Lodge in Tilije (2300 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

19.11. Auf der klassischen Annapurna Route

Bei Dharapani überqueren wir den Marsyangdi Fluss, welcher dem Tal seinen Namen gibt. Hier treffen wir auf die Route der klassischen Annapurna Umrundung, welcher wir während der nächsten beiden Tage in entgegengesetzter Richtung folgen werden. Wir Übernachten im schönen Dorf Tal mit seinen bunt gestrichenen Häusern.

Übernachtung in Lodge in Tal (1700 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

20.11. Ende unseres Trekkings

Heute ist unser letzter Trekkingtag. Wir werden unsere Tour in Syange beenden. Am Abend feiern wir mit unserer Crew das gute Gelingen dieses wunderschönen Trekkings.

Übernachtung in Lodge in Syange (1100 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

 

21.11. Zurück nach Kathmandu

Schweren Herzens verabschieden wir uns von unserer Mannschaft, welche uns die letzten zwei Wochen treu begleitet hat. Wir fahren nach Besisahar und dann weiter nach Kathmandu. Eine spannende Fahrt bringt uns durchs «Mittelland» von Nepal bis in die Hauptstadt.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Fahrzeit 8 – 10 Std. (F,M)

 

22.11. Letzter Tag in Kathmandu

Dieser letzte Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen, oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. In einem alten Palast sind wir am Abend zum Abschlussessen eingeladen. Hier gibt es nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern auch traditionelle nepalesische Tänze zu bewundern.

Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall wird das Abschlussessen bereits am Vortag sein.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,A)

 

23.11. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag 
  • Alle Überlandfahrten und Transfers 
  • 4 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer im Kathmandu-Tal
  • 16 Übernachtungen in Lodge im Doppelzimmer während des Trekkings
  • Vollpension während der ganzen Reise, in Kathmandu nur Frühstück
  • Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligung für Manaslu
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visum für Nepal (US$ 40, Stand Juli 2018)
  • Erledigen aller Formalitäten für Nepal 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Nepal
  • Schönes Abschlussessen in Kathmandu

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher)
  • Mittag- und Abendessen in Kathmandu


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

Im Kathmandu-Tal übernachten wir in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. WC und Dusche sind im Zimmer.

 


Lodgeübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Lodges. Die Essräume sind vielfach heimelig, aber die Zimmer und Einrichtungen sind einfach bis sehr einfach und bieten keinen grossen Komfort. Das WC ist in der Regel eine Gemeinschaftstoilette, selten ist es auch als «attached bathroom» im Zimmer. Duschen sind rar, aber vielfach kann gegen eine zusätzliche Gebühr ein Kessel warmes Wasser zum Waschen des Körpers und der Haare bestellt werden.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen essen wir oftmals in einer Lodge am Weg oder es wird als kalter Lunch mitgenommen.

In den Hotels und Restaurants sind Mineralwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. In den Lodges sind ebenfalls Trinkwasser, Tee und Kaffee (Nescafé) zu den Mahlzeiten inbegriffen. In einigen Lodges gibt es mittlerweile sogar Filterkaffee, Cappuccino etc. Diese sind nicht inbegriffen, können aber natürlich gegen Bezahlung bestellt werden.

Fürs Trekking kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden (1 Liter Marschtee ist inbegriffen, mehr gegen Bezahlung in der Lodge). Während des Tages haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. 

In Kathmandu ist nur das Frühstück inbegriffen, die an Restaurants ist sehr gross, wir entscheiden selber, worauf wir gerade Lust und Appetit haben.

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. 

Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen in Lodges bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Nepal

 

Sehr informativ sind die deutschsprachigen Reiseführer «Nepal» vom Verlag Stefan Loose oder vom Trescher Verlag. Der Nepal-Führer vom Nelles Verlag ist auch gut, aber nicht ganz so umfangreich wie die anderen beiden. In den englischen Führern «Trekking in the Nepal Himalaya» vom Verlag Lonely Planet und «Nepal Trekking» vom Verlag Trailblazer sind Beschreibungen vieler Trekkingrouten zu finden.

Gute Land- und Trekkingkarten von verschiedenen Verlagen gibt es bei uns im Buchhandel oder in den vielen Buchläden in Kathmandu oder Pokhara. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine Karte Ihres Reisegebietes zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für Nepal ist ein Visum erforderlich, dieses ist inbegriffen. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Nepalvisum 

 

Das Visum für Nepal kann direkt bei der Einreise beantragt werden. Mit den neuen Automaten am Flughafen in Kathmandu hat sich dieses Prozedere ab 2018 deutlich vereinfacht und es braucht auch kein zusätzliches Passfoto mehr. Nur der Visumsbetrag muss vor Ort in US$ in bar bezahlt werden. Diesen Betrag geben wir Ihnen passend abgezählt in US$ mit, damit Sie dies nicht vor Ort wechseln müssen. 

Das Nepalvisum ist inbegriffen. 

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalyareisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 2 bis 3 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download