Trekking zum Minya Konka in Kham in Osttibet

Minya Konka - Schneeberg im Osten Tibets

Gruppenreise Osttibet (Kham) - Trekking


18.10.-1.11.2020

 

15 Tage

 

6-12 Personen

3-5 Personen

Reise wird erst ab 3 Personen durchgeführt

 

Zuschlag Einzelzimmer/-zelt

 CHF 4950

 CHF 5950

 

 

CHF 430


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Einzelzimmer/-zelt

 

Es ist möglich, gegen einen Zuschlag Einzelzimmer und -zelt zu buchen. In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden. Dieser Umstand ist beim Einzelzimmerzuschlag bereits eingerechnet.

 

Falls Sie ein Doppelzimmer und -zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer und -zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.

 


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Kurzbeschrieb

 

Die ersten Forscher aus dem Westen hielten den Minya Konka für den höchsten Berg der Welt, als sie den Gipfel in einsamer Grösse über das Hochplateau ragen sahen. Der Forscher Joseph Rock schätzte im Jahr 1930 die Höhe auf über 9000 Meter. Diese sensationelle Höhe wurde aber bald schon von einer Schweizer Expedition auf 7590 Meter korrigiert. Nach neusten Messungen beträgt die Höhe «nur» 7556 Meter. Aber was interessieren uns diese Zahlen? Klar ist, dass der Minya Konka einer der schönsten Gipfel ist und sich eine Reise dorthin mehr als lohnt.

Von Chengdu her fahren wir nach Kangding und immer weiter hinein in die Bergwelt von Kham. Nach einer spannenden Fahrt erreichen wir das kleine Dorf Tshemen. Hier starten wir unser Trekking und wandern zum einsam gelegenen Konka-Kloster, wo wir uns auf 3800 Metern für die nächsten Trekkingtage akklimatisieren. Wir wandern durch schöne Bergwälder und über Hochweiden. Höhepunkt unseres Trekkings ist der 4900 Meter hohe Pass Buchu La. Viel zu schnell geht unser Trekking zu Ende, aber wir nehmen die Erinnerung an einen der schönsten Berge der Welt mit nach Hause.

 



Höhepunkte

  • Minya Konka – Traumziel vieler Abenteurer und Forscher
  • Spannendes Trekking über den 4900 Meter hohen Buchu La
  • Kleine Dörfer und Yakhirten am Weg
  • Einsames Konka-Kloster
  • Von den Yaks zu den Pandas


Reiseroute

Landkarte Reise durch Osttibet - Trekking zum Minya Konka in Kham

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Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Trekkingreisen in Osttibet

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Klima und Wetter

 

Frühling (April - Mitte Juni)

Ideale Reisezeit mit nur wenig Niederschlag. Ab Mai erlebt man den schönen Bergfrühling auf den Hochplateaus. Die Temperaturen sind vielfach warm im Flachland, können aber in der Höhe noch kühl sein.

 

Sommer (Mitte Juni - August)

In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr warm oder sogar heiss. Die Himalayakette schirmt Tibet vom Monsun ab, der Monsunregen fällt nicht so heftig aus wie in Nepal und Bhutan, trotzdem fällt mehr als die Hälfte des Jahresniederschlages im Sommer. Die Bergsicht kann eingeschränkt sein. Für die einheimischen Touristen ist der Sommer die beliebteste Reisezeit, nicht zuletzt wegen der üppigen Vegetation.  

 

Herbst (September – Oktober)

Ideale Reisezeit in Osttibet. Die Wetterlage ist stabil, die Tage sind noch lang, sonnig und der Himmel ist vielfach klar. Die Bergsicht ist häufig sehr gut und vergleichbar mit schönen Herbsttagen in den Alpen. 

 

Winter (November - März)

In Osttibet kann es in höheren Lagen kalt oder sehr kalt werden und anders als in Zentraltibet fallen hier grössere Schneemengen. Die Fernsicht auf die Berggipfel ist vielfach sehr klar.

 


Zu dieser Reise

 

Oktober ist eine ideale Trekkingzeit mit oftmals klarer Bergsicht. Tagsüber ist es vielfach angenehm warm. In der Nacht kann es kühl oder kalt werden mit Temperaturen unter null Grad. In der Höhe oder bei Wetterumstürzen kann es kalt werden. Schneefall ist zu jeder Jahreszeit möglich.

 


Klimaverschiebungen

 

Wichtiger Hinweis: Seit einigen Jahren gibt es weltweit zunehmend Klimaverschiebungen mit häufig sehr ungewöhnlichen Wetterlagen, welche weit von den Statistiken abweichen können. Es kann auch in der «guten» Jahreszeit tagelang regnen oder sogar mal schneien, Wege können schlammig und Pässe unpassierbar werden. Wir arbeiten an unseren guten Beziehungen zu Petrus, für das Wetter können wir aber leider keine Garantie übernehmen!

 


Klimadiagramme

Chengdu (500 Meter)

Niederschlagsmenge pro Monat in Chengdu
Maximal und Minimum Temperatur in Chengdu

 

Konka-Kloster (3750 Meter)

Niederschlagsmenge pro Monat am Minya Konka im Osten von Tibet
Maximal und Minimum Temperatur am Minya Konka im Osten von Tibet

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Lokale englischsprechende Reiseleitung

 

Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch. 

 



Unser Kommentar zur Reise

 

Spannendes Trekking zu einem der schönsten Berge der Welt, dem 7556 Meter hohen Minya Konka. Vorbei an kleinen Dörfern und Hirten mit ihren Herden zu einem einsamen Kloster und über den 4900 Meter hohen Pass Buchu La.

 



Anforderungen

  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 2 Tagesetappen von 2 – 5 Stunden, 3 Tagesetappen von                         5 – 6 Stunden, 1 Tagesetappe von 6 – 7 Stunden.
  • Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.
  • Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden, 3 Ganztagesetappen.


Für unsere Sicherheit

 

Für unsere Sicherheit haben wir Folgendes mit dabei:

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

Hinweis: Satellitentelefone sind in China nicht erlaubt, deshalb haben wir auf dieser Reise keins dabei. Unsere Reiseleitung besitzt aber eine einheimische SIM-Karte für das Handy. Die Schweizer SIM funktionieren in den meisten Regionen und je nach Region besteht eine Netzabdeckung (generell nicht auf Trekkings).

Himalaya Tours hat ein eigenes 24h-SOS-Telefon. Abnehmen tut nicht «irgendein» Callcenter, sondern ein Experte von unserem Büro. So erhalten Sie im Notfall keine belanglose Auskunft, sondern rasche Hilfe.

 


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Medizinische Versorgung

 

In Tibet ist die medizinische Versorgung ausserhalb der grösseren Städte sehr einfach. In vielen Regionen ist keine medizinische Versorgung verfügbar, und wir sind auf uns alleine gestellt. Deshalb senden wir für Notfälle eine umfangreiche Notfallapotheke mit. Für China sind keinerlei Impfungen obligatorisch. Allerdings werden Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis je nach Situation empfohlen, je nach Ziel und Dauer der Reise eventuell auch Typhus und Tollwut. Lassen Sie sich zu Impfungen und medizinischen Fragen von Ihrem Haus- oder Tropenarzt beraten. Auf der Website www.safetravel.ch finden Sie aktuelle Infos zu den jeweiligen Ländern.

Lassen Sie eventuell vor der Reise einen Gesundheits-Check machen.

 


Reisen in grossen Höhen

 

Bei dieser Reise bewegen wir uns in grösseren Höhen. Das Auftreten von Höhenkrankheitssymptomen hat weniger mit dem Alter oder der persönlichen Fitness zu tun, sondern vielmehr mit der Geschwindigkeit des Anstieges in grosse Höhen und dem eigenen Verhalten. Unser Programm wird sehr sorgfältig zusammengestellt, um eine problemlose Akklimatisation zu ermöglichen. Dennoch ist es möglich, dass Reiseteilnehmer in seltenen Fällen höhenkrank werden und unter Umständen die Reise sogar abgebrochen oder abgeändert werden muss. Dank der guten Planung und der langsamen Akklimatisation kommt dies bei unseren Reisen nur äusserst selten vor. 

Wer in der Vergangenheit schon ernsthafte Höhenprobleme hatte oder an Beschwerden leidet, welche die Akklimatisation erschweren können (wie z.B. Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten, etc.), hat eventuell ein erhöhtes Risiko. Falls Sie unsicher sind, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Sie erhalten von uns eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern, welche Vorsorgeuntersuchungen anbieten.

Wir werden vor der Reise zur Höhenkrankheit informieren und natürlich dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein Merkblatt für Reisen in grossen Höhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin unter www.sggm-ssmm.ch.

 


Krankheiten und

regelmässige Medikamenteneinnahme

 

Informieren Sie uns unbedingt, falls Sie chronische Erkrankungen oder Leiden haben, welche für die Reise von Bedeutung sein könnten. Informieren Sie uns bitte auch, falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen. Nicht alle Medikamente sind «höhenverträglich» und «reisetauglich».  Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Arzt.

 


Gruppenapotheke

 

Eine medizinische Versorgung ist in vielen Gegenden im Himalaya nicht gewährleistet. Oft bewegen wir uns während mehreren Tagen weit ab von medizinischen Einrichtungen. Daher haben wir eine umfangreiche Gruppenapotheke im Wert von über CHF 1500 dabei und ersparen so jedem Teilnehmer Ausgaben von einigen Hundert Franken für Medikamente etc. 


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Reiseprogramm

 

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

 

18.10. Flug nach Chengdu

Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach Chengdu. Es gibt zur Zeit keine Direktflüge ab Zürich, aber Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen.

Flugzeit 11 – 15 Std., aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge.

 

19.10. Spannendes Chengdu 

Wir kommen je nach Flugverbindung vormittags oder nachmittags in Chengdu an. Zuerst fahren wir in unser Hotel, wo wir uns frischmachen können. Falls wir Zeit haben, dann besuchen wir einige der Sehenswürdigkeiten in Chengdu wie den berühmten buddhistischen Manjushri-Tempel. Spannend ist ebenfalls der «People’s Park», wo wir in einem der zahlreichen Teehäuser eine Tasse des berühmten chinesischen Tees trinken. Der Besuch eines traditionellen Teehauses ist für viele Chinesen ein wichtiges, tägliches Ritual. Beim Spazieren durch den Park können Singles die Augen offenhalten. An einigen Stellen sitzen die Eltern oder Verwandten junger Männer oder Frauen am Wegrand mit einem «Heiratsinserat» auf einem Stück Papier und versuchen so, die noch Unverheirateten «unter die Haube» zu bringen. 

Hinweis: Die Länge der Tour durch Chengdu hängt von der Ankunftszeit ab. Sollte dies am Nachmittag sein, dann wird die Tour entsprechend angepasst und gekürzt.

Übernachtung im Hotel in Chengdu (500 Meter). (F,M,A)   

 

20.10. In die Berge

Heute starten wir unsere Fahrt in die Berge. Westlich von Chengdu erheben sich die Ausläufer der osttibetischen Bergketten, welche einen scharfen Kontrast bilden zum subtropischen chinesischen Flachland. Auf unserem Weg dorthin besuchen wir in Wolong das «Giant Panda Base», eine Forschungsstation für Pandabären. Unsere Fahrt bringt uns nach Rilong, welches auf einer Höhe von 3400 Metern liegt. Hier übernachten wir in einem Gasthaus oder Hotel. 

Übernachtung im Gasthaus in Rilong (3400 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

21.10. Tibetische Dörfer 

Unsere Weiterreise bringt uns durch die Schluchten des Gyarong-Tales in die Region von Danba. Hier gibt es etliche traditionelle tibetische Dörfer, welche an den steilen Berghängen kleben. Viele der jahrhundertealten Häuser gleichen kleinen Festungen und überall stehen schmale, hohe Wachttürme. Wir übernachten in einem dieser authentischen Dörfer. Auf einer Wanderung rund ums Dorf kommen wir an den traditionellen Häusern und Wachtürmen vorbei und können die Arbeiten auf den Feldern beobachten.

Übernachtung im Gasthaus in Rongdrak (2300 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. Wanderung 2 – 3 Std. (F,M,A)

22.10. Kham – eine der drei grossen tibetischen Regionen

Das ehemalige Tibet hat drei Regionen umfasst. Die eine war die heutige Autonome Region Tibet (TAR) mit Zentral- und Westtibet. Die anderen zwei Regionen sind Amdo und Kham. Diese sind heute auf verschiedene chinesische Provinzen aufgeteilt. Dies ist sowohl für uns Reisende ein Vorteil mit der einfacheren Permitsituation als in der Autonomen Region Tibet wie auch für die tibetische Bevölkerung und Kultur, welche sich hier freier entwickeln kann. Nach ein bis zwei Stunden Fahrt erreichen wir die offenen und grünen Hügel von Lhagang, welche beliebte Weidegründe für hiesige Nomaden sind. Wir wandern auf einen Aussichtspunkt und geniessen die weite Sicht über das Grasland und zum schneebedeckten Gipfel des Zhara Lhatse. Wir haben zudem Zeit, um das buddhistische Lhagang-Kloster zu besuchen, welches ein wichtiger Pilgerort für Tibeter ist.

Übernachtung im Gasthaus in Lhagang (Tagong) (3700 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

23.10. Über den Yaha La Pass ins Yulongshi Tal 

Unsere Fahrt geht heute weiter auf der gut asphaltierten Strasse bis nach Waze. Hier zweigen wir ab, auf einer Jeeppiste fahren wir über den 4450 Meter hohen Yaha La Pass. Von oben her haben wir einen schönen Blick auf den Minya Konka und die umliegenden Berge. Wir geniessen dieses schöne Bergpanorama und freuen uns auf das Trekking in der Nähe dieser imposanten Berge. Im Yulongshi Tal logieren wir in einem einfachen Familienhaus, wo wir einen tiefen Einblick ins Leben der tibetischen Familien hier erhalten.

Übernachtung im Familienhaus in Yulongshi (3800 Meter). Fahrzeit 4 – 5 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

 

24.10. Über den 4550 Meter hohen Tsemed-Pass und Start unseres Trekkings

Wir fahren heute auf den über 4500 Meter hohen Tsemed-Pass. Von oben her haben wir bei gutem Wetter wiederum einen schönen Blick auf den Minya Konka. Im kleinen Dorf Tsemed starten wir unser Trekking mit einer kurzen Etappe. Auf unserem Weg Richtung Konka-Kloster sehen wir immer wieder farbige Gebetsfahnen und gemeisselte Gebetssteine. Am späteren Nachmittag erreichen wir das kleine Konka-Kloster. Verborgen in einem kleinen Tal ist dies eines der entlegensten Klöster der Welt. Je nach Platz übernachten wir im kleinen Gasthaus des Klosters oder in unserem Zeltcamp. Den Rest des Tages haben wir zur Verfügung, um die Umgebung zu erkunden oder vielleicht werden wir von den Mönchen hier zu einem Tee eingeladen. 

Übernachtung im Zelt oder im Gasthaus beim Konka-Kloster (3780 Meter). 

Fahrzeit 2 – 3 Std. Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

 

25.10. Schöner Minya Konka

Die ersten Forscher aus dem Westen hielten den Minya Konka für den höchsten Berg der Welt, als sie den Gipfel in einsamer Grösse über das Hochplateau ragen sahen. Der Forscher Joseph Rock schätzte im Jahr 1930 die Höhe auf über 9000 Meter. Diese sensationelle Höhe wurde aber bald schon von einer Schweizer Expedition auf 7590 Meter korrigiert. Nach neusten Messungen beträgt die Höhe «nur» 7556 Meter. Aber was interessieren diese Zahlen? Der Minya Konka ist einer der schönsten Berge der Welt und wer Lust hat, kommt heute mit auf eine Wanderung durch das einsame Seitental. Wir laufen durch schöne Eichen- und Rhododendronwälder. Anschliessend öffnet sich das Tal und wir geniessen den schönen Ausblick auf den Minya Konka. Es ist möglich, von hier weg zu einem als «Rock’s Ridge» bekannten Aussichtspunkt aufzusteigen. Von diesem auf fast 5000 Meter hoch gelegenen Punkt haben wir eine phantastische Aussicht auf den Berg und der Gipfel des Minya Konka scheint zum Greifen nah. Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen haben, kehren wir zurück zum Konka-Kloster.

Hinweis: Diese heutige Wanderung ist fakultativ, es ist auch möglich nur einen Teil der Wanderung zu machen und bereits früher zum Konka-Kloster zurückzukehren.

Übernachtung im Zelt oder im Gasthaus beim Konka-Kloster (3780 Meter). Optionale Wanderung 5 – 6 Std. (F,M,A)

26.10. Durchs schöne Moxi-Tal

Unsere Route führt uns durchs schöne Moxi-Tal. Wir wandern entlang von rauschenden Bächen, durch tiefe Wälder und immer tiefer hinein ins Moxi-Tal. Unser Lager schlagen wir bei einer Hirtenhütte auf. Diese Gegend wird von Hirten mit ihren Herden beweidet.

Übernachtung im Zelt im Moxi-Tal (3780 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

 

27.10. Ins Basislager des Buchu La

Eine kurze Etappe bringt uns heute ins Basislager des Buchu La. Wir lagern hier auf einer Höhe von 4100 Metern, um uns so gut für die morgige Passüberquerung zu akklimatisieren. 

Übernachtung im Zelt im Basislager des Buchu La (4100 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

 

28.10. Über den 4900 Meter hohen Buchu La

Heute lohnt sich ein zeitiger Start. Wir steigen immer höher und erreichen nach einigen Stunden Marschzeit den «Höhepunkt» unserer Reise, den 4900 Meter hohen Buchu La. Oben angekommen geniessen wir die einmalig schöne Aussicht auf die Bergwelt der Umgebung. Nach einer gemütlichen Rast steigen wir ab ins Riwoche-Tal bis zu unserem Lagerplatz auf einer offenen Wiese. Das Trekking wird teilweise auch in umgekehrter Richtung gemacht. Dies ist wegen diesem hochgelegenen Lagerplatz sehr anspruchsvoll von der Akklimatisation her und nicht unbedingt anzuraten. Wir selbst waren aber bis hierhin bereits so viele Tage in grösseren Höhen, dass wir gut akklimatisiert sind und dieses hochgelegene Camp geniessen können.

Übernachtung im Zelt im Riwoche-Tal (4330 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

29.10. Abwärts

Unser Weg bringt uns mehrheitlich abwärts. Wir sehen von unserem Weg nicht nur den Minya Konka, sondern auch die 6000er Riuchi Konka, Tudshe Konka und Grosvenor. Nach 5 – 6 Stunden erreichen wir unseren letzten Lagerplatz auf dem Trekking. Hier stossen wir mit unserer lokalen Mannschaft auf das gute Gelingen unseres Trekkings an. 

Übernachtung im Zelt in Gesar Meadow (3610 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

 

30.10. Letzter Trekkingtag

Unser letzter Trekkingtag ist kurz. Nach einer halben Stunde erreichen wir die Strasse. Hier verabschieden wir uns von unserer lokalen Mannschaft, welche in der letzten Woche unsere treuen Begleiter waren. Der Abschied fällt uns nicht leicht, haben wir uns doch gut aneinander gewöhnt und eine schöne Zeit zusammen verbracht. In einer einstündigen Fahrt gelangen wir nach Kangding, wo wir uns auf ein richtiges Bett und eine warme Dusche freuen. Am Nachmittag haben wir Zeit, um einige der buddhistischen Klöster in Kangding zu besuchen. 

Übernachtung im Hotel in Kangding (2550 Meter). Trekking ½ Std. Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

 

31.10. Zurück nach Chengdu 

Nach zwei ereignisreichen Wochen fahren wir zurück nach Chengdu, wo sich unser Kreis schliesst. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. Je nach Flugverbindung fliegen wir bereits heute Nacht ab Richtung Zürich oder erst am nächsten Morgen. 

Hinweis: Falls wir erst am nächsten Morgen zurückfliegen, dann werden wir in Chengdu übernachten. 

Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

  

1.11. Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Flugzeit 11 – 15 Std., aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge. 

 

Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen können diese von den Angaben abweichen.

Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

 



Leistungen inbegriffen

  • Flüge Zürich-Chengdu retour (zwei bis drei Teilflüge) in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 6 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer
  • 6 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen und Permits
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings

 

 Sicherheits-Ausrüstung inbegriffen

  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche 
  • Wasserfilter von Katadyn

 

 Zusätzliche Leistungen inbegriffen

  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 169)
  • Visum für China (CHF 189, Stand Juli 2019) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für China und Osttibet 
  • Vorbereitungstreffen 
  • Landkarte von Osttibet

  

 Leistungen nicht inbegriffen

  • Trinkgelder (CHF 100 – 150 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher) 


Unterkünfte, Essen und Getränke


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Unterkünfte

 

In grösseren Städten wie Chengdu und Kangding übernachten wir in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. Die Gasthäuser auf dem Land sind mehrheitlich sehr einfach und bieten keinen Komfort. WC und Dusche sind teilweise im Zimmer, in einigen Unterkünften hat es nur eine Gemeinschaftstoilette. 

Das Familienhaus im Yulongshi Tal sowie das Kloster-Gasthaus im Konka-Kloster sind sehr, sehr einfach und bieten keinerlei Komfort, dafür aber einen tiefen Einblick ins authentische Leben in Kham. 

 


Zeltübernachtung während des Trekkings

 

Auf dem Trekking übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und das ausgewählte Modell ist der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.

Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.

 


Essen und Getränke

 

In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen wird als kalter Lunch mitgenommen, es kann aber auch eine am Morgen zubereitete warme Mahlzeit sein, welche wir in Thermosgefässen mitführen. 

In den Hotels und Restaurants sind Trinkwasser, Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten inbegriffen. Während des Trekkings kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. Zu den Mahlzeiten auf dem Trekking gibt es zusätzlich Tee und Kaffee (Instant).  

 


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Ausrüstung


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Gruppenausrüstung

 

Himalaya Tours stellt die komplette Gruppenausrüstung zur Verfügung , welche für diese Reise benötigt wird.


Persönliche Ausrüstung

 

Wir geben Ihnen eine Ausrüstungsliste ab, welche eine Übersicht über die notwendigen Ausrüstungsgegenstände gibt. Selbstverständlich kann sie ergänzt werden. Meistens kommt man mit weniger Material aus als ursprünglich geplant. 

Bei Trekkings und Reisen mit Übernachtungen im Zelt bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack und eine Liegematte mit.

 


Himalaya Tours-Reisetasche

 

Sie erhalten unsere robuste Himalaya Tours-Reisetasche (im Wert von CHF 169). Diese hat zusätzlich zwei verstaubare Schulterträger, um die Tasche für kurze Strecken auch «als Rucksack» am Rücken tragen zu können. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wasserfest, wegen des Reissverschlusses und der Nähte jedoch nicht komplett wasserdicht. In der Regel werden die Taschen während des Trekkings zusätzlich verpackt, um diese vor Nässe und Beschädigung zu schützen. Wir empfehlen, feuchtigkeitsempfindliche Sachen in wasserdichten Beuteln zu verpacken.

Diese Tasche dürfen Sie nach der Reise behalten.

 


Ausrüstungsliste als PDF zum Download


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Literatur, Reisedokumente und Versicherungen


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Literatur über Tibet

 

Für Zentral- und Westtibet sind die deutschsprachigen Reiseführer «Tibet» vom Verlag Stefan Loose oder vom Trescher Verlag sehr informativ. Für Kultur- und Kunstinteressierte eignet sich der Dumont Kunstführer «Tibet» mit Informationen über die lamaistische Klosterkultur und die Lebensformen auf dem Dach der Welt.

Für Osttibet bietet der Reiseführer «Osttibet» vom Weishaupt Verlag bietet viele Hintergrundinformationen zur Provinz Amdo. Es gibt umfangreiche Literatur über den tibetischen Kulturkreis und zu verschiedenen Aspekten des Buddhismus. Auch diverse schöne Bildbände sind erhältlich.

Landkarten von verschiedenen Verlagen gibt es bei uns im Buchhandel. Als kleines Präsent senden wir Ihnen nach der Buchung eine Karte Ihres Reisegebietes zu.

 


Reisedokumente

 

Der Pass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Für China ist ein Visum erforderlich. Dieses Visum ist inbegriffen und wird von uns eingeholt. Ausführliche Reiseunterlagen werden von uns abgegeben.

 


Einholen des Chinavisums

 

Das Visum für China muss im Voraus in der Schweiz eingeholt werden. Wir holen das Visum für Sie ein. Das Visum muss persönlich bei der chinesischen Botschaft beantragt werden. Diesen Botschaftsbesuch übernehmen wir für Sie. Die Einholung des Chinavisums dauert in der Regel um die 2 Wochen, bei nicht-schweizerischen Pässen etwas länger. Für die Einholung wird der Originalpass benötigt, welcher solange nicht verfügbar ist. Kontaktieren Sie uns, falls Sie vor der Reise Auslandaufenthalte planen. So können wir die Zeit der Visumseinholung mit Ihnen koordinieren.

Das Chinavisum ist inbegriffen. Die Visumsbeantragung und -einholung sind ein kostenloser Service von uns.

 


Versicherung

 

Jeder Teilnehmer ist selbst für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich (Krankheit, Unfall, Rückführung im Notfall, Reisezwischenfall, Annullationskosten, Gepäck etc.). Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-versicherung (Annullationskosten und Reisezwischenfall resp. Personenassistance). Die verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich in den Leistungen und Deckungen teilweise stark und nicht alle bieten einen optimalen Versicherungsschutz für Himalaya-Reisen.

Einzelne Versicherungen schliessen Leistungen bei Reisen in grössere Höhen aus, zum Beispiel die ERV (Europäische Reiseversicherung) bei Schlafhöhen über 4000 Metern. Eventuell lassen sich solche Ausschlüsse mit einer Zusatzversicherung abdecken, fragen Sie direkt bei der Versicherung nach. Wichtig ist auch die Höhe der Deckung, eine Evakuation im Himalaya kann sehr teuer werden und einige zehntausend Franken kosten. Mehr Infos zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Website oder erhalten Sie telefonisch von uns.


Hinweis: Über Himalaya Tours kann keine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Da wir selber keine vermitteln, können wir unabhängig und neutral Empfehlungen zu den einzelnen Versicherungen abgeben und Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungen erklären. Wir sind daran interessiert, dass Sie den bestmöglichen Versicherungsschutz haben.

 


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Vorbereitungstreffen


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Ab sechs Teilnehmern führen wir in der Regel 1 bis 2 Monate vor Abreise ein Vorbereitungstreffen durch. Hier trifft sich die Gruppe, wir informieren über die Reise mit Praxis-Tipps und beantworten offene Fragen. Falls es weniger als sechs Teilnehmer sind, machen wir das Vorbereitungsgespräch unter Umständen auch mit jedem telefonisch. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Teilnehmer die Reise gut vorbereitet antreten können.


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Einige Engagements von Himalaya Tours

 

Seit Gründung von Himalaya Tours engagieren wir uns jedes Jahr im Himalaya mit kleinen und grösseren Projekten. Hier ist eine kleine Auswahl.



Reiseprogramm als PDF zum Download