Gruppenreise Tibet Trekking und Gipfelbesteigung

Panoramatour zu den 8000ern

Trekking über hohe Pässe und optionale Besteigung des 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung

Gruppen Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal

30. September - 20. Oktober 2017               
21 Tage    
       
6 - 10 Personen CHF 7800    
Reise wird bereits ab 2 Personen durchgeführt
     

In Lhasa besichtigen wir die schönsten Tempel und Klöster. Anschliessend fahren wir über hohe Pässe und vorbei am wunderschönen See Yamdrok Tso in Richtung der hohen Berge. Vom 5120 Meter hohen Pang La her haben wir zum ersten Mal einen phantastischen Panoramablick auf die 8000er Mount Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Sishapangma, welche Tibet von Nepal abgrenzen. Das Kloster Rongbuk gilt als höchstgelegenes Kloster der Welt. Noch näher zum Everest kommen wir bei unserem Besuch des Everest Basecamps, welches sich unweit von Rongbuk befindet.
Gut akklimatisiert starten wir anschliessend unser Trekking. Zusammen mit unserer Mannschaft überqueren wir mit dem Ding La unseren ersten 5000 Meter hohen Pass. Auf einer kaum begangenen Route laufen wir zum einsamen Bergsee Lapchi Tso. Der 5845 Meter hohe Pass Lapchi La ist einer der höchsten Trekkingpässe im ganzen Himalaya. Wer Lust hat, kann zusätzlich den technisch einfachen Gipfel des Lapchi Tsokchung (6100 Meter) besteigen. Eine spannende Fahrt bringt uns anschliessend nach Kathmandu in die Hauptstadt von Nepal.

Höhepunkte

Spektakuläres Trekking über hohe Pässe und auf einsamen Wegen
Optionale Besteigung des 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung
Mount Everest zum Greifen nahe vom Rongbuk-Kloster aus
Alte Klöster in Lhasa, Gyantse, Shigatse und Sakya
Einmaliges Panorama auf die 7000 und 8000er des Himalayas

Unser Kommentar zur Reise

Trekking auf einsamen Wegen über hohe Pässe (bis 5845 Meter). Es ist möglich, optional den 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung zu besteigen. Reise mit einmaligen Panoramablicken auf die 7000 und 8000er des Himalayas. Schnell anmelden, wir rechnen mit einer ausgebuchten Gruppe.

Anforderungen

• Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 4 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, 3 Tagesetappen

  von 6 – 7 Stunden.

• Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden.

• Optionale Besteigung des Lapchi Tsokchung (6100 m). Technisch gesehen gilt die Besteigung
  als wenig schwierig, gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist wichtig. Je nach Verhältnissen
  am Berg werden Pickel und Steigeisen benötigt.
• Überlandfahrten von 2 – 6 Stunden, 1 Ganztagesfahrt.

Warum mit uns

Einige Gedanken zur Sicherheit, unseren lokalen Mitarbeitern und dem Fair Reisen.

Zu den Gedanken

Unser Plus in Tibet

Wir bieten unseren Reiseteilnehmern aber auch unserer lokalen Crew vor Ort Leistungen, welche weit über dem üblichen Standard in Tibet sind.

Zu unserem Plus in Tibet

Ehrliche Worte zur Reisesituation in Tibet

Wir informieren ehrlich und aus erster Hand zur Reisesituation in Tibet.

Infos zur Reisesituation in Tibet

Sicherheitsausrüstung

Für unsere Sicherheit haben wir folgendes mit dabei:

• Umfangreiche Notfall-Apotheke

• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut

• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer

• Wasserfilter von Katadyn

• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy . Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).
Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

Durchführung der Reise mit weniger als 6 Personen
Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 6 Personen nicht zustande kommen, kann in gegenseitiger Absprache die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt.  
Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

30.9. Flug nach Chengdu
Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach Chengdu. Es gibt zur Zeit keine Direktflüge ab Zürich, aber gute Flugverbindungen mit diversen Airlines mit einmal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 11 – 13 Stunden.
Hinweis zur Flugverbindung: Es ist möglich, dass wir eine andere Flugverbindung als die oben angegebene wählen, allenfalls über Peking oder eine andere Destination. Dies kann sein wegen geänderten Flugplänen, neuen Flugmöglichkeiten, besserer Verfügbarkeit oder aus anderen Gründen.
Flugzeit 11 – 13 Std., aufgeteilt in zwei Teilflüge.

1.10. Übernachtung in Chengdu
Nachmittag oder abends Ankunft in Chengdu, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Je nach Ankunftszeit übernachten wir heute in Chengdu. Unser lokaler Partner bringt uns ins Hotel, wo wir nach dem langen Flug sicherlich gut schlafen werden.
Hinweis zur Flugverbindung: Falls wir bereits am Vormittag in Chengdu ankommen, dann fliegen wir allenfalls direkt weiter nach Lhasa und übernachten dort anstelle von Chengdu.
Übernachtung im Hotel in Chengdu (500 Meter). (F,M,A)


2.10. Weiterflug nach Lhasa
Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Am Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die ungefähr 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

3.10.  Heiliger Jokhang und mächtiger Potala-Palast
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Barkhor, die Altstadt von Lhasa. Hier steht der Jokhang-Tempel. Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen.    
Am Nachmittag besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet her transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht.
Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

4.10. Wanderung zur Klosterstadt Sera
Nach den zwei Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier weg führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 Meter). Fahrzeit 1 Std. Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

5.10. Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel
Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben geht häufig ein eisiger Wind. Das hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 Meter). Fahrzeit 6 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

6.10. Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet
Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. Je nach dem machen wir einen Abstecher zum kleinen Kloster Shalu. Hier sollen die früher die «Tranceläufer» ausgebildet sein worden, welche über mehrere Tage weite Strecken in gleichmässigem Tempo und ohne Pausen zurücklegen konnten.
In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auch der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora kommen wir zum imposanten Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden.
Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 Meter). Fahrzeit 5 Std. Wanderung 2 Std. (F,M,A)
 
7.10. Über weite Hochebenen nach Shekar
Heute Morgen haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen (falls wir dies nicht schon gestern gemacht haben). Bei unserer anschliessenden Weiterfahrt folgen wir grünen Tälern bis nach Lhatse. Von hier weg steigt die Strasse an und wir fahren hoch zum 5250 Meter hohen Pass Jachor La. Bei klarer Sicht sehen wir von dort oben bis zu den 8000ern des Himalayas und auch unser Ziel, den Mount Everest. Über eine weite Hochebene führt uns unser Weg nach Shekar (New Tingri), wo wir die Nacht verbringen werden.
Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. (F,M,A)

8.10. Panoramawanderung mit Blick auf den Mount Everest
Eine nicht allzu lange Fahrt bringt uns heute auf den 5200 Meter hohen Pang La. Von hier weg haben wir bei klarer Sicht einen phantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma und die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Es lohnt sich sehr, linkerhand auf einen knapp 10 Minuten entfernten Aussichtspunkt hochzusteigen. Wer Lust hat, macht dann von dort oben eine Wanderung hinunter ins Tal. Im oberen Teil haben wir immer die Schneegipfel des Himalayas im Blick. Anschliessend fahren wir weiter nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus übernachten werden. Mit einem kleinen Bus können wir die wenigen Kilometer bis ins Basislager des Everest fahren. Von hier weg starten im Frühling viele Expeditionen zur Everest-Besteigung und wir geniessen einen wunderschönen Blick auf die Nordseite des Mount Everest. Wer Lust hat, kann zurück nach Rongbuk laufen. Unterwegs besuchen wir den Mönch Nawang Sangye, welcher seit vielen Jahren in der kleinen Einsiedelei Ronbguk Dza lebt. Dieser freut sich über einen Besuch und zeigt uns sicherlich die heilige Höhle mit den Fuss- und Handabdrücken im Fels, welche vom grossen Tantriker Padmasambhava stammen sollen. Zurück in Rongbuk haben wir die Gelegenheit, das kleine Kloster hier zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt.
Übernachtung im Gasthaus in Rongbuk (4980 Meter). Fahrzeit 2 ½ Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

9.10. Trekkingstart
Vielleicht haben wir Glück und können heute Morgen an einer Gebetszeremonie im Kloster Rongbuk teilnehmen. Anschliessend fahren wir talabwärts zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier treffen wir auf unsere lokale Mannschaft und die Yak- oder Pferdetreiber, welche uns während den nächsten Tagen begleiten werden. Für eine gute Akklimatisation starten wir gemütlich auf unsere erste Etappe und wandern in gemächlichem Schritt das Tal des Ding Chu hoch. Eine nicht allzu lange Etappe bringt uns ins Basislager des Passes Ding La. Hier stellen wir unser Lager auf.
Übernachtung im Zelt im Basislager des Ding La (4800 Meter). Fahrzeit 1 Std. Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

10.10. Über den 5030 Meter hohen Pass Ding La
Heute überqueren wir unseren ersten Pass auf unserem Trekking. Mit gemächlichem Schritt steigen wir höher und erreichen den über 5000 Meter hohen Pass Ding La. Von oben geniessen wir die Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Anschliessend steigen wir ab Richtung Westen bis zu einer Strasse. Um uns eine eher eintönige Strecke zu Fuss zu ersparen, legen wir diese mit unserem Fahrzeug zurück und erreichen am Nachmittag unseren nächsten Lagerplatz. Wir haben die Gelegenheit, einen der heiligsten buddhistischen Orte in dieser Region zu besuchen. Dies ist das Kloster in Langor. Der Ursprung des Klosters reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.
Übernachtung im Zelt in Langkor (4550 Meter). Trekking 6 – 7 Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

11.10. Ort der «Himmelsbestattungen»

Unsere heutige Etappe bringt uns zu einem Ort für «Himmelsbestattungen». Früher wie heute wird diese Form von Luftbestattung in Tibet praktiziert. Man wirft die klein geschnittenen Überreste der Verstorbenen den Geiern zum Frass vor. Auf dem Weiterweg zu unserem Camp haben wir schöne Ausblicke auf schneebedeckte Berggipfel.

Übernachtung im Zelt in Dosam (4950 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)

12.10. Zum Bergsee Lapchi Tso
Immer höher steigen wir in eine phantastische und unwirklich scheinende Bergwelt. Unser heutiges Ziel ist der Bergsee Lapchi Tso, welcher auf einer Höhe von 5250 Metern liegt. Hier werden wir die nächsten zwei Nächte lagern, um uns gut an die grosse Höhe und die bevorstehenden Etappen zu akklimatisieren.
Übernachtung im Zelt beim See Lapchi Tso (5250 Meter). Trekking 6 Std. (F,M,A)

13.10. Ruhe- und Akklimatisationstag
Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an und geniessen das Morgenessen in dieser überwältigenden Umgebung. Wer Lust hat, kann anschliessend eine mehrstündige Wanderung in der Umgebung machen oder auch dem Dolce far niente frönen und die Bergwelt vom Zeltcamp her geniessen. Der heutige Tag dient der Akklimatisation an die grosse Höhe.
Übernachtung im Zelt beim See Lapchi Tso (5250 Meter). Optionale Wanderung von 3 – 6 Std. (F,M,A)

14.10. Auf den 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung
Wir starten zeitig, um genügend Zeit für die spannende Etappe zu haben. Heute überqueren wir nicht nur den mit 5845 Metern unglaublich hohen Pass Lapchi La, sondern besteigen auch den Gipfel des Lapchi Tsokchung. Auf 6100 Metern Höhe fühlen wir uns dem Himmel nah und geniessen die phantastisch schöne Aussicht vom Gipfel her. Die Besteigung des Lapchi Tsokchung gilt bei guten Verhältnissen als technisch einfach. Es ist aber auch möglich, die Gipfelbesteigung auszulassen. Im Lager stossen wir auf den heutigen ereignisreichen und spannenden Tag an. Diesen werden wir wohl noch lange in Erinnerung haben.
Übernachtung im Zelt im Camp (5030 Meter). Trekking und Gipfelbesteigung 6 – 7 Std. (F,M,A)

15.10. Letzter Trekkingtag
Viel zu schnell geht unser Trekking vorbei. Auf einer letzten kurzen Etappe erreichen wir die Strasse, wo wir uns von unseren Yak- oder Pferdetreibern verabschieden. Anschliessend fahren wir zum grossen See Paiku Tso, wo wir noch einmal im Zeltlager übernachten werden.  
Hinweis: Der heutige und der morgige Tag würden sich auch in einem zusammenfassen lassen, falls es während des Trekkings zu einer Verzögerung kommen sollte.
Übernachtung im Zelt am Paiku Tso (4680 Meter). Trekking 4 Std. Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

16.10. Nach Kyirong an die Grenze zu Nepal
Der ehemalige Grenzübergang in Zhangmu ist seit 2015 geschlossen und wird es voraussichtlich auch bleiben. So reisen wir weiter nach Kyirong, das unmittelbar an der Grenze zu Nepal liegt. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern ist berühmt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima. Durch Kyirong führte eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Im 11. Jahrhundert hat der bekannte indische Geistliche Atisha die Region Kyirong besucht. Bekannt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa.
Je nach Verlauf der Reise übernachten wir in Kiyrong oder überqueren noch am selben Tag die Grenze zu Nepal und übernachten auf der nepalesischen Seite. An der Grenze wechseln in der Regel sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen.
Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu im ganzen Jahr 2016 geschlossen war, wurde die Öffnung Grenzüberganges in Kiryong für das Jahr 2017 angekündigt. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.) dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.
Übernachtung im Gasthaus in Kyirong (2700 Meter) oder auf der nepalesischen Seite. Fahrzeit 1 – 2 Std. (F,M,A)

17.10. Auf ruppiger Strasse nach Kathmandu
Eine lange Fahrt auf einer teils schlechten Strasse bringt uns heute zurück nach Kathmandu. Nach den Wochen auf dem tibetischen Hochplateau ist hier die Luft wieder deutlich «dicker», sowohl vom Sauerstoff her wie auch von den Abgasen. Nach den Tagen in sehr einfachen Umständen freuen wir uns auf die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze.
Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 Meter). Fahrzeit 9 – 11 Std. (F,M,A)

18.10. Optionaler Panoramaflug zum Everest
Dieser Tag in Kathmandu ist zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen, oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. In einem alten Palast sind wir am Abend zum Abschlussessen eingeladen. Hier gibt es nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern auch traditionelle nepalesische Tänze zum bewundern.
Hinweis: Wer Lust hat, kann heute Morgen an einem optionalen Panorama-Flug zum Mount Everest teilnehmen. Diese Flüge starten in der Regel morgens vom Flughafen von Kathmandu und dauern ungefähr eine Stunde. Leider fliegt man nicht mehr so nah am Everest vorbei wie früher. Jeder soll selbst entscheiden, ob er diesen Flug machen möchte. Die Kosten dafür sind CHF 200 pro Person und werden zusätzlich verrechnet.
Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)

19.10. Letzter Tag in Nepal
Heute geniessen wir ein gemütliches Frühstück. Wir besichtigen anschliessend das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal, den Tempel von Pashupatinath. Dies ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva.
Anschliessend laufen wir durch ein neueres, einfaches Quartier, wo vor kurzem noch Reisfelder standen, Richtung Bodnath, dem tibetischen Viertel Kathmandus. Bei der riesigen Stupa von Bodnath geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk.
Je nach Flugverbindung fliegen wir heute Abend ab Richtung Zürich, sonst allenfalls erst am nächsten Tag.
Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 12 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit ein- oder zweimal Umsteigen.
Fahrzeit 1 Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

20.10. Zurück in die Schweiz
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 12 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.

 


Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Leistungen inbegriffen

• Flüge Zürich-Chendgu und Kathmandu-Zürich einfach in Economy-Klasse

• Flug Chendgu-Lhasa einfach in Economy-Klasse

• Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag

• Alle Überlandfahrten und Transfers

• 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer

• 7 Übernachtungen im Doppelzelt

• Vollpension während der ganzen Reise

• Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)

• Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm

• Spezialbewilligungen und Permits
• Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
• Schweizer Reiseleitung und lokaler englischsprechender Führer

  plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

Sicherheitsausrüstung inbegriffen

• Umfangreiche Notfallapotheke
• Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
• Sauerstoff-Flasche

• Mobile Höhendruckkammer
• Wasserfilter von Katadyn
• Extra-Reitpferd oder Yak für Notfälle

 

Zusätzliche Leistungen inbegriffen

• Robuste Himalaya Tours Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
• Visum für China (CHF 70, Stand August 2016) und Nepal (CHF 35, Stand August 2016) plus Einholung
• Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
• Vorbereitungstreffen
• Landkarte von Tibet

• Gebrauch von neuwertiger Kletterausrüstung
 

Nicht inbegriffen

• Trinkgelder (CHF 100 – 150)

Schweizer Reiseleitung

Reiseleitung Jacqueline Vidali

Diese Reise wird von Jacqueline Vidali geführt. Sie fühlt sich in rauen Umgebungen ebenso wohl wie in der Vertikalen. Jacqueline liebt die Berge, Kultur und die Menschen im Himalaya. Sie ist fröhlich und motiviert, dazu von unzähligen Himalayareisen in den letzten 25 Jahren. Jacqueline ist unsere Spezialistin für anspruchsvolle Touren und Gipfelbesteigungen. All das macht sie zu einer ausgezeichneten Reiseleiterin.

 

Reiseroute

Gruppen Reise Trekking Nepal - Panoramatour durch Nepal
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